Ruth-Maria Kubitschek

Schauspielerin, Autorin, Naturliebhaberin

Ruth-Maria Kubitschek
Ruth-Maria Kubitschek im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ruth-Maria Kubitschek im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sie ist eine echte Allrounderin: seit Jahrzehnten eine berühmte Schauspielerin, außerdem eine bekannte Autorin und Malerin und nicht zuletzt eine Naturliebhaberin. In ihrem Garten in der Schweiz - in der Nähe von Konstanz - hat sie sich aus Büschen, Bäumen, Kräutern und Blumen ihr privates Paradies geschaffen. Der eigene Garten hat zur Genesung der - für Inspiration und Schönheit stets offenen - Schauspielerin beigetragen. Für Ruth-Maria Kubitschek Anlass genug, darüber ein Buch zu schreiben.

 

Frau Kubitschek, Sie haben sich ein ganzes Jahr richtig zurückgezogen. Was hat Sie dazu bewogen?
Nun, nach einer arbeitsreichen Zeit sagte ich mir, jetzt muss ich in meinem Beruf eine Weile nichts tun. Dann habe ich dieses Stück Land gesehen und gedacht: Das mache ich! Ich baue den Garten.
Es kam eins nach dem andern, und ich war so mit dem Bau des Gartens beschäftigt, dass ich nichts anderes mehr tun konnte. Als der Garten fertig war, dachte ich bei mir, daraus ließe sich ein Buch schreiben, zumal ich das vermengen wollte mit einer Idee, die mir mittels Pan (Gott der Wälder, der Felder und der Fruchtbarkeit) kam. So habe ich das Buch geschrieben und es waren anderthalb Jahre vergangen.

Und dann haben Sie doch wieder gearbeitet, anstatt sich auszuruhen?
Na ja, gearbeitet habe ich für mich. Ich lese jetzt und versuche mein Buch den Menschen nahe zubringen, damit sie wissen, dass ich schreibe. Schließlich ist das mein viertes Buch.

Wie ist das, wenn man sich ein Jahr lang wirklich mit sich selbst beschäftigt? Was haben Sie festgestellt? Was haben Sie bei sich selber entdeckt?
Ich bin nicht dagesessen, habe Däumchen gedreht und mich mit mir selber beschäftigt, sondern ich habe tagtäglich im Garten hart gearbeitet. Bei der Arbeit hatte ich keine Zeit mehr Angst zu haben, keine Zeit mir Gedanken zu machen, wie es weitergeht, ob man noch eine Rolle kriegt oder nicht. Es war nur Arbeit. Ich habe mir überlegt, wie ich diesen Hügel und jenen Hügel fertig kriege, wie ich dieses und jenes machen soll., Abends bin ich ins Bett gefallen und war todmüde. Nach einem Jahr habe ich festgestellt, dass ich innerlich stabiler und gesünder bin. Ich wirke jetzt wie ein Kraftprotz und war vorher doch eher instabil.

Ist also Gartenarbeit, der Umgang mit der Natur hilfreich, um wieder heil zu werden?
Ja. Ich war vorher kein Krüppel, muss man dazu sagen. Aber man heilt dieses innere Kind. In unserem Beruf - oder auch schon als Kind - bekommt man Verletzungen ab, und die schluckt man runter. man ist zwar sehr tapfer und geht immer weiter, aber die Narben, die bleiben. Diese Narben habe ich in diesem Jahr aufgelöst und fühle mich jung, frisch und unternehmungslustig.

Dass Gartenarbeit auch eine therapeutische Wirkung hat, ist ein toller Tipp. Sie haben ja ein sehr langes, sehr erfolgreiches Leben hinter sich. Sie haben von Narben gesprochen. Welche Narben waren das?
Es sieht immer so aus, als ob alles erfolgreich verlief. Aber es gab immer lange Strecken, wo man nicht gebraucht wurde, Strecken, die Durststrecken waren. Für einen Schauspieler ist das immer furchtbar, wenn sein Typ nicht verlangt wird. Das erlebte ich sehr oft. Mit Fernsehproduktionen wie "Monaco Franz", "Die Guldenburgs" und "Kir Royal" hat man mich wieder aus der Versenkung geholt. Aber vorher war ich zehn Jahre lang weg vom Fenster. Das wollte ich nie mehr erleben. Ich sagte mir, ich baue mir andere Beine. So habe ich nun mein Malbein, d.h. ich habe wirklich gelernt zu malen. Jetzt bin ich mit meiner Malerei, mit meiner Schreiberei, mit dem Garten, mit allem was ich tue, unabhängig.

