Matthias Kleinert

„Außenminister“ von Daimler Chrysler

Matthias Kleinert
Matthias Kleinert im Gespräch mit Hanno Gerwin
Matthias Kleinert im Gespräch mit Hanno Gerwin

Einst kam er als mittelloser Flüchtlingsjunge ins Schwäbische - heute zählt er zu den weltweit wichtigsten Vertretern des Daimler-Chrysler-Konzerns. Matthias Kleinert wird auch der „Außenminister“ bei Daimler Chrysler genannt und hat diese Position übernommen, nachdem er zuvor in der Politik und Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich war. Ausgehend vom schwäbischen Besigheim, wohin Matthias Kleinert mit seiner Familie aus Schlesien geflüchtet war, wurde er zunächst Redakteur für Politik und Wirtschaft beim Sender Rias in Berlin, kam dann als PR-Experte nach Stuttgart und wurde kurz darauf Pressesprecher von Lothar Späth. Den anschließenden Wechsel zum Daimler-Chrysler-Konzern hat Matthias Kleinert nie bedauert und die Funktion als „Außenminister“ eines weltweiten Konzern hat dem Schwaben mit „Berliner Schnauze“ bis zu seiner Pensionierung im letzten Jahr viele spannende Aufgaben beschert.

 

Herr Kleinert, Sie haben in Ihrem Berufsleben in ganz unterschiedlichen Bereichen Erfolg gehabt: Presse, Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft. Was muss man Ihrer Meinung nach tun oder vielleicht auch lassen, um Erfolg zu haben?
Zunächst muss man „ja“ sagen zum Leben und eine positive Einstellung haben. Es war mein Glück, im ersten Semester meines Studiums einen Professor gehabt zu haben, der folgendes zu uns Studenten der politischen Wissenschaft sagte: „Wenn Sie je in Ihrem späteren Leben in den Journalismus, in die Politik oder in die Wirtschaft gehen, dann müssen Sie die Menschen von Ihrer Ware oder von Ihrem Handeln überzeugen, um Erfolg zu haben. Dazu brauchen Sie drei Komponenten: Sie müssen erstens Sympathie erzeugen, indem Sie zweitens Antipathie vermeiden, was Sie drittens durch Empathie, also Einfühlungsvermögen entwickeln. Einfühlungsvermögen das ist das Entscheidende. Das ist die Erfolgsbasis, die man durchaus ernst nehmen muss.“ Das habe ich immer ernst genommen.

War Ihnen diese Theorie des Erfolgs auf Ihrem ganzen Berufsweg präsent?
Ja. Es ist sehr wichtig, Antipathie zu vermeiden, sonst kann man keine Leute überzeugen. Man muss einfach glaubwürdig sein, überzeugen und sympathisch wirken.

Antipathie vermeiden, heißt aber nicht zu weich zu sein und immer nachzugeben.
Nein, man muss transparent, offen und vertrauenswürdig wirken und auch sein. Antipathie vermeiden heißt, Arroganz vermeiden und nicht den Besserwisser raushängen zu lassen.

Ist Ihnen das von Natur aus gegeben, oder kann man solches lernen?
Das ist das einzige Kapital, was ich besitze. Das hat mir aber der liebe Gott mitgegeben.

Stichwort „lieber Gott“. Sie haben immer wieder gesagt, vieles in Ihrem Leben sei Fügung gewesen.
Im Laufe meines Lebens stellte ich fest, dass es eigentlich keine Zufälle gibt. Was uns passiert, geschieht in Kombination mit Ereignissen, die unbewusst oder in unerklärbaren Strukturen satt finden. Solches bezeichne ich nicht mehr als Zufall, sondern als Vorgebung. Ob das mit dem „lieben Gott“, einem höheren Wesen, mit den Sternen oder was weiß ich zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Da fängt der Glaube an.

