† Roger Willemsen

Moderator, Bestsellerautor, Regisseur mit Tiefgang

Roger Willemsen
Roger Willemsen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Roger Willemsen im Gespräch mit Hanno Gerwin

Seine Begabungen sind vielfältig, sein Auftritt in der Öffentlichkeit stets intelligent und mit Tiefgang. Roger Willemsen wurde über den Pay-TV-Sender "Premiere" bekannt, wo er über 2.000 hochrangige Gäste interviewte: von Yassir Arafat, über Madonna und Sting, bis hin zu Gorbatschow und Yoko Ono. Der promovierte Kunstgeschichtler, Germanist und Philosoph beschäftigt sich mit Literatur, veröffentlichte Bücher, die es auf die Spiegel Bestsellerliste geschafft haben und moderiert seit 2004 den renommierten Literaturclub des Schweizer Fernsehens. Für seine intelligenten, sachkundigen und gleichzeitig charmanten Leistungen bekam Roger Willemsen neben dem Bayerischen Fernsehpreis auch den begehrten Adolf-Grimme-Preis. Der sympathische Brillenträger weiß aber auch zu leben.

 

Roger Willemsen, Ihre Biografie zeigt sehr unterschiedliche, sehr vielfältige Engagements. Aber ganz egal worum es geht, wenn man mit Ihnen über Leute spricht, dann sagen alle, der Roger Willemsen ist ein Guter, sehr eloquent, sehr intelligent, und alles was er macht hat Niveau. Was sind Ihre wirklichen Stärken?
Ich glaube Begeisterungsfähigkeit ist die aller erste Stärke. Ich kann mir alles durch Enthusiasmus aneignen. Ob es politisches, ästhetisches oder musikalisches ist. Das ist nicht eigentlich eine Tugend, aber es hilft gut weiter.

Und sind Sie wirklich so interessiert, wie diese vielfältigen Engagements es nahe legen?
Das ist das größte Privileg, das man irgendwann haben kann, nämlich sagen zu können, an welchem Buch man gerne schreiben möchte. Und das wird gedruckt. Ich kann sagen, welchen Film ich gerne machen möchte. Und wenn ich mich sehr doll anstrenge, dann könnte es sein, dass der auch gedreht wird und so fort. Mich leitet im Moment hauptsächlich ein gewisses Gefühl von Verantwortung für Dinge, die ich tue und Enthusiasmus.

Sie können im Prinzip machen, was Sie wollen. Wenn Sie sagen, ich habe jetzt dieses oder jenes vor, dann geht das auch.
Ich bin mit bestimmten Dingen dahin gekommen, dass das geht, ja. Manchmal kommt es sogar vor, dass Leute mir meine Wünsche von den Lippen ablesen und mir dann offerieren.

Sie müssten ja unglaublich glücklich sein.
Ich bin ein glücklicher Mensch, ja.

Was ist das Rezept, um das zu erreichen? Denn jeder möchte eigentlich machen können, was er will und dass ihm die anderen die Wünsche von den Augen ablesen.
Das merkwürdige ist, dass ich eine Biografie habe, die durch viel Scheitern und durch viele Misserfolge gekennzeichnet ist. In der Schule bin ich zweimal hängen geblieben. Ich habe meinen Vater sehr früh verloren. Vom 15. Lebensjahr an habe ich auch keine Familienerfahrung im engeren Sinne mehr. Insofern war ich lange Zeit davon überzeugt, an der Tankstelle zu enden, wie mein Vater voraussagte. Mit dem Beginn des Studiums, wo ich mich meinen wahren Interessen widmen konnte, hat sich das geändert. Ich gehe auch mit einer gewissen Entschiedenheit auf Dinge zu, die mir wichtig vorkommen, und zwar unter Absehung dessen, wie es äußerlich wirken könnte, oder was der mögliche Erfolg dabei ist. Ich war wirklich lange Autor schwer verständlicher und unverkäuflicher Bücher.

Wissen Sie immer, was Sie wollen?
Ja, das ist das einzige, was ich in der Regel ganz genau weiß. Da gibt es eine gewisse gedankliche Zielstrebigkeit.

Welche sind Ihre Schwächen?
Ich bin querulantisch. Ich habe die notorischen Eigenschaften dessen, der es besser weiß und das von Zeit zu Zeit gerne sagen möchte.

Alles was Sie machen, hat auch ein bisschen mit Ästhetik zu tun. Es ist ansehnlich. Ob das Gespräche sind, die Sie führen, ob es Literatur, Film oder Musik ist, mit der Sie sich beschäftigen. Was ist Ihr Schönheitsideal, gibt es das?
Das Schönheitsideal ist in vielen Dingen eines, das weit von dem, was man herkömmlich das Schöne nennt, entfernt ist. Nehmen wir das Körperschöne. Es gibt gute Untersuchungen dazu, dass wenn man das Foto eines deutschen Studenten nimmt, belichtet es zu einem fünfzigstel und legt 50 solcher Fotos übereinander, wird man den schönen deutschen Studenten kriegen. D.h. es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Durchschnitt und dem Schönen. Die Leute, die ich schön finde, haben meistens Hakennasen, zu hohe Stirnen und breite Handgelenke.

Welche Rolle spielt Freundschaft für Sie?
Freundschaft ist mir deshalb so wertvoll geworden, weil sie mir die Familie ersetzt hat. Ich bin mit einer Reihe von Menschen sehr viel enger befreundet als ich mit irgendeinem meiner Familie familiär verbunden bin. Das ist leider so. Meinen Bruder liebe ich, aber alles andere ist mir ein bisschen abgerückt. Ich teile mit meinen Freunden etwas, was in den besten Fällen von Freundschaft Liebe heißt.

Haben Sie die Liebe in der Familie vermisst?
Nein, gar nicht. Das ist eine Entscheidung für die innere und äußere Unabhängigkeit. So sehr ich das achte und schätze, wenn sich Menschen für Familie entscheiden, dann muss ich sagen, ich habe gut daran getan, dieselbe Entscheidung nicht zu treffen. Ich genieße die Freiheit, die mir dadurch möglich ist, auch in vollen Zügen.

Wie ist das mit Moral oder Werten? Sind Sie ein moralischer Mensch?
Oh ja, ich bin durch und durch ein Moralist und würde immer für die Moral eintreten. Ich glaube, die Leute haben sehr viel mehr Moral als sie haben wollen. Die Moral hat einen schlechten Ruf.

Was stört Sie in unserer Gesellschaft am meisten? Wo würden Sie gern den Finger drauf legen oder als Politiker sagen, das schaffe ich als erstes ab?
Ich habe nicht Finger genug, um sie draufzulegen. Wenn ich den großen Bereich der amerikanischen Politik betrachte, dann sehe ich dies momentan als eine Politik an, in der die Demokratie eine Erbsünde erfährt. Etwas wie das Gefängnis Guantanamo ist eine Erbsünde der Demokratie, wo ein sich freiheitlich nennender Staat einen Raum definiert, und sagt, dort herrsche Gesetzlosigkeit, weil er es so bestimmt habe. Das ist eine derartige Totalblamage für alles Menschenrechtliche, dass jeder Politiker, der das nicht anspricht und der darüber nicht spricht, für mich unter die Maßstäbe einer Moral fällt, auf die er sich bei anderer Gelegenheit gerne bezieht.
Ich würde auch sagen, dass ein Satz von Gerhard Schröder, Putin sei ein lupenreiner Demokrat, ein obszöner Satz ist, weil er jedem Faktum und allem, was man über das, was Putin tut, wissen kann, zuwiderläuft.

Moral wird am ehesten im Mitmenschlichen angesiedelt. Gibt es etwas, was man Ihres Erachtens tun oder lassen sollte?
Ich glaube, auch wenn diese Dinge immer etwas pompös klingen, dass man sein Leben besser führt, indem man es teilweise für andere führt. Das geht sehr auf die eigene Person zurück. Insofern ist das der Minimalkonsens.

Was halten Sie von den Zehn Geboten?
Was mich mit dem Christentum am stärksten verbindet, ist die christliche Ethik. Die kann man im wesentlichen auf die Zehn Gebote zurückführen. Ich würde sie nicht alle teilen können. Ich weiß sie auch nicht mehr alle auswendig. Aber ich würde sagen, dass die Vorstellung der karitativen Praxis - der Verantwortung für den Nebenmenschen - dort zugrunde gelegt und gedeckt durch eine Institution zu den wirklichen zivilisatorischen Errungenschaften gehört. Dazu würde ich dann die Zehn Gebote auch zählen.

Nächstenliebe würde das benennen.
Ja, ganz recht.

Was halten Sie von der Bibel?
Niemand kann keine Meinung zur Bibel haben. Als ich für ein halbes Jahr nach Südostasien ging, in einem Raum, wo großteils kein Englisch gesprochen wird, und ich mich nicht würde verständigen können, wollte ich unbedingt etwas mitnehmen, das mich ernähren würde. Da nahm ich die Bibel mit. Sie hat mich zum Teil enttäuscht.

Warum?
Mich hat die Wiederholung des Tauschprinzips enttäuscht, in dem ein Gott sagt, gibst du mir das, gebe ich dir das. Es sind so viele Geschichten, die immer wieder in dieses Scharnier einrasteten, sodass ich die Bibel irgendwann beiseite legte, ermüdet von der Durchschaubarkeit dieses Tauschprinzips.

Was sagen Sie zu einer Person wie Jesus Christus?
Sie ist mir unter allen Deutungen und allen historischen Annäherungen nur noch verschwommen präsent, dass ich nicht weiß, ob ich noch einen ehrlichen Satz sage, mit dem ich ausdrücken könnte zu wissen, was er mir bedeutet. Ich kenne ihn aus der Ikonographie der Kunstgeschichte und beobachte den Wandel des Typus. Ich schrieb mal eine Glosse über das Horoskop seines Geburtstages. Aber ich glaube, mit Jesus ist es so wie mit dem englischen Königshaus. Man weiß letztlich gar nichts.

Glauben Sie, dass er gelebt hat?
Ich glaube, es ist Jesus gegenüber fast sekundär, ob er gelebt hat oder nicht. Aber ich nehme an, dass es jemanden gegeben hat, der sich zumindest weitläufig mit dieser Biografie in Verbindung bringen lässt.
Aber das Paradoxe des Glaubens ist ja, dass man ihn wie Wissen behandeln soll. Etwas, das nicht gewusst werden kann, soll wie Wissen behandelt werden. Und in dieser Hinsicht bin ich kein gläubiger Mensch. Aber ich bin einer, der bestimmte Werte trägt.

Beten Sie manchmal?
Das habe ich mit Kinderfrömmigkeit getan. Mit der Innigkeit, mit der das Kind im Bett die Hände faltet und weiß, es wird gesehen. Ich habe mir jeden Kokolores gewünscht. Aber das hat dann irgendwann aufgehört, und da wurde ich eher Ketzer.

Beten Sie auch nicht im Sinne von bedanken?
Als Kind ja. Im heutigen Zustand gilt mein Dank keiner religiösen Institution. Aber der Gedanke der Dankbarkeit der ist mir sehr nahe. Es gibt diesen profanen Gedanken, dass einem ein neuer Mensch ins Leben tritt und man plötzlich merkt, welcher Reichtum einem damit erschlossen wird. Und von da ist man dankbar dafür zu sagen, dass einen das Leben nicht ohne Menschen gelassen hat, auch bei Freunden und Freundinnen. Dieses Gefühl gibt es, auch mein Glück.

Sie sind auch Philosoph. Was würden Sie als den Sinn des Lebens ansehen?
Ich glaube zunächst mal, dass das eine Interpretation ist, die jeder für sich selbst vornehmen wird und für seine eigenen Möglichkeiten deuten muss. Ich glaube, für andere zu existieren, in einem öffentlichen und einem nichtöffentlichen, einem banalen karitativen – und dadurch nicht mehr banalen Sinn - das bezeichnet schon etwas von dem, was ich Sinn des Lebens nennen würde. Das Traurigste ist, dass es wahrscheinlich außerhalb des Glaubens keinen Sinn mehr hat.

Wovor haben Sie Angst?
Wenn ich mal absehe von allen Einschränkungen physischer Art, die mich dazu bringen müssten, über meinen Körper mehr nachzudenken als mir lieb ist – und ich denke über meinen Körper in der Regel sehr wenig nach – insofern rächt er sich hoffentlich nicht irgendwann.
Unabhängig von diesen Einschränkungen würde mir jede Form der mentalen Einschränkung am allermeisten bedeuten. Ich glaube zu den schlimmsten Dingen, die einem passieren können, auch wenn die Gesellschaft das kaum so wahrnimmt, gehören Depressionen. Also gehört auch die Unfähigkeit, Leben noch genießend wahrzunehmen, bewusst wahrzunehmen und in ihr handelnd zu sein dazu. Alle Einschränkung der Vitalkräfte wären grauenhaft. Aber ich muss sagen, dass mich bestimmte absehbare Züge von Weltpolitik wirklich verstören. Mein liebster Ort, um ein ganz banales Beispiel zu nennen, wäre Timbuktu, im Norden Malis an der Wüstenstation, wo die Tuaregs aufbrechen, um in die Sahara zu ziehen. Dieser nur aus Sand bestehende, fast vorzivilisatorische Ort Timbuktu hat vor einiger Zeit ein Internetcafé geschenkt bekommen von einer dieser dankenswerten Entwicklungshilfeinstitutionen, ich glaube sogar Deutschlands. Dann guckte jemand in den elektronischen Briefkasten und fand dort schließlich auch Pornografie. Diese Nachricht, die mir persönlich überbracht wurde, die mich tagelang wirklich trist gemacht.

Haben Sie Angst vor dem Alter? Sie werden dieses Jahr 50.
Ich werde aber schon seit drei Jahren 50. Auf die runden Geburtstage bereitet man sich so lange darauf vor, dass man irgendwann nur noch 000 alt wird. Da ich schon seit drei Jahren in diesem Zustand bin nehme ich mir vor, noch weitere fünf Jahre lang 50 zu bleiben.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Vor dem Sterben schon eher. Wobei auch das eine Erfahrung ist, bei der mir ein paar Leute aus meinem engeren Freundeskreis vorangegangen sind, mehr als in meinem Alter normal ist.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Nein. Ich glaube nicht, dass ich in einem Nachthemd über die Zirruswolken schweben werde. Wenn, dann hätte ich es gerne so. Aber wahrscheinlich läuft es doch auf einen Pyjama raus und es werden die Kumuluswolken sein.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Mein Wunsch wäre Frieden und eine wieder erstarkende Kultur in Afghanistan. Ernsthaft. Das ist die Erfahrung, die mich in diesem Jahr am stärksten geprägt hat. Für mich selber etwas zu wünschen erscheint mir im Moment vermessen. Ich brauche kein Haus, ich brauche keine Personen in meinem Leben, die nicht da wären. Ich kann wirklich nicht ernsthaft sagen, dass ich ein riesiges Mangelgefühl hätte.

 

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