Paul Maar

Kinderbuchautor und Erfinder des Sams

Paul Maar
Paul Maar im Gespräch mit Hanno Gerwin
Paul Maar im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er zählt zu den meist gelesenen Kinderbuchautoren Deutschlands. Paul Maar hat vor über 25 Jahren das Sams erfunden: Ein kleines, dickliches, rothaariges Geschöpf, das in einem viel zu engen Taucheranzug steckt und in seinem Gesicht mit einem Schweinsrüsselchen und vielen blauen Wunschpunkten ausgestattet ist. Inzwischen gibt es zwei Filme, in denen das Sams lustige Späße treibt und seinem Papa Taschenbier verrückte Wünsche erfüllt. Paul Maar schreibt aus Leidenschaft, und was er schreibt, lässt er sich von niemandem vorschreiben. Seine Bücher illustriert der studierte Bühnenbildner selbst.

 

Paul Maar, Sie können genauso gut zeichnen wie schreiben. Haben Sie das Sams zuerst gezeichnet oder beschrieben?
Ich habe es erst beschrieben, bzw. erfunden. Ich bin nicht vom Sams, sondern seinem Buchvater, dem Papa Taschenbier ausgegangen. Ihm wollte ich ein Gegenwesen schaffen, das all das verkörpert, was Herr Taschenbier nicht zulässt. Dieser ist ein eher lebensfremder, schüchterner Mensch. Mit dem Sams habe ich eine Phantasiefigur erschaffen, die das Gegenteil von ihm ist. Zunächst musste ich den Namen erfinden, den ich durch die sprechenden Wochentage fand: Donnerstag wie Donner, Freitag wie frei, also muss dieses Wesen am Samstag Sams heißen. Danach legte ich das Aussehen fest, und es hat mir tatsächlich geholfen, dass ich mein eigener Illustrator bin. Ich habe bestimmt zehn oder zwölf Entwürfe gezeichnet. Meine Kinder schauten mir über die Schulter, die damals acht, fünf und sechs Jahre alt waren und sagten: "Warum muss das Sams so große Ohren haben? Braucht es wirklich Fühler auf der Stirn? Es sieht aus wie ein Marsmännchen! Zeichne es doch so, dass es vielmehr wie ein Kind aussieht und nicht wie ein olles Männchen." Ich zeichnete und zeichnete. Schließlich waren alle drei Kinder irgendwann zufrieden. Ich auch. Erst danach begann ich, das Buch zu schreiben.

Das ist eine optimale Voraussetzung dafür, um eine solche Figur zu entwickeln. Sie hatten quasi das Publikum immer schon dabei. Wenn Sie das Sams mit einer lebenden Person oder auch mit mehreren vergleichen würden, wer fiele Ihnen ein?
Das ist sehr schwierig. Herrn Taschenbier kann ich schon eher mit lebenden Personen vergleichen, meinetwegen ein bisschen mit mir. Bis zu meiner Tanzstundenzeit war ich wirklich mit Schüchternheit geschlagen! Ich war ein sehr schüchternes Kind. Das hat sich in der Pubertät fortgesetzt, bis ins Jugendalter. Diese Schüchternheit abzulegen ist mir erst gelungen durch die Bekanntschaft mit meiner Frau. Sie ist so ganz anders als ich. Sie stammt aus einer Schauspielerfamilie und ist sehr viel freier und offener als ich. Also dachte ich auch ein wenig an mich, als ich diesen Herrn Taschenbier beschrieb. Aber dieses Wesen Sams - ehrlich gesagt, ich kenne keines. Ich wünschte, es gäbe mehr davon.

Alle Menschen, die in Ihren Büchern vorkommen, werden älter, bekommen Kinder, wie Herr Taschenbier und auch diese Kinder werden älter. Das Sams bleibt jedoch immer so wie es war. Warum?
Das ist das Kennzeichen jeder phantastischen Figur. Stellen Sie sich folgendes vor - jetzt erfinde ich so eine Art irisches Märchen: Einem jungen Schäfer erscheint eine Fee und weissagt ihm: "Wenn du 60 Jahre alt bist, wirst du König von England sein." Mit 60 Jahren ist er tatsächlich König von England und da erscheint erneut diese Fee, um ihn daran zu erinnern. Sie ist jedoch keine alte runzlige Frau geworden, sondern sie ist immer noch die gleiche Fee, die sie damals war. Jede phantastische Figur hat das eigentliche Merkmal, nicht zu altern, gleich zu bleiben.
Schon als wir den ersten Film drehten, einigte ich mich mit meinem Co-Autor. Ich sagte ihm, Herr Taschenbier sei die Hauptperson. Er macht eine Entwicklung durch, vom schüchternen Menschen, der sich nach und nach etwas traut, der zum ersten Mal nein sagt. Als Höhepunkt seiner Entwicklung schafft er es dann sogar, auf eine Frau zuzugehen, eine Partnerin zu gewinnen. Das Sams macht seine lustigen Streiche und bringt Herrn Taschenbier dazu, etwas freier zu leben. Aber das Sams bleibt im Grunde genommen immer gleich.

Auch wenn viele Erwachsene mit großem Interesse Sams-Bücher vorlesen, was ihnen offensichtlich auch Spaß macht, so handelt es sich doch um Kinderbücher und somit wie jedes gute Kinderbuch ein Stück weit prägend für Kinder. Was würden Sie Kindern gerne mitgeben? Was war Ihnen bei Ihren Kindern wichtig, was sie können, glauben oder denken?
In den Sams-Büchern werden Kinder dazu ermutigt, ihr Leben in die Hand zu nehmen, selbstbewusster zu sein und Lebensfreude zu entwickeln.
Bei der Erziehung meiner Kindern spielt mein eigenes Erleben, meine eigene Erziehung eine Rolle. Man kann sagen, ich möchte es genauso tun wie meine Eltern. Oder man sagt, ich möchte es nicht so tun wie meine Eltern. Mir war der zweite Aspekt wichtig. Ich stamme aus einem sehr autoritären Vaterhaus. Mein Vater war ungeheuer streng und setzte mir sehr enge Grenzen. So wollte ich das bei meinen Kindern nicht machen, ich wollte der Freund meiner Kinder sein. Ich merkte jedoch, dass es so jedoch auch nicht klappte und so half mir meine Frau auf die Sprünge. Sie sagte: "Du darfst und sollst die Grenzen viel weiter setzen, als es damals bei dir war. Aber es muss Grenzen geben."
Kinder sollen nicht alles dürfen. Sie sollen wissen, wo ihre Grenzen sind. Denn sonst raubt man ihnen ein Stück Kindheit. Man muss ihnen das Gefühl geben, es gibt Erwachsene, die schützen einen und geben einem Regeln, an die sich auch die Erwachsenen halten müssen, genauso wie die Kinder auch. Das ist das Prinzip, nach dem ich die Kinder zu erziehen versucht habe.

Man nimmt in Ihren Büchern durchaus wahr, dass das Sams zum Einen viel Raum gibt, zum andern aber auch Grenzen setzt und nicht einfach alles im Chaos aufgehen lässt, auch wenn dies ein Riesenspaß wäre.
Richtig. Das muss man sich bewusst machen. Viele Eltern scheuen sich, die Liebe ihrer Kinder für einen Augenblick zu verlieren, weil die Kinder einen Moment böse auf sie sind. Eltern tun ihren Kindern damit aber keinen Gefallen, wenn sie alles zulassen und alles tun, alles kaufen, was die Kinder haben wollen. Grenzen müssen sein, aber wie gesagt viel, viel weiter, als damals in unserer eigenen Kindheit.

Sie mögen Kinder?
Ich habe noch nie erlebt, dass mich irgendetwas an Kindern gestört hat.

Ein Satz von Jesus heißt: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." (Mt 18,3).
Wie würden Sie diese Worte interpretieren?

Neulich wurde ich in einem Interview mit der Frage konfrontiert: "Können auch Erwachsene was von Kindern lernen?" Und ich antwortete mit ja: Spontaneität, Witz, Kreativität, Ehrlichkeit und die Möglichkeit, sich aus dem Stegreif zu entscheiden. Zudem hätte ich auch von höchster Instanz Unterstützung und forderte auf, in der Bibel nachzulesen: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..."

Finden Sie diesen Satz Jesu' richtig?
Ich finde ihn richtig, ja. D.h. natürlich nicht, dass die Erwachsenen dazu aufgefordert sind, kindisch zu werden, sie sollen jedoch einiges von den Kindern annehmen und verführen lassen.

Und was könnte Jesus Ihrer Meinung nach damit gemeint haben, wenn man ihn als den Repräsentanten des Christentums betrachtet?
Kinder sind von sich aus unverstellt und ehrlich. All das, was die Erwachsenen an Notlügen und Kleinbetrügereien unternehmen, erstaunt die Kinder. Z.B. wenn der Vater ihnen sagt: "Du darfst nicht lügen und du sollst nicht lügen", und wenig später ruft der Chef an und der Vater sagt zu seinem Kind: "Sag', ich bin nicht zu hause oder ich bin krank". Kinder fragen sich natürlich: Ich soll nicht lügen oder darf ich das unter bestimmten Voraussetzungen doch? Kinder glauben das, was ihnen die Eltern sagen und versuchen dies auch zu leben. Kinder sind eigentlich ehrlich und unverstellt.
Ich habe festgestellt, dass Kinder im Kindergarten überhaupt keine Voreingenommenheit gegenüber fremden Kindern, farbigen Kindern haben. Das lernen sie erst im Laufe des Älterwerdens, wenn sie aus ihrer Umgebung vernehmen: "Kommst du eigentlich mit dem gut aus? Das ist doch ein Türke!"
Dann werden sie aufmerksam. Solange sie klein sind unterscheiden sie zwischen nett und nicht nett: "Der Ali ist nett, der teilt mit mir sein Pausenbrot. Der Peter ist nicht so nett, der hat mich schon mal gehauen und mit Steinen beworfen." Doch plötzlich, wenn sie älter werden, werden Unterschiede viel wichtiger. Insofern können wir sehr viel von den Kindern lernen.

Finden Sie es wichtig, dass Kinder religiös erzogen werden? Dass sie zum Glauben Zugang finden?
Ich denke, das müssen alle Eltern für ihr Kind selbst entscheiden.

In der religiösen Erziehung nimmt das Beten mit Kindern eine wichtige Rolle ein. Welche Bedeutung messen Sie dem Beten mit Kindern bei?
Es hat mir sehr geholfen, wenn meine Großmutter mit mir gebetet hat. Wenn ich das Gefühl hatte, es kommt etwas ganz Schlimmes auf mich zu, so betete ich, um das Schlimme abzuwenden oder um Hilfe zu bitten, dass ich das schaffe. Dies vermittelt das Gefühl, dass es vielleicht eine höhere Instanz gibt, die uns in irgend einer Form helfen kann, an die man sich wenden kann, und sei es, dass man durch diese Beschwörung das Selbstgefühl stärkt.

Wovor haben Sie Angst?
Am ehesten vor Krankheit. Was ich nun mitteile, habe ich noch nie öffentlich ausgesprochen: Am Schlimmsten wäre es für mich, wenn ich an Alzheimer erkranken würde. Körperliche Gebrechen würde ich noch hinnehmen, weil ich trotzdem denke. Wenn ich meine Arme nicht mehr bewegen kann, dann werde ich meine Geschichten diktieren. Wenn jedoch der Geist langsam schwindet und man wieder zum Kind wird und sich an nichts mehr erinnert, so wäre das für mich eine fürchterliche Vorstellung.

Das Sams, ist auch darum so stark, weil es Wünsche erfüllen kann. Welche Wünsche würden Sie sich gerne erfüllen, wenn das Sams drei Wunschpunkte für Sie hätte?
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder nenne ich realistische Wünsche oder ich nenne utopische Wünsche, die nur ein Sams erfüllen könnte, aber in Wirklichkeit nicht zutreffen würden, da sie dem Gesetz der Logik widersprächen.
Wenn ich ein Sams vor mir hätte, dann würde ich mir wünschen, dass es mir so geht wie dem Herrn Taschenbier im ersten Filmteil, wo er sich verdoppelt. Ich fände es ganz toll, wenn es zwei Paul Maars gäbe.

Warum das?
Ich habe sicher 300 Lesungsanfragen und ich könnte mindestens die Hälfte des Jahres in Schulen, Stadtbibliotheken und Buchhandlungen vorlesen. Den einen Paul Maar würde ich in aller Ruhe auf Lesereise schicken und ich würde mich zu Hause hinsetzen, ganz entspannt, und würde ohne Zeitdruck eine neue Geschichte schreiben.
Ein realistischer Wunsch hingegen wäre, es zu schaffen, meine Zeit besser einzuteilen und auch öfter mal nein zu sagen.

Und die anderen beiden Punkte? Was würden Sie sich dafür wünschen?
Etwas, was ich nicht in der Hand habe: Dass es meinen Kindern weiterhin gut geht und dass die Familie so zusammenhält, wie sie das bisher getan hat. Den letzten Punkt hebe ich mir auf.

 

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