Xavier Naidoo

den deutschen Erfolgsrapper mit theologischem Ehrgeiz

Xavier Naidoo
Xavier Naidoo im Gespräch mit Hanno Gerwin
Xavier Naidoo im Gespräch mit Hanno Gerwin

Der in Mannheim geborene Sohn afrikanischer Eltern ist mit den "Söhnen Mannheims" musikalisch sehr erfolgreich. Seine Songs erzählen vom Himmel, von der menschlichen Seele und sind oft eine regelrechte Hymne an Gott. Auf dem Cover der CD "Zion" hat Xavier Naidoo neben seinen Liedtexten noch zahlreiche Verse aus der Bibel, speziell aus den Psalmen festgehalten. Xavier Naidoo nimmt die Bibel sehr genau und auch beim Wort, liest täglich darin und versucht ganz danach zu leben. Dafür nimmt er auch in Kauf, dass ihn seine Freunde nicht immer gleich verstehen.

 

Xavier auf eurer CD "Zion" stehen neben den Liedtexten auch Bibelverse aus den Psalmen. Warum habt ihr Psalmen mit auf das Album geschrieben?
Einerseits um die Leute neugierig zu machen, andererseits auch, um den Leuten zu zeigen, dass auch das in der Bibel steht und auch das Teil dessen ist, was man tun kann, woraus man Kraft schöpfen kann, ein Ansporn für das ist, was man tut. Zumindest geht es mir so damit und ich habe den Jungs, die in der Band sind, die Sprüche vorher gezeigt. Sie waren alle damit einverstanden.

Psalme sind sehr interessant, da sie zeitlose Sprüche sind.
Sprüche und auch Lieder.

Bestünde die Möglichkeit für euch, aus einem Psalm ein Lied zu machen?
Das habe ich schon öfters versucht, aber noch nichts veröffentlicht. Viele meiner Lieder spiegeln einiges davon wieder, z.B. dass David himmelhochjauchzend Höhen gehabt hat, dann wieder Tiefen, wo er sich verloren fühlte und dachte, es sei alles vorbei, Gott habe ihn zurecht verlassen, weil er zuviel Mist gebaut hatte. Es hilft einem natürlich zu wissen, dass einer wie David, der so viel durchgemacht hat, immer wieder die Güte Gottes erfahren durfte.

Wie war deine christliche Entwicklung? Ganz klassisch mit Religionsunterricht und Konfirmation?
Meine Eltern sind Katholiken; da war sonntags immer Kirche mit Kindergottesdienst angesagt. Dann wurde ich sozusagen als Messdiener dem Pfarrer versprochen. Ich war einige Jahre als Messdiener tätig, habe im Jugendchor gesungen und war in der Jungen Gemeinde. Mit 16 Jahren hörte ich auf, am Gemeindeleben teilzunehmen.

Wenn man in seiner Jugend so stark eingebunden wird, so erlebt man bei vielen, dass sie nichts mehr damit zu tun haben wollen. Ist das bei dir anders?
Das bestreite ich. Ich habe die größten Probleme mit der katholischen Kirche - überhaupt mit den meisten Kirchen - weil ich in meiner Zeit in der Kirche nichts anderes gesehen habe, als Jesus am Kreuz und einen Pfarrer, der davor steht und die Messe zelebriert. Das stelle ich mittlerweile in Frage. Ich habe nichts weiter mitbekommen, als eine Art Gottesfurcht, für die ich jedoch dankbar bin. Als 1992 das Jahr der Bibel war, habe ich Silvester 91/92 das erste Mal in der Bibel gelesen und bin aus allen Wolken gefallen. Ich habe einfach nur gedacht: Was haben die mir denn all die Zeit erzählt?. Warum weiß ich davon nichts? All die Heiligen in der katholischen Kirche, der Papst, sogar Jesus... - ich könnte die nie vor Gott stellen. Ich habe drei Jahre im Alten Testament gelesen. Ich habe es verschlungen. Wow! Jesaja, Jeremia, die zwölf Prophetenbücher, das ist ja eine ganz andere Welt! Sie sprechen immer noch von aktuellen Dingen. Aber ohne Jesus wäre ich da nie dazugekommen.

Bist du aus der Kirche ausgetreten?
Noch nicht.

