2003: Sebastian Koch

Oskar: ein Mann der großen Filmrollen

Sebastian Koch
Sebastian Koch im Gespräch mit Hanno Gerwin
Sebastian Koch im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sebastian Koch, im Film, da sind Sie ein einsamer Steppenwolf, der ganz nach seiner eigenen Facon lebt. Trotzdem hat er aber diese Idealvorstellung von Freundschaft. Das passt ganz gut zu Ihnen. Auch Sie sind viel herumgekommen, haben mit vielen verschieden Menschen an verschiedenen Orten gearbeitet. Stimmt das so?
Ja, das ist mir nicht fremd. Also diese Figur ist mir nicht fremd.

Wie viel Ähnlichkeit gibt es da, und wie wichtig ist Ihnen diese Freiheit? Der Nichtraucher behauptet von sich: "Ich bin ehe-untauglich!"
Würden Sie das auch von sich sagen?

Ich bin kein großer Fan der Ehe. Die Verträge werden woanders gemacht, als auf dem Papier. Zu den Ähnlichkeiten mit dem Nichtraucher: Ich bin auch relativ schnell weg von meinem Heimatort, bin in die Welt und habe gesucht und wollte die Welt kennen lernen. Das verbindet mich sehr mit dieser Figur, denn das ist wirklich eine Parallele. Ich bin über die Schauspielerei extrem viel herumgekommen und habe ganz, ganz viel erfahren und gelernt.

War es das, was Sie sich vorgenommen hatten? War das Ihr Ideal vom Schauspielerberuf?
Nee, das hat sich ergeben. Ich habe die Theateraufführungen in Stuttgart verfolgt. Ich komme aus einem Vorort Stuttgarts, Obertürkheim, ein Arbeiterviertel. Das Theater war für mich eine andere Welt und eine sehr schöne Welt. Sie interessierte mich und ich bin ihr nachgegangen. Dann wurde immer mehr draus. Irgendwann habe ich festgestellt, dass das mein Beruf ist, eine Möglichkeit, mich auszudrücken und es zu leben.

Sie spielen sehr unterschiedliche Rollen. Man kann Sie in relativ kurzer Zeit in sehr vielen, verschiedenen Rollen sehen. Haben Sie eine Lieblingsrolle? Einen Lieblingstyp von Mensch? Bestimmte Charaktereigenschaften, von denen Sie sagen, das ist eine Herausforderung, oder aber das kann ich besonders gut?
Nein, ich habe keine Lieblingsrolle. Ich könnte nie sagen, das ist mein Lieblingscharakter, denn ich muss mich in jede Rolle, die ich angehe, die ich erarbeite, in irgendeiner Form verlieben. Über die Liebe kommt man an die Feinheiten und die wesentlichen Dinge heran. Wenn ich das nur als Job machen würde, so würde man das sehen.

Wie verlieben Sie sich in eine neue Rolle? Ist das ein langsamer Prozess?
Ich versuche, sie zu verstehen, selbst wenn ich einen Mörder spiele. Für den Südwestfunk habe ich den Mann mit der Maske gespielt, der dreißig Frauen vergewaltigt hat. Da muss ich sagen: Ein übler Typ! Und trotzdem muss ich ihn, wenn ich ihn spiele, verstehen. Ich muss ihn begreifen: Warum macht er das? Welche Nöte hat er, dass er eine solche Sauerei machen muss? Über diese Beschäftigung und dieses Verstehenswollen kommt eine Art Sympathie auf.
Erst jetzt habe ich einen Tiroler mit Bart gespielt, ganz weit weg von mir. In diese Figur habe ich mich richtig verliebt. Natürlich ist das ein Teil von mir, den ich so nie leben kann, aber in einer solchen Rolle unglaublich viel Platz dafür habe.

Ist es schwierig, davon wieder wegzukommen, gerade wenn man vielleicht eine tolle Rolle entdeckt hat?
Ich glaube, man nimmt das mit. Das ist, wie wenn man etwas Schönes erlebt. Dann ist das auch ein Teil des Lebens. Man entsteht und definiert sich aus erlebten Geschichten. Genauso ist es mit fiktiven Geschichten. Auch diese sind in irgend einer Form erlebt. Ich nehme sie sehr dankbar mit in mein Leben.

Ist es Ihnen schon mal passiert, dass keine Liebe draus geworden ist, dass Sie eine Rolle abgelehnt haben?
Liebe wird es erst durch die Beschäftigung. Die Zusage kommt also vor der Liebe.

Sie müssen sich also erst verlieben?
Es ist eine Ahnung, wo ich sage, da ist irgend etwas, was mich reizt, was mich interessiert, und meistens ist das dann auch so. In ganz seltenen Fällen habe ich mich da richtig geirrt.

