Juliane Köhler

Theaterschauspielerin, Film- und Fernsehstar

Juliane Köhler im Gespräch mit Hanno Gerwin
Juliane Köhler im Gespräch mit Hanno Gerwin
Juliane Köhler im Gespräch mit Hanno Gerwin

Im Jahr 1998 hatte sie ihren großen Kinodurchbruch: Juliane Köhler spielte damals in der Romanverfilmung „Aimée und Jaguar“ eine lesbische Frau , die im 3. Reich eine aufregende und sehr innige Beziehung zu einer Jüdin erlebt. Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Dann kam „Pünktchen und Anton“, eine anrührende Erich Kästner Verfilmung. Schließlich folgte das Epos „Nirgendwo in Afrika“. Dieser Riesenerfolg wurde 2003 mit dem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet. Juliane Köhler hat die Höhen der Schauspielerei erklommen und spielt sehr vielseitige Rollen, mal einen kühlen Vamp, mal eine streitbare emanzipierte Frau oder auch die engagierte Mutter, wie im Kinofilm „Mein erstes Wunder“. In der oscarnominierten Produktion "Der Untergang" (2004) spielte sie die Eva Braun.

 

Juliane Köhler, Sie haben schon mehrfach auf unterschiedlichste Art eine Mutter gespielt, also ein bisschen Rabenmutter bei „Pünktchen und Anton“, dann eine aus Nazideutschland geflohene Mutter in „Nirgendwo in Afrika“ und die Mutter, die in „Mein erstes Wunder“ Probleme mir ihrer Tochter hat. Worum geht es bei diesen Problemen?
Die Mutterrolle ist ein Bereich, in den man irgendwann mal automatisch reinrutscht, wenn man älter wird, ob als Schauspielerin oder anders. Die Probleme mit der Tochter, um die es in „Mein erstes Wunder“ geht, bedingen sich dadurch, dass die Tochter zum einen in die Pubertät kommt, zum anderen ist es ein sehr merkwürdiges Kind, also nicht wie andere Kinder. Sie ist sehr isoliert und lebt in ihrer eigenen Welt und ist ein extrem besonderes Kind. Franziska, ihre Mutter, hat nicht wirklich einen richtig guten Draht zu ihr, denn sie versteht sie nicht oder sie ist oft verwundert darüber, was mit dem Kind sei. Ich denke, das ist normal. Es gibt eine Studie, die besagt, dass die Kinder, wenn sie in der Pubertät sind, gewisse Synopsen im Gehirn aufgrund der hormonellen Umstellung so geschaltet sind, dass sich Kinder sehr, sehr egoistisch verhalten und kein richtiges Gefühl für das soziale Verhalten haben. Das ist bewiesen. Das finde ich sehr beruhigend.

Wenn Ihre Töchter später in der Pubertät sind oder vielleicht auch noch ein bisschen weiter, was wäre Ihnen wichtig? Welche Werte sind Ihnen wichtig?
Mir ist wichtig, dass ich Ihnen etwas vorleben kann. Man kann den Kindern nicht alles erklären. Das Wichtigste ist, dass man ihnen das Leben, was man sich vorstellt, auch vorlebt.
Für mich ist immer wichtig gewesen, dass ich stets einen Zugang zu meiner eigenen tiefsten, inneren Intuition, zu meinem Gefühl gehabt habe dass wenn ich Entscheidungen im Leben treffen musste, ganz oft wirklich wusste, was ich hier im tiefsten Inneren will und was gut für mich, was das Beste für mich ist. Diesen Zugang darf man sich nicht verbauen. Ich möchte meinen Kindern zeigen, wie wichtig das ist, dass es sogar das Wichtigste ist im Leben, wichtiger als materielle Werte.

Wie haben Sie diese Beziehung zu diesem tiefsten Innern aufgebaut?
Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich wahnsinnig viel Glück im Leben hatte, beruflich und auch privat, und dafür bin ich unglaublich dankbar. Auch als Kind hatte ich immer schon ein Gefühl dafür, was richtig ist und was falsch. Dieses Gefühl habe ich stets geschätzt, gepflegt und als kostbar behandelt. Wie ich es nun genau meinen Kindern beibringen soll, das weiß ich nicht. Ich versuche es vorzuleben. Ich versuche, im alltäglichen Leben immer wieder zu zeigen, dass man nicht so sehr Wert legen soll auf materielle Dinge, wer der Beste, Größte oder Stärkste ist, was die Kinder oft beschäftigt. Ich versuche ihnen klar zu machen, dass dies egal ist. Hauptsache sie sind mit sich eins.

