Heike Drechsler

mehrfache olympische Goldmedaillengewinnerin

Heike Drechsler machte eine ganz außergewöhnliche sportliche Karriere: Vor rund 20 Jahren gewann Heike Drechsler erstmals bei den olympischen Spielen eine Medaille im Weitsprung – Silber. Vier Jahre später bei der Olympiade in Barcelona war es Gold, und im Jahre 2000 holte die hochbegabte Weitspringerin in Sydney nochmals die Goldmedaille. In jenem Jahr war sie auch Sportlerin des Jahres. Dazu kamen sieben weitere Goldmedaillen sowie Silber und Bronze bei Welt- und Europameisterschaften, dazu ungezählte Deutsche Meistertitel.7,63 Meter maß ihr weitester Sprung. Aber auch im Siebenkampf holte Heike Drechsler Gold, Silber- und Bronzemedaillen. 1964 in Gera, in der ehemaligen DDR geboren, hat sie danach ihren Lebensmittelpunkt nach Karlsruhe verlegt und ist noch immer noch in Sachen Sport unterwegs: 2013 bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm und natürlich auch bei der Leichtathletik WM im August 2013 in Moskau.

 

Frau Drechsler, wann haben Sie zum ersten Mal gemerkt, dass Sie einfach viel besser laufen und springen als die anderen?
Ich glaube, meine Mutti merkte es zuerst. Sie sagte immer, ich hätte so viel Energie. Heute würde man vielleicht sagen, ich wäre hyperaktiv gewesen, aber das haben wir alles noch hinbekommen. Werfen konnte ich auch ganz gut. Das lag wohl schon in den Genen. Meine Mutter selbst machte auch ein bisschen Sport.

Sie haben drei Geschwister. Sind diese auch so schnell wie Sie?
Ich weiß nicht, ob sie noch so schnell sind, aber sie haben zumindest alle Sport gemacht, und die Veranlagung dazu haben sie bestimmt alle.

Wie ging es dann los? In der damaligen DDR wurden die Leistungssportler bereits sehr früh gefördert und stärker, als es zum Beispiel im Westen der Fall war.
Ja, das waren natürlich andere Strukturen und wir hatten ein sehr gutes Talente-System. Das begann schon in der Schule. Als mich der Sportlehrer sah, sagte er: „Aus ihr können wir vielleicht was machen!“

Wann war das ungefähr?
Damals war ich ungefähr acht Jahre alt. Ich war sehr groß, aber meine ganze Koordination stimmte nicht so richtig. Man hatte immer Angst, dass ich mich beim Sport verletzen würde. Ich war sehr schnell und musste im richtigen Moment die Bremse ziehen, sonst wäre vielleicht was passiert. Mit zehn Jahren ging ich in Gera in den Verein für Leichtathletik und trainierte dreimal in der Woche. Man fand mich dort auch sehr talentiert. Ich war damals bei einem richtig guten Übungsleiter. Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auf eine Sportschule zu gehen. Aber, es sollte alles nur mit meiner Freundin sein. Ohne meine Freundin wäre ich nicht auf die Sportschule gegangen. Es war wichtig, Freunde zu haben, die mit einem teilen. Es klappte und wir kamen beide mit zwölf Jahren auf die Sportschule.

Hat Ihre Freundin auch jemals eine Medaille bekommen?
Anfangs war sie immer besser als ich. Sie war ein super Frühtalent. Mit 16 Jahren verließ sie die Sportschule, da sie ist nicht mehr wuchs. Es galt ja ein knallhartes Leistungsprinzip, was sehr schade war. Mit 16 konnte ich bereits bei den Erwachsenenmeisterschaften mitmachen und mir die ersten Medaillen erkämpfen.

Welchen Stellenwert haben die Medaillen für Sie?
Bei uns gab es damals die Spartakiade, die Schulmeisterschaft. Das war mein erster großer Wettkampf. Es gab kleine Plastikmedaillen. Einmal, als ich nach Hause lief - ich hatte einen recht weiten Nachhauseweg - regnete es. Als ich dann zu Hause ankam, hatte ich keine Farbe mehr auf meinen Medaillen. Ich war sehr traurig darüber, aber meine Mutti tröstete mich. Sie malte sie mir wieder an und machte Gold draus.

