Gotthilf Fischer

den Dirigenten der singenden Massen

Seit Jahrzehnten ist er bekannt, weil er Chöre von Chören, tausende von Sängern dirigiert. Gotthilf Fischer wird deshalb als "Herr der singenden Heerscharen" bezeichnet. Seit er mit 14 Jahren seinen ersten Chor gründete, haben wohl Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Menschen bei den Fischer-Chören irgendwann mitgesungen. Der heute über 70jährige Autodidakt hatte 1974 seinen ersten Auftritt mit Riesenchor bei der Fußball-WM in München. Einen Weltrekord machte er 1998 mit dem größten Wasserchor der Welt und 2001 nahm er schließlich an der Love Parade in Berlin teil. Darüber hinaus ist Gotthilf Fischer durch die Fernsehsendung "Straße der Lieder" bekannt geworden. Seinen Vornamen Gotthilf, hat er im übrigen tatsächlich verdient.

 

Gotthilf Fischer, die Fischer-Chöre tragen Ihren Namen. Und dass Sie den Namen Gotthilf bekommen haben, hat eine Bewandtnis. Was steckt dahinter?
1928 wurde meine Mutter mit einem Taxi zur Klinik gefahren. Der Taxifahrer ist unterwegs schwer verunglückt, meine Mutti war schwer verletzt. In der Klinik angekommen, sagten die Ärzte, das wird nichts, die Mama muss sehr wahrscheinlich sterben und das Kind kommt nicht auf die Welt. Wie durch ein Wunder kam meine Mutter mit dem Leben davon und ich kam auf die Welt. Alle Krankenschwestern haben meinen Papa damals bekniet und gesagt, da alles so gut gegangen sei, woran niemand mehr glauben wollte, müsse ich Gotthilf heißen. Aus diesem Grund heiße ich Gotthilf. Im Ausweis steht zwar der Name Gerhard Albert, das wollte mein Vater so. Der Rufname ist jedoch Gotthilf Fischer. Und bei dem Namen bin ich geblieben.

Sie haben auch andere Schicksalsschläge und extreme Unfälle überstanden, dass man nur staunen kann. Ist es wahr geworden, dass der Name Sie beschützt hat?
Ja. Ich glaube, wenn der Herrgott sagt, das war's, dann haben wir zu gehen. Ich habe drei Flugzeugabstürze überlebt. Eine Maschine rollte auf dem Kennedy-Airport über die Piste ins Meer hinein. Man hat uns herausgeschweißt. Mit einer Zweimotorigen von Rio nach Sao Paulo stürzten wir bei einem tropischen Gewitter im Busch ab, wo man uns am anderen Tag gefunden hat. Ein anderes Mal hat es uns mit einer kleinen Maschine beim Start überschlagen. Und siehe da, es ist nichts passiert!

Also man kann doch sagen, Sie sind nicht totzukriegen. Richtig?
Ja, ich bitte drum!

Wie ist Ihre Einstellung zu diesem Gott, der Sie auf so auffällige Weise beschützt hat?
Wohin ich gehe, sage ich, ich verehre, ich liebe Gott, und es gibt einen Gott. Einmal kam ein Journalist auf mich zu - kein so charmanter wie Sie - und fragte, ob ich an Gott glaube. Ich antwortete: "Soll ich an dich glauben!?" Da war das Thema sofort beendet.
Für mich gibt es einen Gott und alles andere ist gar nicht denkbar. Woher kommt das alles, dass wir da sind, dass es funktioniert, dass die Natur über uns lacht? Dass wir viele Fehler machen und dann wieder angenommen werden?
Das Selbstverständlichste für mich ist, dass es Gott gibt.

Sie haben Gott als Beschützer erfahren, was Ihnen sicherlich auch ziemlich viel Urvertrauen gegeben hat. Es gibt aber auch viele Menschen, die relativ früh Schicksalsschläge erleiden müssen, wo es nicht gut ausgeht. Wie würden Sie das im Glauben an Gott unterbringen können?
Er weiß, was er tut. Wir können ihn nicht anrufen und mit ihm sprechen. Wir sind einfach zu klein, um darüber zu urteilen, wer Gott im Grunde genommen ist. Ich glaube, wir sind von ihm aus einer anderen Welt hierher gesetzt worden, um vieles gut machen zu müssen, was wir auf einem anderen Erdball vielleicht schlecht gemacht haben. Es kann also eine Gnade sein, hier auf der Erde sein zu dürfen. Es kann auch eine Pflicht oder gar eine Strafe sein.
Er hat alles in der Hand und er spielt mit uns. Wir sind ja gar nichts. Wir sind nur Gast auf Erden, mehr nicht.

Sie haben mit sehr, sehr vielen Menschen gesungen. Es sind nicht Chöre, sondern Chöre von Chören. Die müssen Sie dirigieren, die müssen Sie leiten, die müssen Sie genau da hinbringen, wo Sie sie haben wollen, damit es klingt, wie Sie sich das vorstellen. Wie macht man das?
Zunächst hat man Stammchöre. Man geht also montags zu den Chören, dienstags zu den, mittwochs zu den Stuttgarter Chören usw. Und da wird einstudiert. Das ist der Grundchor, der Stammchor. Diesen setze ich immer vorne her und dahinter können 20, 50.000 Menschen sein, die auch mitsingen dürfen. Entscheidend ist aber nicht, dass ich das als mein Ziel sehe, sondern das muss in den Händen liegen. Bei mir muss auswendig gesungen werden, einstudiert nach Noten. Aber dann herschauen! Bei der ganzen Bewegung muss ich die Massen haben. Würde ich unruhig werden und um mich schlagen, würde kein Mensch hinschauen. Aber wenn ich sie einfach so einübe, dann funktioniert das.
Am Schluss lasse ich immer 60.000 bis 70.000 Menschen ein Abendlied summen. Das ist ein unglaublicher Sound, wenn Tausende von Menschen "Stille Nacht" summen.
Das kann man nicht lernen, das ist ein Geschenk Gottes. Es ist ein Geschenk des Himmels, das man das in sich hat, mit Menschen singen zu können, sie führen zu dürfen. So etwas ist nicht lernbar. Nur technisch ist die Musik lernbar.
Man kann also Perfektion bis ins Letzte erlernen, Bach, aus meiner Sicht der größte Mathematiker. Mozart ist für mich der göttlichste Künstler, den ich kenne. Schubert hat die Farbe in der Musik erfunden.
Aber das gewisse Etwas, um die Leute zu führen, ist nicht erlernbar, sondern ist ein Geschenk von Gott.

Man braucht aber auch Autorität. Sie müssen das ausstrahlen. Hatten Sie auch schon mal Mühe, diese große Gruppe zusammenzuhalten?
Nein, da bin ich ruhiger geworden. Wenn es nicht klappt, muss man ruhig werden und die Leute ansprechen und ihnen sagen: Probieren wir es noch mal! Keine Angst haben, ruhig bleiben, Achtung, und es klappt.

Sie wären ein guter Lehrer geworden, nicht wahr?
Nein, obwohl ich für kurze Zeit Lehrer gewesen bin. Aber dann hat mich die Musik weggeholt. Ich bin ein Lehrer, um den Leuten Mut zu machen und zu sagen: Menschenskind, der Herrgott hat dir eine Stimme geschenkt, nutze sie doch!
Ich habe immer auch etwas Lustiges drauf: Wenn Besuch kommt, den Sie nicht mögen, sage ich: "Singen! Dann hauen die am schnellsten wieder ab!"

Sie möchten die große Stimmenanzahl, dieses besondere Erlebnis, mit so vielen Menschen zu singen. Warum genügt es Ihnen nicht, nur einen Chor zu haben? Wie kam es dazu?
Ich möchte dienen. Es kam dazu, dass die Fußballweltmeisterschaft 1974 in München ausgetragen wurde und der Deutsche Fußballbund mich angerufen hat, wie es wäre, meine Chöre im Stadion vor dem Endspiel singen zu lassen, damals in München. Jeder hat mich für verrückt erklärt und gesagt, das geht nicht. Und ich habe gesagt, das geht.
Wenn mir einer sagt, es geht nicht, dann geht alles. Dann wache ich erst mal auf. Achtung, sagte ich, wir studieren Lieder ein, machen eine Choreografie dazu, lassen die einmarschieren und das ganze Volk im Stadion, die Freunde, Bekannte singen mit. Ich habe dann internationale Lieder angestimmt, Lieder aus den Ländern, die bereits im Endspiel waren wie Brasilien und Holland. Die Welt hat zugeschaut, ca. eine Milliarde Zuschauer. Das war der Weg in die weite Welt.
Dann musste ich unbedingt zum Papst in den Petersdom. Ich war drei Mal dort und habe große Konzerte gegeben. Der Heilige Vater hat einmal dirigiert und sich gefreut.

Der Papst kann dirigieren?
Das kann er. Oh, da habe ich gestaunt! Der kann viel mehr als viele denken. Der Papst bestimmt, wann er zu gehen hat, nicht die Menschen. Und Gott bestimmt das. Oder bin ich war bei Jimmy Carter im Weißen Haus, weil ich mir gesagt habe, dieser Präsident ist für mich ein wahrer Friedenspräsident. Damals haben alle gelacht und gesagt, was denn der Quatsch solle, Friedenspräsident! Und siehe da, nach 25 Jahren, erhält er den Nobelpreis. Also habe ich Recht gehabt.
Mich haben schon immer Dinge gereizt, für die mich die Leute für verrückt erklärt haben. Und siehe da, es funktioniert. Es sind nicht Massen, es sind immer nur einzelne. Auch wenn es im Fernsehen heißt, sechs millionen Zuschauer. Das stimmt nicht, es sind nur eine oder zwei Personen, die im Hause sind. Und in der nächsten Stube sind es wieder eine oder zwei Personen. Die Massen ergeben sich lediglich durch die Möglichkeit der Medien.

