Reinhold Messner

den Extrembergsteiger und Europaabgeordneten

Reinhold Messner
Reinhold Messner im Gespräch mit Hanno Gerwin
Reinhold Messner im Gespräch mit Hanno Gerwin.

Die höchsten Punkte der Welt, alle Achttausender, hat er besucht, zu Fuß die Antarktis durchquert, Tibet der Länge nach und die Wüste Takle Makan. Der tiroler Grenzgänger, Bergbauer und Buchautor Reinhold Messner fand eine Antwort auf das Rätsel des Yeti und ist inzwischen Abgeordneter der italienischen Grünen im Europaparlament. Dem 1944 geborenen Südtiroler geht es um das Ausgesetztsein in unberührter Natur, ohne die Hilfen der Zivilisation.

 

Herr Messner, wann haben Sie zum ersten Mal gemerkt, dass Ihnen die Berge und die Natur so wichtig sind?
Da war ich schon relativ erwachsen. Ich bin zwar als Kind in die Berge gekommen, aber ich bin völlig naiv weiter, höher und tiefer ins Gebirge hinein gegangen, ohne zu sagen, die Berge sind mir wichtig. Ich habe erst später angefangen zu rationalisieren und zu hinterfragen und gemerkt, die Berge sind mir wirklich eine innere Notwendigkeit. Es hat vermutlich auch mit dieser langen Zeit des einfach naiven, kindlichen "in den Bergen herumsteigen" zu tun.

Gibt es diese unberührte, wilde Welt überhaupt noch irgendwo hier in Ihrer Nähe, in Südtirol oder in Europa?
Die Welt, die ich brauche, gibt es in den Alpen viel mehr als die meisten meinen. Die Alpen sind nur punktiert überlaufen. Dort sind sie allerdings schlimm überlaufen, weil dort Infrastrukturen und Magneten entstanden sind, die große Massen anziehen. Aber der große Teil der Alpen ist völlig einsam. D.h. einsam ist er nicht, weil die Alpen können nicht einsam sein. Aber es ist dort niemand. Sie können dort hineingehen und Ihre Einsamkeit erfahren, bzw. für sich allein in völlig harmonischer, unverfälschter unverbauter Landschaft unterwegs sein.
Mit zunehmendem Alter nimmt der Wunsch zu, eher weit hinaus zu gehen als senkrecht nach oben zu steigen. Ich habe keine Sorgen, dass mir die Ziele ausgehen werden, die Jahre natürlich bald.


Von Ihnen stammt der Satz "Die Landschaften entsprechen meiner Seele". Sind die Landschaften so wie Ihre Seele, oder ist Ihre Seele so wie die Landschaften?
Erstens ändert sich natürlich auch meine Seele oder meine Seelenstimmung. Und in den letzten zehn Jahren würde ich sagen, habe ich vor allem Landschaften bevorzugt, die sehr weit und trocken sind. Also trocken heißt, ohne viele Zutaten. Die Hochfläche von Tibet z.B. gefällt mir nach wie vor sehr gut,. Oder auch Patagonien. Auch die Eisflächen, die großen Eiswüsten; die Antarktis ist eine Wüste, sehr trocken, obwohl es dort nur Eis gibt. Auch die Gebirge mag ich gerne, vor allem, wenn ich in die Gebirge hineingehe. Diese hier sind viel barocker, als in Tibet. Es gibt hier Bäume, Wälder und Wiesen, Bauernhöfe und Schneefleckchen und Fels. Hier ist es viel üppiger als in Tibet, üppiger auch, als das nördliche Buddan, meine Lieblingslandschaften.
Im Moment spüre ich mehr und mehr, dass ich auf die reine Wüste zulaufe. Wenn ich mein Leben als einen Marsch darstellen würde, so wäre ich in die Wüste hingetrieben. Dort ist schließlich überhaupt nichts mehr. Sie haben nur mehr eine Horizontlinie, pastellfarben, mit ganz kleinen unterschiedlichen Nuancen, je nachdem, in welcher Wüste Sie sind. Die Wüste Takle Makan ist z.B. eine Treibsandwüste. Sie haben immer eine Farbstimmung über hunderte, nein tausende von Kilometern.

Die Seele ist eine große Unbekannte. Welche Rückschlüsse ziehen Sie aus den eben geschilderten Bildern für die Beschaffenheit Ihrer Seele?
Die Seele des Menschen ist ein Teil unseres Daseins, unseres Wesens. Nicht die mentale Seite, sondern eine zusätzliche Dimension. Ich möchte das nicht im Detail aufschlüsseln. Ich habe lediglich das Gefühl, dass wir wirklich als Geist (Intellekt), Körper und Seele gemacht sind. Das habe ich nicht aus der Religion übernommen, sondern es ist mir mit der Zeit zugewachsen. Meine innere Seelenstimmung wandelt sich. Meine Seele ist wie eine Wüste, eine flache geschwungene weite Landschaft, wo am Ende nur mehr eine Horizontlinie steht. Draußen finde ich Entsprechungen, die meinem jetzigen Zustand gleichkommen.

Sie haben viele extreme Erfahrungen, Grenzerfahrungen gemacht. Was ist das eigentlich?
Allein das Wort Grenzerfahrungen ist schon ziemlich verbraucht worden, auch von mir. Grenzerfahrungen kann man doppelt definieren. Einmal, indem ich sage, ich gehe an eine momentane Grenze des Machbaren. Dabei habe ich natürlich die Möglichkeit, starke Erfahrung zu machen, denn dort treten Schrecken und Angst auf. Auch Freude, auch Euphorie, starke Emotionen. Ich kann die Grenzerfahrung aber auch definieren als etwas zu tun, was noch niemand getan hat, die Grenze des bisher Gemachten sozusagen zu verschieben, was junge Leute immer wieder tun. Das will ich gar nicht mehr, könnte es auch nicht mehr.
Mir ist es ein paar Mal im Leben gelungen, etwas zu machen, was alle anderen für unmöglich hielten. Dabei musste ich aber nicht unbedingt bis an die Grenzen meiner Möglichkeiten gehen. Was noch nicht gemacht war, nicht machbar gewesen wäre, es war dann doch machbar. Nicht leicht, aber machbar! In anderen Situationen, die nicht so schwierig wirkten, bin ich tatsächlich an meine Grenzen gestoßen und habe mehr oder weniger alles erfahren: Vom beinahe Sterben bis hin zu dem Gefühl, gestorben zu sein, vom Verzweifeln bis hin zur großen Euphorie; letzteres vor allem, wenn ich zu den Menschen zurückkam. Wir gehen hinaus in eine menschenfeindliche Welt. Da ist es kalt, sauerstoffarm und exponiert. Man ist weit, weit, weit weg. Es ist stürmisch, keine Infrastruktur ist vorhanden. Dann sehnen wir uns nach nichts stärker, als nach unserem eigenen Bett, nach Heimeligkeit, nach Menschen, nach Wärme, die wir alle brauchen. Wir sind soziale Wesen wie alle anderen auch.
Nur weil wir eben ganz normale Menschen sind, zerbrechliche Menschen, erfahren wir etwas. Wären wir das, was man in der griechischen Mythologie einen Helden nennt, dann würden wir gar nichts erfahren, keine Angst, keine Zweifel. Das wäre dann "so locker vom Hocker auf den Mount Everest steigen".

Sie kennen solche Erfahrungen wie Einsamkeit und Angst?
Selbstverständlich habe ich Einsamkeitserfahrungen, weil ich mich selber auf den Prüfstand stellte und versucht habe unter anderem Wüsten zu durchqueren, oder auch ganz alleine große Berge zu besteigen, was mir auch gelang. Ich tat dies mit der Absicht zu sehen, wie komme ich mit mir selber zurecht. Meistens vollzieht sich dann im Wesen eine Bruchstelle und man teilt sich in zwei Hälften, um es überhaupt zu ertragen. Man wird also schizophren, als Hilfe, um all das überhaupt machen zu können. Die Ängste erfahre ich mehr und mehr. Je älter ich werde, um so größer werden die Ängste vor den Touren, da mein Erfahrungsschatz größer geworden ist. Je mehr ich weiß, was passieren könnte, um so mehr reflektiert mein Geist nicht nur Erfahrungen, die ich gemacht habe, sondern auch welche, die ich mir angelesen habe, Geschichten, die ich gehört habe. Dann weiß ich, was alles möglich wäre, was alles auf mich zukommen könnte, was auf mich zukommen wird. Das beschäftigt mich und macht mir Angst, vor allem im Vorfeld. Während des Unterwegsseins geschieht dies weniger. Da gehe ich nur, wenn ich relativ angstfrei bin.