Was haben Ihre Eltern richtig gut gemacht, wovon Sie bis heute profitieren? Hat diese Nähe zu sich selbst etwas mit ihrer Erziehung zu tun?
Das ist eine schwierige Frage. Meine Eltern haben in der Erziehung versucht, mir Freiheit zu lassen. Autoritäre Erziehung, was es in den Sechziger Jahren gab, war nicht bei uns. Wir wurden zwar sehr streng erzogen, mit Grenzen. Meine Eltern haben mir zu einer inneren Freiheit verholfen, indem sie mir Grenzen gesetzt haben. Viel hat damit zu tun, dass ich auf die Waldorf-Schule gegangen bin. Dort habe ich sehr von dieser inneren Freiheit etwas abbekommen.

Haben Sie gute Erinnerungen daran? Sind Ihre Eltern, Ihre Mutter ein Vorbild für Sie, vielleicht im Umgang mit den eigenen Töchtern?
Ich kann nicht sagen, dass meine Eltern Vorbild sind. Sie hatten ihre eigenen Schwierigkeiten und Probleme und haben bestimmt auch vieles falsch gemacht oder anders gemacht. Sie haben versucht, es immer richtig zu machen. Und das sehe ich jetzt auch bei mir. Natürlich mache auch ich Fehler. Also in dem Leben, was ich führe, mit Beruf und Kindern. Das ist ein irrsinniger Spagat. Wenn man all das hinkriegen will, dann artet es auch mal in Stress aus.

Sie sind wahnsinnig viel unterwegs. Wie kriegen Sie das hin?
Ich weiß ja nicht, ob es bei mir funktioniert. Wer weiß, was meine Kinder später mal zu mir sagen werden! Wenn ich zu Hause bin, versuche ich wirklich für die Kinder und die Familie da zu sein. Ich arbeite momentan nicht so viel. Schließlich drehe ich nicht einen Film nach dem andern. Ich denke schon, dass ich mehr zu Hause bin als jemand, der jeden Tag zur Arbeit gehen muss. Manchmal bin ich monatelang zu Hause, und da bin ich nur Hausfrau. Ich mache nichts anderes als einkaufen gehen und die Spülmaschine aus- und einräumen.

Also sind Sie glücklich?
Ja.

Aber Sie wissen auch, wie Sie da wieder rauskommen?
Ja. Ich brauche das andere unbedingt. Das war, bei meinen Eltern auch so. Beide haben gearbeitet und trotzdem versucht, uns ein Zuhause zu bieten sowie Sicherheit und Geborgenheit. Das ist das Wichtigste.

All diese Werte, die man Kindern vermittelt, sind sehr wichtig. Letztlich baut auch die Gesellschaft auf gemeinsamen Werten auf, soweit diese noch anerkannt werden. Interessant finde ich das Thema Religion, Religiöse Erziehung. Erziehen Sie Ihre Kinder religiös?
Nur insofern, als wir ab und an in die Kirche gehen. Meine Tochter erlebt die Zeremonie in der Kirche, was sie wahnsinnig faszinierend findet. Im kleinen kann ich mir nur vorstellen, dass dieses Gefühl, wovon ich vorhin sprach, dieser Bezug zum Inneren, zum tiefsten Inneren selbst, auch eine Art Gott ist, der in uns ist. Ich versuche meinem Kind zu erklären, dass der Gott vielleicht auch irgendwo oben ist, aber auch in ihr drin.

Kinder fragen oft: „Wie stellst du dir das vor?“ Mein siebenjähriger Sohn fragte mich zu Ostern: „Warum ist der Jesus nicht vom Kreuz heruntergegangen?“ Was würden Sie da antworten?
Das ist schwierig. Meine Tochter hat mich zum Thema Tod befragt, und ich sagte ihr, wenn man tot ist, dann ist man tot und kann nicht wieder lebendig werden. Sie erwiderte: „Doch, der Jesus ist schon wieder aufgestanden“, worauf ich sagte: „Ja, das ist eine Ausnahme.“
Ich habe Probleme, direkte, plausible Antworten zu finden, aber ich versuche es.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod - in welcher Form auch immer - vorstellen? Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich weiß es nicht und ich will mich nicht festlegen. Ich glaube weder das eine noch das andere. Es ist wichtig, dass man es in diesem Leben schafft, glücklich zu sein, Frieden zu schaffen und was weiß ich noch alles. Dass man mit einer gewissen Entspanntheit, durchs Leben gehen kann. Was danach ist, davon lasse ich mich überraschen. Ich bin aber auch vollkommen entspannt, was das anbelangt. Ich habe keine Angst vor dem Tod.

Können Sie das so klar sagen?
Ja, das ist ganz klar. Ich kann - das liegt vielleicht auch an meinem Beruf - die alten Sachen ganz leicht wegschmeißen. Denn ich weiß, es kommt etwas Neues nach dem Tod. Ich behaupte nicht, es käme ein neues Leben, ich würde als Frosch oder was anderes wiedergeboren werden.

Können Sie das auch einem Kind so sagen?
Absolut, ja.

