Prof. Dr. Gertrud Höhler

Spitzenberaterin für Wirtschaft und Politik

Gertrud Höhler
Gertrud Höhler im Gespräch mit Hanno Gerwin
Gertrud Höhler im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sie zählt zu den begehrtesten Beraterinnen für Wirtschaft und Politik. Gertrud Höhler berät die Elite der Wirtschaftsbosse und Spitzenpolitiker. Sie war Beraterin von Dr. Alfred Herrhausen, dem Sprecher der Deutschen Bank und Beiratsmitglied im Verteidigungsministerium. Die promovierte Professorin für Literaturwissenschaft ist außerdem Publizistin und gab Bestseller heraus, die Verantwortungsträgern und Meinungsführern Hilfestellung geben sollen. Das neueste Buch von Gertrud Höhler heißt „Jenseits der Gier“ und erzählt vom Luxus des Teilens. Wenn man wie Gertrud Höhler Spitzenhonorare für einzelne Beratungstage bekommt, scheint es leicht, Konsumverzicht zu predigen. Aber Gertrud Höhler geht es in erster Linie nicht um das Materielle oder den Umgang mit Geld, sondern um die Rangfolge der Werte. Ihrer Meinung nach ist der Luxus unserer Zeit das Einfache: Gesundheit, Bewegung, Askese und „Der Himmel hinter den Produkten“.

 

Frau Höhler, wenn man Ihr Buch liest, hat man den Eindruck, dass der ganze Wohlstand, der Luxus und der Reichtum, für den wir alle lange gearbeitet haben – und der für viele Menschen noch immer sehr erstrebenswert ist – nicht das Wahre ist und nicht so wertvoll, wie wir die ganze Zeit gedacht haben. Wie sind Sie zu dieser Erkenntnis gekommen?
Ich glaube, viele Menschen haben diese Erkenntnis, und immer weniger Menschen denken, das sei es nun. Man fühlt, dass man gar nicht mehr frei ist zu sagen: „Eigentlich reicht das für mich, jetzt möchte ich auch ein bisschen Zeit haben und entscheiden, was ich am liebsten tue.“

Aber gilt das für alle Menschen? Oder ist das nicht eigentlich eine relativ luxuriöse Einstellung, die für Menschen gilt, die tatsächlich alles haben, während andere wiederum ganz stark auf der Suche und vielleicht auch mit einer gewissen Bedürftigkeit ausgestattet sind, weil sie Dinge tatsächlich brauchen?
Wir haben heute eine sich verbreiternde Kluft zwischen denen, die immer noch viel haben und viel kaufen können und denen, die so wenig haben, dass es ihre Würde in Frage stellt. Das war vorher nicht so. Und das Motto „Wohlstand für alle“ meint nicht „Überfluss für alle“.

Ihr Buch „Jenseits der Gier“ ist also nicht nur ein Buch für die Reichen, die alles haben, sondern auch für die Menschen, die vielleicht falschen Idealen nachstreben?
Ja, das ist richtig. Wir haben eine Aufwertung von Lebenshaltungen, die ethisch besonders hochwertig sind. Und wir haben endlich jetzt wieder die Genugtuung, dass das wieder ins Gespräch kommt und Hochschätzung erfährt. Vorher schien das in diesem Konsumwahn und dieser Gierphase nichts wert zu sein.

Ich möchte trotzdem noch einmal die andere Seite verstärken: Was hat ein Arbeitsloser, wenn er Ihr Buch liest, davon?
Ein Arbeitsloser findet beispielsweise das, was er vielleicht - und ohne davon zu sprechen - kennt: Er findet ganz einfache Reize und Genüsse beschrieben, zu denen der Konsumknecht überhaupt nicht mehr kommt. In unserem Land ist es völlig daneben, wenn ein Arbeitsloser schildert: „Darf ich euch erzählen, dass ich wieder Zeit habe, in den Sternenhimmel zu gucken? Ich muss nicht irgendwo dabei sein, weil da ein Event läuft. Ich habe die Zeit, mir Gedanken über meine Kindheit zu machen. Ich habe die Zeit, meinen Kindern Geschichten zu erzählen.“
Solches von sich zu geben ist in unserer Gesellschaft tabu, weil sich dann sofort eine gewisse Aggression und Bosheit der anderen meldet, die sagen: „Aha! Du genießt es wohl, dass du nichts zu tun hast. So gut wie du möchten wir es haben.“

