Arabella Kiesbauer

Starmoderatorin mit österreichischem Charme

Arabella Kiesbauer
Arabella Kiesbauer im Gespräch mit Hanno Gerwin
Arabella Kiesbauer im Gespräch mit Hanno Gerwin

Schon mit 19 Jahren wurde sie von den Medien entdeckt. Seitdem ist sie die vergangenen 12 Jahren täglich im Fernsehen zu sehen. Arabella Kiesbauer, die gebbürtige Österreicherin mit typischem Wiener Charme, moderierte jahrelang die Pro 7 Talkshow „Arabella“. Dann kam der Riesenerfolg: „Starmania“, eine österreichische Superstar-Talentsuche. Ganz Österreich fieberte mit, denn mit ihrer Show erzielte die Moderatorin an manchen Abenden einen unglaublichen Marktanteil von 95 Prozent.
Arabella bekam von ihrem afrikanischen Vater den dunklen Teint mit, von ihrer Berliner Mutter das schlagfertige Mundwerk. Diese Kombination brachte eine ungewöhnliche Moderatorin hervor, die keinem Thema ausweicht.

 

Arabella Kiesbauer, von Ihrem afrikanischen Vater haben Sie das warme Herz, von ihrer deutschen Mutter die Schlagfertigkeit. Welche Rolle spielen für sie ihre Wurzeln?
Diese Eigenschaften macht mich natürlich aus. Ich bin wirklich gesegnet. Vom Papa die Herzlichkeit. Das ist typisch afrikanisch. Von meiner Mama habe ich die deutsch-österreichische Schlagfertigkeit. Meine Mama ist Sudetendeutsche und als kleines Kind mit ihrer Mutter nach Wien gekommen. Mit Mitte 20 ging sie auf Grund ihrer Liebe zum Beruf am Theater nach Deutschland.

Hat Ihnen Ihre Mutter den Weg in die Öffentlichkeit und in die Medien eröffnet? Hat sie vielleicht Talente an Sie weitergegeben?
Das könnte ich mir gut vorstellen. Aber auch von meiner Großmutter habe ich Talente. Ich komme aus einem Weiberhaushalt. Ich bin in Wien bei meiner Großmutter aufgewachsen. Auch sie war schon sehr, sehr schlagfertig und rhetorisch sehr geschult. Sie war eine richtige Powerfrau. Auch meine Mama ist in dieser Tradition entsprechend veranlagt. Aller guten Dinge sind drei. Darum reihe ich mich ein, wie die Perle in die Perlenkette.

Was haben Ihre Mutter und Ihre Großmutter richtig gut gemacht, wovon Sie sagen können, das habe ich fürs Leben?
Meine Eltern - damit betitele ich meine Mutter und meine Großmutter - haben mich sehr, sehr gut erzogen. Ich kann keine Kritik an ihnen üben. Der größte Verdienst ist sicherlich, dass sie mich mit sehr, sehr viel Liebe aufgezogen haben. Ich weiß immer, egal was passiert und egal was ist, dass ich immer zu ihnen kommen kann.

Was bedeutet sehr, sehr gut erzogen? Meinen Sie damit, sich perfekt zu benehmen oder vielleicht was anderes?
Doch, auch das meine ich damit. Meine Großmutter war auf eine gewisse Art und Weise auch eine strenge Frau. Aber sie musste mir nie drohen, sondern sie strahlte eine natürliche Autorität aus. Sie legte sehr viel Wert auf meine Schulbildung und auf meine berufliche Ausbildung. Sie strahlte sehr viel Herzenswärme aus.

Welche Rolle spielt für Sie der schwarze Kontinent Afrika? Fasziniert er sie? Möchten Sie ihn gerne näher kennen lernen?
Ich wollte Afrika gerne näher kennen lernen und habe den Kontinent auch kennen gelernt. Ich bin durch Afrika gereist, natürlich auch auf den Spuren meines Vaters und meiner eigenen Geschichte. Ich bin sicherlich auch sehr, sehr europäisch und wahrscheinlich sehr österreichisch, genauer gesagt sehr, sehr wienerisch.

