Luigi Colani

den internationalen Stardesigner

Er hat sich außergewöhnliche Formen ausgedacht und wurde damit weltberühmt. Luigi Colani ist ein internationaler Stardesigner, der viele Fahrzeuge entworfen hat, unter anderem für Fiat, VW und BMW. Er gestaltete auch die erste Canon Digitalkamera, entwickelte die Colani Brillenserie, designte verrückte Möbel und viele andere Gegenstände. 1928 wurde Luigi Colani in Berlin als Sohn eines Schweizers geboren. Studiert hat er in Paris, von dort ging er nach Kalifornien, kehrte zurück nach Deutschland und siedelte sich schließlich in Asien an. In Japan ist Colani heute die Nr. 1 der Designer. In Karlsruhe wurde 2002 das Colani Designcenter eröffnet, wo stromlinienförmige Autos, geschwungene Stühle, futuristische TV-Möbel, eine schrille Kugelküche und vieles mehr im windschnittigen Colani-Design ausgestellt sind.

 

Luigi Colani, wenn Sie Formen gestalten, dann sind diese immer sehr originell und ausgefallen. Es entstehen Kreationen, wie man sie so noch nicht gesehen hat. Wie sind Sie zu diesem Stil gekommen?
Meine Formen sind sehr oft logischer und besser als die Formen anderer Designer. Auf meiner Fahne steht seit 50 Jahren geschrieben: „Redefinierung der Nahtstelle zwischen Mensch und Maschine“.
Die Inspiration des Schrotts, der uns umgibt, ist so multiple, dass man nicht lange suchen muss. In den Henkel einer Kaffeetasse bekommt man den Finger nicht rein und wenn Sie versuchen, eine Dose mit Makrelen in Tomatensoße zu öffnen, so steht ihr kesser, weißer Anzug auf der Liste der nächsten Reinigung. Das sind alles Gehirnlosigkeiten. Und die gilt es zu verbessern.

Wie sind Sie zu diesem Design gekommen? Nehmen wir mal an, inmitten einer Reihe von Stühlen stehen zwei Luigi-Colani-Stühle, so würden diese hervorstechen.
Meine Vorfahren kommen aus der Schweiz, ursprünglich jedoch aus dem Nordirak, also aus dem kurdischen Raum. Man betrachte z.B. die orientalischen Formen, die Arabeske. Das menschliche Antlitz, der menschliche Körper darf nicht dargestellt werden. So hat man sich in die Arabeske geflüchtet, in die schlaufige Wahnsinnsgestaltung der Schriften. Da wirkt selbst die chinesische Schrift armselig dagegen. Das sind Dinge, die ich von meinen Vorfahren im Blut habe. Vor dem Golfkrieg habe ich lange den Irak bereist und kenne ihn sehr genau. Ich habe diese Reise unternommen, weil mich Religionen sehr interessieren. Jetzt bin ich im Begriff, eine sensationelle Kirche zu entwerfen.

Wo soll die Kirche gebaut werden?
Auf der Halbinsel Sinai. Dort entsteht ein Millionärsort für alle möglichen reichen Leute dieser Welt, darunter Juden, Christen, Buddhisten, Shintuisten, d.h. es wird ein multireligiöser Ort sein. Ich baue eine große Kirche des Treffens: Eine Synagoge, einen Dom, eine Moschee, mit den typischen Fassaden und in der Mitte einen Hof, in dem man sich treffen kann, im Schatten, bei plätschernden Quellen.
Was ich mache, ist beeinflusst von den schlaufigen, orientalischen Formen, von Religion und vom Irak. So einfach ist das.

So sind das Zeugnisse Ihrer eigenen Wurzeln.
Ja, diese Formen zeugen von meinen Wurzeln.

