Jürgen Fliege

den evangelischen Pfarrer und Fernsehtalkmaster

Er ist wohl der bekannteste Pfarrer in Deutschland. Jedoch nicht als Prediger ist Jürgen Fliege bekannt geworden, sondern als Talkmaster in der ARD mit seiner gleichnamigen Talkshow "Fliege", die in den Bavaria Studios in München produziert wird. Über 1,5 Millionen Menschen sehen täglich Jürgen Fliege und schätzen an Ihm, dass er gut zuhören kann und auf seine Gäste und deren zahllosen Probleme einfühlsam aufpasst. Für den evangelischen Pfarrer Fliege ist seine Talkshow auch so eine Art Seelsorge, denn auf die Seele der Menschen kommt's ihm an und als Naturtalent in Sachen freier Rede, kann er auch locker erzählen.

 

In Ihren Gesprächen versuchen Sie stets das Innere des Menschen zu erreichen. Was verstehen Sie unter Seele?
Es ist nicht wichtig, dass man Begriffe für etwas findet, sondern dass man ein paar Situationen erzählt, wo man sie spürt. Man kann die Seele die man hat, spüren, wenn man unendlich trauert, wenn man sich unendlich freut, wenn man unendlich staunt. Denn im Staunen nehme ich die Welt wahr, wie groß, wie herrlich, wie unendlich sie ist, und wie klein bin ich! Ich nehme meinen kleinen Körper aber auch bei einem Glücksgefühl wahr. Und ich nehme die Seele wahr, wenn ich nachts träume, denn da muss es bei mir eine Empfangsstation geben, die nicht mein Körper ist.

Ist "Seele" auch ein religiöser Begriff?
Wenn ich definiere, sage ich, ich bin Seele und mein Körper ist mein Freund, der mich begleitet, meinen einzigen den ich habe. Ich nenne ihn auch den letzten Engel, weil er mir Signale meiner Seele gibt, Botschaften, die ich nicht wahrhaben wollte, z.B. dass ich etwas falsch mache, falsch lebe, mich falsch ernähre, falsche Entscheidungen getroffen habe. Von meine Seele aus spüre ich das nicht, aber mein Körper macht es mir deutlich.

Möchten Sie, dass der Mensch an den Punkt kommt, wo er von seiner Seele erzählt?
Ja. Ich richte nicht, wenn mir einer erzählt, er habe die verrücktesten Sachen gemacht. Dann denke ich: O.k., per Strafgesetz wird das ein Problem. Aber für mich, der sich für die Seele des Menschen interessiert, erst mal nicht. Ich suche danach, warum er das tut, wozu diese Seele dieses Theater inszeniert hat, ein Kind zu schänden oder eine Ehe kaputt zu machen. Ich möchte wissen, was dahinter steckt und nicht richten.

Warum machen Sie das, warum ist es Ihnen wichtig, diese Nähe herzustellen?
Wenn man das gefunden hat, was man auf der Erde machen soll, dann macht man das wahrscheinlich, weil man deswegen auf die Welt gekommen ist.
Ich habe mich bemüht, Menschen sehr nahe zu kommen, also sie auch zu begleiten, und diese Schritte, die man an der Seite eines anderen Menschen machen kann, das sind die entscheidende Begegnungen, weswegen man gelebt hat.

Ist das auch ein persönlicher Triumph, wenn Sie sagen, jetzt bin ich gleich bei dir, ich krieg' das hin?
Ja, das ist auch Triumph, das Ego ist immer dabei. Ich kann es nicht leugnen, das ist mein Ehrgeiz, meine Ambition. Ich sehe meine Gäste nur eine Stunde, ich muss alle Aufmerksamkeit die ich habe nutzen, diesen Moment an deiner Seite zu sein. Da bin ich ein Jäger.