Sie waren in diesen Situationen auch immer sehr dicht am Tod. Es hätte nur eine Kleinigkeit anders sein müssen und Sie wären vielleicht nicht zurückgekehrt. Haben Sie Angst vor dem Tod? Wie stellen Sie sich den Tod vor?
Ich habe ganz normal Angst vor dem Tod. Es gab Zeiten, da hatte ich weniger Angst, weil ich Sterbeerlebnisse gehabt habe. Ich bin nicht bei jeder Tour dem Tod nahe. Allerdings haben Sie Recht, wenn Sie sagen, bei jeder Tour reicht nur ein kleiner Fehler und man könnte tot sein. Es ist gefährlich. Der wesentliche Teil des Grenzgehens hat genau damit zu tun, dass der Tod eine reale Möglichkeit ist. Die Kunst des Grenzgangs besteht darin, nicht umzukommen. Das Hinaufkommen ist völlig unwichtig. Das Zurückkommen ist wichtig. Das Eigentliche, was sich in uns tut, ist dieses ununterbrochene "aus der Todesgefahr herauskommen". Gottfried Benn hat das Bergsteigen als "den Widerstand gegen den herausgeforderten Tod" definiert. Das ist eine sehr schöne Aussage. Aber der Tod ist eine Möglichkeit. Und wenn heute die Alpinen Vereine in Mitteleuropa versuchen, die Berge mit einer Infrastruktur zu überziehen - fixe Seile, Haken, eingebohrte Haken, Handy, Kontakt mit der ganzen Welt, Hubschrauber, überall schon wartend für die Rettung - dann haben die jungen oder auch die älteren Leute das Gefühl, es ist sicher geworden, es ist nicht mehr gefährlich. Somit ist das Erleben nicht mehr stark, trotzdem ist es aber gefährlich. Es ist also ein doppelter Fehler. Wenn sich nun die Leute vorstellen, das sei nicht gefährlich, es könne nichts passieren und plötzlich reißt ein Haken aus, dann sind sie mausetot. Ein anderer, der weiß, es ist gefährlich, wiegt viel mehr ab.
Wir leben in den Bergen wie der Mensch vor 100.000 Jahren, in einer Zeit, in der es diese moderne Zivilisation nicht gab. Nun ist es sehr wohl wichtig, dass wir die Arbeitswelt, die normale Welt mit Sicherheitsnetzen versehen, damit nichts passieren kann. Die Straßen im Stadtverkehr, die Arbeitsstellen, unsere Haushalte usw. Das gehört zu unserer Sozialpolitik. Aber wenn jemand in die Wildnis geht - was er nicht tun muss, sondern freiwillig tut - dann macht es nur einen Sinn, wenn er dort draußen etwas erfährt. Also muss man ihm die Gefahren lassen. Ich gehe soweit zu behaupten, dass ein Berg, der nicht gefährlich ist, kein Berg, sondern eine Attrappe ist. Nur die Gefahr selber reizt meine Sinne, meine Instinkte, meine Fähigkeiten, den Fehler nicht zu tun. Bisher habe ich den großen Fehler noch nicht getan, sonst wäre ich nicht da. Trotzdem bin ich nicht gefeit davor, bei der nächsten falschen Bewegung, die auch ich machen könnte.

Wie stellen Sie sich ein Leben nach dem Tod vor?
Ich stelle mir das Leben nach dem Tod überhaupt nicht vor, so wenig wie ich mir Gott vorstelle. Das lasse ich offen. Ich bin jemand - und das habe ich schon sehr früh angefangen zu tun - der sich über diese wesentlichen Fragen den Kopf nicht zerbricht. Wir kommen da nicht dahinter. Wir kennen die Wahrheit generell nicht. Die Wahrheit ist ein göttlicher Begriff. Wenn es die Wahrheit gibt, gibt es auch Gott. Ich glaube, dass es die Wahrheit gibt, aber sie steht uns noch nicht zur Verfügung. Wir können über die großen Künstler, ob das nun Dichter sind oder Maler, der Wahrheit viel näher kommen als über die Rationalisten, über die Dokumentaristen. Das Dokument ist nie so wahr wie ein Kunstwerk. Wir haben nicht die Verpflichtung, auf dieser Erde der letzten Frage hinterher zu laufen. Diese steht uns nicht offen. Darum lasse ich einfach offen, was nach dem Tod sein wird. Auch die Frage nach Gott lasse ich offen. Ich sehe wie Hölderlin das Göttliche im Makro- und im Mikrokosmos. Und dem ordne ich mich unter.

Bei allem, was Sie mit der Natur erlebt haben, wie die Natur Ihrer Seele entspricht und wie sehr Sie auch bereit sind, dieses als Maßstab zu akzeptieren, sind Sie dann nicht sehr dicht bei dem, was mit Gott beschrieben wird?
Ich bin sicherlich auch sehr dicht an dem, was der Heilige Franz von Assisi gesagt hat oder Milarepa, ein tibetische Denker. Mehrere verschiedene Ansätze von Religionen geben mehr oder weniger die gleichen Antworten. Die Natur ist sicherlich eine Manifestation von Gott. Aber nachdem ich Gott nicht definiert habe und nicht definieren will, sondern die Frage offen lasse, möchte ich sozusagen keine Parallelen aufstellen. Nur die Natur ist eine so starke Aussage, dass es mir reicht.

Der Glaube ist etwas, was einem Menschen sehr viel Kraft geben kann. Welche Rolle spielt für Sie der Glaube?
Der Glaube spielt bei mir eine sehr untergeordnete Rolle. Das hängt auch mit meinem Weltbild zusammen. Nachdem ich Gott nicht postuliere und auch nicht ausschließe, woran soll ich denn glauben? Ich glaube an die Natur. Die sehe ich. Die glaube ich nicht, sondern sie ist Realität.
Ich bin auch eine Realität. Und ich versuche damit im Gleichgewicht zu bleiben und zu leben. Wenn ich außerhalb des Gleichgewichts bin, was mir des öfteren passiert, dann versuche ich mich meistens zurückzunehmen und gehe am liebsten einfach irgendwo in die Wildnis, auch monatelang. So werde ich mir über meine Position in der Welt wieder klar. Ich weiß dann wieder, wo ich hingehe.
Ich habe schon vier- fünfmal im Leben einfach rundweg die Straße gewechselt, eine bestimme Begeisterung ausgelebt und dann gemerkt, das ist es nicht mehr, das fesselt und begeistert mich nicht mehr. Daraufhin habe ich wieder etwas anderes gemacht.

Können Sie sich vorstellen, zu beten?
Wenn ich nicht gerade am Telefon hänge oder ein Buch schreibe so ist mein Tun im Sinne des Wortes ein Gebet. Wenn ich durch den Wald gehe oder wenn ich in der ersten Morgensonne das Gipfellicht auf dem Mount Everest sehe, ist das ein Gebet. Die Tibeter, die Einheimischen in Hochasiens, beten auch so. Obwohl sie eine völlig andere Religion haben, die uns sehr schwer zugänglich ist. Aber ich beobachte, dass das fast bei allen Religionen gleich ist.

Das entspricht dem, was die Bibel beschreibt, nach der das Leben ein ständiges Gebet sein soll.
Wenn wir die Bibel im ursprünglichen Sinne lesen würden, und sie unverfälscht vorgesetzt kriegten, dann würden wir uns viel leichter tun zu beten, zu meditieren, das Göttliche, ohne es definieren zu müssen, als Realität wahrzunehmen. Wenn diese Realität für den Verstand auch nicht wahrnehmbar ist, mit unserem gesamten Wesen ist sie wahrnehmbar.

Was kann ein Mensch Ihrer Meinung nach tun, um glücklich zu werden?
Also das Wort Glück nehme ich sehr ungern in den Mund, weil es so missbraucht ist. Alle Menschen sind glücklich, wenn Sie sie danach fragen. Natürlich es ist zu 99 % gelogen. Ich würde viel lieber haben, dass die Menschen mit ihren Zweifeln und Ängsten und Unglücksmomenten ganz offen umgehen können. Es gibt Hochgefühle, es gibt Unglücksmomente, und das wechselt ab. Ich muss für das eine auch das andere in Kauf nehmen. Ob die Unglücksmomente wichtiger sind als die Hochgefühle, sei dahingestellt. Beides ist wichtig, um Erfahrungen zu machen und dafür sind wir da. Im großen und Ganzen sind wir auf der Erde, um diese zu erfahren, um uns selber als Teil dieser Erde zu erfahren, mehr nicht.

Wenn Sie einmal im Leben einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde noch einmal alles dafür geben, aus einer riesigen Wüste herauszukommen, nicht hineinzugehen, wie nach drei Monaten Antarktis. Drei Monate heißt -40°C, nie ein Schutz, nicht einmal ein Stein, hinter dem man sich verstecken kann, Stürme, Verzweiflung, wieder Hoffnung, immer anstrengend. Plötzlich kommen Sie an den Rand, da ist Wasser, da ist Meer. Sie wissen genau, ein paar Stunden später kommen Sie an und sind auf der Wissenschaftsstation, wo Sie wieder aufgenommen werden, wo es ein Haus gibt, wo es ein Klohäuschen gibt, wo Essen da ist, wo Sie duschen können. Plötzlich sind Sie sicher und vorher waren Sie ausgesetzt. Dieses Gefühl des Zurückkommens, nicht des Daseins, die Heimkehr, die Rückkehr ist das stärkste Erlebnis, das ich kenne. Das ist wie aus der Höllenwelt wieder aufzutauchen in die Menschenwelt oder in den Himmel, was auch immer. Ich habe mein Antarktisbuch nicht umsonst Himmel und Hölle zugleich getauft, weil es genau um diese beiden Werte geht.

 

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