Dr. Ursula von der Leyen

ehem. CDU Bundesfamilienministerin

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ursula von der Leyen im Gespräch mit Hanno Gerwin

Nicht nur, dass sie selbst eine große Familie hat - nein, sie ist darüber hinaus in Deutschland an oberster Stelle für Familie verantwortlich. Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen hat neben einem Medizinprofessor als Mann auch noch sieben Kinder, zwei Jungen und fünf Mädchen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend muss eine ungeheuer intelligente und belastbare Frau sein, sonst hätte sie nicht das Doppelstudium der Volkswirtschaft und der Medizin geschafft, den Doktortitel erworben, nebenbei sieben Kinder zur Welt gebracht und außerdem eine politische Bilderbuchkarriere absolviert, 2005 mit dem Amt der Bundesfamilienministerin gekrönt. Ursula von der Leyen liegt die Familie im wahrsten Sinne des Wortes am Herzen. Wenn es nach ihr ginge, dann müsste die deutsche Wirtschaft gründlich verändert werden, um Familienfreundlichkeit zu fördern. Sie ist davon überzeugt, dass familienfreundliche Betriebe letztlich die besseren wirtschaftlichen Chancen haben.

 

In welchem Zusammenhang oder zu welchem Zeitpunkt haben Sie gemerkt, dass Familie nicht nur Ihre persönliche Lebensform ist, sondern auch Ihr politisches Mandat?
Das begann, als wir, mein Mann und ich mit damals fünf Kindern, nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurück kamen. Da gingen uns sozusagen die Augen auf, dass Deutschland ein kinderentwöhntes Land ist. Wir konnten es an Kleinigkeiten festmachen. Damals waren alle fünf Kinder jünger als sechs Jahre alt. Ich hatte also immer viele Kleine um mich herum. Wenn ich in den USA in ein Geschäft kam, dann war die Freude immer groß. Ich hörte oft den Satz: "Was sind Sie gesegnet mit so vielen Kindern!" - Dann blühte ich auf als Mutter. Als wir schließlich nach Deutschland zurück kamen, hieß es: "Passen Sie auf, dass die Kinder nichts anfassen oder schmutzig machen", oder "können Sie nicht aufpassen, dass die Kinder hier nicht so viel Lärm machen?"
Ich spürte eine eher negative Haltung. Dabei sind doch Kinder das Kostbarste, was wir haben. Und damals fing ich an, darüber nachzudenken, was in diesem Land eigentlich geschehen war.

Wäre das eines Ihrer politisches Ziele, dass irgendwann jemand zu Ihnen sagt, was sind Sie gesegnet mit Ihren sieben Kindern?
Mir wäre fast noch wichtiger, wenn jungen Müttern und jungen Vätern mit einem oder zwei Kindern gesagt würde, was sind Sie gesegnet mit Ihren Kindern. Und: Wie können wir Ihnen helfen?

Die Bevölkerung staunt darüber, wie Sie das mit so vielen Kindern geschafft haben, gerade weil sie oft so dicht aufeinander kamen. Leicht ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Das weiß jeder, der selber Kinder hat und versucht hat, das zusammen zu bringen. Was hat Ihnen geholfen?
Sehr geholfen hat mir die Tatsache, dass mein Mann von vorneherein die Vaterrolle sehr stark lebte. Wenn ich mal nicht mehr kann, dann gilt das gute alte Wort: Geteilte Last ist halbe Last. Genauso gilt: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Natürlich half mir auch, aus einer großen Familie zu stammen. Ich wusste immer, wenn es so gar nicht mehr geht, dann springt die Familie ein. Als ich beispielsweise die Zwillinge erwartete, drei kleine Kinder waren schon da, und ich musste viel liegen, da wussten mein Mann und ich nicht mehr, wie wir den Alltag, damals in den USA, bewältigen sollten. Da kam einer meiner jüngeren Brüder, der gerade im Studium war, für vier Wochen, und half uns mit den kleinen Kindern. Das war eine unglaublich gute Erfahrung. Ich weiß, dass viele Menschen die Großfamilie nicht mehr als Rückhalt haben. Darum liegt mir politisch daran, den Zusammenhalt der Generationen, auch wenn nicht die Verwandtschaft im Vordergrund steht, für uns alle wiederzuentdecken, dass eine Generation der nächsten etwas geben kann und wenn wir uns untereinander mehr helfen, es mit den Kindern auch leichter geht.

