Andrea Kathrin Loewig

Schauspielerin und Serienstar

Andrea Kathrin Loewig
Andrea Kathrin Loewig im Gespräch mit Hanno Gerwin
Andrea Kathrin Loewig im Gespräch mit Hanno Gerwin

Schon als Kind hatte sie nur Tanzen und Singen im Kopf. Heute ist sie eine der gefragtesten Fernsehschauspielerinnen. 1966 in Merseburg geboren, ging sie gleich nach dem Abitur auf die Hochschule für Schauspielkunst in Berlin. Dort nahm sie zusätzlich Ballett- und Gesangsunterricht. Seit 1988 steht Andrea Kathrin Loewig vor der Fernsehkamera und wirkte u.a. in den Fernsehserien „Praxis Bülowbogen“ und „Dr. Stephan Frank“ mit. In der inzwischen erfolgreichsten deutschen Serie „In aller Freundschaft“, spielt Andrea Kathrin Loewig die Ärztin Dr. Katrin Globisch, eine sehr sympathische und immer freundliche Ärztin, alleinerziehend mit einem pubertierendem Sprössling.

 

Andrea Kathrin Loewig, was bedeutet Ihnen Freundschaft? Was ist ein guter Freund?
Ein guter Freund unterscheidet sich von einem Bekannten. Man kann ihn jederzeit, Tag und Nacht fragen, ob er hilft, wenn man in der Klemme steckt. Ein Freund nimmt die Fehler des anderen ebenso an wie die Stärken. Er ist immer da.

Haben Sie viele Freunde oder einige gute, ganz vertraute Freunde?
Ich hätte gerne viele, an jeder Ecke einen. Aber ich habe nicht die Zeit für viele Freundschaften, denn diese muss man auch pflegen. In meiner Kindheit und Jugend hatte ich Freunde, die ich lange behalten habe und mit denen ich heute noch ab und zu telefoniere. Das sind aber nicht mehr meine engsten Freunde. Schließlich entwickelt man sich weiter. Heute kann ich sagen, ich habe eine Hand voll sehr, sehr gute Freunde.

Wie verscherzt man sich bei Ihnen die Freundschaft? Was verzeihen Sie ungern oder gar nicht?
Eine Freundschaft macht für mich aus, dass man verzeiht. Selbst wenn jemand in meinem Freundeskreis angeklagt werden würde, würde ich erst versuchen rauszubekommen, was geschehen ist. Ich habe mir Freunde ausgesucht, zu denen ich stehe und die ich bis aufs Blut verteidigen würde. Eine Freundschaft ist etwas sehr enges, sehr wertvolles.

Dann sind Sie nicht so leicht zu enttäuschen?
Nein. Ich kenne aber auch Leute, die ihre Freunde ganz schnell wechseln, wenn sie enttäuscht werden. Das hat dann mit den Leuten selbst zu tun, weil sie ein Problem haben.

Sind Sie eher treu?
Ja. Enttäuscht bin ich wirklich nur dann, wenn z.B. jemand die Freundschaft einseitig in Anspruch nimmt, wenn dieser Mensch sagt, ich nehme immer nur, bin aber nie bereit zu geben. Das wäre für mich ein Grund, die Freundschaft noch mal zu überprüfen. Ich versuche dann auf den anderen zuzugehen, zu sagen, dass irgendetwas verkehrt läuft. Wenn sich jedoch nichts ändert, muss man Freundschaften auch loslassen, um für jemand anderen ein um so besserer Freund zu sein.

Sie spielen eine Ärztin. Viele Ärzte sind ehrgeizig machen Karriere, wollen vielleicht irgendwann Chefarzt werden. In der Schauspielerei geht es auch nicht ohne Ehrgeiz. Auch da besteht das Interesse Karriere zu machen. Wie ist das bei Ihnen?
Ich habe Ehrgeiz. Meine Freunde würden sagen: „Ehrgeiz - da hat sie zweimal HIER! gerufen“, aber ich gehe dabei nicht über Leichen. Manchmal bin ich zu forsch, manchmal zu schnell. Das liegt an meinem Sternzeichen. Ich sage immer gerne, dass ich Feuerpferd bin und.

Was macht das Feuerpferd aus?
Das Feuerpferd ist immer gern im Galopp. Und wenn es einmal galoppiert, muss man vorsichtig sein, weil es sehr schnell ist und auch mal alles rundum mitreißt, wenn auch ungewollt. Aber es kann dann passieren, dass es verbrannte Erde hinterlässt. Es ist oftmals himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt. In den Extremen bewegt es sich gerne hin und her. Aber es ist treu.