Im Film "Das fliegenden Klassenzimmer" geht es auch um das Thema Heimat. Der Nichtraucher kehrt nach vielen, vielen Jahren zurück. Es hat sich alles verändert. Was bedeutet Ihnen Heimat, und wie würden Sie Heimat definieren? Gibt es für Sie als Schauspieler überhaupt eine Heimat?
Heimat ist für mich der Ort, wo ich einen Freundeskreis habe, wo ich verbunden bin. Das ist nicht an einen Ort gekoppelt. Da ich soviel herumgekommen bin und sehr viel erlebt habe, habe ich immer wieder Momente des Heimatgefühls. Ich war vier Jahre in Darmstadt am Theater und habe mich da so in diese Stadt, dieses Gefüge eingelebt, dass ich es als eine Art Heimat bezeichnet habe. Wenn ich dort bin, dann sprechen mich die Leute auf der Straße an und sagen: "Wir sind großgeworden mit Ihnen, mit "Frühlingserwachen", mit "Leonce und Lena", etc., etc. Dort sind auch meine Wurzeln. In Darmstadt habe ich schöne Erfahrungen gemacht und mit Menschen schöne Dinge erlebt. Das ist das, was mich verbindet. Einen Großteil der Beziehungen gibt es heute noch.

Auch die Menschen sind Wurzeln. Wenn Sie woanders hingehen, gehen auch die Wurzeln mit?
Genau das hat Erich Kästner großartig beschrieben. Es gibt wenig Geschichten über Freundschaft, die so klar und so eindeutig und so schön sind, wie diese.

Das große Thema in der Geschichte ist Freundschaft. Was ist für Sie ein guter Freund? Wodurch würden Sie ihn charakterisieren?
Es gibt für mich eine Verbindung zwischen Heimat und Freundschaft. Die Heimat ist da, wo die Freunde sind. Für mich sind Freunde und Liebe das Wesentlichste, was es im Leben gibt, worum man sich kümmern muss und wofür man auch investieren muss - also sprich Zeit investieren muss -, die man pflegen muss.

Die Freundschaft zwischen dem Nichtraucher und Justus bricht nicht ab, obwohl viele Jahre zwischen den Wiedersehen liegen. Was kann Freundschaft zerstören, wenn nicht diese zeitliche Komponente? Oder anders gefragt, was würden Sie einem Freund nicht verzeihen?
Es gibt Vertrauensbrüche. Wenn man Freundschaft lebt, lässt man sich sehr stark auf den anderen ein. D.h., man vertraut ihm, man öffnet sich für ihn. Derjenige, der das Vertrauen missbraucht oder gar so sehr verletzt, dass dieses Öffnen nicht mehr möglich ist, dann ist diese Freundschaft vorbei. Wenn bei mir eine Freundschaft kaputt geht, geschieht es meistens durch einen Vertrauensbruch. Ich bin dann nicht mehr in der Lage, mich zu öffnen, mich geborgen zu fühlen.

Sind Sie jemand, der nachtragend ist oder können Sie auch verzeihen?
Wie gesagt, wenn das Vertrauen verletzt ist, entscheide gar nicht ich. Das ist passiert!. Dann kann ich wollen, soviel ich will, das Vertrauen ist weg. Das entscheidet mein Bauch.
Ich bin jemand, der verzeihen kann aber der auch extrem verletzbar ist.

Das heilt nicht so schnell.
Ja, und wenn es heilt, dann gibt es eine Narbe. Es ist also nie weg.

In "Das fliegende Klassenzimmer" gibt nicht den erhobenen Zeigefinger. Es ist vielmehr eine sehr idealistische Geschichte, auf sehr, sehr schöne und nachvollziehbare Weise. Haben Sie Ideale?
Ja. Was ich über Freundschaft erzähle, ist auch ein Ideal. Ich habe früher das Theater extrem idealisiert. Ideale wechseln aber auch. Ich glaube an bestimmte Energien, bestimmte Kräfte, und die suche ich im Leben.

Was sind das für Kräfte?
In meinem Beruf gibt es Momente, wo Energien zusammentreffen, die so fein sind, weil das Medium Film ein extrem genaues Medium ist, also gerade auch Kino. Jedem Gesicht auf der Leinwand hat, sieht man jeden Gedanken an! Das ist das Großartige, d.h. dieses Medium hat eine Möglichkeit, bestimmte Energien zu transportieren. Das sind Momente, für die ich diesen Beruf unter anderem auch mache, und die suche ich.

Hat dieser Glaube auch mit einer höheren Macht zu tun? Hat er eine religiöse Komponente?
Das hat sicher was Religiöses. Für mich steht Religion einfach über allem. Es hat etwas mit Glauben zu tun. Wenn man Tarkowskij liest, der seine Kunst als extrem religiös bezeichnet und an bestimmte Konstellationen glaubt, an bestimmte Verhältnisse, die er versucht zu erzählen, dann ist das durchaus was Religiöses.

Es geht beim Glauben immer auch um eine Kraft, die außerhalb steht, der man ein Stückweit ausgeliefert ist, die sogenannte metaphysische Komponente. Wo steht Gott Ihrer Ansicht nach?
Ich glaube, der ist überall. Gott ist eine Energie, die ist All.

In allem drin, auch in allen Menschen?
In allem drin.

Auch in schlechten Menschen?
Klar! Unser Leben ist das Polarisieren. Es gibt kein Gut, wenn es kein Schlecht gibt. D.h. sich daran zu orientieren, eine Mitte zu finden und das auszubalancieren, das ist unser Leben. Nichts anderes versuchen wir dauernd.

Daraus ergibt sich eine ganz natürliche Moral, die auch sehr wichtig ist im Umgang mit Kindern.. Sie müssen auch ein Kind erziehen, Sie haben eine Tochter. Was soll Ihre Tochter unbedingt mal glauben, wissen oder können? Was wäre Ihnen wichtig?
Dass sie Energien erkennt, wo man spürt, da ist was Positives, da ist was Wunderbares drin. Das kann in ganz kleinen Dingen sein. Man muss die Sensoren dazu haben, um diese Energien auch wahrzunehmen. Das kann man bei einem Kind mit Sicherheit kaputt machen oder pflegen. Ich versuche es zu pflegen.

Das ist ein sehr gut nachvollziehbarer, philosophischer Ansatz. Was muss man tun, um diesen Glauben im Umgang mit Menschen zu leben? Wie pflegt man solches in der Praxis?
Erziehung heißt vor allem "vorleben" und nicht reden und erklären. Man kann ganz andere Dinge erreichen, wenn man das ganz einfach lebt. Und die Kinder werden es sich abgucken, weil ich eine wichtige Person in ihrem Leben bin.

Hatten Sie selbst diese Vorbilder?
Ich hatte immer ein paar wenige, die ich toll fand und an denen ich mich orientiert habe.

Was ist das Wichtigste, was Ihnen Ihre Eltern mitgegeben haben, von dem Sie sagen, das haben die richtig gut gemacht?
Dass ich in der Lage bin, instinktiv zu erkennen, was richtig für mich ist. Das hat mit Selbstbewusstsein zu tun, mit einem Geliebt-werden, einem Sich-geliebt-fühlen. Das muss ich offensichtlich mitbekommen haben, weil ich nach wie vor meinen Weg gehe und ich bin sehr glücklich, dass ich sagen kann, ich habe einen Weg. Das hat sicher was mit meinen Eltern zu tun, die mir das in irgendeiner Form mitgeteilt haben, begreiflich gemacht haben.

Haben Sie das als Freiheit erlebt? Ist es wichtig zu spüren, man darf so sein, wie man will?
Für Kinder absolut. Obwohl die Grenzen genauso wichtig sind.

Können Sie auch auf den Tisch hauen und sagen: Jetzt ist Schluss!?
Ja, ja! Ganz wichtig! Also es ist extrem wichtig! Denn wenn man Kindern keine Grenze zeigt, dann drehen die hohl. D.h. Irgendwann muss man sagen: Hier, komm! Lauf dagegen!

Weihnachten spielt eine große Rolle in dem Film "Das fliegende Klassenzimmer". Wie feiern Sie Weihnachten?
Mit Exfrau, neuem Freund und Tochter. Meine Tochter wünscht es sich sehr, dass wir zusammen sind. Das eine Selbstverständlichkeit, dass wir das machen. Und das wird auch bestimmt ein schöner Abend. Für meine Tochter ist das glaube ich wichtig, dass wir beide da sind.

Ist auch ein Stückweit ein gelebter Frieden?
Mit Weihnachten wird es ja immer schlimmer. Wenn ich kein Kind hätte, würde ich mich wohl ganz davon distanzieren.

Was stört Sie an Weihnachten am meisten?
Tja, diese waaahnsinnige Hektik! Die Weihnachtsgeschichte ist einfach nur noch Transportmittel, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Das finde ich albern. Als ich noch kein Kind hatte, war ich immer auf Bali oder irgendwo.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, nur ein einziges Mal. Was würden Sie sich wünschen?
Dass es so bleibt, wie es ist.

 

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