Manfred Lautenschläger

Gründer und Vorstandsvorsitzender der MLP

Manfred Lautenschläger
Manfred Lautenschläger im Gespräch mit Hanno Gerwin
Manfred Lautenschläger im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er erlebte eine märchenhafte Erfolgsgeschichte und zählte zeitweise zu den 50 Reichsten in Deutschland. Manfred Lautenschläger ist der Gründer und Vorstandsvorsitzende der MLP AG (Marschollek, Lautenschläger und Partner), des börsennotierten Finanzdienstleisters, der zwei Jahre sogar im Dax vertreten war. Es begann Anfang der 70er Jahre im Studentenmilieu in Heidelberg, wo der gerade examinierte Jurist Lautenschläger Hochschulabgängern Beratung in Versicherungsfragen anbot. Zug um Zug wurde daraus ein auf Akademiker spezialisierter Finanzdienstleister. In dem anfänglichen Zweimannbetrieb arbeiten heute mehr als 1000 Mitarbeiter/innen. Aus den kleinen Anfängen wurde ein börsennotierter Konzern mit Milliardenumsätzen, der vier mal in Folge zu Deutschlands bester und erfolgreichster Aktiengesellschaft gekürt wurde. Manfred Lautenschläger hat trotz vieler Rückschläge und Hindernisse konsequent den Gipfel des Erfolgs erreicht.

 

Herr Lautenschläger, Sie haben aus ganz kleinen Anfängen heraus riesige Höhen erreicht. Fühlen Sie sich diesen ganz frühen Zeiten heute noch gefühlsmäßig verbunden?
Diesen Zeiten stehe ich noch sehr nah. Ein solcher Eindruck hält natürlich ein Leben lang vor. Ich habe vor 30 Jahren angefangen. Meine berufliche Entwicklung hat mich natürlich gewaltig geprägt, sicher mehr, als mich ein Angestelltenjob geprägt hätte. Ich möchte die Zeiten nicht vergessen und nicht missen, mit allen Höhen und Tiefen. Die Höhen haben dabei bei Weitem überwogen.

Was hat sich im Vergleich zu früher am stärksten verändert?
Ich bin in all den Jahren viel älter geworden und hoffentlich auch gereift. Ansonsten hat sich sehr wenig verändert. Ich bin sicherlich über die Maßen erfolgreich und wohlhabend geworden. Aber in meiner privaten Lebensführung war ich davon wenig beeinflusst. Ich besitze weder eine Finca auf Ibiza noch irgendwo ein Schloss. Wir lebten und leben stets ein normales Familienleben. Ich habe fünf Kinder und mich erfolgreich bemüht, ihnen auch ein Vater zu sein, nicht nur ein Onkel, der Sonntagmorgens überraschend am Frühstückstisch sitzt.

Haben sich Ihre Werte durch den Erfolg verändert?
Nein, Werte nicht, sicher aber Beurteilungen. Ein kluger Mann hat mal gesagt, ein junger Mann muss politisch links gewesen sein. Als ich jung war, war ich links. Eine hübsche Szene dazu: Hartmut Medorn, mit dem ich befreundet bin, den ich übrigens aus alten Mühlburger Tagen als Bub kenne, stellte mich dem Altkanzler Helmut Schmidt vor. Er sagte: "Herr Schmidt, darf ich Ihnen Herrn Lautenschläger vorstellen, Chef des größten Finanzdienstleisters Europas", ein bisschen übertrieben. "Alter 68er!" - Da schaute mich Helmut Schmidt unnachahmlich an und sagte: "So? Und wann wurden Sie vernünftig?"

Und wann wurden Sie vernünftig?
Es ist sicherlich nicht bei jedem, aber bei einer ganzen Menge der Altlinken zu beobachten: Die Realitäten des Lebens, in die man dann Einblick gewinnt, rücken einiges vom theoretischen Idealismus zurecht.