Wie geht es Ihnen, wenn es mal nicht klappt? Werden Sie unruhig?
Da werde ich traurig, und finde es schade, dass es nicht geklappt hat. Denn aus einer Begegnung nehme ich den heiligen Ernst einer Begegnung. Im Leben gibt es natürlich noch viele andere Menschen um uns herum, aber wenn wir beide reden gibt es nur dich und mich. Wir beide, wir müssten die Sekunden und Minuten unseres Lebens doch ausfüllen können und deswegen ist mir das "der heilige Moment".

Das ist eine sehr persönliche Sache, die in der Regel nicht vor den Kameras stattfindet. Sie machen es trotzdem und es kommt ja auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern an. Wie sehen Sie das?
Ich kritisiere, dass wir das außen vorlassen, was wir wirklich sind. Ich will den Hausarzt als Freund, den Rechtsanwalt als Freund und ich will den Nachbarn als Freund haben und nicht nur in ihren beruflichen Funktionen. Was wir wirklich sind, mit all unseren Facetten, das lassen wir in einer anonymisierten Gesellschaft immer außen vor. Ich will es reinbringen, weil ich denke, das macht eine wirkliche Begegnung aus, dass mir der Mensch nicht nur seine eine Seite zeigt, sondern möglichst viele, schließlich ist er ein Diamant.

Bestehen Grenzen? Gibt es Momente, in denen Sie sagen, jetzt könnte man vielleicht noch weiter machen, jedoch nicht vor laufender Kamera?
Vor der Sendung mache ich das oft.

Ist da ein richtiger Unterschied zwischen einem persönlichem Gespräch und dem Gespräch vor der Kamera festzustellen?
Manchmal nehme ich in der Tat auch vor der Kamera ein Aus, wenn ich das Gefühl habe, es läuft nicht, es kommt nicht an. Dann spüre ich bei mir, warum kommt es nicht an, warum trifft es meine Seele nicht? Dann nehme ich mich oft zurück und sage: "Bei mir kommt nichts an!" und dann sind wir sofort beide drin, also sowohl der Gesprächspartner wie auch ich, die Kameraleute sowieso. Der Regisseur bekommt die Panik, der Redakteur denkt: "Der schmeißt die Sendung!" Aber es geht dann auf einer ganz anderen, viel tieferen Ebene weiter. Es ist dann einfach spannender.

Wie ist es mit dieser Diskrepanz, zwischen Jürgen Fliege vor und dann Jürgen Fliege außerhalb der Kamera? Wie stark ist da der Unterschied?
Ich bin sicherlich ein eher humorvoller, grinsender, sarkastischer Mensch als ich vor der Kamera erscheine. Ich bin im Zeichen des Widders geboren und gehe unheimlich gern durch Wände. Wenn Sie mir eine Türe öffnen, verweigere ich geradezu, weil ich durch Wände muss, um mich glücklich zu fühlen. Ich bin viel kreativer als eine Sendung es fordert, aber diese Kreativität nutze ich auch, um aus der Rolle zu fallen. Ich bin viel frecher, viel kecker. Wenn ich in Gemeinden eingeladen werde, um über Kirche zu reden, ist mein Ton viel radikaler, aber meine Liebe auch noch viel größer. Also meine Frechheit, meine Beispiele, meine Bilder. Das bringt mir natürlich auch Kritik ein.

Und Sie lassen die Kritiker dann am Leben?
Das habe ich im Laufe meines Lebens gelernt. Je älter ich werde, um so weniger weiß ich, wer recht hat. Das gilt nicht nur für die Politik, das gilt in meinem Fach Religion sowieso. Wer weiß, dass es noch ein paar andere Systeme gibt, die mindestens so alt sind wie das unsrige, hört auf zu sagen, alle anderen seien blöde.