Wann ist Ihnen das bewusst geworden? Können Sie ein Beispiel dafür nennen?
Das war mir während meines ganzen Berufslebens bewusst. Beispielsweise nach meinem Studium war ich Leiter eines Archivs im gesamtdeutschen Institut. Der Chef dieses Instituts war ein Skatspieler und lernte mich, der ich auch Skat spiele, in einer Kneipe kennen. Während des Spiels sagte er zu mir: „Was machen Sie eigentlich mal später?“ - „Das weiß ich nicht“, sagte ich, und er erwiderte: „Ich suche einen Archivleiter, einen Redakteur. Hätten Sie da Spaß dran? Dann kommen Sie doch mal vorbei.“
So war ich plötzlich Redaktionsleiter und Archivleiter im gesamtdeutschen Institut. Eines Tages rief jemand vom Radiosender RIAS an: „Sie haben eine Broschüre geschrieben, die ist hochinteressant. Wir machen gerade eine Hochschulsendung über das Hochschulwesen in der DDR. Können Sie da nicht mal ein Beitrag leisten?“
Das habe ich gemacht und plötzlich war ich bei RIAS in der Hochschulredaktion. Eines Tages schickte man mich als Reporter an die Freie Universität, weil dort Ho-Chi-Minh-Demonstrationen stattfanden. Ich bin rein in die demonstrierende Studentenmenge, die Scheiben einschlug. Ich fragte: „Was macht ihr da für einen Quatsch?! Ihr haut da Steuerzahlers Geld zusammen.“ Da bügelten die mir eine auf die Fresse. Ich lag am Boden, und berichtete weiter. Der Sender wiederholte die Reportage achtmal und plötzlich wurde ich zum Intendanten und zum Chefredakteur gerufen. „Das ist ja großartig, was Sie gemacht haben!“ Und plötzlich war ich in der politischen Redaktion. Eines Tages kam ein Anruf aus Stuttgart, ob ich nicht Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion werden wolle. Ich war 16 Jahre bei Lothar Späth, zunächst als Sprecher, dann als Staatssekretär. Eines Tages kam Mercedes und sagte: „Wir brauchen einen Öffentlichkeitsarbeiter.“ Also mit anderen Worten...

... kam eins zum andern. Das heißt, man muss auch die Chancen ergreifen.
Ja. Während des Studiums arbeitete ich im Straßenbau und als Gipserhandlanger, um das Studium zu finanzieren. Es ist wichtig, dass man jede Arbeit annimmt und ja sagt zum Leben, ja sagt zu den Möglichkeiten, die es gibt. Und nicht rumjammern.

Mit Lothar Späth hat Sie auch verbunden, dass Sie beide prinzipientreue Menschen sind und ihre Grundsätze haben. Der Grundsatz zum Erfolg, sagten Sie, war Ihr Grundsatz fürs ganze Leben. Der gilt heute noch.
Ja, wobei eins auch ganz wichtig ist: Ob du im Straßenbau arbeitest oder als Gipserhandlanger, Regierungssprecher, Staatssekretär oder Direktor, nimm deine Aufgabe sehr ernst, aber nimm dich selber nicht so wichtig. Wenn du morgen nicht mehr bist, geht die Welt auch weiter. Also nimm dich nicht so wichtig und lach auch mal über dich selber.

Was die Prinzipientreue anbelangt, so muss man ja auch ein bisschen über sich selber lachen können. Man weiß, dass man immer wieder mal über die Stränge schlägt.
Genau.

In der Bibel leiten sich sehr viele Prinzipien und auch gute Grundsätze ab. Das müssen nicht nur die Zehn Gebote sein. Welche Rolle spielt die Bibel für Sie?
Ich kam sehr viel in der Welt herum und sah unendlich viel Armut. Das Prinzip der Solidarität und das Prinzip vom Heiligen Martin haben mich sehr bewegt. Ob das aber unbedingt mit Glauben zu tun hat oder mehr mit der inneren Einstellung, sei dahingestellt. Wir müssen begreifen, dass wir auf dieser Erde eine Menschengemeinschaft sind, in der wir teilen müssen, damit die eine Seite nicht reicher und reicher wird und die andere Seite stattdessen immer mehr in die Armut abkippt. Das bewegt mich sehr. Auch die Kirche sollte hier eine riesige Rolle spielen. Ob sie es immer spielt, weiß ich nicht. Ich wurde katholisch erzogen und ärgerte mich furchtbar über manches, was in der katholischen Kirche zelebriert wurde. Wenn ich sehe, dass in Entwicklungsländern große Kirchentempel eingeweiht werden und daneben die Menschen verhungern oder dass in Bezug auf Familienplanung eine Restriktion eintritt, obwohl man weiß, dass die Kinder, die da geboren werden, bis zum fünften Lebensjahr im wahrsten Sinne des Wortes kaputt gehen, ob an Malaria, an Aids, an Tuberkulose oder an Hunger, dann sind das Dinge, die mich an der Organisation und an den Aussagen der Kirche sehr irritieren.

