Prof. Dr. Götz Adriani

erfolgreicher Kunst- und Museumsfachmann

Prof. Dr. Götz Adriani
Prof. Dr. Götz Adriani im Gespräch mit Hanno Gerwin
Prof. Dr. Götz Adriani im Gespräch mit Hanno Gerwin

Für die Kunst in Baden-Württemberg bewirkte er viel und erzielte dabei große Ausstellungserfolge. Prof. Dr. Götz Adriani, kam vor mehr als 35 Jahren an die damals neu gegründete und noch gänzlich unbekannte Kunsthalle Tübingen. Der findige und zielstrebige Kunsthistoriker ergriff die Chance und machte die Kunsthalle in den folgenden Jahrzehnten zur international anerkannten ersten Adresse für moderne Kunst. 1993 erzielte Götz Adriani einen spektakulären Erfolg, als die von ihm in Tübingen organisierte Schau von Ölgemälden Paul Cézannes in 15 Wochen von über 430.000 Kunstinteressierten aus aller Welt besucht wurde. 1996 kamen zur von ihm erarbeiteten Renoir-Ausstellung nicht weniger Besucher in die Kunsthalle. Prof. Adriani förderte unbekannte Künstler und verhalf ihnen zum Durchbruch. Auch beim Aufbau des Museums für moderne Kunst im Karlsruher ZKM wirkte er mit und und fungiert heute als Vorstandsmitglied des 2004 eröffneten Museums Frieder Burda in Baden-Baden.

 

Herr Professor Adriani, können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie das erste Mal von einem Bild so begeistert waren, dass Sie gesagt haben, das ist was, da muss ich mich vielleicht mein ganzes Leben damit beschäftigen.
Ja, ich war vielleicht fünf oder sechs und hatte auf einer Abbildung ein Schwarzweißfoto von Grünewalds Kreuzigung gesehen. Ich weiß nicht warum, aber sie hat mich ungemein fasziniert. Vielleicht weil die Szene, der Mensch, dieser Gott so schrecklich dargestellt sind. Das ist die erste Erinnerung, wo ich mich mit bildender Kunst auseinander setzte.

Es hätte natürlich auch das religiöse Motiv sein können, was Sie dann in die Theologie getrieben hätte.
Nein, gar nicht. Denn wie es einem guten Schwaben zusteht, komme ich aus einer Theologenfamilie. Meine Mutter was Pfarrerstochter, erzog mich aber eher nicht christlich religiös, was sehr häufig der Fall ist. Mein Kunstverständnis wurde durch meine Mutter, die sehr kunstinteressiert war und historisch sehr gebildet sehr früh vermittelt und geschärft.

Womit haben Sie sich in Ihrem Studium beschäftigt?
Die Entscheidung, Kunstgeschichte zu studieren, fiel bereits sehr früh als 16-, 17-Jähriger. Ich befasste mich verstärkt mit der Moderne und der Barockmalerei, also dem 17. und 18. Jahrhundert.

Haben Sie selbst versucht zu malen?
Nein. Es gibt nicht schlimmeres als malende Kunsthistoriker.

Ist das generell so?
Ich denke ja.

Was unterscheidet den, der genau weiß, was da passiert vom dem, der es tut?
Als Kunsthistoriker wissen wir einfach zu wenig von dem, was sich tut. Man denkt natürlich in erster Linie historisch. Was die Moderne angeht, also das 19. und 20. Jahrhundert, so wurde die zeitgenössische Kunst in erster Linie durch Sammler, Händler und Galleristen protegiert. Wir Kunsthistoriker hinken da immer hinterher. Wir versuchen auch die Moderne in den historischen Kontext einzubinden.

Standen Sie auch schon vor Bildern, die Sie überhaupt nicht verstanden haben?
Oft! Aber es sind derer nicht nur moderne, sondern auch antike oder mittelalterliche Bilder, bei denen ich den Kontext nicht verstand und zu ungebildet bin, wenn ich etwa eine mythologische Szene nicht verstehe.

Und in der Moderne? Sind die Bilder schon so angelegt, sie nicht zu verstehen?
Ich weiß nicht, ob es darauf angelegt wird. Das wäre töricht. Ich glaube nicht, sondern es ist einfach unsere Unbildung das wir uns zu wenig beschäftigen damit.
Also, Kunst, egal ob alte Kunst oder moderne Kunst ist letzten Endes nur verstehbar, in dem wir uns intensiv auseinander setzten damit. Auch mit einem Beuys zum Beispiel.

