Winfried Kretschmann

Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Baden-Württemberg

Winfried Kretschmann
Winfried Kretschmann im Gespräch mit Hanno Gerwin
Winfried Kretschmann im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er ist ein baden-württembergischer Spitzenpolitiker und - für einen Spitzenpolitiker nicht selbstverständlich - sehr engagiert in der Kirche. Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im baden-württembergischen Landtag, ist von Haus aus Gymnasiallehrer für Biologie, Chemie und Ethik. 1979 war er Mitbegründer der GRÜNEN in Baden-Württemberg und einer der ersten fünf grünen Abgeordneten, die 1980 in den Landtag eines Flächenstaates eingezogen. Seit 2002 ist Winfried Kretschmann Fraktionsvorsitzender und muss die GRÜNEN nach innen zusammenhalten. Nach außen muss er gute Oppositionspolitik machen, um möglichst schnell aus der Oppositionsrolle wieder rauszukommen.

 

Herr Kretschmann, fällt es Ihnen leichter, die Leute miteinander ins Gespräch zu bringen als auf den Tisch zu hauen?
Ich bin engagiert und leidenschaftlich, wenn ich für eine Sache kämpfe. Aber der vordergründige Schlagabtausch liegt mir nicht. Was einem am Politikgeschäft nicht gefällt, kann man nur Millimeterweise verschieben.

Helfen Ihnen Ihre Berater dabei?
Ja, die helfen. Aber man muss auch immer eine gewisse Distanz zu Ihnen behalten, sonst läuft man Gefahr, einen anderen zu spielen, der man ist. Das wirkt nicht glaubwürdig. Letztlich muss man immer zu sich selber stehen, um die Politik glaubwürdig zu vertreten.

Als Fraktionsvorsitzender sind Sie auch ein bisschen der Zuchtmeister, der die Abgeordneten auf Linie bringen muss. Ist das nicht schwer bei den Grünen?
Ja, die Grünen sind die Flaggschiffe des Individualismus. Eine grüne Fraktion kann man nicht einfach mit Amtsautorität führen. Ich muss selbst in kleinen Dingen meine Fraktionäre immer überzeugen.

Ihre Biografie beginnt im Internet mit den Worten: „Aufgewachsen bin ich in einem liberalen katholischen Elternhaus, in dem frei gedacht und gestritten und zugleich der ganze Reichtum des Kirchenjahres gelebt wurde.“ Sie scheinen zu Ihrem Elternhaus eine positive Beziehung zu haben.
Es ist eher ungewöhnlich, dass katholische Familien auf dem Land liberal sind. Aber bei uns war das so. Als ich im Internat war, schrieb mein Rektor mal einen bösen Brief an meinen Vater. Dieser nahm das überhaupt nicht ernst und sagte, der Rektor solle sich nicht so haben, „so sind die jungen Leute einfach.“

Und worüber haben Sie sich gestritten?
Über Gott und die Welt. Es gab keine Vorgaben oder Tabus, worüber man nicht hätte streiten dürfen, andererseits waren wir ganz selbstverständlich in das Kirchenjahr eingebunden, also eine durch und durch katholische Familie, die diesen Reichtum des Kirchenjahrs lebte. Das war gar kein Diskussionspunkt, sondern gehörte zum selbstverständlichen Familienalltag, sowohl der sonntägliche Kirchenbesuch als auch das Mitfeiern bei den Festen. Auf der Alb und in Oberschwaben ist dies noch mit Volksbrauch verbunden. Palmsonntag bindet man beispielsweise Palmen und bestimmt den „Palmesel“. Heute nimmt das stark ab, aber in Oberschwaben hält es ein bisschen länger.

Begehrten Sie als Jugendlicher nicht auf?
Erst später, eigentlich erst im Internat. Ich sollte Pfarrer werden. Dieses ganze autoritäre Gehabe, das dort herrschte, dieser Zwang und diese Gehorsamsideologie bis hin zu Schlägen – all das gehört zu den schlechtesten Erfahrungen, die ich in meinem Leben überhaupt gemacht habe. Es war die ganz andere Seite der katholischen, vorkonziliaren, autoritär geprägten Kirche. Das brachte mich weg von der Kirche und auch vom Glauben. Als Student trat ich aus der Kirche aus.

Aber, Sie kamen wieder zurück.
Es gab für mich immer Brücken. Gott bewegte mich stets.

Auch in den Zeiten der Ablehnung?
Immer. Es gab keine Phase in meinem Leben, in der ich mich nicht mit Gott und der Kirche beschäftigt hätte. Die Kirchenmusik und die Kunst waren immer Brücken, die niemals abbrachen. Nie!

Sie traten wieder ein in die katholische Kirche, warum?
Ich glaube, ohne Kirche kann man kein Christ sein. Das Christentum ist eine Gemeinschaftsreligion, eine soziale Religion. Jesus ja, Kirche nein – das halte ich für einen blöden Spruch. Christ ist man in einer Gemeinschaft, das geht anders nicht. Wieder in eine Kirche einzutreten ist anders als auszutreten, weil man seinen Frieden mit der Institution gemacht haben muss, und zwar radikal, mit alldem, was einem nicht passt.

Wie haben Sie diesen Frieden gefunden? Das ist tatsächlich für viele Menschen ein Problem.
Die katholische Kirche ist eine Institution mit einer Milliarde Mitgliedern. Da tummelt sich alles, was man sich denken kann. Diese alte historisch gewachsene Organisation hat ihre Riten, ihre Form, ihre Tradition. Sie ändert sich nicht schnell. Man muss auch eine gewisse Souveränität dieser Institution gegenüber haben und wissen, Jesus Christus ist das Haupt der Kirche, nicht der Papst, ein Bischof oder sonst irgendwer. Diese Schwächen und Unvollkommenheiten, auch manche abstoßenden Dinge, muss man ertragen und mit einer gewissen Gelassenheit darüber hinweggehen können. Um in einer Kirche bleiben zu können, braucht man auch immer eine gute Portion Humor, sonst kann man vieles nicht aushalten.

Humor ist Ihre Stärke. Um es holzschnittartig auf den Punkt zu bringen: die Grünen haben Ihnen geholfen, die katholische Kirche letztlich zu ertragen?
Ja, keine Frage. Das klingt paradox, aber es ist so.

Sie begleiten heute eine Reihe von Ämtern in der katholischen Kirche. Wo genau engagieren Sie sich?
Ich bin zugewähltes Mitglied im Diözesanrat im Bistum Freiburg und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Das sind Organisationen, die von den Pfarreien und Dekanaten gewählt werden. Diese wählen dann Menschen des öffentlichen Lebens dazu. Dann bin ich noch im Kuratorium der Katholischen Akademie Hohenheim sowie im Freundeskreis, und ich war auch im Pfarrgemeinderat, also an der Basis. Ich halte beispielsweise Vorträge zum Thema „Christ sein in der Politik“.

Es handelt sich um sehr hohe kirchliche Leitungsgremien, in denen Sie mitwirken und können dadurch natürlich auch die Spitzenmeinungsführer beeinflussen.
Klar, man darf aber den Einfluss katholischer Laiengremien nicht überschätzen. Sie können das nicht mit Gremien in der evangelischen Kirche vergleichen. Die Präsidenten der Synode haben eine völlig andere Stellung als der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Wir haben in der katholischen Kirche - in der orthodoxen noch mehr - eine härtere Trennung zwischen Klerikern und Laien als in der evangelischen Kirche. Der Einfluss ist begrenzt. Das ist nichts, was mir gefällt.

Hätten Sie gerne mehr Einfluss?
Ich fühle mich als ökumenischer Christ. Es gibt viele Dinge, in denen ich der evangelischen Kirche näher stehe als meiner eigenen, ohne jedoch die Lust zu verspüren, evangelisch werden zu wollen. Das allgemeine Priestertum ist meines Erachtens ein sehr authentisch biblischer Gedanke.

Es gehört zum Grundprinzip der evangelischen Kirche, dass die einzelnen Gläubigen ihren Glauben mitbestimmen können.
Wir werden aber Gott sei Dank evangelischer. Heute ist man sehr viel mehr gefordert. Wenn man zum Beispiel qualifiziert mit Muslimen diskutiert, geht es nicht ohne fundiertes theologisches Wissen. Ich muss immer auch „hinstehen“ für meine Kirche. Wenn sich Leute aus der Fraktion über den Papst aufgrund einer seiner Äußerungen aufregen, legen mir die Kollegen Zeitungsausschnitte in mein Fach und schreiben drunter: „Wie geht's denn in deinem Laden schon wieder zu!“

Was machen Sie dann?
Ich rede mit den Kollegen. Man muss sich heute auch als ganz normaler Christ vor seine Institution stellen und sie kritisch würdigen. Das kann man nicht indem man sich stets davon distanziert. Man muss auch loyal zu seiner Kirche sein, ohne dabei unkritisch zu werden. Viele Dinge werden erst verständlich, wenn man sie erklärt.

Kritisch zu würdigen heißt, nichts zu beschönigen, sich aber trotzdem loyal zu verhalten.
Ja. Es gab einen Aufruf in einem Brief vom damaligen Kardinal Ratzinger an alle katholischen Politiker, der gesetzlichen Legitimierung homosexueller Lebenspartnerschaften nicht zuzustimmen. Ich schrieb ihm einen Brief zurück, in dem ich ihm mitteilte, dass ich das nicht machen werde und legte ausführlich dar, warum ich das zum einen als demokratischer Politiker gar nicht machen kann, denn die persönliche Lebensführung ist in einem freiheitlichen Gemeinwesen Sache der Bürgerinnen und Bürger. Das kann ihnen der Staat nicht vorschreiben. Als Christ finde ich zum anderen, dass wir Homosexuelle nicht ausgrenzen dürfen. Jesus nahm diejenigen, die am Rand standen, in die Mitte. Ich erwartete nicht, dass der Kardinal einem kleinen Landtagsabgeordneten antwortet. Ich kommunizierte aber mein Vorgehen in der Partei, und das brachte Respekt ein. Die Leute sehen, dass man eine klare Meinung vertritt, die aus dem Glauben heraus begründet ist. Kardinal Ratzinger hatte gute Gründe für seine Haltung. Da musste ich meine guten Gründe dagegen stellen. Nur so ist man ein glaubwürdiges Mitglied seiner Kirche.

Würden Sie das auch im Zentralrat der deutschen Katholiken oder im Diözesanrat so sagen?
Ja, klar. Keine Frage.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, Was würden Sie sich wünschen?
Ja, wissen Sie, ich bin ein Realo.

Aber auch Realos dürfen sich was wünschen.
Dann wünsche ich mir, dass der Klimaschutz ins Zentrum der Politik gerückt wird, denn wir haben die Erde nicht selbst gemacht. Christlich gesprochen ist sie Gottes Schöpfung, und wir haben nicht das Recht, sie zu zerstören oder unsern Nachfahren schlechter zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Es gibt keinen zweiten Rucksack und die Vielfalt der Natur haben wir nicht gemacht. Darum müssen wir einen großen Respekt davor haben. Das ist mein großer Wunsch. Für die Kirchen wünsche ich mir, dass die Bewahrung der Schöpfung mehr ins Zentrum der Theologie rückt. Nächstenliebe ist die Kernkompetenz des Christentums und der Kirche und ich finde, dass die Schöpfungsbewahrung, die tief aus unseren jüdischen Wurzeln kommt, einen ähnlich hohen Stellenwert bekommt wie die Nächstenliebe.

 

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