Wie gehen Sie damit um, wenn Sie zu Tode betrübt sind? Wie werden Sie mit Krisen fertig?
Ich habe mir recht früh gesagt, dass man aus Niederlagen lernen kann. Schon an der Schauspielschule war nicht alles eitel Sonnenschein, und ich bekam nicht immer die besten Kritiken. Es gab Phasen, wo ich keine Lorbeeren abgeräumt habe. Daraus habe ich mehr gelernt, als wenn man mich in den Himmel gelobt hat. Man denkt sehr viel intensiver nach und überprüft sich selbst, weil es einen nicht loslässt. Man fängt an, nochmals ranzugehen, die Techniken zu verfeinern.
Aus den Downs kann man lernen, um bei den Ups stärker zu sein. Das ist eine Philosophie, die man aufs Leben übertragen kann. Nicht die Zeiten, in denen ich gut verdient habe, in denen ich immer Erfolg hatte, haben mich stark gemacht, sondern die Zeiten, in denen ich zusehen musste, dass ich meine Miete zahlen konnte.

Machen Sie sich das in Krisensituationen bewusst?
Ja, ich mache mir ziemlich schnell bewusst, dass eine solche Phase nicht lange anhalten kann. Das hat in jedem Fall mit positivem Denken zu tun.

Sie waren schwer krank, litten unter Bulimie. Trotzdem sind Sie wieder nach oben gekommen. Woran denken Sie heute, wenn Sie sich an diese schwere Zeit erinnern?
Als ich unter der Bulimie litt, nahm ich diese nicht als Krankheit wahr. Ich dachte, das sei eine Macke, mit der ich klar kommen müsse, die ich bestimmt ganz schnell wieder abstellen könne. Aber das dauerte dann doch etwas länger.

Inwiefern hat Sie diese Schwäche, die in dieser Krankheit enthalten ist, verändert?
Damals war ich in meiner Persönlichkeit sehr unsicher. Mein Beruf hat mit Persönlichkeit zu tun. Jeder, der zuschaut, darf kritisieren und sagen, man sei gut oder schlecht. Man wird plötzlich aufgebrochen und verliert zunächst alles, bevor man wieder gewinnt und sich wieder sammelt. Das wurde mir bewusst, und ich konnte mich dagegen behaupten, dass mich nicht mehr jede Kritik sofort zerstört hat. Diese Phase hat mich stark gemacht. Ich habe über die Kritiken nachgedacht, sie angenommen oder im Falle bösartiger Kritiken, einfach weggewischt

Das ist eine Frage der inneren Freiheit.
Ja, das war damals sehr schwer, und ich musste mich erst mal finden. Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Aber Sie kannten meinen Beruf nicht und wussten daher nicht, wie sie mir einer solchen Phase der Unsicherheit helfen sollten. Heute könnte ich jungen Leuten in so einer Situation eine Menge sagen und helfen.

In einer Klinik ist man sehr viel mit dem Thema Krankheit konfrontiert. Im Hinblick auf die Arztserie „In aller Freundschaft“, könnte man als Zuschauer meinen, dass Sie ausschließlich damit zu tun haben, auch mit Tod und Leid. In der Serie stirbt ein Partner von Ihnen an Krebs. Haben Sie selber Angst vor dem Tod?
Nein. Mein Motto ist es, jeden Tag so zu leben, als sei es der letzte. Ich werde nicht warten, bis ich mir einen Wunsch erfülle. Ich warte auch nicht, bis ich mich bei jemanden entschuldige, wenn ich nicht der Meinung bin, im Unrecht zu sein. Ich schiebe nichts auf morgen und versuche nicht mehr, ein Gestern zu leben oder irgendeiner Sache hinterher zu trauern, die Vergangenheit ist. Ich glaube, dass es den Tod in dem Sinne nicht gibt, sondern dass er nur eine Verwandlung ist, ein Wechsel der Materie.

Wie stellen Sie sich das ein Leben nach dem Tod vor?
Es gibt Nahtoderfahrungen, über die ich viel gelesen habe. Die Medizinerin Elisabeth Kübler-Ross hat sich sehr viel mit dieser Forschung auseinandergesetzt. Am Ende ihrer Forschungen kam sie zu dem Ergebnis, dass sie als Wissenschaftlerin mit einem Tabuthema aufräumen müsse und sagte: „Es gibt keinen Tod.“ Das hat mich sehr gefreut. Kübler-Ross behauptet, es gehe weiter. Es gäbe etwas anderes, kein Ende und keinen Tod, dafür aber eine Übergangsphase.
Ich glaube, es gibt eine Gottheit oder eine hochgradig konzentrierte Energie, aus der wir alle kommen und zu der wir wieder zurückkehren. Wenn wir den Körper verlassen und in dieses Licht zurückkehren, so ist das bestimmt ein sehr schöner Moment. Hat man genug Aufgaben bewältigt, sich genug entwickelt, so kann man sich sagen, man müsse nicht weitergehen. Im Moment gefällt mir das Leben aber noch so gut, dass ich sagen würde: Auf zum nächsten! Oder: Lasst mich mal eine Weile Schutzengel sein.

Das ist eine tiefreligiöse Einstellung, ein Glaube, der im Grunde nichts anderes ist als diese Urgewissheit, die man nicht genau begründen kann. Beten Sie?
Ja, allerdings nicht so, wie es die Kirche gelehrt hat. Freundschaft mit Gott - das entspricht meinem Bauchgefühl: Dass ich nicht zu Gott bete, sondern ihn als etwas mir sehr Nahes empfinde, wie einen Freund. So nehme ich ihn wahr.
Seitdem ich so empfinde, läuft alles noch leichter, ist alles noch verständlicher, alles noch ansteckender. Plötzlich lösen sich viele Knoten. Das Bewusstsein über das, was auf uns zukommen soll, womit wir jetzt leben sollen, geht von uns aus - was ich denke, was ich sage und was ich tue. Der Dialog mit Gott ist bei mir da. Aber ich sehe Gott eher als Freund. Bei mir ist das Gebet das oder der Gedanke, den ich dann formuliere immer der Situation entsprechend ein Gespräch.

Lesen Sie in der Bibel?
Nein. Ich glaube nicht, dass ich sie lesen muss. Im Vater Unser heißt es z.B. „und führe uns nicht in Versuchung“. Das ist meines Erachtens ein Fehler. Denn Gott führt uns nicht in Versuchung. Er lässt uns vielleicht in Versuchung geraten. Er tut nichts dagegen, weil wir in Versuchung geraten wollen, um dann zu erleben, was für uns Versuchung ist. Gott will nicht all das, was wir tun. Sondern wir wollen das. Wir sind ein Stück Gott. Jeder hat ein Stück Gott in sich, und wir wollen das erfahren. Der Höhepunkt des Ganzen ist es, Liebe zu erfahren, in jeder Hinsicht. Manche verbieten sich das Lieben.

Wenn man an die Stelle von Gott, das Wort Liebe einsetzt, stimmen plötzlich ganz viele Sätze, die man vorher nicht verstanden hat.
Das sehe ich auch so.

Was Sie sagen, ist Ausdruck einer gelebten Religiosität und hat sehr viel mit Ihrem Fühlen und Denken, Ihrem Alltag zu tun. Sind Sie mit der Zeit religiöser geworden?
Ja. Meine Neugier in Bezug auf Religiosität begann mit dem Schauspielstudium. Das ist eine Art Psychologiestudium, was man betreibt. Man beschäftigt sich mit Fragen wie: Warum verhält sich eine Person so oder so? Was sind ihre Beweggründe? Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass ich nach neuen Wegen suchte, denn nicht alles erklärte sich im Materialismus, in dem ich groß geworden bin. Ich fand über die Esoterik dazu, was man damals zu DDR-Zeiten nicht laut sagen durfte. Nach der Wende fing ich an, zu diesem Thema Literatur zu lesen. Ich habe gemerkt, das entspricht meinem Sinn und meinem Wunsch zu leben. Es entspricht auch meiner Möglichkeit, diesen Beruf auszuüben und darzustellen, in Figuren und in die Psychologie von Menschen hineinzusteigen. Dadurch ergab es sich, dass ich mein eigenes Leben, meine eigene Familie, mein Umfeld besser verstehen konnte, analysieren konnte und das alles als etwas Wunderbares erfahren habe.

Wie war das für Sie als Kind? Inwiefern sind Sie „religiös sozialisiert“?
Ich bin getauft worden, weil mein Vater darauf bestand, und meine Mutter duldete das. Kurz danach trat meine Mutter aus der Kirche aus. Damit war das Thema Kirche erledigt. Mein Vater lebte dann nicht mehr mit meiner Mutter zusammen. Trotzdem war das immer noch ein Thema für ihn. Ich bin also getauft worden, und das war für meinen Vater das Wichtigste. Er ging nach wie vor in die Kirche. Merkwürdigerweise empfand er Sozialismus und Kirche als gleichwertig. Nie war er der Meinung, Staat und Kirche müssten getrennt sein, sondern sollten miteinander verbunden sein. Was andere für krankhaft hielten, war für meinen Vater immer schon eine Einheit. Meine Mutter und ich gingen nur einmal im Jahr zur Kirche wenn auch nicht jedes Mal an Weihnachten. Der klassische DDR-Bürger ging Weihnachten in die Kirche. Ich fand das Krippenspiel und die Weihnachtslieder immer ganz schön. Ansonsten hatten wir mit der Kirche nichts zu tun, was man im Sozialismus sehr gut ohne schlechtes Gewissen leben konnte.

So ging Ihre religiöse Sozialisation vom Vater aus. Hat er Ihnen biblische Geschichten erzählt?
Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich gerade geboren war. Bei den Besuchen meines Vaters, an die ich mich erinnern kann, nahm er uns mal mit in die Kirche. Das war für mich alles interessant, aber fremd, und das blieb es auch. Mein Vater versuchte nicht, mich zu überzeugen. Er ließ mich meinen Weg finden. Heute sind wir uns mit unseren Ansichten erstaunlicherweise näher als damals.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Es ist kein besonders großer Wunsch. In Sache Arbeit würde ich gerne mal einen schönen Spielfilm machen dürfen.

 

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