Stichwort "Einsamkeit": Kennen Sie das?
Nein, Einsamkeit heißt im Grunde, dass man sich verschließt, Grenzen sucht und die Vorhänge runterlässt. Allein sein ist etwas anderes. Allein sein ist Konzentration, ist Stille. Aber Einsamkeit bedeutet für mich Bitterkeit. Das bin ich nicht. Außerdem arbeite ich nicht alleine im Garten. Wir sind drei Freunde, die zusammen arbeiten. Bei mir ist leider immer was los. Ich wäre manchmal froh, ich wäre mehr allein.

Sind Menschen, Beziehungen für Sie wichtig?
Unbedingt! Man kann nur etwas mit Freunden schaffen und ich glaube, wir müssen heute mehr lernen zu teilen. Man kann nicht für sich einen Garten bauen, ihn danach einzäunen und sagen, hier dürfe keiner rein. Man muss das alles öffnen.

Welches Fleckchen würden Sie als die schönste Ecke, als eine Art Traumstückchen in Ihrem Garten bezeichnen?
Wir haben eine Ecke, da haben wir einen Sechssterneck gemauert, also eine Terrasse und dahinter haben wir eine Mauer errichtet, die irgendwann wieder zusammenbrach. Jetzt ist da ein kleiner Hügel, dort sitzt die Penelope, eine Statue aus Terrakotta, links davon steht Diana, die Göttin des Mondes, beim Mondtor. Von dort geht es in die unteren Chakren meines Gartens und das ist wunderschön. Der Garten ist zu jeder Jahreszeit schön.

In Ihrem Buch spielt die griechische Götterwelt eine große Rolle. Penelope, Aphrodite - Was verbindet Sie mit diesen Göttergestalten?
Schon durch meinen Beruf bin ich mit der griechischen Mythologie vertraut. In "Der Trojanische Krieg findet nicht statt" (von Jean Giraudoux) habe ich die schöne Helena gespielt. Dadurch musste ich mich natürlich mit dem Trojanischen Krieg beschäftigen. Zuvor hatte ich aber schon die Ilias gelesen. Für mich ist Homer wirkliche Literatur. Da ist ja sehr vieles, was man heute als Wissen bezeichnen könnte. Mit Pan habe ich mich sehr beschäftigt und bezüglich Aphrodite und den Göttinnen nachgeforscht. Aphrodite, ist ja nicht nur die Aphrodite der Griechen. Sie war die Astate, die Hatoa also im Grunde eine Göttin, die in verschiedenen Kulturen mit anderen Vorzeichen erschienen ist. Sie war die erste Statue, die ich für meinen Garten gefunden habe, und so heißt er "Der Garten der Aphrodite", wie auch das Buch.

Ist es mehr ein wissenschaftliches, literarisches Interesse an dieser Mythologie?
Es ist ein ethisches Interesse. Durch die katholische Kirche, vielleicht auch schon vorher, wurden im Grunde alle Göttinnen getötet. Das Patriarchat hat seine eigenen Götter und die Göttinnen mussten langsam weichen. Ich versuche, diese Göttinnen wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Nicht, indem Vater Gott verdrängen wird, sondern einfach sagen, neben Gott stehen viele Göttinnen. Das halte ich heute für sehr wichtig!

Es gibt Leute, die würden solches als feministische Theologie bezeichnen. Wie sehen Sie das?
Mit viel Charme ist es ja auch feministisch. Wir Frauen haben Jahrtausende geschlafen. Es wäre gut, wenn wir aufwachen, jedoch mit den Aspekten von Göttinnen: mit Charme, mit Schönheit, mit Wissen, mit Weisheit, mit Liebe. Das wäre wunderbar!