Was haben Ihre Eltern gut gemacht, wovon Sie bis heute profitieren? Was hat Sie besonders geprägt?
Meine Mutter war die ersten sieben Jahre meines Lebens alleinerziehend, bedingt durch den Krieg. Mein Vater war ab und zu auf Fronturlaub da. Die starke Fixierung auf die Mutter hat mich sicherlich sehr geprägt.
Mein Vater war zwölftes und jüngstes Kind eines Tagelöhners in Grötzingen bei Karlsruhe und hat's als Volksschüler immerhin zum A12-Beamten - das ist also
die höchste Stufe unterm akademischen Beamten - gebracht. Für einen Beamten war das ein riesiger Erfolgsweg. Für seine Intelligenz habe ich ihn immer bewundert. In seiner Jugendzeit war er außerdem ein guter Sportler. Auch das hat mich geprägt und gewiss auch motiviert.

Haben Sie irgendwann ganz bewusst das Gefühl gehabt, erfolgreich sein zu wollen oder stellte sich der Erfolg zufällig ein?
Ich wollte selbständig sein. Nach meinem zweiten Examen als Jurist, habe ich in einer Anwaltskanzlei eine Anstellung als Anwalt angetreten. Ich stellte fest, was ich vorher schon ahnte, dass es nicht meine Welt war, "Befehlsempfänger" zu sein. Es war die Idee des Freiburger Juristen Werner Thomae, dem ich sehr viel verdanke, Hochschulabsolventen in Versicherungsdingen unabhängig zu beraten: Wie sieht die gesetzliche Versorgungssituation aus, wie kann sie optimal ergänzt werden, und wie kann ein unabhängiger Berater die besten Marktangebote vermitteln. So wurde ich von Thomae als potentieller Kunde beraten und ging zu ihm, weil mir das imponiert hat. Ob ich als Volljurist ein Versicherungsvertreter der besseren Sorte werden wollte, das war noch keine ausgestandene Sache. Man hat ja schließlich nach nahezu zehn Jahren Studium plus Referendariatszeit gewisse Vorstellungen von seinem Berufsleben. Es hat mir dann großen Spaß gemacht, selbständig zu sein und eine hochinteressante, anspruchsvolle Beratungstätigkeit und mit Menschen zu tun zu haben, mich davon gut ernähren und was aufbauen zu können. Dann habe ich die ersten Mitarbeiter für mich gewonnen und gesehen, hier kann ich was aufbauen. Dass es im DAX enden würde - wenn auch nur als zweijähriges Gastspiel - konnten wir nicht planen. Das ging step by step, das eine kam zum andern, weil ich konsequent meine Linie beibehalten habe.

Welche Stärken haben Sie noch?
Ich bin konsequent meiner Überzeugung wegen - beruflich und privat. Nicht auszuflippen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und immer wissen, was wichtig ist im Leben. Ich habe nichts vom neunstelligen Bankkonto, wenn das Privatleben nicht stimmig ist.

Ist der Familiensinn auch eine Ihrer Stärken, die zum Erfolg führten?
Ohne meine Familie wäre ich beruflich nicht das geworden, was ich bin. Das ist keine Hommage an meine Frau, sondern Fakt.

Was hat die Familie bewirkt? Welche Sicherheit hat sie Ihnen geboten?
Der unmittelbare, menschlich familiäre Umgang miteinander stellt einen Konterpart zum Beruflichen dar. Ich bin erst mit 36 Jahren Vater geworden. Wenn ich Abends noch einen Termin hatte, so bin ich immer heim gefahren, nie ins Hotel gegangen, auch wenn meine Frau möglicherweise schon schlief. Wir sind zumindest nebeneinander aufgewacht.

Was sollen Ihre Kinder unbedingt lernen, wissen oder von Ihnen auf ihren Weg mitbekommen?
Das Bestreben meiner Frau und mir war immer, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie - jedes auf seine Art - glückliche Menschen werden. Keines wurde dazu gebracht, in meine Firma einzutreten, im Gegenteil. Ich habe dagegen anerzogen, bisher mit Erfolg. Denn es wäre für ein Kind mit dem Namen Lautenschläger eine ungeheuere Belastung, in der vom Vater gegründeten MLP einzusteigen. Viele Beispiele geben Zeugnis, dass Vergleichbares in persönlicher, psychischer Zerstörung oder auch im Selbstmord endete.

Wie definieren Sie den Begriff Schicksal?
Das ist eine schwere Frage. Ich sehe das Schicksal losgelöst vom Religiösen. Das Leben spielt mal so, mal so.

Gab es schicksalhafte Momente, die Sie sehr bestimmt haben?
1978 ist mein damaliger Partner Eicke Marschollek tödlich verunglückt. 1980 hatte ich eine gefährliche Krankheit, Pankreaskarzinom, wo die Überlebensrate auch heute noch bei ungefähr zwei Prozent liegt. Das war ein gewaltiger Einschnitt in meinem Leben, auch beruflich damit umzugehen. Ich hatte schon darüber verhandelt, MLP an einen großen Versicherer zu verkaufen. Ich nahm Abstand davon, musste aber meinen geschäftlichen Stil total umstellen. Zwei, drei Jahre lang war ich nicht belastbar. Ich wog bei stolzen 1,86 Metern nur noch 63 Kilo.
Dann folgte ein Schicksalsschlag auf der Höhe meiner Unternehmensentwicklung. Es wurden plötzlich absolut gezielte Vorwürfe über Bilanzmanipulation laut. Das kann man sicherlich auch unter Schicksalsschlägen einreihen.

Wie gehen Sie mit so einer Kränkung um? Das lässt einen nicht ohne Weiteres los, zumindest schläft man schlecht.
Ich habe dabei überraschend gut geschlafen. Zunächst war ich natürlich sehr erschüttert. Von 1969 bis 2002 ging es nur aufwärts. Dann diese Anschuldigungen, verbunden mit einem drastischen Kursverfall der Aktie, die zuvor noch die Beste im Zehnjahresvergleich in Europa war. Fünf mal waren wir beim Managermanagermagazin das "Unternehmen des Jahres", einmal mehr als die SAP. Und auf einmal dieser Schmutz. Das tut fürchterlich weh. Ich wusste, ich hatte mir nichts vorzuwerfen, nichts Unrechtes getan. Ich sagte mir, das wird jetzt durchgestanden, sonst wird man verrückt. Das tat ich mit erstaunlicher Gelassenheit.

Da kam wieder Ihre Stärke durchzuhalten?
Die Stärke durchzuhalten, aber auch zu wissen, ich habe nichts Unrechtes getan und muss nun damit umgehen.

Welche Rolle spielen für Sie die Zehn Gebote?
Ich war sehr christlich, als ich 15 war. Damals wollte ich Missionar werden. Man sollte wirklich nicht töten. Ob ein Gebot wie das über das Ehebrechen noch Sinn macht - wo doch soviel dagegen verstoßen wird - weiß ich nicht. Aber als religiöser Verhaltenskodex sind die Zehn Gebote o.k.

Auch als Erziehungshintergrund für die Kinder?
Unsere Erziehung ist durchaus auch an den Zehn Geboten ausgerichtet, ohne dass diese zitiert werden.

Mit 15 Jahren waren Sie sehr christlich. Wie ist das heute? Wodurch haben Sie sich verändert?
Ich finde es schwierig, einen Glauben wie das Christentum oder den Islam in einer Zeit, die uns soviel wissenschaftliche, naturwissenschaftliche Erkenntnisse gebracht hat, weiterhin aufrechtzuerhalten. Ich weigere mich einfach daran zu glauben, dass vor 2000 Jahren der liebe Gott seinen Sohn auf die Erde geschickt hat.

Religion hat auch sehr viel damit zu tun, wie man sein Leben im Kosmos verankert. Meines Erachtens haben auch extreme Höhen und Tiefen, wie Sie sie erlebt haben, mit Religion zu tun, weil man in solchen Situationen mit den ganz elementaren Dingen der Welt verbunden ist.
Im weiteren Sinne. Wir wissen mittlerweile, dass der liebe Gott nicht Adam und Eva geschaffen hat, sondern dass irgendwann ein Affe zum Menschen mutierte. Das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis.
Wenn man gläubig ist, hat man es leicht: Es gibt den lieben Gott und zu dem wird man heimgehen. Der Tod kann dann sogar ein freudiges Ereignis sein. Jemand, der nicht religiös ist, hat diesen Trost natürlich nicht und muss sich damit abfinden. Das ganze Universum, das heute Billionen von Lichtjahren groß ist, war mal winzig klein. Ein Physiker wurde in einem Interview gefragt: "Was war darum?" Und er sagte, wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass es keine Materie und keine Zeit gab. Sich das vorzustellen ist nicht so einfach, wenn man sein ganzes Leben nach der Naturwissenschaft beurteilen möchte.