Die afrikanische Kultur unterscheidet sich von der europäischen, auch die Religion, die Frömmigkeit, Heilungsmethoden u.s.w.. Haben Sie je eine Beziehung zur afrikanischen Lebensweise gefunden oder ist sie Ihnen genau so fremd wie für andere vielleicht auch?
Nein, ich habe eine Beziehung dazu entwickelt. Zwar bin ich katholisch erzogen worden, allerdings bin ich mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten und habe mir mittlerweile aus vielen, vielen Religionen meinen eigenen Glauben zusammengesucht. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, habe aber durchaus auch eine abstrakte Sicht der Dinge. Ich glaube an eine Kraft, die jeder von uns in sich trägt und die wir kollektiv dazu nutzen können Dinge zu bewegen und Dinge möglich zu machen. Das geht für manch einen vielleicht in Richtung Intuition, Bauchgefühl, vielleicht auch Mystik.

Sie sprechen dieses Gefühl für das Meditative und für Selbstbesinnung an. Davon steckt vieles auch in der afrikanischen Spiritualität. Können Sie denn zu der Kraft, die Sie eben erwähnten, beten? Ist sie in Ihnen?
Die ist in mir. Und ich bete zu dieser Kraft.

Und können Sie diese Kraft auch um Rat bitten? Bedanken Sie sich bei ihr?
Beides. Meistens bitte ich um Hilfe, meistens für andere. Gar nicht so sehr für mich, denn der liebe Gott passt sowieso auf mich auf. Da fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Für andere Menschen aber bete ich dann. Egal wofür, der eine braucht vielleicht dies, der andere jenes. Für andere bitte ich eher um Geisteshaltungen.

In der Bibel ist sehr viel von Nächstenliebe die Rede oder den Zehn Geboten. Können Sie damit etwas anfangen? Gibt es Texte in der Bibel, die Ihnen etwas bedeuten?
Ich wurde zwar katholisch erzogen, bibelfest bin ich jedoch nicht. Erzogen wurde ich nicht mit einer Frömmigkeit, die mit Bibellesen einher ging, sondern eher mit gelebter Menschlichkeit. In diesem Sinne setze ich mich natürlich absolut für die Zehn Gebote ein und für eine gelebte Menschlichkeit.

Im Juli 1995 wurde ein Briefbombenattentat auf Sie ausgeübt. Sie haben den Anschlag so interpretiert, dass er auf Grund Ihres Engagements für Toleranz und Menschlichkeit initiiert worden sei. In welcher Weise engagieren Sie sich?
Trotz meiner Hautfarbe habe ich natürlich das große Privileg, nicht vorschnell verurteilt zu werden. Ich weiß, dass ich eine Sonderposition einnehme. Und dafür möchte ich anderen etwas zurückgeben. Darum engagiere ich mich. Ob das eine Plattform gegen den Rassismus ist, ob ich bei einem Auftritt über Toleranz spreche oder Schulen besuche, um mit den Schülern zu diskutieren. Das sehe ich als - Mission ist vielleicht ein bisschen übertrieben - etwas, was ich zurückgeben kann, von all dem, was mir an Gutem widerfahren ist.

Als Moderatorin wirken Sie stets fröhlich und lebenslustig. Vielleicht sind Sie privat gar nicht so, oder vielleicht doch? Was machen Sie gegen Missmutigkeit, Einsamkeit oder schlechte Laune?
Ich finde, man muss alles zulassen. Ich bin zwar ein sehr positiver Mensch und ein lebenslustiger dazu. Natürlich habe auch ich Phasen, in denen es mir nicht gut geht oder sehr still bin und in mich gekehrt. Ich bin nicht 24 Stunden am Tag so redselig, wie vielleicht gerade jetzt eben. Das muss man zulassen. Es hat nichts Schlechtes. Es gibt Plus und Minus, Gut und Böse, und es gibt Freude und Trauer.

Was tun Sie gegen Traurigkeit oder schlechte Laune?
Ich glaube nicht, dass man unbedingt etwas dagegen tun muss. Wenn ich sage, man soll es zulassen, dann meine ich damit, dass man sich in dieses Gefühl fallen lassen soll, um zu fühlen, wie das ist. Man muss nicht unbedingt etwas dagegen unternehmen. Bevor man allerdings Depressionen hat und alles im Leben nur noch schwarz sieht, muss man etwas tun und auch wieder die Lebensfreude entdecken. Dass man jedoch nicht immer himmelhochjauchzend ist, sondern auch mal zu Tode betrübt, das finde ich durchaus okay.

Ist dafür nicht auch wieder das Gefühl für sich selbst, dieser ruhende Pol in der eigenen Mitte ausschlaggebend?
Der ruhende Pol zum Einen, zum andern aber auch das Vertrauen darauf, dass es wieder vorbei geht. Auch ich hatte Schicksalsschläge, bei denen das Gefühl der Trauer oder des Schmerzes so sehr überwiegt. Dass ich etwas dagegen unternehmen musste. Da haben mir meine Familie und die wenigen guten Freunde, die ich habe, sehr geholfen.

