2004: Peter Maffay

Deutschrocker und „Tabaluga“-Erfinder

Peter Maffay
Peter Maffay im Gespräch mit Hanno Gerwin
Peter Maffay im Gespräch mit Hanno Gerwin

Seit über 30 Jahren hat er sich der Rockmusik verschrieben, absolut erfolgreich - der „Deutschrocker“ schlechthin. Peter Maffay landete 1970 seinen ersten Millionenhit. Darauf folgte ein Nr. 1 Titel nach dem anderen. Mit dem Album „Eiszeit“ unterstrich er sein politisches Engagement für die Friedensbewegung, und als Gast bei den Rolling Stones spielte er vor einem riesigen Publikum. Der nur 1,68 große Sänger ist sich immer treu geblieben. In früheren Jahren mitunter als Schnulzensänger belächelt oder gar verspottet, hat Peter Maffay inzwischen längst die Kritiker überzeugt und sich darüber hinaus konsequent durch eine Stiftung sozial engagiert. Vor rund 20 Jahren erfand er das Rockmärchen „Tabaluga“. Auf großen Tourneen füllte er damit die Konzerthallen. Inzwischen gibt es die vierte Folge „Tabaluga und das verschenkte Glück“. Und wieder ist es der grüne sympathische Drachen, der für das Gute kämpft und Unrecht beseitigen will.

 

Peter Maffay, bei Tabaluga geht es immer um Gut und Böse. Beides steht in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Für die Kinder ist das sehr wichtig, denn Kinder müssen sich möglichst schnell zurecht finden. Was ist für Sie ein guter Mensch?
Ein guter Mensch ist jemand, der zulässt, hin und wieder Kind zu sein, der zulässt, dass die kindlichen Anlagen rauskommen, die in jedem von uns stecken. Ein Mensch, der die Ernsthaftigkeit oder Verbogenheit, die wir alle irgendwann im Lauf der Zeit erfahren, auch mal zu ignorieren versucht, der sein kann wie die Kleinen: neugierig, frech, positiv und ohne Angst.

In der Bibel stehen die Wort Jesu': Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.(Mt.18,2) Gibt es für Sie zu diesem Satz Parallelen zu dem, was Sie vertreten?
Das ist ein wunderschöner Satz, der für das was wir tun, eine Richtung aufzeigt. Wir wollen Dinge aus uns herausholen, die manchmal in der Hektik des Lebens, dem Wettbewerb, dem wir ausgesetzt sind, nicht mehr sichtbar sind. Es entsteht der Wunsch, etwas zu korrigieren und sich in Erinnerung zurückzurufen, dass vielleicht alles noch besser wird.

Was ist ein böser Mensch? Kann man das so genau festlegen oder steckt das Böse in jedem von uns?
Auch ein guter Mensch ist manchmal böse. Es gibt, wohl niemand, der nur gut ist. Aber es gibt manche, die sind öfters gut als andere. Und es gibt manche, die sind böser als andere. So absolut kann man das nicht sehen.

Wie gehen Sie damit um, wenn Sie etwas als böse identifiziert haben, z.B. Feindschaft?
So weit es, in meinen Möglichkeiten liegt, würde ich versuchen, jemand anderen von dieser Haltung weg zu bringen. Genauso verhält es sich anders herum: Wenn ich mich zum Negativen entwickle, so wünsche ich mir, dass jemand zu mir kommt und sagt: „Achtung jetzt wird es bedenklich! Es ist nicht gut, was du machst.“ Dann möchte ich hinhören und mich anlehnen können. Sich zu verändern bedeutet, Vertrauen zu der Meinung eines anderen zu haben, ihm zu glauben, dass das, was er anbietet und behauptet, Bestand hat.

Fällt es Ihnen leicht, Vertrauen zu haben?
Natürlich nicht. Ich bin viel zu egoistisch, um sofort jemand anderem gegenüber zuzugeben, dass er Recht hat. Aber die Qualität der Argumente ist entscheidend. Wenn es ein anderer versteht, mir richtig beizukommen, dann funktioniert das in der Regel. Ich bin stur, aber nicht so stur. Und ich beharre gern auf meiner Meinung. Ich möchte die Position, die ich eingenommen habe nicht so ohne weiteres aufgeben, und ich möchte auch gerne Recht behalten. Das ist ein sportives Element.
Aber wenn mir gesagt wird, das sei hanebüchener Unsinn, der widerlegbar ist, dann weiche ich von dieser Position wieder ab.

Ist das ein Argument für Freundschaft?
Wer mir freundschaftlich begegnet, dem stehe ich durchaus aufgeschlossener gegenüber. Jemand, der mich nicht über den Tisch ziehen will, der mir etwas gutes tun will, höre ich eher zu als jemand anderem.

Sie sind im Herbst 2003 Vater geworden. Wie möchten Sie Ihren Sohn erziehen? Gut und böse spielen auch in der Erziehung eine große Rolle. Es ist eine große Aufgabe, Kindern verständlich zu machen, wie man sich zurechtfindet. Kinder brauchen Werte, an denen sie sich orientieren können. Haben Sie solche Vorstellungen für Ihr Kind?
Ja, die habe ich. Die Präsenz dieses kleinen Menschen verändert mich aber nicht total. Sie öffnete mir lediglich eine Tür zu einem Raum, den ich mir zuvor nicht so schön vorgestellt hatte. Ich wusste zwar, dass dieser Raum existiert, hatte aber keine Ahnung, wie er aussehen mochte. Und er sieht sehr schön aus.
Ich habe das große Glück, mich nicht falsch entschieden zu haben. Ich habe Musik als meinen Beruf gewählt. Musik zu machen, öffnet Türen. Musik ist eine zusätzliche Sprache, die viel besser funktioniert als manch andere verbale Kommunikation. Musik öffnet die Herzen und hat was zu tun mit Emotionen. Sie weicht auf, anstatt zu verhärten. Ich habe viele Jahre die Möglichkeit gehabt, mich selber zu befragen, was ich eigentlich möchte. Ich habe viele Fehler und kann sehr böse oder sehr fies werden. Aber gleichzeitig habe ich ein großes Bedürfnis, diese Fehler gar nicht erst zu machen.

Sind die Fehler nicht auch dazu da, damit man merkt, welche Möglichkeiten man hat?
Auf jeden Fall! Wenn ich die Ehre erfahre, mich vor Publikum artikulieren zu können, dann tue ich das in dem Bewusstsein, dass es etwas ganz besonderes ist, eine Chance, die man wahrnehmen sollte, die man nicht vorbei ziehen lassen sollte. Das ist eine gute Möglichkeit, etwas von dem Druck wegzunehmen, den das Leben auf uns alle erzeugt. Entscheidend ist dann auch die Frage, wie viel davon morgen noch nachwirkt.

Die Botschaft von Tabaluga auf den Punkt gebracht lautet: Schenkt aus freiem Herzen und ihr kriegt hundertmal mehr. In der Bibel steht: Gib, dann wird dir gegeben. Genauso schlicht, nicht wahr?
Das ist eine wunderschöne Idee. Wenn man heute den Fernseher einschaltet, dann wird man mit Hiobsbotschaften und Rückschritten überhäuft. Unsere Gesellschaft, sollte in der Lage sein, durch Aufklärung und Wissen viel weiter gekommen zu sein. Trotzdem begeht sie jeden Tag aufs neue dieselben Fehler wie seit Jahrtausenden. Das ist nicht nur ernüchternd, das ist deprimierend. Dem muss man etwas entgegensetzen. Es gibt keine andere Alternative als an das Gute zu glauben. Wenn wir miteinander überleben wollen, dann müssen wir uns wahrnehmen und uns mit Freude und Respekt begegnen.
Wenn wir mit so vielen unterschiedlichen Charakteren auf der Bühne stehen, haben wir nur einen Gedanken: Wir wollen zeigen, dass die Gegensätze komplementär sind, dass sie sich ergänzen. Zusammen sind sie wie die Gesamtheit aller Farben eines Farbenspektrums. Zusammen ergeben sie weiß.

Das ist recht dicht an der christlichen Botschaft: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist ja auch ein einfacher Satz. Welchen Bezug haben Sie zur christlichen Botschaft?
Die Botschaft ist in vielen anderen Religionen vergleichbar. In vielen anderen Religionen wird dies sogar noch anspruchsloser praktiziert, nicht so fordernd wie unsere christliche Religion das tut, mit all ihren Metaphern, die in unserer heutigen Zeit nicht mehr gelten.