Sind Naturwissenschaft und Glaube wirklich nur gegensätzlich? Ich meine, dass der Gegensatz eher in Glaube und Gleichgültigkeit steckt und der Glaube damit zu tun hat, sich mehr vorstellen zu können als das, was greifbar ist.
Sie selbst haben z.B. die Erfahrung gemacht, dass das Materielle wenig verändert hat. Haben Sie Werte oder Visionen, die über das Jetzt hinausgehen?

Eines Tages werde ich tot sein und mich im Lauf der Jahre in Staub auflösen. Und das war's dann!

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Nein.

Religion hat auch mit dem Sinn des Lebens zu tun. Worin sehen Sie den Sinn des Lebens?
Das ist vielfältig. Das ist zum Einen, im Leben zurechtzukommen, möglichst unabhängig zu sein, nicht nach anderer Leute Gebot oder Befehl funktionieren zu müssen. Des Weiteren ist es wichtig, Sinnvolles in der Gemeinschaft, in der ich groß geworden bin, zu tun. D.h., dass ich sozial benachteiligten Menschen helfe, Wissenschaft und Forschung unterstütze. Gerade das ist es, was ein Staat wie Deutschland dringend benötigt, da wir sehr arm an Rohstoffen sind. Man sollte die Verantwortung, die einem auferlegt ist, wahrnehmen und die Möglichkeiten, die man finanziell hat nutzen, um zu helfen.

Was kann man mit Geld am Besten machen?
Es sinnvoll ausgeben, nicht auf Konten horten, auch nicht zum Selbstzweck. Diese Einstellung hat mir sehr geholfen. Ich war bei der Aufstellung eines großen Deutschen Wirtschaftsmagazins mal der 43-reichste Deutsche.

Das ist recht weit oben!
Es hat sich gewaltig verändert. Unser Aktienkurs sank unter zehn Prozent des Höchstwertes - also gehöre ich jetzt nicht mehr zu den Superreichen, aber ich habe genug zu leben und das reicht mir vollkommen.

Worin besteht die größte Gefahr, wenn man Geld hat? Sie haben sicherlich auch mit anderen reichen Leuten zu tun.
Die Gefahr besteht darin, dass man die Maßstäbe verliert. Zweifelsohne wird man auch hofiert, mit Respekt behandelt, von Leuten, die damit einen gewissen Zweck verfolgen. Dann läuft man Gefahr, die Maßstäbe zu verlieren und hält sich für unheimlich wichtig und bedeutend. Da sollte man hin und wieder drüber nachdenken.

Wird man einsamer, wenn man reich ist?
Ich nicht. Ich lebe nicht auf dem riesengroßen Fuß, wie das einer wie ich vielleicht tun würde.

In der Bibel wird von Jesus die Geschichte vom reichen Jüngling erzählt, der sein Geld weggeben soll, um ins Himmelreich zu kommen. Er ist sehr traurig, weil er sich nicht von seinem Reichtum lösen kann. Wie wäre das für Sie, wenn Sie sich von Ihrem Besitz trennen müssten? Wäre das sehr schwer?
Wenn ich zum Sozialfall würde, das wäre sicherlich schwer. Denn mein Lebensrhythmus wäre dann ein gänzlich anderer. Sich mit 65 Jahren noch mal daran zu gewöhnen, fiele mir schwer, aber es würde mich auch nicht umbringen. Ich habe andere Wertigkeiten, die mich auffangen würden, insbesondere meine Familie. Am zweiten August 2002 war der ganz große Absturz der MLP-Aktien, und da wurde es für mich auch privat kritisch. Ich war gerade auf einer Wanderwoche im Montafon mit meiner Frau, ohne Kinder, und ich bekam an dem Spätnachmittag von allen fünf Kindern innerhalb einer Stunde auf dem Handy Anrufe, von jedem einen Trostanruf.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Nach dieser Diskussion würde ich mir wünschen, mit Haut und Haaren ein gläubiger Christ sein zu können.

 

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