Haben Sie Beuys gleich verstanden?
Ja. Ich war immer ein großer, großer Verehrer von ihm und kannte ihn seit 1968 sehr intensiv. In Darmstadtbeschäftigte ich mich mit dem sogenannten „Beuys Block“, eine Werksammlung, die Beuys bis 1968 geschaffen hatte. Zusammen mit zwei Kollegen schrieben wir seine erste Biografie.

Ein Laie muss sehr viel über Beuys wissen, damit sich ihm sein Werk erschließt.
So ist es. Aber so ist es auch mit jeder dargestellten religiösen Szene, deren Hintergrund man nicht kennt. Wenn jemand aus dem Osten ohne christlich religiöse Vorbildung oder mit kaum einer christlich religiösen Vorbildung vor Bildthemen christlichen Inhalts steht, so kann er damit gar nichts anfangen. Genauso, wie wir oft vor mythologischen Szenen stehen, die wir nicht kapieren, weil uns der Kontext fremd ist.

Sie sagten, „Kunst ist die Schule des Sehens“. Was haben Sie damit gemeint?
Für uns Kunsthistoriker besteht das Studium par excellence darin, möglichst viele Vergleiche anzustellen und Subqualitäten hervorzuheben und um festzustellen, das eine ist besser als das andere. Man kann Qualität nur dadurch definieren, indem man Vergleiche anstellt. Unsere Museen sind letzten Endes nichts anderes als diese „Schule des Sehens“, in der wir das Beste vom Besten zu sehen bekommen. Es gibt aber keine Kriterien dafür, zu sagen, weil der eine so malt ist er nicht so gut wie der andere. Das gibt es nicht.

Eine intensive Bildbetrachtung schult uns also. Die Kunst schärft somit auch unsere Wahrnehmung für das, was wir sonst in unserer Umwelt nicht sehen würden.
Ja. Künstler machen uns plötzlich auf Dinge aufmerksam, die wir zuvor nicht wahrnahmen, ob gegenständlich oder ungegenständlich.

Das gilt nicht nur für das Optische, sondern auch für die Inhalte.
Ja, das gilt für beide Bereiche. Beide kommen natürlich in der Kunst zusammen. Die Auseinandersetzung mit dem Leben, mit Ideologien, Religionen und Mythen – all das zeigt uns der Künstler, und wir rezitieren es, nehmen es wahr und im besten Falle erkennen wir es dann auch.

Stichwort „Religion“. Jahrhundertlang wurden in der Kunst biblische Motive dargestellt, mit ein paar wenigen Ausnahmen. Heute ist es die Ausnahme, wenn sich ein moderner Künstler mit religiösen Themen beschäftigt. Woran liegt das? Was ist passiert?
Das hängt natürlich sehr stark mit der Entwicklung im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zusammen. Vielleicht kann ich es etwas holzschnittartig erklären: Ein Giovanni Battista Tiepolo, einer der letzten großen venezianischen Maler des 18. Jahrhunderts, öffnete für den Betrachter noch einmal den mythologischen und religiösen Himmel in Form von Deckengemälden. Im frühen 19. Jahrhundert kommt dann plötzlich ein Caspar David Friedrich, der ein Kreuz zeigt, dass eben nicht mehr den Gekreuzigten zeigt, sondern nur noch den Steinkörper, der an einem Steinkreuz hängt. Er zeigt also nur noch das Denkmal dieses Gekreuzigten. Und das ist der große Bruch des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Durch die Aufklärung, durch die Französische Revolution hat sich das Bild völlig verändert Damals fand der große Bruch statt, der letzten Endes bis heute noch relevant ist. Was wir heute an religiöser Kunst sehen, ist meistens religiöser Kitsch, muss ich leider sagen.

Trotzdem sind die Menschen ja nicht weniger religiös. Auch Künstler nicht.
Ja, durchaus. Aber das hat nichts mehr mit den Bildern zu tun, die wir uns von der Religion machen.

Verzichtete man bewusst darauf, den Glauben in Bildern umzusetzen?
Ich glaube, man kann es nicht mehr. Was Grünewald noch konnte, was mittelalterliche Tafelmalerei noch vermochte, das ist heute nicht mehr präsent.


