Gerhard Meier-Röhn

den Pressechef des DFB

Gerhard Meier-Röhn
Gerhard Meier-Röhn im Gespräch mit Hanno Gerwin
Gerhard Meier-Röhn mit Hanno Gerwin.

Ohne Ihn läuft nur wenig in Fußballdeutschland. Gerhard Meier-Röhn ist Mediendirektor und Pressechef des DFB, des 6,2 Millionen Mitglieder zählenden Deutschen-Fußball-Bundes. Stellungnahmen zu Mannschaften, Fußballern, Spielergebnissen, Trainern und Fußballfans - wenn man etwas über Fußball in Deutschland wissen möchte, ist man bei Gerhard Meier-Röhn richtig. 25 Jahre lang war er beim Süddeutschen Rundfunk, zuletzt Sportchef, außerdem Moderator der Sportschau. In dieser Zeit ist das Medieninteresse an Fußball und der deutschen Nationalmannschaft geradezu explodiert: Bis zu 1000 Emails werden täglich beantwortet, allein 50 Millionen Besucher klicken auf die Website des DFB während einer Fußball-WM. Der sportbegeisterte und sporterfahrene Pressesprecher ist der Meinung, dass der Glaube nicht nur Berge versetzen, sondern auch die sportliche Leistung steigern kann.

 

Gerhard Meier-Röhn, warum macht der DFB keinen eigenen digitalen Fußballkanal? Ich denke Fußballdeutschland wäre ein treuer Zuschauer.
Das ist richtig. Wir haben eine ganz populäre Ware, nämlich Fußball. Aber wir haben einen hervorragenden Vertrag abgeschlossen mit den öffentlich rechtlichen Anstalten, mit ARD und ZDF, die sehr gute Sendungen produzieren, um Fußball auf den Schirm zu bringen. Die deutsche Bundesliga hat in der Tat Überlegungen angestellt, möglicherweise die Bilder selbst zu produzieren und auch zu vertreiben, also einen eigenen Bundesligakanal zu gründen. Das wäre enorm teuer, und daran scheitert es im Moment noch.

Was begeistert Sie selbst am Fußball?
Fußball ist ein herrlicher Sport! Mich begeistert die Emotion. Fußball ist Emotion pur. Fußball ist Sport, ist Bewegung, ist Massenbegeisterung, Identifikation, auch Business, Fußball ist Persönlichkeit. Für viele Spieler ist es identitätsstiftend. Die Menschen brauchen Fußball, damit sie sagen können, das liebe ich, da gehe ich hin, darüber spreche ich.

Spielen Sie selber auch?
Ich habe früher beim VFB Bretten in der ersten Amateurliga gespielt als linker Läufer. Ich war der schnellste in der Mannschaft. Die enge Ballführung war jedoch nicht mein Talent.

Welche Rolle spielt der Sport für Ihre Gesundheit? Machen Sie auch Sport, damit Sie gesund bleiben?
Man muss Sport machen. Man kann nur jedem raten sich sportlich zu betätigen. Es ist keine Frage: Sport trägt zur gesundheitlichen Fitness bei. Das ist auch für die Seele wichtig. Wichtig, wenn man Probleme hat. Viele Menschen gehen gerade dann z.B. im Wald joggen und sagen hinterher, dass es ihnen wieder viel besser ginge. Ihr Kopf ist frei und sie fühlen sich erleichtert. Um sich wohl zu fühlen, ist der Sport ein ganz wichtiges Hilfsmittel. Man kann nur jedem Menschen die Daumen drücken, dass er gesund bleibt, damit er Sport machen kann. Viele möchten Sport machen, können ihn aber nicht mehr ausüben.

Üben Sie Sport aus?
Ja, obwohl ich ein bisschen Knieprobleme habe. Aber nicht so, dass ich nicht laufen könnte. Ich spiele sogar hin und wieder mit der deutschen Nationalmannschaft beim Training mit. Wenn die Spieler nicht wollen, dass ich an den Ball komme, dann schaffe ich das auch nicht. Aber ich bin dabei und habe das Gefühl, Donnerwetter! Ab und zu kann ich noch einen Pass spielen.