An einer Stelle Ihres Buch erwähnen Sie den verstorbenen Papst Johannes Paul II. als positives Beispiel, als einen Mann, der auf Einfachheit setzte und auf persönlichen Wohlstand verzichtete, weil es ihm nichts ausgemacht hatte. Was haben Sie selbst von diesem katholischen Kirchenoberhaupt an positiven Impulsen bekommen?
Ich beobachtete vor allem, wie ein solcher Mann die Jugend der Welt, Millionen von Menschen anzog, da er eine Autorität war, wie sie sonst nirgendwo eine finden. Autorität heißt: Ich bin, der ich bin, hier stehe ich, hier findest du mich immer. Ob du mit meinen Forderungen, meinen Lehren übereinstimmst, ist eine andere Frage. So verhielt sich Papst Johannes Paul II.. Er hat sie alle umarmt. Keiner hatte das Gefühl, er gehe in ein Strafgericht, wenn er zu diesem Papst kam, dessen Lehren er nicht befolgte, sondern alle hatten das Gefühl, hier ist so was wie das Heil.

Bleiben wir bei der Kirche. Sie beraten Führungskräfte in Wirtschaft und Politik. Wenn Sie nun die Kirchenoberen beraten würden, die Bischöfe und die Oberkirchenräte, was würden Sie ihnen pauschal sagen?
Ich komme ja selbst aus einem Theologenhaus. Deshalb sah ich die Kirche viele Jahrzehnte mit den Augen meiner Eltern und erlebte sie mit den Kenntnissen, die ich aus meiner Kindheit und Jugend hatte. Bei uns wurde jeden Abend nach dem Essen in der Bibel gelesen. Mein Vater erklärte uns dann immer, was er gelesen hatte. Wir waren natürlich regelmäßig in der Kirche. Also ich habe eine sehr profunde Bibelkenntnis, die ich niemals missen möchte. Wenn Sie mich also fragen, was ich rate, dann rate ich vor allem das: Leute, ihr müsst nicht sein wie die andern. Denn so sind die andern. Die Menschen kommen zu euch in die Kirche und wollen etwas, das alles übertrifft. Sie wollen die Gnade, weil sie sie dringend brauchen. Sie wollen das, was ihre eigenen Kräfte übersteigt: das Heil, das auf dieser Welt so nicht zu haben ist.

Welche Rolle spielt Ihr persönlicher Glaube bei der Entwicklung Ihrer Werte?
Was das Beschreiben von Wegen zum Heil angeht, kam im Laufe meines Lebens mehr und mehr die Vorsicht in mir auf. Mir wurde immer deutlicher, dass wir den größten Teil der Geheimnisse, die um den persönlichen Gott und um die Rettung durch den Mittler sind, wahrscheinlich nur im Ansatz verstehen.

Ist das der Grund, warum in Ihrem Buch auf das Christliche keinerlei Bezug genommen wird?
Ich möchte gerade wegen des Respekts und der Ehrfurcht vor den Geheimnissen der Botschaft den Leuten zeigen, dass in diesen Botschaften das steckt, was ihnen gut tut. Das versuche ich zu erreichen, indem ich meinen Lesern schildere, was ihnen gut tut, und dann nennen die Menschen es meistens Werte. Was steht denn im Alten Testament? „Der Herr, dein Gott ist ein freundlicher Gott.“ - Er spricht freundlich mit den Seinen, während die sich gerade schwerst verirrt haben.

Wie sehen Sie die evangelische Kirche?
Die evangelische Kirche setzt allein auf das Wort, hat nicht soviel Halt durch Rituale und eine nicht so starke Tradition, die sie zusammenhält und ist dadurch gefährdeter, sich Zeitströmungen hinzugeben. Sie ist in diesem Sinne ärmer und muss sehr aufpassen.