Das wäre ein sehr weiblicher Feminismus, nicht wahr?
Ja, unbedingt. Eine andere Form von Feminismus wäre Quatsch. Wir sollen nicht so handeln wie die Männer, sondern so sein, wie wir sind und damit etwas bewirken, in die Verantwortung zu treten, zu handeln und nicht reden.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion unter Einschluss des Christentums z.B.?
Für mich ist Jesus Christus sehr wichtig. Nur hat man mit ihm viel Schindluder getrieben. Ich bin ein Urchrist, wenn man so will. Und für mich ist Religion immer nur die Treppe. Die Buddhisten und der Islam und die Christen, das sind nur Treppen, damit jeder einzelne den Weg zu Gott zurückfindet.
Ich kann mich heute keiner Religion anschließen. Ich kann nur sagen, ich nehme aus allen Religionen das, was für mich wichtig ist. Das ganze Unkraut schmeiße ich weg.

Was wäre z.B. Unkraut?
In einer österreichischen Fernsehshow hat man mich nach der Erbsünde gefragt. Da habe ich gesagt, wir sind nicht in der Erbsünde geboren. Das sind Dinge, die müssen ausgemerzt werden. Oder dass wir alle Sünder sind und Jesus für uns am Kreuz gestorben ist. Das war sein ganz persönlicher Auftrag, aber nicht damit er uns alle erlöst. Wir müssen uns selber erlösen. Den Quatsch, den wir gebaut haben, den müssen wir selbst verantworten und nicht Jesus am Kreuz. Das hieße, die Verantwortung abzugeben, und das kann ich nicht.

Auf der anderen Seite gibt es sicherlich Leute, die das nicht schaffen, glauben Sie nicht?
Diese Menschen sind so erzogen, für sie ist Sünde und Schuld etwas sehr Wichtiges, was sie mit sich herumtragen. Ich habe Glück gehabt. Meine Eltern sind sehr früh aus der Kirche ausgetreten und ich konnte wachsen und gedeihen, ohne diesen Übergriff oder diesen Überbau eines falschen Gottes.

Sie sagen, man muss den Mist, den man sich eingebrockt hat, selbst auslöffeln. Es gibt jedoch Leute, die schaffen das nicht, trotz besten Wissens und Wollens. Ist dann dieser Gedanke nicht ganz tröstlich, dass man es vielleicht doch nicht alleine schaffen muss?
Es muss nicht geschafft werden, trotzdem muss man aber für seinen eigenen Mist die Verantwortung übernehmen. Ob man ihn nun erlösen kann oder nicht. Es macht keinen Sinn, dass ich ihn Jesus oder dem lieben Gott aufhalse. Wenn wir diesen ersten kleinen Schritt wagen, eine Entscheidung zu treffen und Verantwortung zu übernehmen, dann hilft uns Gott. Aber diese Zögerlichen, glaube ich, die liebt er nicht.

Dann sind Sie auch ein pragmatischer Mensch?
Ja, das bin ich. Ich lasse mir von niemandem reinreden. Ich höre auf meine innere, leise Stimme und versuche, ihr zu folgen.

Gibt es etwas, wovor Sie Angst haben?
Ich hatte große Angst vor einem erneuten Atomunfall. Und ich habe durch die Arbeit mit Erde sehr viele Ängste abgelegt. Sie sind einfach nicht mehr da, weil ich nicht mehr daran gedacht habe. Ich habe ihnen keine Kraft mehr gegeben. So haben sie sich quasi aufgelöst.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja. Ich glaube, dass unser geistiger Körper unsterblich ist, dass ich den physischen Körper ablege, meine Seele aber hinübergeht zu allen anderen, die da schon sind.

Stellen Sie sich das Paradies wie Ihren Garten vor?
Nein, das Paradies gibt es nicht. Die Seele muss sich weiterentwickeln.

Wenn Sie einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde wünschen, dass ich mir einen eigenen Weg in den Garten schaffen könnte, denn ich muss immer an dem Hausgarten einer Frau vorbei, die das nicht mag. Da wünsche ich mir wirklich eine Lösung.
Und für Europa wünsche ich mir, dass wir nicht nur den Euro bekommen, sondern dass ein Freundschaftsgedanke, ein Einheitsgedanke das Geld zusammenhält, was ich bis jetzt leider noch bezweifle.

 

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