Beim Sport merkt man aber auch, dass man älter wird. Das geht wohl jedem Menschen so. Haben Sie Angst vor dem Älterwerden?
Nein, ich habe keine Angst vor dem Älterwerden. Man muss sich frühzeitig darüber klar werden, dass nichts so bleibt wie es ist, dass man keine Zeit anhalten kann. Wenn man weiß, dass sich alles verändert, so muss man an morgen denken und heute Vorsorge für morgen und für übermorgen treffen, damit man das morgen hoffentlich auch erleben darf. Dann ist es nicht so schlimm. Man schaut jeden Tag in den Spiegel und glaubt, immer noch den gleichen zu sehen. Wenn man aber nach drei, vier Jahren einen alten Schulkameraden wiedersieht, so denkt der eine vom anderen: Mein Gott, wie ist die Zeit vergangen! Angst wäre also völlig falsch, die sollte man sich gar nicht erst aneignen.

Sport hat viel mit Werten zu tun, mit Moral, Fairness und Mannschaftsgeist. Man muss Leistung bringen und muss verlieren können, sich vergleichen und Konkurrenz aushalten. Welche Werte sind Ihnen wichtig?
Es ist wichtig eine Ordnung, ein Regelwerk zu haben, das man beachtet. Ganz elementar ist z.B. die Rolle der Schiedsrichter im Sport. Alle schimpfen auf die Schiedsrichter, weil sie - wie jeder andere Mensch auch - Fehler machen. Die eigene Toleranz muss dazu führen, dass man sagt, die dürfen Fehler machen. Wenn ich auf dem Platz stünde, würde ich auch solche Fehler machen. Insofern ist diese Schiedsrichterkritik völlig überzogen und ungerecht. Was wäre Sport ohne Schiedsrichter? Gar nichts. Ohne Gesetze, ohne Regelwerk gäbe es keinen Sport. Man denke über den Sport hinaus: an das tägliche Miteinander, das Leben. Auch da gibt es Gesetzmäßigkeiten, die Moral und Ethik beinhalten.

Viele Kinder sind fußballbegeistert, gehen in Vereine und entwickeln sich weiter. Welche Werte möchten Sie gerne an die Kinder weitergeben?
Beim Sport lernt man gewinnen und verlieren zu können. Das ist im Grunde ein ganz wichtiges Fundament.
Ich habe spät geheiratet. Mein Sohn ist jetzt viereinhalb Jahre alt und ich werde ihn in einem halben Jahr in einen Fußballverein schicken, damit er auch lernt zu verlieren. Im Moment befindet er sich in dieser für kleine Menschen so interessante Persönlichkeitsentwicklung. Sie müssen lernen, sich sozial auseinander zu setzen, auch mal einen Stärkeren zu finden, der sie in die Grenzen weist. Vater und Mutter sind immer viel zu gutmütig. Wenn man Sport treibt, dann verliert man an dem einen Tag, am nächsten gewinnt man wieder. Das halte ich für sehr wichtig in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung und letztendlich als Training für das Leben schlechthin. Man muss auch lernen, tolerant zu sein, dem anderen seinen Sieg zu gönnen. Man kann nicht immer selbst gewinnen.

Man sagt, Sport ist gut für Leib und Seele. Sehen Sie das auch so?
Ja. Die körperliche Ertüchtigung ist zum einen wichtig. Für die Seele ist der Sport deshalb so wichtig, weil man überschüssige Kraft loswerden kann. Wenn man sich ausgepowert hat, dann findet man eine innere Kontemplation und die Ruhe, nachzudenken. Die innere Unruhe kann man durch Sport kompensieren.
Ich selbst habe viel mehr Ruhe, nachdem ich Sport getrieben habe. Ich kann mich dann hinzusetzen, etwas lesen oder über das Leben nachdenken. Die alten Römer haben einen guten, sehr elementaren Satz geprägt: mens sana in corpore sano (ein gesunder Verstand in einem gesunden Körper).

Ich möchte noch ein anderes Regelwerk ins Spiel bringen: Die Zehn Gebote. Was halten Sie davon?
Die Zehn Gebote sind wichtig, damit die Menschen darüber nachdenken. Nur werden sie zu wenig beherzigt und zu wenig praktiziert. Moral und Ethik haben in dieser sich ständig verändernden Gesellschaft gelitten, unendlich gelitten. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich im Moment selbst sucht. Man versucht selbst, sich in dieser Gesellschaft einzuordnen. Und man merkt, dass man einen gewissen Halt, den man früher glaubte gehabt zu haben, nicht mehr hat, weil sich Werte verändert haben. Dinge, die früher wichtig waren, sind heute unwichtig geworden. Dinge, die heute wichtig sind, hat es früher überhaupt nicht gegeben, sind aber sehr vordergründig. Wir leben in einer sehr vordergründigen, schnelllebigen Gesellschaft. Da haben auch die Medien damit zu tun. Das ist eine Entwicklung, die den Menschen sehr abträglich ist, und davor habe ich ein bisschen Angst

