Hera Lind

die Bestsellerautorin

Hera Lind im Gespräch mit Hanno Gerwin
Hera Lind im Gespräch mit Hanno Gerwin

Ihre Romane wurden in der Regel mindestens eine Million mal, manchmal auch zwei Millionen mal verkauft. "Ein Mann für jede Tonart" und "Das Superweib" wurden sehr erfolgreich verfilmt. Ob "Die Zauberfrau", "Der gemietete Mann" oder "Hochglanzweiber" - Immer geht es bei Hera Lind um starke Frauen und um das (nicht ganz einfache) Verhältnis zu den Männern. Hera Lind weiß, wovon sie schreibt. Sie ist Mutter von vier Kindern und hat bereits eine Fernsehkarriere hinter sich. Von der Boulevardpresse wurde sie persönlich heftig angegriffen. Die ehemalige Theologiestudentin hat aber auch noch ganz andere Seiten. So interpretiert sie zum Beispiel unter dem Titel "Best of Bible" Geschichten aus dem Buch der Bücher und hat diese neu zusammengestellt. Bei der Miss Germany Wahl 2005 saß sie in der Jury.

 

Hera Lind, lassen Sie uns mit der Schönheit beginnen. Erstens ist das etwas unbestreitbar Positives und außerdem dürfen Sie bei der Miss Germany Wahl in der Jury sitzen. Sie dürfen Schönheit nicht nur genießen, sondern als Fachfrau auch bewerten. Nach welchen Kriterien bewerten Sie Schönheit?
Ich bewerte Schönheit nach der Ausstrahlung, nach dem Strahlen, nach der Wärme im Gesicht eines Menschen. Ich werde sicherlich nicht nur auf diese sogenannten Traummaße gucken, sondern wirklich auf das, was ein Mensch, ein junger Mensch ausstrahlt.

Man sagt, wahre Schönheit käme von innen. Stimmt das?
Es gibt eine äußerliche hübsche Schale. Aber ich denke, dass man spätestens nach drei, vier Sätzen die wirkliche Schönheit eines Menschen erkennt, wenn man mit ihm spricht und ihn anschaut, wenn man ihn wirklich wahrnimmt.

In Ihren Bücher spielen immer schöne Männer und schöne Frauen eine Rolle.
Ach nein, schön sind meine Heldinnen und Helden eigentlich nie. Sie leben wirklich, haben innere Werte und besondere Eigenschaften, die interessant und liebenswert machen. Aber von äußerlicher Schönheit habe ich noch nie geschrieben. Das interessiert mich auch nicht.

Aber wenn Sie eine Person neu erfinden, sehen Sie sie dann vor Augen oder ist das jemand aus Ihrem Bekanntenkreis oder jemand, den Sie irgendwo mal gesehen haben?
Nein, diese Person wächst im Grunde mit mir, mit meiner Fantasie. Sie entsteht während des Schreibens.

Auch äußerlich?
Auch äußerlich, klar.

Und wie sahen Heldinnen wie das Superweib aus?
Diese Frauen waren überhaupt nicht schön. Das "Superweib" war ein sehr ironisch gemeinter Titel. Sie wurde von Veronika Ferres gespielt, als sie noch recht pummelig war. Und Veronika Ferres hat seitdem den Namen Superweib weg. Ich finde, sie macht dem auch alle Ehre.

Wären Sie auch gerne so ein Superweib? Oder sind Sie eins?
Ich habe diesen Titel lange mit mir herumgeschleppt. Immer wurde gesagt: Sie kann singen, sie kann moderieren, sie hat vier Kinder, sie hat eine ganz gute Figur, sie ist ein Superweib! Aber ich war ganz froh, als ich diesen Titel wieder los war, denn er war ja auch sehr belastend, weil man sich dann doch nicht von der menschlichen Seite zeigen darf oder keine Fehler machen darf.

Sie haben sehr viele Begabungen. Sie können schreiben, singen, schauspielern.
Ich kann singen, ja. Ich habe Gesang studiert. Ich habe 16 Jahre lang als Konzertsängerin mein Geld verdient. Aber das öffentliche Singen überlasse ich heute den Jüngeren.


Haben Sie mir Ihren Kindern auch gesungen?
Ja. Meine neunjährige Tochter hat gerade als eine der Besten auf dem musischen Gymnasium die Prüfung geschafft, weil ich mit ihr sehr viel gesungen und Klavier gespielt habe. Ich bin ganz stolz auf meine Tochter.

