Ottfried Fischer

den bayerischen Bullen und Kabarettisten

Ottfried Fischer ist ein Mann, der 160 Kilogramm Aufmerksamkeit beansprucht. Aber er ist nicht nur der schwergewichtige bayerische Bulle von Bad Tölz, sondern auch ein hintergründiger Kabarettist und erfolgreicher Schauspieler. Für SAT.1 steht er nach wie vor in bayerischen Dörfern und für bäuerliche Episoden vor der Kamera. Darüber hinaus hat er eine revolutionäre Vergangenheit und ein großes Herz für seine Familie. Manches davon kann er übrigens sehr gut in seiner Paraderolle, dem Bullen von Tölz, einsetzen.

 

Ottfried Fischer, es heißt, dass Sie sich mit der Rolle des Bullen von Tölz hundertprozentig identifizieren. Was ist es denn genau, was Ihnen so entspricht?
Nun, was heißt hundertprozentig identifizieren. Dieser Rolle gebe ich sehr viel über die Vorgabe des Drehbuchs hinaus mit. Die Dialoge ändern wir ständig, auch zusammen mit den Kollegen, der Ruth Drechsel und der Katerina Jacob. Dadurch sind diese Figuren, die wir spielen, doch sehr nahe an unseren eigenen Charakteren, auch bei mir, als der Bulle - logischerweise.

Aber was ist es genau, was Ihnen so entspricht? Inwiefern können Sie sich so gut einbringen?
Der Bulle hat mit mir ein paar Dinge gemeinsam. Allerdings bin ich kein Polizist.

Wären sie gern einer?
Eigentlich nicht, nein. Das wäre mir zu viel Arbeit und Aufwand für relativ wenig Gegenleistung. Aber der Bulle und ich haben eins gemeinsam: Wir sind beide dick und haben einen gewissen Hang zum satirischen Denken. Die bayrischen Menschen mögen das, was man „derbleck“ nennt, also etwas verspotten, ausspotten, sich über etwas lustig machen, speziell wenn es die Obrigkeit ist. Auch 100 Jahre CSU wählen hat nichts daran geändert, dass die Leute daran noch Freude haben.

Was ist für dicke Menschen so typisch?
Na ja, jeder Dicke hat so ein paar Verhaltensweisen, die man bei anderen Dicken auch feststellt. Also man läuft ungern die Treppen hoch, bewegt sich ein bisschen langsamer, vorsichtiger, man überlegt sich so manchen Gang zweimal und wenn einem was runterfällt, wartet man lieber einen Moment, ob es ein anderer aufhebt bevor man sich selber bücken muss. Diese Verhaltensweisen, die man sich als korpulenter Mensch angewöhnt hat, gehen natürlich auch an dem Bullen nicht spurlos vorüber.

Angenommen, Sie würden unheimlich abnehmen, wären Sie dann ein anderer Mensch?
Ob ich ein anderer Mensch wäre, weiß ich nicht. Aber ein anderer Typ wäre ich auf jeden Fall. Wenn ich mir überlege, ganz schlank zu sein, wäre das bestimmt nicht die Marktlücke, auf die ich stoßen sollte, weil ich da wahrscheinlich nichts zu tun hätte. Es macht es einem schon leichter, wenn man aus der Masse der schlanken Einheitstypen ein bisschen herausfällt. Wobei ich natürlich hoffe, dass ich nicht nur gefragt bin, weil ich dick bin, sondern dass ich auch für eine Qualität stehe.

Dass man in Interviews mit Ihnen immer wieder beim Thema „Dicksein“ landet, nervt Sie das nicht manchmal?
Ich habe mir inzwischen abgewöhnt, auf Talkshows zu gehen und übers Dicksein zu reden, denn da habe ich inzwischen eigentlich alles gesagt. Aber wenn einer so offensichtlich damit umgeht wie er aussieht, so bringt das viel Sympathien ein, und die Leute sagen, oh toll, der steht dazu. Dann muss er sich auch gefallen lassen, dass er dazu gefragt wird.

Sie stammen von einer Bauernfamilie ab. Jetzt spielen Sie auch wieder in einem bäuerlichen Ambiente den Bullen von Tölz. Ihre Karriere hat aber mit etwas ganz anderem angefangen, mit dem Geist, mit dem Wortwitz, mit dem Kabarett.
Noch genauer, eigentlich mit einem abgebrochenen Jurastudium.

Wie hat Sie zum einen Ihre bäuerlichen Kindheit geprägt und zum anderen, wodurch unterscheiden Sie sich von dem Bäuerlichen?
Das Bäuerliche ist eine Wesensart, die ein Mensch hat, der in diesem Bereich groß geworden ist. Die verliert er nicht mehr. Im Lauf der Jahre entwickelt sich diese Wesensart immer stärker heraus und prägt. Ich bin inzwischen wieder bei meinen bäuerlichen Wurzeln. Daher schau’ ich, dass ich auch morgen gut dastehe. D.h., dass dieses alte bäuerliche Grundprinzip, dass man im Sommer Heu heimfahren muss, damit man im Winter etwas zu verfüttern hat, sich wieder voll und ganz bei mir durchgesetzt hat. Man denkt auch komischerweise wieder in Generationsschritten. Seit ich Kinder habe, denke ich für die nächste Generation weiter.