Wie stellst du dir Gott vor?
Ich muss darauf zurückgreifen, was David sagt. Dass er auf den Moment wartet, als lebender Mensch Gott ins Angesicht zu sehen. Er sagt, dass ihm die Toten nichts nützen, weil sie Gott nicht preisen können. Das bringt mir die Gelegenheit nahe, dass auch ich als lebender Mensch irgendwann mal Gott ins Auge blicken kann. Es hört sich für viele sehr naiv und zu weit ausgeholt an, aber es gibt für mich nichts Wichtigeres, als zu studieren, zu leben und teilweise auch auf alles andere zu verzichten, monatelang, um einfach dieser Sache nachzugehen. Wenn David davon spricht, darauf hofft, dass Gott sich an sein Versprechen erinnert, dann gehe ich von einem lebendigen Gott aus, ich hab damit kein Problem.

Du rechnest damit, dass Gott dir morgen begegnen könnte?
Ja. Seit ich 1992/93 sozusagen „den Thron bestiegen“ habe, suche ich nicht mehr nach einem Sinn. Du bist einfach nur da, um Gott zu loben, ihn tagtäglich zu suchen und zu finden. Für mich gibt es keinen Zweifel. Ich habe nicht einen Glauben an Gott, sondern ein Wissen um Gott. Was ich hier alles sehe - ob das Automobile sind Erfindungen, die gemacht wurden, alles, was von der Wissenschaft angestrebt wird, um Gott auszuschalten – sehe ich als Geschenke, die unser Leben und unsere Umgebung so langsam zum Himmel machen. Dass ich hier leben darf, dass ich singen darf, dass Musik durch meine Boxen kommt und all diese ganzen, kleinen Wunder, die sich allein in meine Wohnung abspielen, das ist himmlisch!

Das sind die schönen Seiten, ich möchte aber auch über die anderen sprechen. Du bist jung, du bist ein Star. Es gibt aber auch die ganz andere Existenz. Es gibt Krankheit, schlimme Schicksale etc. Könntest du das genauso in deinem Glauben integrieren?
Ja, das habe ich bereits. Dass es Probleme gibt, ist ja auch ein Geschenk. Vielleicht auch, dass ich aus den Problemen heraus immer gute Musik und Lieder schreiben kann. Alles Negative und alles, was an fiesen Tagen auf einen zukommt, ist auch als Geschenk zu sehen. Es zu verwerten, fällt mir nicht so schwer, weil ich dann ein Lied schreibe und denke: Da hilfst du wieder jemand anderem.
Ich habe mit meinem Vater, der 1992 verstorben ist, sozusagen auch den Tod im Haus gehabt. Ich habe meinen Vater in den Tod begleitet, eng umschlungen, und ich habe gelitten. Ich habe ein gutes Verhältnis zum Tod.

Hast du Angst vor dem Tod?
Ich habe keine Angst.

Du bist sehr eingebunden in der realen Welt, bist Geschäftsmann, bist erfolgreich. Wie passt das zusammen? Gibt es auch Punkte, wo es zu Spannungen kommt?
Es gibt schon wunderbare Dinge ohne Spannungen, weil ich mir einfach sage, solange weder das Geld, noch meine Autofaszination - oder was auch immer - vor Gott rangieren, habe ich kein Problem. Vor Gott rangiert gar nichts und da kommt auch lange nichts. Dann komme ich, denn wenn ich mich nicht selbst liebe, dann brauch ich auch gar nicht anzufangen, jemand anderen zu lieben. Das ist wohl mit das größte Problem was wir haben. Wie sollen Menschen, die mit sich selbst nicht klarkommen, mit anderen auskommen?

Wovor hast du Angst?
Vor Gott.

Es gibt ja diese Gottesfurcht, die einerseits was ganz großes und andererseits was ganz schreckliches ist. In der Bibel stößt man auch auf den schrecklichen Gott, der sich vom Menschen trennen kann, der zerstören kann.
Das ist natürlich das absolute Ende für mich, wenn es einen Grund gäbe, der mich - durch mein Zutun logischerweise - von Gott trennen würde. Das mag ich mir auch nicht vorstellen.

So, wie in der Geschichte von Hiob, von dem sich Gott trennt, um ihn dadurch auf die Probe zu stellen.
Ich erlebe tagtäglich, dass man auf die Probe gestellt wird, dass es wichtig ist, zu hinterfragen. Deswegen habe ich mich auch von der Kirche lossagen können, weil ich einfach nicht angenommen habe, dass jetzt hinter dieser Sache Gott stehen soll. Es ist für mich ganz klar, dass Jesus mein Erlöser ist und dass er die Tür zu Gott war. Aber sobald ich bei Gott bin, kann Jesus nicht die wichtige Rolle spielen. Ich kann nicht andauernd Jesu’ Name im Munde führen und Gottes Namen vergessen. Das lasse ich einfach nicht zu.
Andere Christen haben ein Problem damit, dass ich in meinen Liedern nicht von Jesus spreche, sondern meine Lieder direkt an Gott richte.