Eine Person wie Jesus Christus, was bedeutet die für Sie persönlich?
Das sind auch Dinge, von denen man nicht unbedingt auf dem Markt redet. Wenn du betest, so geh’ in dein Kämmerlein. D.h. dieses öffentlich zu bereden, ist schon fast ein überschreiten der Grenzen, die da sind. Ich habe über das Thema des verlorenen Sohnes geschrieben, der nicht zurückkehren will, der sagt, er bräuchte keinen Mittler, er wolle unmittelbar zu Gott. Hier können wir sehen, wie die Moderne die Menschen schüttelt und ihnen große Schwierigkeiten auferlegt, weil dieses Sich-in-die-Mitte-stellen eine Eigenschaft des modernen Menschen ist, der sagt: „Wer will mich denn erlösen? Wovon denn? Ich erlöse mich selbst!“ - Insofern ist der Mittler so unentbehrlich wie je zuvor. Diese Einsicht, bei unserem Versuch ziemlich oft zu scheitern, „alleine“ in die Nähe Gottes zu kommen, keinen zu haben, der wie wir ist, Mensch ist und damit die Rettung auch tatsächlich wirksam machen kann, das ist in der modernen Zeit ein noch viel schwierigeres Geheimnis als vielleicht in früheren Zeiten, wo man das Kirchenvolk von Anfang an an der Leine führen konnte.

Jesus ist in der Moderne also unverzichtbarer als in früheren Zeiten?
Ja, weil wir durch die Verlockungen des oberflächlichen Lebens, des Matchrealismus, noch weiter wegdriften von dem, was im Mittelalter präsent war: Der Tod, die Vergänglichkeit, die Zerbrechlichkeit aller Pläne, die Kürze des Lebens. Bei uns sieht das alles besser aus. Wir haben das im Griff, glauben wir. Und dadurch ist die Versuchung viel größer zu sagen: Was soll ich denn mit einem, der mich retten will? Ich rette mich selbst!

Wovor haben Sie selbst Angst?
Das ist eine schwierige Frage. Es ist ja so, dass die Angst ein wichtiger Motor zur Rettung ist, wenn man in den richtigen Momenten und im richtigen bedrohlichen Anlass Angst verspürt. Die Angst ist in dem Sinne eine Kraftquelle, dass wir das fliehen, was zu stark für uns ist oder das bekämpfen, was wir nicht lieben können.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Das ist glaube ich nicht der richtige Ausdruck, nein.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Da ist wieder die Geschichte mit dem Geheimnis. Ich sehe mich da als sehr unvollkommen in meinen Nicht-Informationen. Ich kenne ja die Stellen im Alten und Neuen Testament alle, ich kenne die Zusagen. In der Welt meiner Vorstellungen werde ich aber immer vorsichtiger. Und wenn ich es anderen Menschen erklären soll, die sagen, mit dem Christentum könnten sie überhaupt nichts anfangen, dann sage ich: Pass mal auf! Der Mensch ist eine so verletzliche, eine so sehnsüchtige, eine so hoch sensible Kreatur, dass es nicht sein kann, dass nach ihm nichts kommt.

Es gibt dieses schöne Bild von dem Weizenkorn, das seine eigentliche Bestimmung erst findet, wenn es vollständig zerstört und in der Erde aufgegangen ist.
Ja, das ist das Thema der Vergänglichkeit. Wir sehen das überall in der Naturwissenschaft. In meinem Buch erwähne ich - was mir übrigens zuvor gar nicht so klar war - die Zellteilung als ein Beispiel dafür, dass die Bereitschaft mit anderen zu teilen, immer etwas neues, vollständig lebensfähiges ergibt. Die Zelle kann nur dann zu neuem Leben führen, wenn sie sich teilt und immer wieder teilt.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Was ich mir immer wieder wünsche ist, die Erde in anderen Zeitaltern besichtigen zu können, in früheren, nicht in künftigen, beispielsweise als die Tiere unter sich waren. Weil ich vor den Geschöpfen, die heute zusammengedrängt in Nationalparks leben und die wir dezimieren und ausrotten, so eine ungeheure Ehrfurcht verspüre, weil das so bewundernswert, so staunenswert und schön ist, was der Mensch Schritt für Schritt vernichtet.

 

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