Ihre Begabungen kennt man. Welche sind Ihre Schwächen?
Die Schwächen verlaufen parallel zu den Begabungen. Wenn man Schriftstellerin ist, dann liegt das Herz auf der Zunge. Ich bin sehr mitteilsam, sehr offen und sehr vertrauensselig. Wenn man irgendwo im gesellschaftlichen Leben in der oberen Schicht mitschwimmt, dann kann das zu einer ziemlichen Falle werden. In diese bin ich schon ein paar Mal geraten.

Aber das sehen Sie nicht als Schwäche an.
Nein, weil die Menschen, die mich wirklich kennen, immer gesagt haben: "Bleib bitte so offen, so herzlich, so freundlich und so vertrauensvoll, auch wenn du Federn gelassen hast und Enttäuschungen wegstecken musstest." Meine Mutter sagt immer "vertrauensselig". Das ist der kleine Unterschied.

Und was sehen Sie selber als Schwächen?
Ich bin technisch völlig unbegabt. Hausfraulich gesehen habe ich auch nicht HIER geschrieen. Ich habe sicherlich auch eine Menge Charakterschwächen. Ich unterbreche zum Beispiel immer Leute beim Reden, falle ihnen ins Wort. Ich arbeite daran, Leute aussprechen zu lassen.

Als Moderatorin muss man den Leuten wohl ins Wort fallen.
Nein man soll ihnen zuhören.

Aber das können Sie.
Inzwischen glaube ich ja.

Wovor haben Sie Angst?
Es gibt so viele Ängste. Privat habe ich natürlich Ängste um meine Kinder, um meine Familie, um die Gesundheit meiner liebsten Menschen. Im Hinblick auf die ganze Welt, habe ich sehr globale Ängste, die wahrscheinlich jeder Mensch hat, der ein bisschen aufgeklärt ist und sich die Nachrichten anschaut.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Nein, überhaupt nicht. Der Tod gehört zum Leben und ich weiß, dass er mich treffen wird, wie er jeden Menschen treffen wird. Ich lebe so, dass ich ständig darauf vorbereitet bin. Ich arbeite immer daran mit mir und den Menschen, die mich angehen und für die ich verantwortlich bin, im reinen zu sein.

Haben Sie Angst vor dem Alter?
Eigentlich nicht. Es gibt wunderbare alte Menschen, die ich mir zum Vorbild nehme. Meine Mutter hat eine Fröhlichkeit, eine Wärme und eine Herzlichkeit noch mit knapp 80 Jahren. Mein Vater erträgt sein Alter sehr geduldig mit 86. Ich kenne auch andere alte Menschen, die ich als meine Freunde bezeichne, von denen ich viel lerne und deren Weg ich bis zum Ende sicherlich begleiten werde.

Sie haben auch Theologie studiert. Bei all Ihren Begabungen und Fähigkeiten wird das nicht immer genannt. Was hat Sie dazu veranlasst?
Ich stamme aus einem sehr christlich orientierten Elternhaus, um nicht zu sagen einem sehr katholischen.

Heißt "sehr" etwas zu viel?
Fast ein bisschen zu viel. Mutter spielte Orgel in der Kirche. Manchmal hatte sie acht Beerdigungen pro Tag. Meine Kindheit fand also auf der Orgelbank statt. Sie hörte mich Vokabeln ab in der Kirche, in der Friedhofskappelle, zwischen den Gräbern spazierend. Meine ganze Kindheit war sehr geprägt von Kirche, von Ritualen, von Frömmigkeit und natürlich auch von Verboten, die ich meinen Kindern heute nicht mehr erteile.

Waren dies religiös motivierte Verbote?
Sie basierten auf religiösem Hintergrund und auf der katholischen Lehre, die ich in gewissen Dingen überzogen finde.

Wie lange haben Sie katholische Theologie studiert?
Ich habe acht Semester Theologie studiert und mein erstes Staatsexamen gemacht. Ich war eine junge Frau und lebte Ende der wilden Siebziger mit einem Mann zusammen. Die Missio canonica, d.h. die Lehrerlaubnis, bekam ich nicht erteilt, da ich in wilder Ehe lebte.

Hätten sie die Lehrerlaubnis gerne haben wollen?
Nein da habe ich mich dafür entschieden, mein Leben zu leben und nicht zu heucheln. Es wurde kontrolliert, ob in der Wohnung zwei Zahnbürsten vorhanden waren. Ich wollte nicht lügen oder mich verstellen. Außerdem wollte ich diesen Mann auch nicht heiraten. Ich war noch zu jung. Daher wollte ich lieber nicht Theologie unterrichten. Das habe ich noch nie bereut. Ich möchte Moral weitergeben und Ehrlichkeit und Ethik. Was aber die katholische Kirche oft vorschreibt - zum Beispiel die Pille nicht erlaubt - kann ich nicht mehr nachvollziehen und das möchte ich auch nicht weitergeben an Jugendliche.