Bei Tabaluga ist Gut und Böse das übergeordnete Thema. Es gibt keinen Vergleich für dieses Rockmärchen, das Sie sich ausgedacht haben. Wie ist das religiös verankert? Wo gibt es da Wurzeln bei Ihnen?
Es ist mehr ein Herz- und Bauchgefühl. Wir lassen Emotionen zu und zwar in einem für uns gewaltigen Umfang. Emotionen sind etwas, wovor viele Menschen Angst haben. In vielen Fällen zeigt man einem anderen gar nicht, was man fühlt. Dabei wäre das eine Frage des Vertrauens. Ich persönlich finde Emotionen wahnsinnig wichtig. Denn nur so versteht man einander, entwickelt einen Dialog und ist nicht sprachlos. Und deswegen ist dieser Gedanke vielleicht sogar religiös.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion? Würden Sie sich als gläubigen Menschen bezeichnen?
Absolut, ja. Aber ich bin aus der christlichen Kirche ausgetreten, weil mich die bestehenden Dogmen und diese Machart nicht befriedigen. An Gott zu glauben ist für mich etwas völlig anderes, als der Kirche zu folgen.

Beten sie?
Natürlich. Das mache ich manchmal auf der Bühne. Es gibt Situationen, in denen ich unzufrieden bin mit dem, was ich an Anlagen besitze und was ich vermag. Dann bete ich: Das ist eine Situation, die beherrsche ich nicht bis zum Ende. Hilf mir bitte über dieses Vakuum hinweg, weil ich Angst habe.

Gibt Ihnen das Beten auch Trost?
Es gibt mir Zuversicht und Kraft. Wenn ich Menschen, die mir sehr nahe stehen, bedroht sehe, dann bete ich für abends vor dem Schlafengehen für sie. Das ist für mich ein Dialog, wie er in ähnlichen Form mit Menschen nicht machbar ist.

Haben Sie schon für Ihre Zuschauer gebetet?
Ja, dass man ein paar gute Augenblicke miteinander verbringt, dass man genügend Kraft hat, um rauszugehen, um das zu vertreten, was man mit sich führt.

Es ist nicht wenig, was Sie bei den Leuten bewirken. Tabaluga ist weitaus mehr als ein gutes Rockkonzert. Es ist Botschaft und in gewissem Sinne auch Mission.
Unser Beitrag ist letztlich ein verschwindend kleiner. Trotzdem ist es eine Art Missionieren. Jeder Musiker, der Musik als Sprache empfindet, tut das. Er bringt in seiner Veranstaltung Werte ein, die er kommunizieren will. Wir benutzen die Musik als Medium zur Kommunikation von Werten. Wir tun nichts anderes, als es vielleicht auch in der Kirche getan wird.Ich möchte nicht einer sein, der der Gemeinde sagt, wie sie sich im Leben richtig zu verhalten habe, das ist nicht mein Ansatz. Aber das, was wir machen, ist ein Angebot. Wir bringen den Menscheln etwas mit. Wenn es ihnen gefällt, und sie nutzen unser Angebot, so finde ich das umso besser.

Wenn sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich habe den Wunsch, mehrere Wünsche frei zu haben. Dann würde ich gerne einiges los werden. Es wirkt vielleicht etwas zu plakativ, aber ich wünschte mir eine andere Entwicklung auf der Welt. Das ist Utopie, trotzdem wünsche ich mir, dass nicht wieder ähnliche Bilder aus dem Kosovo rüberkommen wie vor vier, fünf Jahren. Ich wünsche mir, dass Herr Bush endlich kapiert, dass das leuchtende Vorbild USA nicht auf der ganzen Welt Gültigkeit hat. Ich wünsche mir weniger Lügner und weniger Betrüger und viel, viel weniger Menschen, die unter solchen zu leiden haben.
Wir haben vor einiger Zeit eine kleine Stiftung gegründet, die sich mit traumatisierten Kindern auseinandersetzt. Kinder, die aus sehr schwierigen Familienverhältnissen kommen, die Mord und Todschlag erlebt haben, Drogenprobleme kennen, sexuellen Missbrauch usw. Diese Kinder erleben die Welt aus einer ganz anderen Perspektive als die „normalen Kinder“. Sie brauchen Therapien und Zuwendung in erhöhtem Maße, da die Verletzungen, die sie davon getragen haben, so gravierend sind. Für diese Kinder gehen wir manchmal im wahrsten Sinne des Wortes hausieren. Wir gehen Geld sammeln und versuchen, aufmerksam zu machen. Da darf man nicht zimperlich sein, wenn es heißt, anderen Leuten richtig auf die Pelle rücken. Das mache ich. Da habe ich keine Hemmungen. Darum auch all diese Wünsche!

 

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