Wie würde man diese Inhalte heute übersetzen. Welche Bilder könnten es sein?
Es gibt beispielsweise von Beuys eine kleine Plastik zur Kreuzigung. Sie besteht aus einer Milchflasche mit einem Balken darüber. Das ist ein Kreuzsymbol. Das Kreuz spielt im Werk von Beuys eine enorme Rolle – merkwürdigerweise. Aber nicht nur als christliches Symbol, sondern als etwas Übergreifendes, ein weg vom Christentum gehendes Werkzeichen.

Wie ist es mit Ihrem eigenen Glauben, Ihrer Religiosität?
Mein Großvater hätte mich verächtlich als Weihnachtschristen bezeichnet! Wobei ich zu meiner Schande sagen muss, ich gehe nicht mal an Weihnachten in die Kirche. Ich sehe aber nicht nur durch meinen Beruf, dass die Institution Kirche unsere europäische Kultur seit der Spätantike prägte, wie nichts anderes. Und ich sehe auch, dass es ohne Glauben letzten Endes auch nicht geht. Der Glaube ist doch ein Fundament, das wir brauchen, das jeder Mensch braucht.

Wie würden Sie sich Gott vorstellen? Sie kennen sehr viele Bildsymbole.
Das christliche Symbol für das Göttliche ist natürlich das Kreuz. Für mich ist Tizians Reiterbildnis „Karl V. bei Mühlberg“ religiös. Karl V als Habsburger, als Repräsentant des katholischen Glaubens besiegte in der Schlacht bei Mühlberg zwar die Protestanten, ließ sich aber nicht als Sieger darstellen, sondern in der Person des Kaisers, der resignierte, der sah, dass diese Protestanten plötzlich etwas neues gebracht hatten, das die Feste seines Reiches mehr und mehr zerbröckeln ließen. Diese Demut brachte Tizian passend zum Ausdruck: Dieser Mann auf seinem stolzen Schlachtross – eben der kleine Kaiser, der kleine Mensch, letzten Endes unter dem Göttlichen stehend. Karl V verabschiedete sich übrigens freiwillig von seinem Amt.

Lange Zeit spielten die Bilder in den Kirchen eine große Rolle. Das ist kein Zufall.
Früher waren die Bilder immer auch Funktionsgegenstände, hin zum Religiösen. Der Symbolgehalt dieser Altäre war natürlich ungemein tiefgreifend und repräsentierte für den Gläubigen des Mittelalters im wahrsten Sinne das Göttliche. Er kniete vor diesen Altären.

Können Sie das auch persönlich nachvollziehen?
Absolut. Ich versuche mich natürlich in diesen mittelalterlichen Menschen hineinzuversetzen, in diesen Gläubigen, dass er anderes sah als wir heute sehen: Er sah Gott darin, wir nehmen in den Bildern die Kunst wahr.

Wie kann sich der Glaube heute mit den Bildern verbinden?
Ich weiß nicht, ob das Medium Bild heute noch ein Bindeglied dafür ist, ob es nicht abgelöst wurde durch andere Medien. In der frühchristlichen Kirche war das Buch ein Symbol Christi, nicht das Bild. Wie die Mohammedaner war das Christentum ursprünglich bilderfeindlich. Man kannte kein Bildnis Gottes.

Das steht so in der Bibel.
Nur hielten wir uns nicht daran machten uns Bilder von Gott. Da war der Islam viel konsequenter. Luther brachte es wieder auf: das Wort ist eben viel wichtiger ist als das Bild. Also ist das Bild heute vielleicht nicht mehr das Medium, um Glaubensinhalte zu transportieren

Was bedeutet Ihnen persönlich Jesus Christus?
Zunächst mal ist er eine historische Figur. Ich habe stets Probleme damit, in ihm Gott zu sehen. Aber ich sehe in ihm den Schöpfer der Institution Kirche.

Wenn Sie noch mal so richtig aus dem Vollen schöpfen könnten, um eine Ausstellung zu gestalten, was wäre Ihr Thema?
Die Habsburger waren die größten Kunstmäzene der europäischen Kunstgeschichte, große Kunstkenner und -förderer. Diese Sammlerpersönlichkeiten herauszuarbeiten ist ein Traum von mir.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries