Marie-Luise Marjan

die Mutter Beimer aus der „Lindenstraße“

Marie-Luise Marjan
Marie-Luise Marjan im Gespräch mit Hanno Gerwin
Marie-Luise Marjan im Gespräch mit Hanno Gerwin

Man darf sie getrost die Mutter der Nation nennen. Denn seit 1985 spielt Marie-Luise Marjan die Mutter Helga Beimer in der Erfolgsserie „Lindenstraße“, wo sie sich unter den Augen der begeisterten Öffentlichkeit vom „Heimchen am Herd“ zur Kleinunternehmerin entwickelte. Helga Beimer, eine geschiedene, nicht mehr ganz junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und mitten im Leben steht - sie ist durchaus auch ein Vorbild für die Schauspielerin Marie-Luise Marjan. In mehr als tausend Folgen „Lindenstraße“ hat Marie-Luise Marjan die Mutter Beimer geprägt und wurde umgekehrt natürlich auch vom Drehbuch der Rolle beeinflusst und angeregt. Aber die erfahrene Schauspielerin spielte auch in anderen großen Filmen mit, darunter „Berlin Alexanderplatz“ unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder, das „Traumschiff“ und die „Schwarzwaldklinik“. In der Rolle der Pastorin Carla spielt sie in der ARD wieder eine Mutter, die sich gegen die Widerstände im Kirchegemeinderat durchsetzen muss. Dass ihr das gelingt, kann man sich bei Marie-Luise Marjan gut vorstellen, denn die mit Bambi, Telestar und Goldener Kamera ausgezeichnete Schauspielerin weiß sich zu behaupten, seit sie als 19-jährige Schauspielschülerin erstmals vor einem Millionenpublikum auftrat.

 

Marie-Luise Marjan, für viele Frauen mittleren Alters sind Sie ein Vorbild, an dem man sich gerne orientiert. Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich mit Zuschauern gemacht?
Ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Positive Zuwendungen kommen ständig. Die Leute kommen auf mich zu und sagen: „Wie schön, dass ich Sie persönlich sehe“. Unsere Zuschauer kennen mich in meiner Rolle natürlich seit über 20 Jahren durch die Serie. Sie kennen mich in jeder dort gezeigten Situation: im Nachthemd, im Unterrock, im eleganten Kostüm, in Küchenklamotten, im Bademantel. Das Publikum empfindet eine ganz starke Nähe zu uns, mehr als wir es ahnen. Zwar stehen wir im Studio, das Publikum hat jedoch das Gefühl, dass wir bei Ihnen zu Hause im Wohnzimmer sind. Dadurch entsteht Nähe. Das ist angenehm, weil es eine sehr positive Zuwendung ist.

Das liegt sicherlich auch an Ihrer menschlichen Art. Sie sind einfach jemand, den man sofort als Nachbarin akzeptieren würde.
Das mag sein, ja.

Erhalten Sie Anfragen, mit der Bitte um Ratschläge fürs Leben oder fürs Muttersein?
Früher als die Kinder kleiner waren, kam das schon mal vor. Sohn Klausi klaute immer. Ein junger Vater schrieb mir: „Mein Sohn klaut auch, was soll ich machen? Ich bin in der gleichen Situation wie Sie.“ Jetzt, da die Kinder der Mutter Beimer aus dem Haus sind, ist Helga Beimer eine selbständige Frau, eine Reisebürokauffrau. Sie ist zweimal geschieden und zum zweiten Mal in einer Liaison mit ihrem verflossenen Mann. Das ist eine völlig andere Rollensituation. Dafür erhalte ich ein eher allgemeines Feedback, wie: „Ich finde es toll und wunderbar, wie Sie das machen.“

Haben Sie als Frau Beimer das Gefühl, eine gute Mutter zu sein oder haben Sie eine persönliche Distanz zu der Rolle? Sagen Sie sich manchmal: Wenn ich Mutter wäre, würde ich es anders machen als es im Drehbuch steht.
Das Drehbuch ist nun mal eine erfundene Sache. Es geht nicht darum zu zeigen, was für ein guter Mensch Helga Beimer sei. Es geht darum, Themen rüber zu bringen. Wenn Klausi zum Beispiel zu den Neonazis abdriftet und seine Mutter nichts davon mitkriegt, dann würde mir persönlich das überhaupt nicht gefallen. Ich hätte das Drehbuch an dieser Stelle anders geschrieben: Die Mutter mischt sich wohl ein, kennt und beobachtet ihren Jungen genau. Sie weiß, wenn ihr Junge sich so und so verhält, dann führt er was im Schilde. Es ist aber auch realistisch, dass Kinder abdriften und ihre Mütter nichts davon mitbekommen. Im Grunde geht es in der „Lindenstraße“ darum, Themen aufzuzeigen, in diesem Fall, wie der Junge seiner Mutter entgleitet.

Sie spielen aber auch ganz andere Rollen. Momentan spielen Sie eine Pastorin. Wie erging es Ihnen mit dieser Rolle?
Das war eine wunderbare Rolle, die mir sehr, sehr gut gefiel und mir viel Freude machte. Ich bereitete mich darauf vor, besuchte in Berlin einen Taufgottesdienst und las in einer Kirche aus der Bibel vor. Ich wollte zunächst nur zuschauen, aber der Pastor meinte: „Nein, Frau Marjan, wenn Sie schon da sind, dann sollen Sie auch aktiv mitmachen!“ Es machte mir auch Freude, auf der Kanzel zu stehen. Früher war ich im CVJM, bin also ein durchaus religiöser Mensch und habe eine sehr starke Beziehung zur Religion. Das ist mir überhaupt nicht fremd.

In der Pastorenrolle sieht man die Kirche etwas genauer und nimmt Dinge wahr, die man beim normalen Kirchenbesuch nicht so sehen würde. Wie beurteilen Sie so das kirchliche Leben?
Das kann ich nicht genau beurteilen, da ich nicht genügend am Kirchenleben teilnehme. Ich glaube, dass sich die Kirche generell öffnen sollte. Die kirchlichen Angebote müssen vielfältiger sein, damit die Jugend hingeht. Wenn ich mich an meine Jugend zurückerinnere, so arbeiteten wir sehr stark mit der Kirche zusammen. Ein aktuelles Beispiel wäre der Pastor Krämer aus dem Sauerland veranstaltet Marathonläufe. Das ist etwas sehr weltliches, normales. Er lädt seine Gemeindemitglieder ein, mit ihm ganze Strecken abzulaufen. Ich finde es gut, wenn die Kirche sehr aktiv ist und den Bezug und die Nähe zu den Menschen nicht verliert, wenn sie die Gemeinde in die weltlichen Dinge mit einbezieht und somit im normalen Alltag Hilfestellung gibt. Eine ganz wichtige Aufgabe der Kirche ist es, sich vor allem um einsame Menschen zu kümmern, ihnen das Gefühl zu geben, überhaupt nicht einsam zu sein: „Wir sind da, wir unterhalten uns mit euch und haben Zeit für euch.“ Denn Zeit zu haben ist in der heutigen Zeit etwas ganz kostbares, und einsame Menschen haben Zeit. Menschen, die im Leben stehen und geschäftig sind, haben jedoch keine Zeit. Also muss die Kirche das übernehmen.

Sie wären eine hervorragende Pfarrerin geworden. Wäre das ein Beruf für Sie gewesen? Ein Pfarrer muss vielleicht auch ein bisschen ein Schauspieler sein.
Ja natürlich, das muss er.

Wie ist Ihre religiöse Einstellung, und was bedeutet eine Person wie Jesus Christus für Sie?
Jesus Christus ist eine sehr wichtige Symbolfigur. Gott ist über allem und Christus ist sein Sohn. Christus predigte die Erlösung, wurde für uns ans Kreuz geschlagen und lud die Schuld der Menschen auf sich. Er ist ein Leitbild, an das die Menschen sich halten können. Hier muss die Kirche helfen und Vorlagen geben, damit die Menschen an Christus glauben und ihn annehmen. Er kann immer bei einem sein, aber man muss natürlich Hilfestellung bekommen. Glaube ist etwas wunderschönes. Aber er muss aus tiefster Seele kommen, aus der eigenen Persönlichkeit, aus dem Glauben. Der Glaube darf keine Schablone sein. Es ist nicht genug zu sagen: „Ich glaube das!“ Man muss es auch tun. Glaube ist Trost. Und wenn man diesen Trost aus dem Glauben heraus nicht empfangen kann, dann glaubt man nicht. Da muss man sehr differenziert mit umgehen. Jeder sollte sich fragen: „Glaube ich wirklich oder sage ich nur, ich glaube?“

Was würden Sie sagen?
Ich glaube. Ich glaube tief, in der Tat. Ich fühle mich auch nicht einsam. Ich fühle mich sehr ausgeglichen und in mir ruhend. Diese Kraft, in sich zu ruhen, die zieht jeder Mensch aus einer anderen Quelle. Das muss nicht Christus sein, es kann Christus sein, es kann Gott sein, es kann die Natur sein, es kann alles sein.

Wie stellen Sie sich Gott vor? Nehmen wir an, Sie sollten ein Bild von Gott malen. Wie würden Sie ihn darstellen?
Gott ist kein Mann mit Rauschebart.

Das nicht. Aber Sie würden auch kein leeres Blatt abgeben?
Vielleicht doch. Gott kann ich nur in mir finden. Mit Worten kann ich das nicht beschreiben. Man kann die Bibel zu Hilfe nehmen, um aus den Fragen und Antworten, die die Bibel gibt, Gott näher zu kommen.

Gibt es eine Stelle in der Bibel, die besonders wichtig ist?
Ja, mein Konfirmationsspruch: „Gedenke den Herrn in all deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“

Hat sich das in Ihrem Leben auch so bewahrheitet.
Ich glaube ja. Danke lieber Gott!

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Das ist eine schwierige Frage, die ich nicht so leichtfertig mit ja beantworten kann. Wir sind Milliarden von Menschen auf der Erde. Wenn alle wiedergeboren werden möchten - und es kommen immer neue dazu - wäre auf unserer Erde überhaupt keinen Platz mehr.

Auf der Erde nicht. Aber es gibt jede Menge Platz, wenn man in den Nachthimmel guckt.
Ich glaube, die Seelen leben weiter in den Kindern. Man sagt, dass die Menschen wiedergeboren werden. Im Hinduismus lebt man auch in Tieren und Pflanzen weiter. Die Menschen brauchen aber einen Ausweg. Ich glaube nicht an eine Wiedergeburt. Das Leben ist ein Geschenk, womit man kostbar umgehen muss und gut nutzen soll. Und wenn die Zeit zu Ende ist, dann ist sie zu Ende. Das muss man wissen und soll dankbar dafür sein, dass man da war und ein gutes Leben aus dem Geschenk gemacht hat.

Wovor haben sie Angst?
Ich habe Angst vor Gewalt und vor Verrohung der Menschen. Die vielen Kriege bringen mich natürlich sehr zum Nachdenken. Sie werden von Menschen gemacht. Das ist noch schlimmer.

Das Thema Religion kommt in der „Lindenstraße“ kaum vor.
Das stimmt. Es steht mir aber nicht zu, in das Drehbuch reinzureden. Das möchte ich auch nicht. Ich spiele meine Rolle und bringe mache Vorschläge. Aber mehr nicht.

Dürfen Sie auch mal improvisieren? Kommt das vor?
Nein, das geht nicht. Man muss sich genau an das Textbuch halten.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, Was würden Sie sich wünschen?
Nachdem ich heute einen sehr schönen Abend erlebt habe, wünsche ich mir, noch ein bisschen mit den Kollegen feiern zu können.

 

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