1988 gab es dann aber echtes Silber.
Ja, das waren meine ersten Olympischen Spiele, 1988 in Soul. Im Weitsprung hatte ich eine starke Konkurrentin, Jacky Joyner, die mir die Goldmedaille wegschnappte. Ich sprang schon zuvor Weltrekord und war Anwärterin auf die Goldmedaille. Die Olympiade war aber ein tolles Erlebnis, auch wenn es für mich eine Stressolympiade war. Man konnte es gar nicht so richtig genießen, dass man dort war, weil man wirklich nur im Einsatz war, aber das sollte dann auch anders werden.

Und 1992 gewannen Sie in Barcelona Gold.
Ja, ich gewann mit zwei Zentimetern Vorsprung. Es waren sehr viele Deutsche im Stadion. Sie riefen meinen Namen. Es war so eine tolle Atmosphäre und man feierte mit vielen Leuten, die man gar nicht kannte. Damals hatte ich zum ersten Mal so richtiges Olympisches Fieber. Natürlich stand ich unter Leistungsdruck, aber ich war sehr glücklich über meine Medaillen.

Acht Jahre später hätten Sie Ihren letzten Sprung gar nicht mehr ausüben müssen, da Ihnen die Goldmedaille bereits sicher war.
Ich war nicht mehr die Jüngste, ich war 35 und keiner hatte es mehr von mir erwartet. Ich selbst vielleicht auch nicht. Aber es passte alles an diesem Tag. Man steht ganz oben auf dem Treppchen und bekommt die Goldmedaille umgehängt und weiß, das ist vielleicht das letzte mal und saugt alles tief in sich hinein. Wenn ich heute die Bilder von damals sehe, dann kommen mir fast immer die Tränen.

Das heißt, Sie können solche Momente auch richtig genießen?
Ja, weil man sie viel bewusster wahrnimmt. Man weiß, die Chancen da oben zu stehen, die werden immer seltener. Diese Augenblicke hat man tief im Herzen, und keiner kann sie einem nehmen. Ich hatte keine Erwartungen, als ich nach Australien flog. Es war schon etwas Besonderes, mit einer Goldmedaille zurückzukehren.

Was braucht man, um sportlich erfolgreich zu sein?
Man braucht sehr viel Disziplin. In erster Linie muss man aber Leidenschaft haben. Ich war ein Wettkampftyp, nicht unbedingt ein Trainingsweltmeister. Ich war verheiratet mit dem Sport, und daher war es für mich sehr schwierig das abzugeben, was ich liebe, zu merken, an körperliche Grenzen zu kommen, weil ich nicht mehr wie eine 20-jährige trainieren kann. Trotzdem habe ich nach der Beendigung meiner Laufbahn immer noch diese Leidenschaft für den Sport.

Dann gab es für Sie persönlich keinen Knick?
Überhaupt nicht. Vielleicht, weil ich alles mitnahm: Niederlage, Erfolg und dann natürlich auch das Abgeben, bewusst zu sagen: Okay, das ist jetzt so, das muss ich akzeptieren. Wenn man bewusst abgibt, tut es am Ende nicht so weh.

Sie haben also keine Angst vor dem Alter?
Überhaupt nicht! Ich habe keine Angst vor dem Altwerden oder vor den ersten Falten. Die sicherlich schon da sind. Wenn man viel Sport treibt und einigermaßen gesund lebt, hat das Leben eine gewisse Qualität.

Wovor haben Sie Angst?
Mich erschreckt eigentlich nix! Ich kann mich gut mit vielen Dingen auseinandersetzen.

Sie hatten keine einfache Kindheit. Als Sie neun Jahre alt waren, starb ihr Vater, und Ihre Mutter war mit drei Kindern alleine. Wie war das für Sie?
Wie meine anderen Geschwister litt auch ich sehr unter diesem Verlust und wusste nicht so richtig, wie ich damit umgehen sollte. Das hatte ich tief in mir versteckt. Im Vergleich zu anderen Familien merkte ich, dass der Vater fehlte. Meine Mutter gab sich natürlich alle Mühe, das zu verkraften. Sie steckte alle Liebe in uns, aber dieser Verlust war trotzdem da.

Sind Sie dadurch ein Stückweit selbständiger geworden. Und Sie sind sehr zielstrebig.
Ja, aber diese Selbständigkeit ist natürlich auch auf die Sporterziehung zurückzuführen. Ich ging früh vom Elternhaus weg, da ich mit zwölf Jahren ins Internat kam. An den Wochenenden war ich natürlich zu Hause, um meine Geschwister zu sehen, die ich über alles liebe und auch gerne das Familienleben lebe. Im Internat wurde man vielleicht schneller erwachsen, aber ich möchte diese Zeit nicht missen, weil sie mich prägte und ich meine Leidenschaft für den Sport unter tollen Bedingungen weiterentwickeln konnte. Ich dachte damals nicht bewusst darüber nach, dass wir auch politisch missbraucht wurden.

Wann haben Sie diesen Eindruck zum ersten Mal realisiert?
Ziemlich spät, weil wir wie unter einer Glocke lebten. Wir hatten den Sport, und ich war glücklich. Ich war mit meinen Freunden zusammen und die Schule lief auch systematisch nebenher. Ich bekam eine Ausbildung, und es waren immer Leute da, die uns gesteuert haben. Wäre ich anders erzogen worden, vielleicht um bewusst über dieses System nachzudenken, dann wäre vieles vielleicht auch anders gekommen.

Gibt es Dinge, die Sie im Nachhinein richtig kritisch sehen?
Ja. Ich wünschte mir ein Kind und wollte eine Pause. Das musste aber zunächst mit den Funktionären besprochen werden, denn damals musste man zunächst einen Antrag stellen, warum man seine Leistungskarriere unterbrechen wollte. Das begründete ich damals mit einer notwendigen Regenerationszeit. Hinterher dachte ich mir: Das kann nicht sein! Jahrelang hast du für diesen Staat Medaillen geholt. Wenn die nein gesagt hätten, hätte ich es trotzdem so gemacht, wie ich es wollte. Nach der Wende wusste man natürlich auch mehr darüber, wie Sportler ninsichtlich des Dopings missbraucht wurden oder wie die Stasi funktionierte

Haben Sie Ihre Akten eingesehen?
Ja, natürlich. Es gab Trainingskameraden, die gespitzelt haben und auch in meinem Familienkreis war jemand, der sich nicht als das ausgab, was er war. Ich bin froh, dass die Wende kam. Mein Sohn hat nun andere Chancen, freier zu denken und zu hinterfragen. Ich sag ja immer zu meinem Sohn, „das was du siehst, ist nicht immer das was du siehst“. Vieles hat auch mehrere Ansichten und man soll sich seine eigene Meinung bilden darüber.

Sie haben sich im Erwachsenenalter adoptieren lassen, aus einer Herzenszuneigung zu einer Familie.
Ja, das haben Sie richtig ausgedrückt. Das war eine Herzensangelegenheit, von vornerein. Ich habe über Briefkontakt eine Familie aus Aachen kennen gelernt, und uns nach der Wende besucht. Wir fanden uns sehr sympathisch. Das war von Anfang an ein sehr warmes Verhältnis, woraus eine richtige Beziehung entstand. Das ging soweit, dass ich gefragt wurde, ob sie mich adoptieren könnten. Für mich war es eine tolle Geschichte. Darüberhinaus wollte ich diese Herzlichkeit mit der Adoption besiegeln. Wir haben Familienfeiern mit beiden Familien. Wir sind eine Großfamilie und genießen es, zusammen zu sein. Auch meine Mutti hat kein Problem damit. Es ändert sich ja nichts zwischen unserer Beziehung, sie hatte Verständnis dafür. Das fand ich ganz toll von ihr.

Ihre Mutter ist evangelisch, was in der ehemaligen DDR – wenn überhaupt - eher der Normalfall war. Wie ist das bei Ihnen?
Als Kind, war ich in der Christenlehre, da gingen wir alle hin. Es gab dort kleine Sammelbildchen. Ansonsten bin leider nicht christlich erzogen worden. Aber ich stehe dem Glauben offen gegenüber und finde es gut, wenn jeder Mensch einen Glauben hat. Man muss nicht unbedingt in einer Kirche sein, um an was zu glauben.

Haben Sie in Ihren Adoptiveltern Menschen gefunden, die Ihnen eine Öffnung zum Glauben ermöglichen?
Ja, meine Adoptivmutti ist katholisch, und wir diskutieren viel über religiöse Themen. Ich finde es schön, wenn man darüber Bescheid weiß. So vermittle ich beispielsweise auch meinem Sohn, wie Ostern entstanden ist.

Feiern Sie Ostern mit Ihrem Sohn?
Ja, auch Weihnachten. Es ist schön, in die Kirche zu gehen. Zu vielen religiösen Geschichten gibt es einen geschichtlichen Hintergrund, und das Wissen darüber ist wichtig. Man sollte nicht erst im Alter religiös sein, eine Institution auswählen und regelmäßig zur Kirche gehen.

Glauben Sie daran, dass Sie nach dem Tod irgendwo sein werden, wo Sie aufgehoben sind?
Ich sehe das ganz natürlich. Das Sterben ist ein Prozess, der wie die Geburt zum Leben dazugehört. Ich glaube aber nicht an die Auferstehung. Man wird von Materie wieder zur Materie. Man kann Religion zu Lebzeiten vermitteln, an andere weitergeben. Was aber den Tod anbelangt, haben die meisten Menschen Angst, weil sie nicht wissen, was da passiert. Da finde ich es nicht gut zu sagen: „Ich gehe jetzt in die Kirche, um zu wissen, was nach dem Tod passiert.“ Ich finde es wichtig, im Vorfeld darüber zu diskutieren, zu philosophieren und darüber nachzudenken, wo bin ich und was bin ich. Man sollte nicht erst dann über Religion nachdenken, wenn es zu spät ist.

Es geht beim Glauben auch eher darum, sich in einer größeren Macht, wie Gott sie ist, geborgen zu wissen. Beten Sie?
Ja, wenn ich vor irgendeiner Aktion stehe, vor den Wettkämpfen, bete ich. Dann sage ich mir, hoffentlich klappt alles! Ich gehe dann in mich und sage mir, jetzt hast du alles gemacht was es zu machen gab und hoffe, dass alles auf den Punkt kommt und eintrifft. Andererseits ist es nicht gut, nur dann zu beten, wenn man was braucht. Das wäre in gewisser Hinsicht auch Missbrauch.

Zum Gebet gehört noch mehr, als sich nur aus der Not heraus an Gott zu wenden. Beten heißt auch, sich an Gott zu wenden, wenn man glücklich ist, wenn man das Gefühl hat, nicht aus sich selbst, sondern von diesem Schöpfer zu kommen. Sind Ihnen die Zehn Gebote wichtig?
Ja, das sind natürliche Gesetze des Miteinanders. Wenn man sie alle einhält, würde es uns ein ganzes Stück besser gehen und viele würden dann vielleicht auch anders handeln. Die Zehn Gebote stecken auch in einer guten Erziehung drin.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich wünsche mir für alle Gesundheit, um leben zu können. Ich wünsche mir auch, dass man ein friedliches Miteinander hat. Das ist vielleicht eher ein politischer Wunsch. Vorbild dafür sind für mich die Olympischen Spiele. Sie zeigen, wie es sein könnte, wie man im friedlichen Wettkampf miteinander auskommen kann. Ich wünsche mir eine Olympiade für die ganze Welt!

 

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