Auch Ihr Mann ist berufstätig und hat eine lange Ausbildung hinter sich, ist aber heute für die Kinder da. Welche positiven Eigenschaften hat Ihr Mann, und warum fällt das Thema Familie anderen Männern offensichtlich nicht so leicht?
Mein Mann und ich haben beide dazugelernt. Am Anfang der Ehe starteten wir eher traditionell. Das wollte ich damals auch so. Den Kinderpart, Haushalt und Familie beanspruchte ich sehr stark für mich. Wir hatten beide als Ärzte begonnen und im Laufe der Zeit gelernt, dass es uns gut tat, unsere ärztlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Mein Mann entwickelte zunehmend Leidenschaft dafür, die Vaterrolle wirklich zu leben, also ganz konkret auch den Alltag mit den Kindern zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Das ist nicht immer leicht für ihn. Auch im Beruf erntet er manchmal Spott für diesen Einsatz für die Kinder. Andererseits erleben wir jetzt gerade mit den Teenagern, die wir haben, wie sehr es in der Erziehung hilft, wenn die Konflikte nicht nur mit der Mutter, sondern mit Mutter und Vater ausgetragen werden. Und damit dann auch die Freude.

Gab es für Ihren Mann ein Schlüsselereignis oder haben Sie irgendwann gesagt, das wird so gemacht?
Es war eher ein Reinwachsen in die Aufgabe und in die Rolle. Da die Kinder immer mehr wurden, und wir im Ausland eine Atmosphäre hoher Akzeptanz erlebten, wenn Väter, aber eben auch Mütter ihre Fähigkeiten in der Arbeitswelt einbrachten, lernten wir beide, es geht leichter zusammen. Oft sehe ich, dass mein Mann diese Vaterrolle als innere Bereicherung, gerade auch für den Erfolg im eigenen Beruf braucht.

Es werden oft finanzielle Gründe oder äußere Hindernisse als Grund dafür vorgeschoben, keine weiteren oder überhaupt keine Kinder haben zu wollen. Ist es eher eine Frage der inneren Einstellung?
Es ist natürlich eine Frage der inneren Einstellung. Für junge Menschen stellt sich vor allem die Frage der Perspektive: Wie geht es weiter in meinem Leben - in unserem Leben mit den Kindern? Junge Menschen, die zögern, Kinder in die Welt zu setzen, sehen auch die Verantwortung, die sie damit übernehmen. Diese Verantwortung bedeutet, ein Leben lang Einkommen zu verdienen und die Ausbildung für diese Kinder zu finanzieren. Wir müssen als Gesellschaft alles dransetzen, Perspektiven zu schaffen, damit Eltern Beruf und Familie unter einen Hut bekommen.

Das ist sozusagen Ihr politischer Auftrag, an dem sich letztlich das Ergebnis Ihrer politischen Arbeit messen lassen muss.
Ich orientiere mich daran, was sich junge Menschen wünschen, warum wir in Deutschland so viel mehr Menschen haben, die im Vergleich zum Ausland auf Kinder verzichten. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass unterschiedliche Phasen im Leben, unterschiedliche Modelle brauchen. Es gab Phasen in meinem Leben, da war ich mit den Kindern zu Hause. Dann habe ich wieder Teilzeit gearbeitet. Momentan arbeite ich sehr viel. Wir müssen uns darüber Gedanken machen, wie schaffen wir Raum und Zeit für Kinder in einer ganz modernen Welt. Dann geben wir auch die Antworten, die junge Menschen brauchen.