Der Bauer ist im Grunde die Urform des Managers, jedoch handelt er mehr aus dem Bauch heraus.
Vielleicht nicht mit ganz so viel Verantwortung, wie manch anderer Manager. Der Bauer ist immer nur für sich und seine Familie verantwortlich. Ich habe mal ein Buch geschrieben. Das hieß „Der deutsche Bauer“. Da kreide ich dem Bauern schon an, dass ihm außerhalb seines absolutistischen Herrschaftsbereiches eigentlich alles wurscht ist. Ich habe damals diesen relativ bösen Satz geprägt, dass dem Bauer das dritte Reich im Grunde egal war, es sei denn man hätte ihm ein KZ auf den Hof gestellt.

Das ist natürlich ein harter Vorwurf.
Aber das Bäuerliche hat immer ein bisschen die Bedeutung, nicht über die Grenzen hinauszudenken, weil man ja so gesichert ist in seinem eigenen Reich. Man hat seine eigene Scholle, seinen eigenen Platz, man weiß wo man hingehört. Diesbezüglich bin ich eher unbäuerlich, weil ich mich sehr dafür interessiere, was draußen los ist. Mein Vater übrigens auch, aber sehr viele Bauern verschließen vor der Welt die Augen.

Ein Bauer hat einen wahnsinnig verantwortungsvollen Beruf, schließlich ernährt er ja die Bevölkerung.
Ja das stimmt, aber heute mit diesem ganzen ausgeklügelten Transportwegen, wo du es von überall herholen kannst und nicht mehr darauf angewiesen bist, dass einer in der Nachbarschaft etwas anbaut, ist diese Wichtigkeit ein bisschen zurückgegangen.

Würden Sie sich freuen, wenn Ihre Kinder wieder zu dem Beruf des Bauern zurückfinden würden?
Ich würde es ihnen nicht wünschen. Ich war auch froh, wie ich davon weg war. Ich habe alles getan, um von der Landwirtschaft wegzukommen, es war mir zu anstrengend. Vor allem diese verdammte Pflicht zur Regelmäßigkeit. Im Frühling rausmüssen, jeden Tag zweimal in den Stall müssen, im Sommer sich dem Wetter zu unterwerfen, und egal was los ist, man ist als Bauer auch wie ein Feuerwehrmann. Man hat zwar viel Zeit, aber man kann sich nicht darauf verlassen. Dann weiß ich noch aus eigener Erfahrung, wenn wir weggehen wollten sind garantiert die Kühe ausgerissen. Das verleidet den Beruf ungemein.

Womit kann man Sie aufregen?
Mich regt auf, wenn ich etwas blöd finde. Also ich möchte jetzt nicht sagen, dass mich Blödheit aufregt. Aber was ich für blöd halte, das regt mich wahnsinnig auf.

Was ist das z.B.?
Wenn jemand etwas partout nicht versteht. Selbst wenn man es schon zum dritten Mal erklärt hat, schaut er dich trotzdem noch blöd an.

Werden Sie dann ungeduldig oder lassen Sie ihn links liegen?
Das kommt ganz darauf an, entweder ich resigniere oder ich werde ungehalten.

Was machen Sie, wenn Sie merken, da will mich einer über den Tisch ziehen?
Ich bin im Gegensatz zu meiner Frau - die dann sofort in den Kampf zieht - eher derjenige, der sagt, okay ist gebont, merke ich mir, ist aus und vorbei.

Also sind Sie kein Kämpfer?
Meistens geht es nicht um existentielle Substanz, wenn man sein Recht nicht kriegt, zumindest was ich bis jetzt erlebt habe. So gesehen bin ich dann noch kein Kämpfer.

Ist Ihnen Freundschaft wichtig?
Na ja, Freundschaft ist in unserer Branche so ein Begriff, der sehr schnell strapaziert wird. Aber mir sind schon Menschen wichtig, mit denen ich mich gut vertrage.

Haben Sie denn einen guten Freund?
Ich habe einen guten Freund aus der Schulzeit, mit dem ich mich immer wieder treffe, wenn auch selten. Wir sind immer noch in Gedanken und Worten ein Herz und eine Seele haben immer noch das alte Blödeln drauf. Das ist fast so eine Nostalgiefreundschaft. Ansonsten habe ich mich sehr auf die Familie und die Arbeit reduziert. Ich habe ein paar sehr gute Bekannte, oder auch welche, die ich fast schon als Freunde bezeichnen will, die mir wahrscheinlich helfen würden, wenn ich sie brauche.

Was gibt Ihnen die Familie?
Familie hat ein sehr starkes, sinngebendes Element. Das Leben ist erfüllter, wenn man weiß, man tut es für die Kinder oder für die Frau, für den geliebten Menschen.

Wovor haben Sie Angst?
Vor Verlust. Und zwar Verlust von Leuten, die man mag, von Mitmenschen, speziell von Familienmitgliedern. Dass etwas passiert, was den Lebensfrieden stört. Davor habe ich die meiste Angst.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Da mache ich mir nicht so wahnsinnig viele Gedanken drüber. Man könnte jetzt sagen, ich verdränge es oder ich nehme es zu leicht. Ich bin mir nicht ganz sicher. Ich weiß auch nicht, ob ich ein gläubiger Mensch bin. Das Leben ist einfach zu gut gelaufen. Das letzte Mal, wo ich gebetet habe, war, als ich in der Schule kurz vor dem Durchfallen war. Wahrscheinlich bin ich auch diesen Typen zugehörig, die in dem Moment zu glauben anfangen, wenn es ihnen schlecht geht. Nur ist es mir bis jetzt immer sehr gut gegangen. Deswegen mache ich mir nicht so wahnsinnig viele Gedanken über den Glauben, obwohl ich nach wie vor in der katholischen Kirche bin. Das hat aber auch andere Gründe, die Kirche ist für mich mehr der Trachtenverein für die Seele.

Das bäuerliche, ländliche Leben ist - zumindest in Bayern - ganz nah an der Religion.
Ja, das gehört dort zur Lebensart dazu. Ich gehe auch deswegen nicht aus der Kirche raus, weil ich sonst mit Stumpf und Stiel aus mir etwas ausreißen müsste, was tief in mir drinsteckt. Als ich auf der Osterinsel war, hörte ich an einem Sonntagvormittag plötzlich einen vertrauten Klang, die Glocken, die zu einer katholischen Messe läuteten. Du kommst da hin und gehörst dazu. Du hörst eine Stimme, die du nicht verstehst, weißt aber, es ist das Vaterunser. Das ist einfach ein sehr vertrautes Gefühl und es ist diese Gemeinschaft. Für mich ist sie eine Gemeinschaft, von der ich ganz froh bin, dass ich sie habe.

Was ist denn Glauben für Sie?
Etwas, was von klein auf dazugehört. Ich bin kein sehr gläubiger Mensch. Aber ich hänge irgendwie an dem Verein. Für einen Tiefgläubigen mag das sehr oberflächlich sein. Für mich ist das tief empfunden, aber es hat eben nicht sehr viel mit dem Glauben zu tun.

Sie sagen, es ist ganz tief verwurzelt, sie würden es nicht einfach rausreißen.
Wenn ich aus der Kirche ausgetreten wäre, dann würde ich auch kein Kirchenhaus mehr betreten. Dann hätte ich mich ausgeschlossen. Das wäre meine persönliche Konsequenz. Ich erinnere mich noch an diese großen, kirchlichen Feste, dieses Brausen von Orgeln, das gemeinsame Singen, dieser - wenn man böse will - ganze Popanz sogar. Das gehört eben mit dazu und ist etwas, was ich ab und zu erleben möchte. Aber das hat eigentlich nichts mit Gebet und Glaube zu tun, sondern eher mit Gewohnheit.

Sie beten nicht?
Nein.

Können Sie sich eine Situation vorstellen, in der Sie beten würden?
Ich weiß nicht. Als ich erfuhr, dass mein Vater, Krebs hat und eigentlich unheilbar krank ist, bin ich seltsamerweise nicht auf die Idee gekommen zu beten.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Das ist eine gute Frage. Da mache ich mir ab und zu meine Gedanken und komme immer zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich kein Leben nach dem Tod gibt. Was allerdings ein bisschen ein untröstlicher Gedanke ist.

Warum ist es wahrscheinlicher?
Das ist eine gefühlsmäßige Sache. Ich denke eher, es ist nach dem Leben vorbei. Ich finde es nicht schön und die Menschheit auch nicht. Dadurch entsteht eben der Glaube an ein Leben nach dem Tod, weil es dann angenehmer ist, mit dem Ableben klar zu kommen.
Zur Zeit kann man feststellen, dass es sehr starken Zulauf zu irgendwelchen Sekten gibt und inzwischen einen übertriebenen Hang zur Astrologie, den ich absolut albern finde. Ich kenne nicht mal das Sternzeichen meiner Kinder.

Was sind Sie für ein Sternzeichen?
Ich bin Skorpion. Das weiß ich zufällig. Aber ich kenne auch meinen Aszendenten nicht und ich bin auch ein ganz untypischer Skorpion. Da käme es auf den Aszendenten an, heißt es immer. Das finde ich dann noch besonders albern. Das ist der momentane Trieb der Menschheit, der in heutiger Zeit verstärkt ist, wo sowieso gewisse Werteverluste und Unorientiertheit zu verzeichnen sind. Der Mensch will die Religion, das ist richtig. Und wenn ihm alte Inhalte fehlen, sucht er sich eben neue.

Welchen Wert halten Sie für absolut richtig und sagen, da stehe ich dahinter?
Sagen wir mal, einen gewissen christlichen Hang zur Nächstenliebe finde ich nicht falsch. Die Nächstenliebe soll natürlich genau so stark sein, wie man sich selber liebt.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Dass alles gut weitergeht und dass wir alle gesund bleiben.

 

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