Wie ist Ihr eigene Einstellung zur Religion?
Religion ist ein Fundament. Ich bin ein gläubiger Mensch. Ich denke, es gibt etwas, was ich mir nicht erklären kann. Ich bin nicht der Naturwissenschaftler, der immer von der Materie ausgeht und versucht, alles zu definieren und zu erklären. Ich bin der festen Überzeugung, dass es etwas gibt und dass wir vor diesen Kräften und Dingen Respekt und Demut haben müssen Wir müssen wissen, wie klein wir in diesem kosmopolitischen Zusammenhang sind. Da komme ich schon zu dem Ergebnis, dass ohne Religion nichts geht. Einen gewissen Glauben muss man schon haben. Ob man in die Kirche geht, ist für mich eine ganz andere Frage.

Beten Sie? Vielleicht auch mit Ihrem Kind?
Ja. Man fängt an, sich an den Händen zu fassen und zu beten: "Komm lieber Gott, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast." So versuche ich, die ersten Schritte mit meinem Sohn Maximilian zu gehen. Er denkt dann schon mal nach und fragt, was ist das sei. Ich denke, das ist der richtige Einstieg.

Was bedeutet Ihnen Jesus? Wie würden Sie Jesus charakterisieren, und welche Funktion oder Rolle spielt er für Sie?
Jesus spielt für mich verschiedene Rollen. Zunächst war er ein Mensch auf dieser Erde, der etwas besonderes war, der etwas Besonderes geleistet hat, zu dem man aufblicken kann, den man bewundert. Es gibt Phänomene in dieser Gesellschaft, die man teilweise nicht ernst nimmt, im Grunde aber unendlich wertvoll sind und Wichtiges leisten.

Können Sie da ein Beispiel nennen?
Z.B. Gandhi, stark geprägt von der religiösen Komponente hat für die indische Gesellschaft unheimlich viel in der Politik bewegt und bewirkt. Solche Menschen sind für mich Persönlichkeiten, denen man nacheifern kann. Mutter Theresa auf der anderen Seite ist eine, die ihr Leben voll in den sozialen Dienst der Menschen gestellt hat und sich zurückgenommen hat. Jesus ist gestorben für die Sünden dieser Menschheit. Das ist es, was Hoffnung macht. Wenn man heute sagt, dass die Gesellschaft sich sucht, weil Werte verloren gegangen sind, dann sollte man sich an Jesus erinnern und überlegen, wie Jesus heute aussehen würde, an den ich glauben kann, der mir Halt gibt, der mich durch diese schwierige Zeit des Lebens begleitet und lenkt. Ich wünsche mir, dass die Kirche viel aktiver wird. Die Kirche muss bekennender werden, nicht politischer.
Mit der evangelischen Kirche hatte ich Probleme, als sie mir erklären wollte, dass der NATO-Nachrüstungsbeschluss völlig falsch sei. Ich war ganz anderer Meinung. Das war eine politische Vorgabe, die ich nicht geteilt habe. Ich möchte nicht, dass die Kirche in diesen Fragen politisch aktiv wird.

Was würden Sie von der Kirche am ehesten wollen? Wo würden Sie sie am ehesten brauchen?
In der Seelsorge, aber durchaus auch im sozialpolitischen Bereich. In der Liebe des Nächsten. In der Altersvor- und -fürsorge. Da muss die Kirche aktiver werden. Die Kirche muss sich gegen Trends aussprechen und laut werden gegen den Jugendwahn einer Mediengesellschaft. Sie muss die alten Menschen in ihrer Wertigkeit herausstellen. Eine Gesellschaft ohne alte Menschen ist keine lebenswerte Gesellschaft. Dies muss die Kirche herausstellen. Auch in der Kopftuchdebatte muss die Kirche mehr mit den Menschen diskutieren, aber nicht parteipolitische Positionen besetzen. Das hat mir nicht gefallen.

Wenn man das Geschehen in einem Fußballstadion beobachtet, Dann spielt auch Religion eine gr0ße Rolle.
Absolut!