Die christlichen Kirchen weisen immer wieder auf die Bedeutung der Familie hin. Die Familie ist ein christliches Ideal. Welche Rolle spielt für Sie der christliche Glaube im Hinblick auf Ihr Familienbild?
Eine sehr große Rolle. Denn das Vertrauen in eine höhere Macht, die mich hält, gibt mir in schwierigen Phasen in meinem Leben Halt. Das sind Phasen, wenn ich erschöpft bin und nicht weiter kann. Oder wenn ich unsicher bin, ob ich die Dinge falsch oder richtig mache. Dieses Gefühl, sich fallen lassen zu können und gehalten zu werden, ist enorm hilfreich. Auch in Phasen, wenn sich im Familienleben der Tod einstellt, und die Frage gestellt wird, warum ist das so, hilft der Glaube sehr. Er lehrte mich, von mir abzusehen und mehr auf das Ganze zu blicken. Wenn man weiß, dass man sich eines Tages vor jemandem oder etwas verantworten muss, dann sieht man weniger auf sich selber als auf das große Ganze.

In welcher Weise haben Sie Ihre Kinder christlich erzogen? Das fällt vielen Eltern schwer, obwohl sie es gern tun würden.
Das hat oft auch mit Ritualen zu tun. Abends, wenn die Kinder einschlafen, beten wir immer ein Kindergebet. Es tut den Kindern einfach gut, wenn ich sage: Der liebe Gott wacht jetzt über dich. Es nimmt den Kindern beispielsweise die Angst vor der Dunkelheit. Wenn wir an der gemeinsamen Tafel essen, handhaben wir es ganz pragmatisch, damit sich nicht alle aufs Essen stürzen und aufgegessen haben, bevor ich dann endlich am Tisch sitze. Wir beginnen erst dann mit dem Essen, wenn wir ein Tischgebet gesprochen haben. Dahinter steht auch der gegenseitige Respekt, aufeinander zu warten und sich zu sammeln. Ich habe meinen Kindern viel aus der Bilderbibel vorgelesen. Die Geschichten sind ganz spannend, die Bilder sind toll. Die Kinder mögen sie einfach gerne.

Was bedeutet eine Person wie Jesus Christus für Sie?
Jesus Christus ist - mit all den Höhen und Tiefen, die in seiner Geschichte geschildert werden - für uns Menschen die Verbindung zwischen dem sehr abstrakten Bild eines Gottes oder einer höheren Gewalt und der irdischen Schwäche. Wenn die Kinder biblische Geschichten vom Konfirmandenunterricht mit nach Hause tragen und wir darüber reden, so bin ich immer wieder darüber fasziniert, wie viel Lebensweisheit darin enthalten ist.

Der Glaube hat viel mit Grundvertrauen zu tun. Insofern trägt er vielleicht auch dazu bei, dass man sich auf das Abenteuer einer großen Familie oder Kinder überhaupt, einlässt. Wovor haben Sie Angst?
Ich habe immer die leise, unterschwellige Angst, dass die Kinder krank werden könnten oder ihnen ein schrecklicher Unfall zustoße. Ich wünsche mir, im Alter lange mit meinem Mann gemeinsam zu leben und nicht alleine als Witwe leben zu müssen. Aber die Hauptangst dreht sich um das Wohlergehen der Kinder. Ich wünsche, dass es ihnen gut gehen möge und das Leben nicht so hart mit ihnen umspringen wird.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Oh, ja!

Sie sagen das sehr bestimmt. Wie stellen Sie sich ein Leben nach dem Tod vor?
Das kann ich nur schlecht als etwas konkretes in Raum, Zeit, Bild und Ort beschreiben. Ich habe aber dieses Gefühl, dass nach dem Tod da etwas sein wird, was mehr ist - eine geistige Dimension. Dieses Gefühl macht es mir wahrscheinlich leichter, gerade mit dem Thema Tod umzugehen. Der Tod ist ein Übergang in etwas anderes, was wir nicht kennen. Aber er ist nicht das Ende allen Daseins.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir, dass Kinder in dieser Welt nicht leiden müssen. Das ist ein großer Wunsch. Aber wenn ich ihn frei habe, dann möchte ich ihn auch aussprechen.

 

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