Wie ist es mit Ihrer eigenen Religion? Gibt es die?
Die gab es. Vom Christentum habe ich jedoch schon als ganz junger Mensch Abstand genommen. Ich war damals fünfzehn, als mir die Hexenverbrennung und die Verbrechen in den mittelamerikanischen Hochkulturen der christlichen Heere bekannt wurden. Ich verabschiedete mich zunächst von der christlichen Religion. Dem Buddhismus stehe ich etwas näher, obgleich auch dieser seine Probleme hat. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, aber nicht in Religionsfesseln einzuschnüren.

Was heißt für Sie „sehr gläubig“. Also woran machen Sie das fest?
Ich bin ein großer Bewunderer der Natur. In der Hilflosigkeit des Mensch angesichts der Milliarden Jahre, in der die Natur super Formen entwickelt hat, stehe ich mit höchster Bewunderung vor der Schöpfung. Und diese kam ja von irgendwo her.

Glauben Sie an einen Schöpfer?
Das glaube ich nicht. Ein Kerlchen kann so klug nicht sein.

Wirklich nicht?
Ich bin ein Naturgläubiger.

Glauben Sie, dass ein Prinzip darin steckt? Ein Prinzip, das uns kennt?
Ich bin mir völlig sicher, dass diese Welt optimistisch gepolt ist. Selbst wenn es Verbrecher gibt, die dem mit Erfolg entgegen zu arbeiten und nicht von dieser Vorsehung und dieser Übermacht abgerufen werden, was eigentlich geschehen sollte.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Nein, überhaupt nicht. Das interessiert mich gar nicht.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Es ist durchaus sicher, dass die Materie, die wir darstellen, auf dieser Erde bleibt. Schon das ist ein Leben nach dem Tode. Selbst wenn ich für 15 Kohlrabi der Dung bin, so ist das auch ein Leben nach dem Tod.

Das unterscheidet sich aber stark von dem Leben, was Sie jetzt führen.
Das ist nicht sicher. Schließlich konnte dies noch keiner erklären, der auf der anderen Seite war.

Wenn man bedenkt, was Sie bereits erdacht, erfunden und gebaut haben, dann ist das für ein einziges Menschenleben sehr viel. Müsste man so gesehen einem Schöpfer nicht auch zutrauen können, dass er tatsächlich alles geschaffen hat?
Ich vermute, es gibt eine höhere Macht. Ich weiß nicht, in welchen Dimensionen sich das abspielt. Es sind wirklich hohe Mächte, die man einem menschenähnlichen Wesen, zu dem Gott in gewissen Religionen hochstilisiert oder runterstilisiert wird, natürlich nicht vorstellen kann.

Mit Gott müsste man also diesen Respekt vor dem eigentlich Unfassbaren beschreiben?
Respekt vor der wahnsinnigen Unfassbarkeit eines einzelnen Grashalmes, den wir nie nachbauen werden können! Die Natur fliegt besser als wir, sie taucht besser als wir und sie baut besser als wir. Sehen Sie sich eine Spinne an, die siebzehn verschiedene Farbenkonfigurationen hat und die vom Wind getragen hin und herfliegt. Sie baut ein dreidimensionales Nest. Was sind das für Baumeister! Das ist der letzte Wahnsinn. Betrachten Sie die Bauten von Termiten. Dagegen sind unsere Wolkenkratzer elend. Ich weiß um die Endlichkeit unserer lächerlichen Bemühungen.

Können Sie sich vorstellen, sich mit einem biblischen Thema künstlerisch auseinanderzusetzen?
Ich glaube, ich werde „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci eins zu eins modellieren. Zunächst wird jeder einzelne so modelliert, wie ihn Da Vinci gemalt hat, mit all den Geheimnissen, die der Künstler hineininterpretiert hat. Da Vinci hat bei seiner Gestaltung eine Reihe von Geheimnissen eingebaut, die ich durch meine Gestaltung entschleiern möchte.

Was ist Ihnen am Abendmahl wichtig? Ist es ein eher spielerischer Aspekt?
Nein, das ist bitter seriös. Es ist ein Auftrag von einer großen, sehr mächtigen Stelle.

Was sagen Sie zu einer Person wie Jesus Christus?
Er ist völlig falsch dargestellt worden. Das war ein knollennasiger, schwarzhaariger, lockiger Typ, etwas gedrungen und nicht dieses keltische schlanke Gesicht mit langem blonden Haar.
Dieser Mann muss ein hinreißendes Charisma gehabt haben. Er hat seine ganze zeitliche Welt so in die Pfanne gehauen, dass uns die Nachschwingungen auch heute noch außerordentlich beschäftigen.

Welche Rolle spielt die Phantasie und wie kann man die eigene Phantasie fördern?
Dazu gibt es eine ganz einfache Geschichte, wie sie meine Eltern mit mir gemacht haben. Sie kauften mir nie ein fertiges Spielzeug sondern richteten mir eine Bastelkammer ein und bastelten mir vor. Sie waren beide sehr begabte Werker mit der Hand. Ich war das einzige Schulkind der Welt, das nach der Schule nach Hause gerannt ist, um mit denen zu basteln. Mein Vater war ein berühmter Filmarchitekt. Beim Basteln mit uns hat er die schlimmsten Sachen der Welt gemacht, wahnsinnige Geschichten. Und ich war ein begnadeter Ausführer der dummen, kleinen Ideen in meinem Kinderkopf. Mit meinen Händen konnte ich sie fast hundertprozentig realisieren.
Ich habe eine akademische Bildhauerausbildung gemacht. Ich grüble darüber nach, wie ich aus meinem Kopf Dinge herausholen kann, die ich dann mit diesen Händen modelliere.

Unfertige Vorgaben sind also gut für die Phantasie und das handwerkliche Geschick Voraussetzung für das Umsetzen einer Idee.
Man müsste der Spielzeugindustrie den Gashahn abdrehen. Dieses dümmliche, fast blödmachende Spielzeug, bis hin zum Handy, das die Sprache verdirbt. Man sollte den Kindern stattdessen ein Kilo Plastilin in die Hände drücken. Ich arbeite vor meinen Zuschauern täglich mit Plastilin. Kinder kommen vorbei und sagen: „Kann ich ein bisschen haben“, weil sie zu Hause keine Knete haben. Dann kneten die wie die Blöden und kommen nach einer Stunde wieder mit einer kleinen, modellierten Eidechse. Dieses Herauskommen können, das fehlt den Kindern. Sie bekommen einfach nichts, woran sie sich verströmen können.
Ich hole Schulklassen mit Sechsjährigen von der Tür ab und gehe mit denen hier rum und kucke mir die Kinderaugen an. Kinder sind wie Kugeln. Sie rollen hier durch. Wenn sie aber nach zehn Jahren aus der Schule kommen, kann man sie auf den Millimeter genau in ein Schubfach einordnen, mit zehn mal zehn Zentimeter scharfen Kanten. Und wehe, dass einer eine Kugel bleibt, dann wird er nicht versetzt.

Aber hat sich Kreativität nicht immer wieder ausgezahlt?
Ja, natürlich. Aber auf welchen dornenvollen Wegen, an Sandpapierwänden vorbei, die rechts und links alles abschleifen wollen.

Haben Sie je Spielzeug gestaltet?
Zur Zeit bin ich gerade dabei und mache eine ganze Kollektion für Kinder. Allerdings stelle ich mit Entsetzen fest, wie sehr die Erwachsenen in diesen Firmen stören, weil sie angeblich damit beschäftigt sind, „richtiges Spielzeug“ für Kinder zu entwerfen. Sie wollen alles richtig machen, und das ist so falsch.

Aber Sie machen trotzdem weiter?
Ja, weil ich kämpfe.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich bin wunschlos glücklich. Ich baue sogar Wünsche ab. Ich habe meine riesige Jacht und mein Flugzeug verkauft. Ich werde auch noch mein Schloss in Südfrankreich verkaufen. Stellen Sie sich diesen Schrott vor! Das geht alles weg. Und ich werde mich langsam etwas asketischer in dieser Welt bewegen.

 

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