In Ihren Talkshows haben Sie über ziemlich alles geredet. Zeitweise gab es keine Tabus, was heftig kritisiert wurde. Wie ist das heute? Gibt es Tabus, über die Sie nicht reden würden?
Tabus gab es auch damals, als öffentliche Schelte auf uns niederprasselte. Tabus wird es für mich immer geben. Damit meine ich nicht, Themen nicht anzusprechen. Sondern die Art und Weise, wie ich Themen nicht behandelt haben möchte, wie ich als Moderatorin Fragen nicht stelle oder etwas formuliere oder Antworten, die ich nicht hören möchte, weil sie zu weit gehen.

Können Sie ein Beispiel nennen?
Ja. Die meisten Gäste, die in meine Talkshow kommen, haben ein großes Mitteilungsbedürfnis, das manchmal über das hinaus geht, was ich von ihnen hören möchte. Dann sage ich: „Das solltest du lieber für dich behalten!“

Gibt es allgemeine Tabus, über die man nicht sprechen sollte? Über Sex redet man ja recht offen. Wie ist es aber z.B. mit Religion? Wie intim darf man über Religion reden öffentlich?
Sie haben vollkommen Recht. Man spricht heute leichter und freizügiger über Sex als über Religion oder über ein Glaubensbekenntnis. Ich finde es schade, dass Religion für viele zu einem Tabuthema geworden ist. Ich finde, es ist sehr wichtig, eine öffentlich Diskussion zu führen. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich jetzt hier bin. Zum Thema Glaube hatte ich unlängst in Wien eine Diskussion mit Kardinal Schönborn. Für den Glauben möchte ich eine Lobby gewinnen. Ich möchte den Glauben populär machen.

Das wäre Ihnen schon ein Anliegen?
Ja. Jeder Mensch muss glauben. Ich bin nicht unbedingt davon überzeugt, dass man in einer Institution glauben muss.

„Müssen“ vielleicht nicht. Aber warum sollte die Institution Kirche das Ganze nicht auch fördern, so wie z.B. Erziehung über die Institution Schule gefördert wird? Warum soll das bei der Religion nicht ähnlich funktionieren?
Wenn jemand seinen Weg als Christ, Buddhist oder als Jude findet und er sich in seiner Kirche vertreten fühlt, dann finde ich das ganz wunderbar. Aber man kann niemandem etwas aufzwingen. In Anbetracht der vielen verschiedenen Religionen wäre dies ein Widerspruch. Zu behaupten, die eine Religion sei die einzig Wahre, nur der eine Gott ist der einzig Wahre, wäre intolerant den anderen Religionen gegenüber. Darum muss jeder mit sich selber ausmachen, ob er Jude, Christ, Moslem oder konfessionslos ist und trotzdem glaubt. Das ist alles berechtigt. Und das muss auch berechtigt bleiben.

Auf der anderen Seite muss man natürlich darüber ins Gespräch kommen können. Denn es gibt wahnsinnige Auseinandersetzungen darüber, die eigentlich nur daher stammen, weil die Leute über ihre Religion nicht reden können. Und sich deswegen die Schädel einschlagen.
Ja, um das Miteinanderreden zu fördern bin ich schon seit vielen, vielen Jahren aktiv.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Können Sie sich vorstellen, dass es in irgendeiner Weise weitergeht?
Ich glaube daran, dass diese Kraft – egal, ob man sie Seele nennt - nach dem Tod, , erhalten bleibt, unter uns bleibt. Ich muss zugeben, das glaube ich auch deshalb, weil es mich tröstet. Denn ich habe selber Menschen verloren, an denen ich immer noch sehr hänge.

Haben Sie das Gefühl, dass diese Menschen noch da sind?
Das Gefühl habe ich schon, ja.

Wie stellen Sie sich den Himmel vor?
Abstrakt. Sicherlich nicht so, dass da jetzt einer mit Rauschebart sitzt und durch die Wölkchen auf uns runterkuckt, auch wenn ich oft vom „lieben Gott“ spreche.

Ja, der „lieben Gott“ ist ein gutes Bildnis, unabhängig davon, wie man ihn sich genau vorstellt, auch wenn er vielleicht in einem wohnt.
Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich gerne noch einen Tag mit meiner Großmutter verbringen können.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries