Dr. Ulrich Fischer

Bischof der Evang. Landeskirche in Baden

Er vertritt eine der vier Kirchen in Baden-Württemberg an oberster Stelle. Dr. Ulrich Fischer ist Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden. Der 1949 in Lüneburg geborene Theologe war zunächst Vikar in Sandhausen, dann Pfarrer in Heidelberg, Landesjugendpfarrer der badischen Landeskirche und Dekan in Mannheim. Jung gehalten hat sich Bischof Ulrich Fischer bis heute. Regelmäßig treibt er Sport, fährt lieber mit dem Fahrrad als mit der Dienstkarosse und er scheut sich nicht, Straßenbahn oder Zug zu benutzen. Denn der Bischof mag den Kontakt zu den Menschen und sucht die kirchliche Basis, wann immer es geht. 1998 wurde Dr. Ulrich Fischer als Landesbischof von der badischen Synode gewählt, ein Amt, das man auf Lebenszeit bzw. bis zum Ruhestand übernimmt.

 

Wir sind hier im Haus der Kirche in Bad Herrenalb. Waren Sie überrascht von dieser Berufung?
Ja, erst einmal wusste ich nicht, dass es eine solche Kommission geben sollte. Ich war auf einer Dienstreise in Berlin, auf der Heimfahrt bekam ich den Anruf des Ratsvorsitzenden. Ich wusste auch nicht, nach welchen Kriterien ausgewählt wird - und das Kriterium ist ein sehr Einfaches. Die katholische Kirche hatte schneller reagiert und hatte Kardinal Marxs benannt und damit war klar, wenn dort nicht der Vorsitzende der Bischofkonferenz in der Kommission ist, muss bei uns auch nicht der Vorsitzende des Rates in der Kommission sein, der dann sowieso mit Aufgaben überhäuft ist. Dann hat der Ratsvorsitzende sich mit Zuständigen beraten, wen er aus dem Rat benennen könnte und hat mich vorgeschlagen. Überrascht hat es mich, ich gestehe aber, so ganz unpassend finde ich es nicht.

Sie sind ja auch so etwas wie ein „grüner Bischof“. Als Grün meine ich jetzt gar nicht mal politisch, sondern was Ihren Lebensstil angeht.
Diese Fragen gehen seit über 30 Jahren mit mir mit. Sie gehen nicht nur mit mir mit, sondern sie haben mich sehr stark geprägt. Wir haben auch in unserem privaten Umfeld denke ich, sehr vieles so getan im Hinblick auf ökologisches Energieerzeugen, auch bei uns zu Hause oder auch im verantwortlichen Umgang mit Energien.

Was glauben Sie erwartet sich die Bundeskanzlerin von ihrer Mitwirkung?
Sie erhofft sich die Formulierung eines ethischen Konsenses unter Einbeziehung der verschiedenen Dimensionen, die in der Kommission vertreten sind, um selber eine Wende in der Energiepolitik politisch durchsetzen zu können.

Das heißt, die Vorgabe ist schon einmal da „wir wollen aussteigen“ und jetzt geht es darum dieses auch ethisch zu fundieren.
Ganz genau und auch die Rahmenbedingung zu benennen, unter denen dies verantwortlich geschehen kann.

Wie würden Sie Ethik in dem Zusammenhang überhaupt definieren?
Ich wurde in letzter Zeit mehrfach gefragt: „Was sagt die Bibel zu Atom, zur Atomtechnik?“. Natürlich sagt sie nichts. Die Bibel sagt natürlich etwas dazu, dass Menschen Grenzen zu beachten haben. Uralte biblische Texte die dazu sagen: „Lieber Mensch, wenn du deine Grenzen überschreitest, tust du das nicht ungestraft“

Ist Ethik das, was die Bibel sagt?
Nein. Und dann muss die nächste Antwort heißen: „Solche ethischen Urteile kann ich nicht eingängig aus der Bibel ableiten, das geht einfach so nicht“.

Es gibt natürlich auch unter Christen ganz unterschiedliche ethische Positionen. Wir haben so etwas zum Thema Schwangerschaftsabbruch gehabt, da wurde es ganz stark diskutiert und so etwas gibt es immer wieder. Wie erklären Sie das, wenn die Menschen, insbesondere von einem Bischof, erwarten würden, dass er ihnen ganz klare, eindeutige, ethische Vorgaben mitgibt?
Die Vieldeutigkeit ethischer Urteile ist eine Folge dessen, dass wir die Verantwortung immer in verschiedenen Dimensionen sehen und diese unterschiedlich werten. Ich habe meine Verantwortung vor Gott, ich habe meine Verantwortung vor den Mitmenschen und meine Verantwortung vor der Schöpfung, meine Verantwortung für das Gelingen von Zusammenleben. Jetzt kommt es noch darauf an, die Gewichte zu setzten und da wird innerhalb des Protestantismus die Gewichtung unterschiedlich sein. Schwangerschaftsabbruch - Konfliktsituation, entscheide ich mich für das Kind mit den Folgen, die das dann haben kann im Leben des Kindes oder für das Zusammenleben, oder muss ich mich gegen das werdende Leben entscheiden, weil das Bedrohliche in diesem Konflikt mich und mein Umfeld zerstören würde - ich sage das nur als Abwägung. Das sind zwei Dimensionen und da kann ich nicht sagen, dass es eine eindeutige Lösung gibt.

Und Sie würden auch nicht sagen, dass Einer ein besserer Christ ist als der Andere?
Nein, das macht ja das schwierige Geschäft des ethischen Urteils aus. Darum finde ich kann man auch nur sehr schwer von einer ethischen Häresie reden. Die gibt es, in der Apartheid-Situation, das war eine richtige Häresie, eine Irrlehre, zu sagen: „Man darf Schwarze wie Menschen zweiter Klasse behandeln“. Da kann man dann eindeutig von der ethischen Häresie reden und dann kann man auch sagen, dann ist der status confessionis, also der Bekenntnisstatus gegeben. Aber das sind seltene Situationen.

Atomstrom wäre keine solche Situation?
Nein, aber die Frage: „Kann ich ohne Wenn und Aber, auf Gedeih und Verderb auf die Technologie setzen?“, gerät für mich in die Richtung einer ethischen Häresie.

Das dürfte ein Christ so nicht sagen?
Nein, sondern wenn er sagen würde als “Brückentechnologie“, wie das Wort jetzt häufig verwendet wird, mit einer Länge der Brücke so und so. Da würde ich sagen, das ist eine ethisch verantwortliche Fusion, bei der ich andere Argumente dagegen setze - aber ich habe als Bischof nicht ein ethisches Lehramt.

Lassen Sie uns über die Kirche im Besonderen sprechen. Sie sind in der Ethikkommission der Bundeskanzlerin, um die kirchliche Position für die Allgemeinheit ins Gespräch zu bringen. In Ihrer eigenen Kirche können Sie noch viel stärker Verantwortung übernehmen. Inwiefern meinen Sie, dass die Kirchen eine Vorbildfunktion haben sollte, was den Umgang mit Energie oder Ökologie anbetrifft?
Ich bin ganz froh, dass ich jetzt Bischof dieser Landeskirche bin, das sage ich jetzt einmal ganz ehrlich, weil wir gerade in diesem Bereich in den letzten Jahren wirklich Vorbildliches geleistet haben. Wir - ich will es mir gar nicht ans Revers stecken - aber unser Büro für Energie und Umwelt und der dafür Zuständige, der die ganze Arbeit aufgebaut hat in Entwicklung des „grünen Gockels, der Sparflamme“, das ist ein weniger aufwendiges Energiesparvorhaben für Gemeinden, hat ja inzwischen weit über hundert Gemeinden auf den Weg gebracht, Energieberatung in Angriff zu nehmen, sich Energie-Management-Know-how aufzubauen und sich zertifizieren zu lassen. Die Zertifizierung als „Grüne Gockelgemeinde“ ist eine EMAS Zertifizierung, die sehr hoch ist. Wir haben inzwischen landeskirchliche Gebäude zertifiziert. Das geht übrigens in Zusammenarbeit mit der Industrie und Handelskammer, also es ist nicht einfach eine kirchliche Zertifizierung, sondern diese ist wirklich anerkannt. Da stehen wir schon ganz gut da und sind jetzt in einem Programm, wo wir auch Mittel aus dem Bund bekommen. Auch dort war unser Zuständiger sehr, sehr aufmerksam, sich die Mittel sehr frühzeitig zu sichern und als sie gefährdet waren, durch Intervention beim Parlament gleich dafür gesorgt hat, dass dieser Topf dann doch nicht geschlossen wurde. Im Augenblick haben wir jetzt zweieinhalb Stellen, wo wir Energieberatung für Gemeinden machen können, ich finde das richtig gut.

Eine große Kirche weniger heizen oder richtig heizen da ist viel Geld einzusparen.
Oder mit einer anderen Heizung heizen, da kann man richtig viel sparen. Ich glaube wenn Gemeinden merken, dass sie davon selbst profitieren, so ist es wie im eigenen Leben, dann sind sie leichter motivierbar, das zu machen. Aber Gemeinden haben, seit sie eben eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit haben, nun einmal auch eine Vorbildfunktion für die Allgemeinheit. Ich sage mal eine Photovoltaikanlage auf einem Gemeindehaus ist auch noch einmal eine Botschaft. Ob die Kirchendächer dafür das geeignetste sind, muss man sich sehr genau überlegen.