Lassen Sie uns in die Zukunft schauen, nicht gleich bis zum Tod, jedoch bis ins Alter. Ist das eine Juliane Köhler, die Sie sich vorstellen können, die der heutigen sehr ähnlich ist oder könnte sie auch an einer ganz anderen Stelle stehen, Etwas ganz anderes machen, denken?
Ja, dass ich anders denke, glaube ich nicht, aber ich kann etwas anderes machen. Ich kann mir vorstellen, dass ich diesen Beruf nicht immer machen muss, weil er erstens furchtbar anstrengend ist und zweitens man auch nie weiß, ob es mit unserem Beruf übermorgen vielleicht den Bach runter geht.
Dann möchte ich immer noch etwas haben, was mich trotzdem glücklich macht. Und da sehe ich mich im Alter mit anderen Sachen beschäftigen. Ich bin unheimlich gern in der Natur und arbeite gern im Garten. Ich reise gern. Wir haben in Afrika eine Stiftung gegründet, wo wir den wirklich sehr hilfebedürftigen Menschen versuchen zu helfen, indem wir Geld sammeln. Ich würde zu gerne mal dort hinfahren, um zu helfen; oder Kindern am Himalaja zu helfen, also je nachdem. Es gibt einiges, was ich schon gemacht habe und gerne weitermachen würde. Es gibt viele Dinge, die ich mir vorstellen kann.

Das ist ein breites Spektrum. Es wird Ihnen also nicht langweilig im Alter?
Bestimmt nicht. Es muss nicht für immer die Schauspielerei sein.

In „Mein erstes Wunder“ wird die Beziehung zwischen dem Kind und dem deutlich älteren Mann absolut positiv und auch ohne jegliche Gewalt oder Missbrauchsgefahr dargestellt. Auf der anderen Seite ist das natürlich ständig ein riesiges Thema, verstärkt natürlich auch durch die Medien. Man sagt es seinen Kindern, Sie sagen es vielleicht schon Ihren Töchtern: „Geh nicht mit irgend jemandem mit, auch wenn er noch so freundlich ist!“ Wie sehen Sie das im Zusammenhang mit dem Film, in dem diese Freundschaft als so selbstverständlich dargestellt wird?
Das Tolle an dem Film ist, dass er sich nicht des Klischees bedient. So gelangt man gar nicht erst auf diese Fährte. Das finde ich sehr wichtig, denn es ist kein Film über Missbrauch oder Vergewaltigung.

Es steht auch nicht als Gefahr am Horizont.
Nein, aber die Mutter, Franziska, die ich spiele, denkt das wohl. Natürlich denkt sie zunächst: ‚Oh Gott, mein Kind ist mit einem Mann unterwegs!. Der tut ihr was!’ Dann hat er auch noch seine Tabletten vergessen, und Franziska weiß nicht, was das für Tabletten sind. Ich finde es schön, dass dieser Film einen Bezug zur Realität hat.
Auf der anderen Seite ist Franziska dann aber auch wieder ruhig. Man muss sich als Mutter von einem Mädchen vorstellen, dass man hysterisch wird. Sie wird allerdings manchmal recht merkwürdig, ganz ruhig. Auf dies Art lässt der Film wiederum eine Fantasiewelt zu, einen Zauber, den die beiden, das Mädchen und den Mann, umgeben hat. Das ist eine Art Goldstaub, der sich auch auf Franziska legt und sie von diesem Wunder und dieser Merkwürdigkeit angesteckt wird. Schließlich ist sie dann nicht mehr so hysterisch.
Das ist das schöne an dem Film, dass er dadurch wiederum eine ganz andere Welt anschneidet. Nämlich die, dass man sich als Erwachsener sagt: Ja, ich muss mal wieder zusehen, dass ich einen Bezug zu dieser Welt bekomme, einen Zugang in diese kindliche Fantasiewelt.

Wenn Sie sich als Mutter Ihrer Töchter diese Situation vorstellen, würden Sie dann nicht eine andere Sichtweise haben?
Wahrscheinlich. Das stimmt wohl, ja.

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie von solchen Fällen hören, die viele Menschen extrem beschäftigen und auch wahnsinnig wütend machen?
Das kann ich nicht beschreiben. Ich finde es so unglaublich und eine maßlose Wut und Ärger kommen in mir auf. Ich kann gar nicht aussprechen, was ich diesen Menschen wünsche, die solches tun. Das ist das Schlimmste, was es gibt.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich aussuchen aus dem großen Spektrum an Ideen, das Sie jetzt schon haben?
Im Moment würde ich auf jeden Fall sagen: Frieden in der Welt. Es macht mich sehr traurig, dass es in allen Bereichen nach hinten losgeht, dass es immer schlimmer wird. Im Kleinen fängt es an, z.B. beim Nachbarn. Vom Kleinen weitet es sich aus auf die Welt. Da wünsche ich mir wirklich Frieden.

 

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