Der Glaube bestimmt dich sehr stark. Wie sprichst du mit anderen Menschen darüber?
Die Jahre `93 und `94 waren wahrscheinlich für viele Leute in meinem Umfeld einfach unerträglich. Ich hätte wohl besser damit umgehen können, wenn ich gesagte hätte: Ich habe ein Ufo gesehen! Aber zum Glauben oder zu Gott zu finden, das war für viele einfach nicht tragbar. Sie dachten, ich sei durchgeknallt, zuviel Marihuana oder was auch immer. Ich sagte mir dann: Na gut, ich brauche euch nicht. Ich brauche nur Gott, sonst gar nichts!

Braucht man andere Menschen wirklich nicht?
Wenn es darauf ankommt, will ich lieber allein durchs Leben gehen und Gott haben. Da würde ich sogar meine Mutter in die Wüste schicken, tut mir leid. Da gibt es nichts! Das wissen alle Leute, die um mich herum sind. Das macht’s für viele sicherlich schwer. Das gilt besonders für eine Partnerin, die weiß, hier in seinem Leben bin nicht ich an erster Stelle.

Kann das überhaupt gehen?
Das geht. Vorausgesetzt, man geht entsprechend respektvoll mit dem Menschen um. Für mich geht es nicht anders.

Das funktioniert aber nur mit einer gläubigen Partnerin?
Meine Partnerin und ich sind jetzt schon seit acht Jahren zusammen. Mit meiner Mutter habe ich über drei Jahre hinweg Glaubenskriege geführt. Ich wollte sie nicht mehr in die Kirche gehen lassen, ich war eine Zeitlang sehr radikal. Aber man kann nur dann so fanatisch sein, wenn man andere toleriert. Und ich bin mir sicher, dass meine Freundin deshalb die Bibel neben dem Bett liegen hat, weil sie merkt, es bringt ihr selbst was.
In manchen Liedtexten benutze ich gewisse Zitate so, dass die Leute aufmerksam werden. „Nur 144.000 werden gerettet,“ damit will ich erreichen, dass die Leute selbst nachschauen. Es gibt so viele Gründe, warum Leute in irgendwelche Bücher blicken; aber in die Bibel schauen - da drückt man sich doch eher davor.

Bei der Bibel spielt auch die Frage eine große Rolle, was die Menschen, die die Texte geschrieben haben, damit gemeint haben.
Hinter allem steckt einfach Gott. Vielleicht war es für die Leute, die damals gelebt haben, besser, es bildhaft darzustellen.

Das ist eine recht theologisch fundierte Position, die du dir selber erarbeitet hast.
Acht Jahre. Irgendwie muss ich für meine Lieder, die ich zu Gottes Lob oder zur Aufmunterung seiner Gemeinde schreibe, eine gewisse Substanz haben. Ich hoffe darauf, dass ich in irgendeinem Menschen, einem Heranwachsenden vielleicht was loslösen kann.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, ein einziges Mal, was würdest du dir wünschen?
Eigentlich bin ich wunschlos glücklich. Aber ich würde gerne einen Tag lang auf einem amerikanischen Nachrichtensender die Wahrheit erzählen können, zumindest aus meiner Sicht. Oder auf einer Oskar-Verleihung, bei der eine Milliarde Menschen zusehen, einfach mal ein paar Sachen auf den Tisch knallen. Ich bin mir sicher, dass man sowieso über vieles nicht Bescheid weiß und dass vieles, was man sagt, bei gewissen Leuten, die das weiterhin durchgehen lassen, auf dem Schreibtisch liegt.
Ich fühle mich im Grunde sehr sicher. Aber es gibt einiges, wovon ich mich sehr, sehr betrogen und belogen fühle ...

Zum Beispiel?
Amerika, Politiker - es gibt viele Dinge, aber die versuche ich, in Liedern zu verarbeiten, damit ich nicht so angreifbar werde Im Endeffekt ist vieles so nicht mehr hinnehmbar. Wir müssen eine Generation sein, die der Generation, die uns großgezogen hat, Alternativen bieten kann zu dem, was in diesem Jahrhundert und letztes Jahrhundert geschehen ist. Das traue ich uns zu.
Wenn nur drei Köpfe dabei sind, dann ist es schon genug, um so viel zu verändern, dass es eine grandiose Zeit wird.

 

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