Das klingt nach Selbsterkenntnis. Haben Sie das Gefühl, sich gut zu kennen, oder gibt es Stellen, wo Sie sich selbst eher dunkel empfinden und noch Aufhellungsbedarf brauchen?
Ich kenne meine dunklen Stellen und weiß, dass die als meine Aufgabe vor mir stehen. Ich kenne mich schon ganz gut. Aber ich habe ja auch ein Privileg gehabt, nämlich während meiner ganzen Arbeitszeit mich um Seelen kümmern können, während andere Leute Schrauben drehen mussten.

Und wenn man sich um die Seele des andern kümmert, kümmert man sich um seine eigene gleich mit?
Ja, das sind sowieso zwei kommunizierende Röhren, die eine ernährt die andere. Ich glaube nicht mal, dass jeder Mensch eine Seele hat, sondern, dass wir Teile einer größeren Seele sind. Ich bin verwandt mit meinem Vater, meiner Mutter meiner Familie, eventuell sogar mit Tieren und Pflanzen, die zu mir gehören. Da muss es einen indirekten Zusammenhang geben mit vielen anderen Lebewesen und man ist nur ein Teil davon.

Gibt's Dinge wovor Sie Angst haben?
Ja, ganz viele. Um ein Geheimnis zu verraten, ich hatte einen sehr autoritären Vater. Das war ganz schlimm und immer wenn Autoritäten auftauchen, muss ich aufpassen, ob ich da meinen Vater mit verhaue. Das einfachste ist, wenn ich einem Polizisten als Ausdruck von staatlicher Autorität begegne, da muss ich eine Sekunde atmen und dann unterscheiden: das ist Herr Müller und nicht mein Vater.

Gibt es auch große Ängste? Haben Sie z.B. Angst vor dem Tod?
Nein überhaupt nicht. Als Kind hatte ich immer Angst zu ersticken oder im Wasser unterzugehen. Ich habe nur ein einziges Mals erlebt, dass das Sterben grausam war. Das war bei einem staublungekranken Bergarbeiter aus dem Rheinischen, der regelrecht erstickt ist, der sich wirklich gewölbt hat wie eine Raupe. Es war schlimm, diesen Menschen zu beruhigen, die Frau, die Kinder, die alle dabei waren. Alles andere war fast durch die Bank weg ein seliges ruhiges Sterben.

Die tatsächliche Arbeit als Pfarrer hat Sie sehr geprägt. Welche Rolle spielt für Sie dieses Pfarrersein, was man mit Ihnen sofort in Verbindung bringt und worauf Sie sich auch stützen?
Manchmal ist das unglücklich, denn das Volk hat Generationen von Pfarrern abzuarbeiten. Wenn man als Pfarrer ein bisschen bunter oder schillernder ist, als es vielleicht Kollegen und Kolleginnen sind, hat man eine Menge Vorurteile, abzuarbeiten.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder Gemeindepfarrer zu sein?
Ich habe mittlerweile so viel Ahnung vom Fernsehen und Kommunikation und Radio, dass man mich einsetzen wird, um unseren jungen Leuten etwas von den Geheimnissen dieser Medien beizubringen. Ich würde mein Herz dafür geben zu sagen, Radio- und Fernsehandachten gibt es nur von Pfarrern, die wirklich da sind und nicht vom Band. Vom Band ist immer die Predigt von gestern, also eingemachtes Zeug.

Würden Sie denn gerne "Das Wort zum Sonntag" machen?
Wenn die Evangelische Kirche Deutschland sagt, mach für uns "Das Wort zum Sonntag", dann würde ich sagen, ja, selbstverständlich. Aber ich mache das erst, wenn ich gefragt werde und kümmere mich nicht um die Diskussion dazu. Professionell gesehen würde ich in der Tat nach Leuten suchen, die bekannt sind. Meinerseits ist die Konfession ganz egal.

Wo unterscheiden Sie noch zwischen evangelischer und katholischer Kirche? Gibt es was, wo Sie sagen, ich möchte aber doch evangelisch sein?
Ja, das gibt's. Ich möchte evangelisch sein, weil der Ansatz da war, dieses riesige Problem und die riesige Gabe Sexualität aufzulösen. Die ganze katholische Kirche lässt sich durch einen einzigen Satz fällen und der heißt: Der Papst heiratet! Daran kann man sehen, dass die Kirche eine einzige Säule hat, und das ist die Tabuisierung von Sexualität. Und die ganze evangelische Kirche kannst Du durch einen einzigen Satz fällen, der heißt: Lasst uns die Wahrheit träumen! Denn sie will nicht, dass wir träumen. Sie will immer geistesgegenwärtig sein. Aber Religion ist eine Sache des Herzens, des Gemütes, des Nächtigens, des Reisens, innere Reisen machen, aber keine Sache der Logik.

Sind Dogmen überflüssig?
Wir sind eine Religion ohne Erfahrung und wenn man Religion wieder lebendig machen will, dann nicht durch Dogmen, sondern durch das Suchen nach religiösen Erfahrungen, denn die hat jeder, die sind nur versteckt wie Träume. Jeder wird zu diesem Satz kommen, sein Leben als Geschenk zu betrachten.

Viele Leute finden sich in diesem Religionsdickicht nicht zurecht und greifen sich irgendwas, was aber nicht unbedingt das ist, was sie wollen. Wie kann sich die Kirche von der Esoterik abgrenzen?
Wir Protestanten haben gesagt, es gibt keine andere Wirklichkeit, keinen Himmel. Da kommst man nicht hin wenn man gestorben ist, da sind auch nicht die toten Kinder. Dann versucht man sich selber einen Weg hineinzubohren, nimmt die Tarotkarten, geht sie zur Wahrsagerin, und besucht auf seinen Wegen die andere Wirklichkeit. Ich habe aber auch einen Weg, der hat mehr Würde und mehr Zuverlässigkeit. Der geht über die Träume und der geht vor allen Dingen über das Austauschen.

Welche Rolle spielt die Bibel?
Um die Bibel überhaupt verstehen zu können, verstehen zu wollen, braucht man Leben. Und nicht Nichtleben. Ich kann mir das Leben nicht aus der Bibel holen. Die Bibel besteht aus Texten, Geschichten und Welterfahrungen, die nur dann das Gewürz sind, wenn die Suppe des Lebens da ist. Oft genug verhindert sie aber, Erfahrungen zu machen. Ich kann die Geschichte vom verlorenen Sohn denjenigen predigen und auch beibringen, die ihre Kinder nicht ziehen lassen wollen oder die sie haben ziehen lassen und jetzt nicht wissen, wo sie sind. Da sind Erfahrungen da. Ich sage dann: Jetzt erzähl’ ich Dir die Geschichte vom verlorenen Sohn. Ich kann sie demjenigen predigen, der aus der Kirche austreten will und sage ihm: Geh ruhig, ich segne Dich sogar, Friede sei mit Dir. Da hat er wenigsten mal einen, der ihm gut tut. Aber ich kann nicht vom verlorenen Sohn predigen, wenn keiner einen hat oder gar ein solcher ist. Ich muss das Leben vorher aufsuchen und dann versuchen, ob ich mit meinem Gewürz, meinen Zutaten ein bisschen das Leben des anderen würzen oder neu beleuchten kann. Das Leben ist die Seele und die Heilige Schrift ist das Licht, das man drauf setzt.

Wenn Sie einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Das möchte ich nicht sagen. Es gibt das Heilige, das Private , was ich in der Öffentlichkeit nicht sagen möchte.
Meine Frau hat früher immer Lotto gespielt, weil Sie wollte, dass wir Millionäre werden. Dann habe ich immer gespottet und gesagt, wenn der liebe Gott wirklich wollte, dass wir Geld haben, bräuchte er nicht die deutsche Lottogesellschaft. Und dann kam irgendwann das deutsche Fernsehen.

 

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