Dann haben Sie mit der katholischen Kirche ein Stückweit Schluss gemacht oder sich von ihr emanzipiert?
Ich habe mich wahrscheinlich emanzipiert. Schluss gemacht habe ich nie. Ich habe alle meine vier Kinder taufen lassen und auch in der Kirche groß werden lassen. Alle vier Kinder besuchen kirchliche Schulen. Denn Kirche gibt ein seelisches Geländer, gerade für Kinder und Jugendliche.
Mit meinen Mädchen bete ich jeden Tag das Vaterunser. Wir singen das, wir haben so eine schöne Melodie dazu. Da bestehen sie drauf. Dann können die einschlafen und fühlen sie sich beschützt. Das ist ein Ritual, ein seelisches Geländer. Meine großen Buben machen das nicht mehr. Die sind 17 und 15. Die Kirche bietet Kindern und Jugendlichen sehr viel Halt. Was der Erwachsene mit dieser Erfahrung macht, sei ihm selbst überlassen.

Das ist eine sehr reife Haltung zur Religion. Was bedeutet der Glaube für Sie persönlich heute?
Der Glaube ist sehr, sehr wichtig. Er verlässt uns oft in guten Zeiten, und in schlechten Zeiten, wenn man sich hilflos fühlt, wenn man Angst hat, wenn man Sorgen hat, dann besinnt man sich wieder auf seinen Glauben. Wenn dann eine Naturkatastrophe passiert, dann fragt man sich, warum ist das passiert? Warum denen und nicht uns?

Haben Sie da eine Antwort drauf gefunden?
Nein, natürlich nicht. Kein Mensch kann auf solche Fragen Antworten haben. Der göttliche Wille ist unergründlich und wird es auch immer bleiben. Oder warum ließ Gott Menschen in KZs ihresgleichen so behandeln? Welches teuflische Element steckt in einer ganzen Generation, um ihresgleichen auf grausamste und menschenverachtendste Weise auszurotten? Heute, 60 Jahre später, sind wir alle Tierschützer und setzen uns für alle Ratten ein, die im Versuchslabor sein müssen. Was sind das für Mächte, die uns Menschen so leiten und lenken und auch schwimmen lassen auf einer Welle mit der Masse?

Aber Sie bringen es mit Gott in Verbindung. Sie sagen nicht, es kann keinen Gott geben.
Mir ist es immer gut gegangen, meinen Kindern auch. Wir leben auf der Sonnenseite. Ich bin in einer Generation geboren, wo ich Krieg nur noch aus Erzählungen kannte. Meine Kinder leben im Überfluss. Wir können ihnen alles bieten. Aber dann ist es leicht, an Gott zu glauben.

Solches thematisiert die biblische Geschichte von Hiob.
Hiob war meine Examensarbeit.

Hiob wurde alles von Gott genommen und trotzdem kann er ihn nicht loswerden und will ihn auch nicht loswerden.
Hiob sitzt auf einem Scherbenhaufen und zürnt Gott. Er hat eine unglaubliche Wut und schimpft mit ihm. Diese Wut setzt er aber wieder in Energie um. Vor allen Dingen er hat den Glauben nie verloren. Das ist sehr faszinierend.

Wahrscheinlich auch ein Geschenk, etwas, was man nicht selbst festhalten kann.
Richtig, es ist ein Geschenk, wenn man dieses Vertrauen nie verliert.

Sie haben eine CD-Reihe herausgebracht, in der Sie unter bestimmten thematischen Oberbegriffen biblische Geschichten selbst zusammengefasst haben. Das ist ja ein recht mutiges Unterfangen, da Sie die Bibel in neuer Reihenfolge zusammengestellt haben. Was genau haben Sie gemacht?
Die Serie heißt „Best of Bibel“. Ich habe versucht, nach Themen zu sortieren, z.B. Geschichten über Liebe, Engel oder Wunder. Zu Ostern kommen Geschichten über die Apostel heraus, über starke Männer, die Jesus gefolgt sind. Ich möchte auch für Kinder Bibelgeschichten schreiben. Ich habe versucht, sie modern und zeitgemäß zu erzählen. Ich habe also weder etwas Neues erfunden, noch etwas weggelassen. Das würde ich mich nie trauen. Ich habe einfach versucht, mit den Ohren eines Fünfzehnjährigen oder eines Siebzehnjährigen zuzuhören, wie es sich anhören würde, wenn man heute diese wirklich spannenden und zum Teil kriminellen, intriganten, hoch erotischen Geschichten erzählen würde. Die Bibel gehört aufbereitet, einfach und modern.

