Sandra Maischberger

Topmoderatorin und vielseitige Talkerin

Sandra Maischberger
Sandra Maischberger im Gespräch mit Hanno Gerwin
Sandra Maischberger im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sie machte als Journalistin, Topmoderatorin und vor allem als sehr vielseitige Talkerin Fernsehkarriere. Sandra Maischberger startete nach der Journalistenschule in München zunächst beim Bayerischen Rundfunk und moderierte anschließend Talksendungen bei Sat.1, Premiere, Vox und RTL. Der n-tv-Talk „Maischberger“ ging bereits über 1.000 Mal auf Sendung und auch mit der ARD-Talkshow „Menschen bei Maischberger“ ist sie sehr erfolgreich. Für ihren einfühlsamen wie beharrlichen Journalismus wurde Sandra Maischberger bereits mit dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera, dem Fernsehmacher des Jahres und dem Hans-Joachim-Friedrich-Preis honoriert. Seit 2005 ist sie Märchenbotschafterin und wirbt in dieser Funktion gegen Analphabetismus. Über ihre persönlichen Einstellungen oder ihre privaten Vorlieben ist wenig bekannt, diesbezüglich hält sie sich eher zurück. Bei Sandra Maischberger stehen Themen, Gäste oder Fragen im Vordergrund.

 

Sandra Maischberger, Sie sind bekannt und auch mehrfach ausgezeichnet worden dafür, dass Sie auf Ihre Gäste einfühlsam zugehen aber trotzdem sehr beharrlich bei Ihren Fragen und Zielen bleiben, um so beharrlicher, je beharrlicher der Gast Ihre Frage nicht beantworten möchte. Wie bereiten Sie sich auf die Gäste vor?
Nicht alleine, das ist das Wichtigste. Wir sind ein Team. Seitdem ich eine tägliche Sendung mache, geht das nicht anders. Wir entwickeln gemeinsam eine Art von Strategie. Ein Interview ist aber nie vollständig theoriefähig. Auch diese Strategien helfen immer nur ein bisschen und dann muss man sich auf die Spontaneität verlassen.

Sie machen das schon so lange und haben auch schon vieles erlebt. Wodurch werden Sie so richtig überrascht?
Ach, ich werde immer wieder überrascht, zum Beispiel wenn mir jemand kurz vor der Sendung auf eine Frage eine Version erzählt und in der Sendung auf die selbe Frage diametral antwortet. Es ist komisch, aber es überrascht mich ständig. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt.

Würden Sie sagen, wer es zuletzt so gemacht hat?
Nein!

Schade.
Das ist ein Problem. Ich überlege mir immer, ob ich das in der Sendung dann kenntlich machen soll. Aber das wäre ein Vertrauensbruch. Wenn mir jemand im Vertrauen in der Werbepause sagt: „Wissen Sie, ich finde den und den wirklich absolut indiskutabel“, und nach der Werbepause sagt er: „... der größte Politiker, den wir jemals in unserer Partei hatten!“ Dann zu sagen: „Sie haben mir doch eben was anderes erzählt“, das kann ich zwar machen, nur krieg ich den nie wieder ins Studio.

Welche Rolle spielt das Menschliche, die Sympathieebene?
Ich hoffe keine. Das wäre falsch, weil der Zuschauer in so einer Sendung für sich eine Entscheidung treffen muss. Wenn ich meine Sympathie oder meine Antipathie in diesem Gespräch dominieren lasse, dann gebe ich bereits eine Wertung mit. Das sollte man nicht tun.

Aber das gibt es.
Es wäre ja unmenschlich, wenn's das nicht gäbe. Dass mir jemand sympathisch ist, merken Sie am ehesten daran, dass ich mit ihm besonders unhöflich bin. Wenn ich mit jemandem unglaublich freundlich bin, können Sie davon ausgehen, dass ich ihn nicht mag. Nein! ganz so einfach ist es nicht, aber das sind so in etwa die Extreme, zwischen denen sich das bewegt. Aber in Wahrheit bin ich relativ neutral.

Wo setzen Sie im Gespräch Grenzen nach dem Motto: Da frag' ich jetzt nicht weiter?
Ach, häufig! Häufig, wenn ich merke, dass jemand beispielsweise kurz davor ist, die Fassung zu verlieren. Niemand sollte im Fernsehen weinen oder sich irgend einem entgrenzten Ausdruck seiner selbst hingeben.

Ihre Stärken sind schon oft beschrieben und ausgezeichnet worden.
Ja, reden wir über meine Schwächen.