Wäre Ihnen das zu provokativ, Es könnte eine große Signalwirkung haben?
Nein, eine Kirche aus den siebziger Jahren, die auch sonst ästhetisch nicht sonderlich viel hergibt, da hätte ich gar kein Problem, aber eine denkmalgeschützte Kirche ergibt ein Problem. Wir haben aber als eine der ersten Kirchen die in Schönau im Schwarzwald, wo die Schönauer Stromrebellen herkommen, nennt sich Schönauer Schöpfungsfenster - da war damals eine meiner ersten Amtshandlungen als Bischof, den Hebel umlegen dürfen, um diese Photovoltaikanlage anzuschalten. Auch das schien zunächst gar nicht möglich, aber es geht also auch auf historischen Gebäuden. Nur ich meine, da sind die Gemeindehäuser, die Pfarrhäuser besser geeignet, als die Kirchen. Aber das ist natürlich eine Botschaft. Die Botschaft, dass die Bewahrung der Schöpfung ein genuiner Auftrag von Kirche ist. Ob die Menschen das jetzt Schöpfung nennen oder ob sie das Natur nennen, das ist mir eigentlich egal. Aber wenn wir diese Botschaft vernehmen - wir Christen sehen einen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung und stecken euch an, darüber nachzudenken, was könnt ihr dafür tun - wenn dann die einzelnen Christen in den Gemeinden auch etwas in ihrem Privatbereich dafür tun, dann ist es glaube ich eine gute Wirkung, die wir damit erzielen.

Ich meine der Begriff Schöpfung beinhaltet ja nochmal, dass man es nicht selber gemacht hat und dass es einem somit auch nicht gehört. Natur ist da neutraler denke ich, also insofern sind die Christen da auch wirklich sensibler an dem Punkt.
Interessant ist, dass der Begriff „Bewahrung der Schöpfung“ in die Politik eingegangen ist. Ich weiß nicht, ob alle Politiker, die diesen Begriff verwenden wissen, dass sie damit einen genuin biblischen Begriff verwenden. Sie werden es wissen, aber nicht immer reflektieren und damit einen Begriff verwenden, der eine Kehrseite hat, nämlich die Kehrseite der Demut oder der Haushalt erschafft. Das ist uns nur anvertraut und das müssen wir in Demut gegenüber unserem Schöpfer bewahren, beachten. Das sagt „Natur“ zunächst einmal so nicht und darum finde ich das sehr gut, dass auch im politischen Jargon sozusagen, der Begriff Bewahrung der Schöpfung, Eingang gefunden hat.

Sie persönlich brauchten keine Kehrtwende zu machen, Sie sind schon lange auf dem Trip - sage ich mal ein bisschen respektlos - mit dem Fahrrad fahren, mit der Bahn zu fahren, viel zu Fuß zu gehen und diese Ökologie auch im Privatem umzusetzen. Was war für Sie ein Schlüsselelement, egal wie lange es zurück liegt, was hat bei Ihnen bewirkt, dass Sie so geworden sind, wie Sie sind?
Kein Element, eine Begegnung. Ich wurde 1979 Pfarrer in Kirchheim und wenige Wochen bevor ich die Pfarrstelle antrat, war in Sandhausen, der Gemeinde wo ich Pfarrvikar war, Pfarrer Dr. Gerhard Liedke als Referent eingeladen. Er hatte damals ein Buch geschrieben „Im Bauch des Fisches“, die erste ökologische Ethik. Und das war ein so faszinierender Vortrag. Also dieses zum Beispiel „Macht euch die Erde Untertan, Dominium Terre“, dass das meint, die Fürsorge des Königs für seine Untertanen, nicht die Unterjochung, sondern er muss fürsorglich umgehen mit dem, ihm Anvertrautem.

Also nicht Ausbeutung, sondern Schutz?
Nicht Ausbeutung, sondern Schutz. Dann hat er die Urgeschichte in diesem Buchdargestellt. Ich habe es an diesem Abend glaube ich gekauft oder geschenkt bekommen, am selben Abend verschlungen, und als er vor mir stand wusste er glaube ich in diesem Augenblick noch nicht, dass der künftige Kollege seiner Nachbargemeinde mit im Forum saß.

Dankeschön für das Gespräch. Dr. Ulrich Fischer, Bischof der badischen Landeskirche und Mitglied der Ethikkommission der Bundeskanzlerin. Er ist dort zusammen mit vielen Fachleuten dafür zuständig, dass ein Urteil gebildet wird, wie und warum und wie schnell die Atomenergie abgeschaltet werden kann.

 

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