Es ist absolut wichtig, dass man das tut. Es gibt natürlich auch noch den anderen Aspekt, dass die Bekanntheit eines Textes, mit dem man von klein auf groß geworden ist, seine eigene Bedeutung in dieser Formulierung erhält, zum Beispiel der 23. Psalm: "Der Herr ist mein Hirte.“ Wenn Sie Bibelgeschichten neu erzählen, greifen natürlich auch ein, Sie interpretieren. Wollen Sie das auch?
Ja. Es sind Hörbücher mit sehr viele selbstgesprochenen Dialogen. Beim Waldspaziergang, wenn man mal richtig in sich gehen will, bei einer langen Autofahrt oder für die Schule finde ich für die Jugendlichen Hörbücher interessanter. Und ich hatte natürlich auch die Möglichkeit zu interpretieren, da ich mit meiner Stimme gelesen habe. Das hat mir Spaß gemacht.

Welche Dinge haben sich besonders verändert?
Was ich nicht verändert habe, ist das „Hohe Lied der Liebe“. Das kann man nicht verändern. Es war richtig spannend in dem Tonstudio. Das war so hoch erotisch, dass ich ein Glas Sekt brauchte. „Sodom und Gomorra“ habe ich aus der Sicht eines Überlebenden erzählt, der das Ganze aus der Ferne beobachtet hat. Oder ein Großvater erzählt die Teilung des Schilfmeeres seinem Enkel, ins hier und heute geholt und spontan erzählt.

Da darf man wirklich drauf gespannt sein.
Ich hoffe, es ist mir gelungen, das spannend zu erzählen, ja.

Wie sind Sie darauf gekommen? Was war das Motiv?
Ein Stab von Journalisten, Theologen und Redakteuren plante, die Bibel neu aufzubereiten und überlegte sich, wer dafür geeignet sei, wer modern und vielleicht auch lebendig und kurzweilig erzählen könne. Dass die Wahl auf mich fiel, lag vielleicht auch daran, dass ich vier Kinder habe und mich auf diese verschiedenen Altersstufen gut einstellen kann.

Was bedeutet Ihnen Jesus? Ist er noch zeitgemäß?
Er ist immer zeitgemäß, und es wird auch immer Menschen geben, die andere in ihren Bann ziehen und faszinieren. Herauszufinden, wer Jesus wirklich war, sollte man jedem selber überlassen. Ich glaube zum Beispiel nicht an die Jungfrauengeburt. Ich finde das auch gar nicht wichtig. Da sollte man Kindern und Jugendlichen gegenüber auch ehrlich sein und nicht sagen, ausgerechnet bei Maria ist das jetzt völlig ohne Sex abgegangen.

Das ist auch Teil des Glaubensbekenntnisses.
Damit habe ich meine Schwierigkeiten. Vielleicht war das vor hundert oder fünfzig Jahren noch eine absolute Tugend. Ich finde aber, man muss mit der Zeit gehen und das Wort Jungfrau auch anders interpretieren.

War Jesus für Sie ein Friedensapostel. War er ein Revolutionär? Ist er jemand, zu dem Sie beten können?
Ja. Er war ein unglaublich mutiger Mann. Er hatte den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Und obwohl er die Gefahr vor Augen hatte, ging er seinen Weg konsequent zu Ende. Er hatte Charisma und Ausstrahlung. Er war von innen schön und muss eine unglaubliche Ausstrahlung gehabt haben, dass ihm die Menschen scharenweise nachgelaufen sind.
Er hat nicht wie Michael Jackson mit Lautsprechern, Lichteffekten und schrillen Sachen, ein riesigen Vergnügungsapparat um sich gehabt. Jesus hatte nur sich, seine Stimme, seine Augen und seine Ausstrahlung. Selbstverständlich war das ein großartiger Mensch.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich bin ehrlich gesagt wunschlos glücklich. Mein Wunsch wäre, meine Familie so behalten zu dürfen und meine Kinder in ein Leben begleiten zu können, in dem sie das Schöne noch wahrnehmen und sich ihrer Verantwortung denen gegenüber, denen es nicht so gut geht, bewusst sind.

 

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