Hat es Sie gereizt, sich durchzusetzen?
Ich habe den Eindruck, je schwieriger es wird, um so mehr sage ich mir, jetzt erst recht!

Wo kommt dieser Impuls her, sich durchsetzen zu wollen.
Im Leben werden oft Punkte gesetzt, die fast nicht machbar sind. Da sage ich zu meinem Herrgott: "Was hast du mit mir vor? Willst du mich aufs Kreuz legen? Ich lasse das nicht zu. Wollen wir mal miteinander kämpfen? Ich weißt, du hilfst mir."

Ist es letztendlich der Glaube, der Sie so weit nach vorn gebracht hat?
Wenn ich mich auf die Menschen verlasse, bin ich verlassen. Wie immer der Gott auch zu erklären ist, ich weiß es nicht. Es ist eine Kraft im Raum, die da Gott heißt. Sonst hätte er mich nicht drei Mal vor solchen schlimmen Unfällen beschützt. Es kamen auch Autounfälle hinzu. Und siehe da, es ist nichts passiert. Also ist meine Zeit noch nicht gekommen, dass ich gehen muss. Mein großer Wunsch wäre dann noch, dirigierend vom Podest zu fallen, das war's.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Der Tod ist für mich die einzige Wahrheit, alles andere ist gemogelt. Wenn ich krank bin, kann ich mit Hilfe des Arztes mogeln und verzögern. Aber der Tod, da wird nicht gelogen. Das ist die Wahrheit.

Sie werden auch genannt. Wie kam es dazu und was ist damit gemeint?
Viele Menschen sind einsam. Viele Menschen werden abgeschoben von der Familie. Bei uns ist es leider auch in Deutschland sehr stark verbreitet, dass die Alten nicht mehr die wichtigsten Menschen sind. Wir wissen, dass in anderen Ländern die Alten die allerwichtigsten sind. Auf diese Weise werden hier Massen abgeschoben. Und wenn diese Menschen sich dann nach jeder Fernsehsendung mit unendlich vielen Briefen bei mir bedanken und sagen, ich habe ihnen ihre Freude wiedergeschenkt. Ihr Leben ist wieder lebenswert. Da lasse ich den "Therapeuten der einsamen Seelen" gelten.

Sie haben schon viel Spott aushalten müssen. Ich erinnere mich an die Geschichte nach der Berliner Loveparade, als es um Drogenmissbrauch mit Extasy ging, was man Ihnen untergeschoben hat. Wie werden Sie damit fertig? Kränkt Sie das nicht?
Ja, im stillen Kämmerlein. Aber jetzt kommt wieder mein "Eingreifen" und mein "Und jetzt erst recht!"
Zur Loveparade war ich als Moderator vom SFB eingeladen. Plötzlich war ich Mittelpunkt. Die haben mich gesehen und gefragt: "Fischer, was singen wir?" Und plötzlich war die Masse da. Ich habe noch nie so viele fröhliche Menschen gesehen wie bei der Loveparade. Das ist ein Ventil für mich.
Dass man da was ins Glas reingetan hätte, da muss ich mal nachforschen, ob das so war oder nicht. Weiß ich nicht.

Die Presse ist ziemlich über Sie hergezogen. Wurmt Sie das?
Ja, aber es baut mich auch wieder auf. Denn von Menschen lasse ich mich nicht nieder machen. Menschen nicht, Gott schon.

Wovor haben Sie Angst?
Vor dummen Menschen. Die halten einen auf. Die machen alles kaputt, machen nervös und stören den Lauf der Dinge. Dumme Menschen sind gefährlich. Ich habe Angst davor, dass es irgendwann einen Krieg gibt durch dumme Menschen. Die sind schon geboren.

Was machen Sie, wenn Sie geärgert werden? Hauen Sie auf den Tisch?
Nein, ich lächle vor mich hin, werde ruhig und lächle wieder, bis der andere unsicher wird und fragt: "Warum regt sich der denn nicht auf?" Ich rege mich nicht auf, weil es nichts bringt.

Wenn Sie die Möglichkeit hätten, in der Welt irgendetwas verändern zu können, dass es so wird, wie Sie es gern hätten. Was würden Sie tun?
Das ist dem Herrgott nicht gelungen, wird mir gleich gar nicht gelingen.

 

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