Bei welchen Gelegenheiten sagen Sie sich, da muss ich aufpassen, oder da sind Menschen, auf die ich aufpassen muss?
Ich gebe den Ball einfach an Sie zurück, denn wissen Sie, es ist für mich viel schwieriger über meine Schwächen zu reden oder sie festzustellen als es für Sie das ist.

Aber Sie kennen Ihre Schwächen.
Das weiß ich nicht.

Haben Sie eine Vermutung, was es sein könnte?
Nein, gar nicht. Sie sind derjenige, der mich beobachtet. Sie sehen von außen viel klarer als ich!

Ich glaube, dass Sie mit Ihren Schwächen so perfekt umgehen, dass ich das als Zuschauer nicht sehe.
Was macht ein Journalist? Er beschäftigt sich mit anderen Menschen. Warum beschäftigt er sich mit anderen Menschen? Weil er offensichtlich zu wenig Interesse für sich selber hat. Also bin ich ganz froh, dass ich mich mit anderen Biografien und Charakterstärken und -schwächen beschäftigen kann. Da muss ich nicht über mich nachdenken.

Also wären Sie keine gute Psychologin?
Ich habe mir überlegt, ob ich nach dem Abitur Psychologie studieren soll. Ich habe es dann gelassen. Ich kenne viele hervorragende Psychologen, aber ich kenne auch einige, die so ein bisschen wuschig sind, von denen ich das Gefühl habe, dass sie das, was sie in der Theorie wissen, an sich so anwenden, dass sie am Ende nicht mehr wissen, wer sie sind.

Und wuschig sind Sie nicht?
Wuschig - manchmal ja. Also ich bin nicht immer ganz konzentriert.

Da haben wir doch schon mal eine Schwäche!
Ja, wobei konzentrieren etwas ist, was ich ganz gut kann. Das bringt dieser Beruf mit sich. Ich habe ein gut trainiertes Kurzzeitgedächtnis, aber ein wirklich haarsträubend schlechtes Langzeitgedächtnis, was für mich das größte Problem ist. Denn ursprünglich bin ich mal Journalistin geworden, mit dem festen Ziel, eine weise alte Frau zu werden. Weisheit setzt aber ein gewisses Gedächtnis voraus. Wenn Sie das, was Sie machen, am gleichen Tag wieder vergessen, dann werden Sie nie weise. Darunter leide ich ein bisschen.

Gut, aber bis zur weisen alten Frau haben Sie einfach noch ein bisschen Zeit.
Ups! Irgendwie habe ich das Gefühl, die Zeit vergeht immer schneller.

Stichwort Religion: Sie haben auf dem Kirchentag 2005 in Hannover mitgewirkt. Sind Sie denn in der Kirche?
In meiner Jugendzeit war ich sehr aktiv in der evangelischen Kirche. Das hielt sich bis zur Konfirmation auf einem konstant hohen Level, weil ich die Aktivitäten einfach gut fand. Ich hatte Schwierigkeiten mit dem Glauben, habe das auch unserem damaligen Vikar erklärt und gesagt, ich glaube wohl nicht, dass ich für die Konfirmation überhaupt tauge. Denn es soll ja etwas konfirmiert werden, was bei mir offensichtlich nicht da war. Ich ließ mich jedoch überreden und hatte danach das ganz dumme Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben. Denn es stellte sich nicht ein. Ich bin dann auch tatsächlich ausgetreten. Gestern sprach ich mit einem Kollegen darüber, der evangelisch war, ausgetreten ist und jetzt katholisch werden möchte. So weit würde ich nicht gehen. Mein Vater hat als bekennender Atheist immer seine Kirche unterstützt. Er blieb in der Kirche, weil er sagte, sie habe eine hohe soziale Funktion. Und in diesem Sinne könnte ich mir vorstellen, irgendwann wieder beizutreten, wenn auch nicht aufgrund des Glaubens.

Würden Sie sich selbst auch als bekennende Atheistin bezeichnen?
Ich hab das früher gedacht, aber je länger ich darüber nachdenke, bin ich wahrscheinlich eher eine Agnostikerin.