Wie ist es denn mit Ihrem persönlichen Glauben?
Ich bin ein ständiger Zweifler. Jeder, der sich damit auseinandersetzt und fragt, gibt es einen Gott, oder ist diese Welt einfach materialistisch regiert oder strukturiert, der wird immer zu dem Ergebnis kommen, dass es eine höhere Gewalt geben muss. Früher war ich Oberministrant. Dann habe ich in Berlin, einer sehr evangelischen oder sogar atheistischen Stadt geheiratet. Da meine erste Frau evangelisch war, wurden wir von der katholischen Kirche nicht getraut. Meine Kinder wiederum durften katholisch getauft werden. Das hat mich irritiert. Das hängt aber nicht mit dem Glauben zusammen, sondern mit Kirchenpolitik und Institution. Bei jedem, der ja sagt zum Glauben, ist dieser Zweifel impliziert. Denn wenn er nicht zweifelt, denkt nicht drüber nach.

Glauben hat auch ein bisschen mit Mut zu tun. Glauben heißt auch, sich in bestimmten Situationen darauf zu verlassen.
Ja, ich verlasse mich auf den Glauben. Ich sagte vorhin, in meinem beruflichen Leben habe ich die Erfahrung gemacht, dass es keine Zufälle gäbe. Wenn es keine Zufälle gibt, was ist es denn dann? Ist es Fügung? Und wenn es Fügung ist, ist das ein höheres Etwas? Ist das Gott? Und da fängt man an, zu überlegen. Glaube ich an das, was nicht Zufall ist und demzufolge etwas Göttliches ist? Ich sage immer, ich bin dankbar. Ich bin immer noch fit und beruflich aktiv. Ich bin Gott dankbar für dieses Leben, das ich bisher hatte.

Was bedeutet eine Person wie Jesus Christus für Sie?
Jesus Christus bedeutet für mich zunächst mal viel Emotion. Ich finde, heute ist es sehr wichtig, dass die Botschaft "Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" wirklich wieder praktiziert und gelebt wird. In der katholischen Kirche war es Papst Paul II., der versuchte, dieses in alle Welt hinauszusenden. Jetzt ist es Benedikt XVI., der auf andere Weise versucht, diese Botschaft zu übermitteln. Das Wort Jesus Christus kommt allerdings nur selten vor.

Vermissen Sie das?
Ja. Wenn es so ist, wie die Kirche sagt, dass Gott zum Menschensohn geworden ist, dann muss man auch den Menschensohn beim Namen nennen und vertreten. Das vermisse ich ein bisschen. Eine Nachricht ist nur lebendig, wenn man sie mit einer Person oder einem Namen verbindet. Ich höre morgens im Auto immer „Das Wort zum Tag“ und frage mich, wieso immer so gestelzt dahergeredet wird, anstatt dass Hoffnung da ist und eine positive Einstellung zum Leben wichtig ist.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass in Deutschland wieder Freude aufkommt und zwar in ganz Deutschland. Dass die Wiedervereinigung Deutschlands, an die ich nie geglaubt hatte, wieder zustande kommt und auch in den Herzen und Köpfen der Menschen stattfindet. Das wäre für mich ganz wunderbar. Es wäre ein Beispiel für die Welt, was es bedeutet in Solidarität und Gemeinschaft dem Frieden zu dienen. Das ist mein Wunsch.

 

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