Gerade die Brasilianer zeigen auf dem Fußballfeld, inmitten dieser tosenden Menge, wie sehr sie ihren Glauben verinnerlicht haben. Bewegt Sie das? Sollte die Emotionalität des Glaubens auch von den deutschen Spielern mehr ausgelebt werden?
Das hängt natürlich mit dem Temperament einer Gesellschaft zusammen. Die Brasilianer sind im katholischen Glauben erzogen, sie leben diesen Glauben, nehmen ihn mit nach Europa und demonstrieren ihn auf dem Fußballplatz.
Das ist bewundernswert und schön. Das zeigt auch, dass vorwiegend die brasilianischen Spieler Halt suchen und Halt finden in Jesus, im Kreuz, in einem Symbol, das sie unter dem Trikot tragen.
Solches kann wohl kaum auf die deutsche Gesellschaft übertragen werden, da sie in Glaubensfragen völlig gespalten ist. Man denke an die Lutherbewegung, eine katholische und evangelische Kirche und an die unterschiedliche Sektionen. Wir sind eine Multikulti-Gesellschaft. Hier ist auch der Islam vertreten, alles ist vielseitiger geworden.
Wenn ein Spieler seinen Glauben auf dem Spielfeld auslebt, so habe ich Respekt davor. Die FIFA verbietet diese Glaubensdemonstration nach außen und begründet das mit der Toleranz allen gegenüber, also keine politischen Bezeugungen und keine Glaubensbezeugungen. Das halte ich für völlig falsch und für völlig reformbedürftig. Denn alles was das Spontane fördert, sollte man unterstützen und nicht von oben herab klein machen.

In der Bibel ist vom Fußball nicht die Rede.
Das hat man damals noch nicht gespielt.

Es gibt allerdings zwei Stellen, die sich direkt auf den Sport beziehen. Die erste steht im 1. Korintherbrief des Apostels Paulus: Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis. Lauft so, dass ihr ihn erlangt. (1.Kor 9,24)
Gefällt Ihnen diese Bibelstelle?

Ja. Es ist ein sportliches Prinzip zu gewinnen. Ein sportliches Prinzip ist es aber auch, damit klar zu kommen, wenn man keine Lorbeeren ergattert, wenn man verliert. Die olympischen Spiele sind uralt und tauchen darum auch in der Bibel auf.

Diese Bibelworte sagen aus, dass es der Anstrengung bedarf der Religion nachzukommen. Wie sehen Sie das, muss man sich selber ein stückweit anstrengen, um den religiösen Gefühlen, Aufgaben und Pflichten unter Umständen nachzukommen?
Ja. Religion zu begreifen und Religion zu leben, ist auch eine Frage der menschlichen Erfahrung und der menschlichen Reife. Es ist auch wichtig zu wissen, was in den zurückliegenden Jahrtausenden geschehen ist, woran die Menschen immer wieder gescheitert sind und woran sie sich immer wieder gemessen haben. Man muss sich fragen, wer findet zum persönlichen Glück durch die Religion, durch seinen Glauben, wer findet nichts, und was läuft da falsch, was läuft anders bei anderen oder was läuft da möglicherweise richtig. Das sind Fragen der persönlichen Erfahrung. Glauben kann man erst ab einer bestimmten menschlichen Reife. Man muss schon einige Jahre - jetzt komme ich wieder zum Sport - gewonnen und verloren haben.

Man muss also auch trainiert haben?
Ja, richtig.

Ein weiteres Bibelwort - vielleicht nicht gerade das Leitwort für die Fußballnationalmannschaft! - steht im Römerbrief: So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. (Röm 9,16) Was sagen Sie dazu?
Damit ist meines Erachtens eine dritte Kraft gemeint, die Gotteskraft. Wenn man trotz schlechter Leistung gewonnen hat, so hat sich Gott wohl erbarmt. Das eine kann man sehen, erkennen und erklären. Das andere liegt aber wirklich in einem übergeordneten Bereich. Wenn dem so ist, ist es gut. Ich wünsche mir, dass sich Gott bei den großen Turnieren der kommenden Europameisterschaft und auch später bei der Weltmeisterschaft in Deutschland ab und zu der deutschen Mannschaft erbarmt, wenn wir in tiefer Not sind und nach ihm rufen.

Würden Sie ein gutes Ergebnis als Geschenk Gottes akzeptieren?
Selbstverständlich! Darüber würden wir uns sehr freuen.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich wünsche mir mehr innere Ruhe. Mein persönliches Glück finde ich in der Familie. Sie gibt mir sehr viel, und mein Job macht unglaublichen Spaß. Trotzdem möchte ich noch etwas ausgeglichener sein und mehr in der persönlichen inneren Ruhe genießen zu können. Glück besteht auch darin, etwas genießen zu können, ohne aufzuhören an sich zu arbeiten, und die Werte, die einen umgeben, besser nutzt.

 

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