Das heißt, Sie glauben beispielsweise auch nicht an ein Leben nach dem Tod?
Das ist eines der wenigen Dinge, an die ich tatsächlich gar nicht glaube. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Ist diese Vorstellung auch das Entscheidende für den Glauben? Viele Leute haben zum Glauben eine relativ intuitive Einstellung.
Die fehlt mir völlig. Wenn es intuitiv sein soll, dann ist diese Intuition bei mir nicht vorhanden. Ich könnte mich der Sache intellektuell nähern. Ich kann aus meiner Sicht verstehen, warum jemand auf die Idee gekommen ist, den Glauben für die Menschen zu erfinden. Das ist eine Frage, die ich interessant finde, also welche gesellschaftspolitische Funktion hat Religion. Darüber könnte ich lange reden. Ich habe manchmal schon Schwierigkeiten, meinen stärksten Glauben, den Glauben an die Liebe aufrecht zu erhalten.

Aber es gibt sie.
Ja, es gibt sie. Wenn es die nicht gäbe, würde ich mich sofort aus dem Fenster stürzen.

Was ist für Sie der Sinn des Lebens? Für viele Menschen hat der Sinn des Lebens mit dem Metaphysischen zu tun, mit etwas, von dem sie sich angezogen fühlen oder ihnen eine Art Lebensgrundlage gibt. Nach Ihren Aussagen gilt das alles konsequenterweise nicht für Sie.
Da sitzen wir beide kurz vor 23 Uhr in einem Hotelfoyer und Sie stellen mir die letzten Fragen des Lebens.

So geht es Ihren Gästen auch.
Für mich ist das Leben an sich der Sinn. Der Sinn besteht darin, das, was einem gegeben ist, was man an geistigen und emotionalen Voraussetzungen hat, was man als Gesellschaftsmensch mitbekommt, zu einer Vollkommenheit zu bringen. Sehr viel mehr sehe ich da nicht. Ich fürchte, es ist viel simpler, als man gemeinhin annimmt.

Wie würden Sie eine Figur wie Jesus einordnen?
Spannend. Jesus ist eine sehr spannende historische Figur.

Was halten Sie von den Zehn Geboten?
Das sind tolle Anleitungen für eine Gesellschaft; unverzichtbar zum Zusammenleben und so häufig gebrochen wie befolgt. Vielleicht häufiger noch gebrochen als befolgt.

Es wurden nicht alle gleichermaßen häufiger gebrochen als befolgt, aber einige schon.
Ich halte tatsächlich sehr viel von Regeln und davon,sich ein Regelwerk zu geben, das allgemeingültig und für alle ohne Ausnahme zu gelten hat. Das ist eine schöne Idee, wenn man es verbindet mit dem Religiösen. Mit religiöser Empathie hat es vielleicht noch größere Aussicht auf Erfolg, als ein nacktes Gesetzwerk. Ich habe das Gefühl, es hat trotzdem etwas nachgelassen in unserer Gesellschaft.

Wovor haben Sie Angst?
Vor Haien.

Wann kommen Sie mit Haien in Berührung?
Als ich dreizehn Jahre alt war, dachte ich, die Haie sind in der Badewanne. Das ist eine klare Phobie. Es ist aber nach wie vor so, dass ich in einem Baggersee baden gehe und rational weiß, es gibt dort keine Haie und irrational auf der Wasseroberfläche zum Ufer zurückrenne, weil ich Angst habe. Es ist ein bisschen besser geworden, seitdem ich tauche. Ich bin phantasieunbegabt für Ängste in der Zukunft. Ich müsste wohl Angst haben vor Krankheit oder Krieg. Aber ich bin gar nicht in der Lage, mir vorzustellen, dass sich dies wirklich materialisieren würde. Ich habe Angst, die Nächsten um mich zu verlieren.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Nein, das ist sehr weit weg. Manchmal, wenn es einen im Flugzeug so durchschüttelt, dann habe ich in den schlechten Momenten Angst, abzustürzen, und in den guten Momenten denke ich mir: Ich habe ein tolles Leben. Wenn ich jetzt abstürze, ist es auch o.k.

Womit kann man Sie trösten?
Mit Schokolade und Zuneigung.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Einen einzigen, meinen Sie jetzt so einen materiellen Wunsch?
Ach nee, das ist mir zu eng. Ein Wunsch ist viel zu wenig für mich. Geben Sie mir drei!

Warum wollen Sie den einen verschenken?
Ah! Es gibt da etwas, das ich mir sehr wünsche, aber das möchte ich jetzt nicht sagen. Es gibt ein paar Dinge, die soll man nicht aussprechen. Wenn man sie einmal verbalisiert hat, dann sind sie wahrscheinlich irgendwann weg. Also rede ich lieber über einen materiellen Wunsch. Ich hätte wahnsinnig gerne eine Hütte in den Bergen.

Das lässt sich aber realisieren.
Ach, es ist nicht so leicht, wie man denkt. Es ist wirklich teuer!

 

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