Guildo Horn

den Meister der Schlagermusik

Guildo Horn
Guildo Horn im Gespräch mit Hanno Gerwin
Guildo Horn im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er ist der schrille Meister der Schlagermusik. Mit seiner Band, den „Orthopädischen Strümpfen“, gibt Guildo Horn jede Art Schlager zum Besten. Seit dem großartigen Erfolg beim Grand Prix 1998 hat der Meister - wie ihn seine begeisterten Fans nennen - inzwischen jede Menge Preise, Goldene Schallplatten, und auch Erfolge als Kino- und Theaterschauspieler einheimsen können.
Der studierte Diplompädagoge und Musiktherapeut mit dem Image des bunten Schlagervogels, kann aber auch leisere Töne und sensiblere Saiten anschlagen... Mit Auftritten in Kirchen und seinem sozialen Engagement macht Guildo Horn seinem Erfolgstitel „Guildo hat Euch lieb“ alle Ehre und weiß auch sonst, aus allen Lebenssituationen etwas zu machen.

 

Guildo Horn, Sie sind bekannt für Ihr Motto „Guildo hat euch alle lieb“ und für Ihre gute Laune, die Sie stets versprühen. Wie schaffen Sie das und woher nehmen Sie die innere Kraft, all die Leute zu mögen?
Nun, privat bin ich natürlich nicht immer nur gut gelaunt und mag auch nicht immer alles. Auf der Bühne hingegen ist das eine Auszeit für mich. Wenn ich auf der Bühne stehe, bin ich zunächst ganz egoistisch und genieße diese Zeit jenseits von allen Werten, jenseits jeglicher Konventionen. Da schlüpfe ich rein und kann abspannen. Auf der Bühne zu stehen, ist die größte Entspannung für mich, die ich kenne. Dann zünde ich mich selbst an, mache mir selbst Spaß.
Es heißt ja so oft, das Publikum sei dumm. Ich finde, das Publikum ist überhaupt nicht dumm, denn das Publikum merkt alles: Es merkt, wie man drauf ist, ob man ehrlich ist, oder ob man etwas vorspielt.

Und das Publikum mag Sie?
Ja, absolut!

Sind Sie privat völlig anders?
Nee, aber privat bin ich natürlich viel ruhiger, viel zurückgezogener. Ich bin ein Naturliebhaber und habe ganz gerne so wenig Stress wie möglich um mich. Um mich herum mag ich einfach nur Natur, ein paar Tiere.

Wie muss man sich das vorstellen? Gehen Sie in den Park oder in der Wald? Oder fahren Sie in die Berge?
Nein, ich habe einen kleinen Bauernhof. Dort lebe ich. Er liegt direkt am Waldrand. Wir haben ein paar Pferde. Bin ich zu Hause, so renne ich eben im Anzug und mit Schubkarre rum, miste den Stall aus und gehe mit den Hunden spazieren. Dann tanke ich unheimlich auf. Frischluft ist für mich ganz wichtig, denn meinen Beruf übe ich überwiegend in geschlossenen Räumen aus, es sei denn, wir haben Open-Air-Auftritte. Ich habe einfach stets gern einen frischen Wind, der mir um die Nase weht.

Wären Sie Landwirt oder Förster geworden, wenn Sie sich nicht fürs Singen entschieden hätten?
Dazu wäre ich ein bisschen zu unstet. Mit dem, was ich tue, habe ich letztendlich die Not zur Tugend gemacht.
Auf der Bühne mache ich, was ich will. Zack! Es gibt überhaupt nichts, woran ich mich halte und schmeiße z.B. das Programm einfach um. Ein solches Ventil brauche ich unbedingt in meinem Leben.
Wenn man Tiere hat, so muss man stets mit dem Kopf dabei sein. Ich kann nicht andauernd soviel Verantwortung übernehmen. Nur das eine machen, das könnte ich einfach nicht. Ich bin auch ein Vagabund und muss unterwegs sein. Ich muss die Welt sehen, und wenn ich meiner Abgeschiedenheit wieder überdrüssig bin, muss ich auf Menschen treffen und interessante Leute kennen lernen. Es gibt unheimlich viele interessante Menschen. Ja, ich bin irgendwie ein Menschenfreund. In jedem Menschen steckt etwas, was man entdecken kann.

Die Menschen mögen Sie sehr. Glauben Sie, Ihr Song „Guildo hat euch lieb“ wäre beim Grand Prix ein so durchschlagender Erfolg gewesen, wenn die Leute Sie nicht so gemocht hätten?
Heute verhält es sich so, dass die Medien eine gewaltige Power haben. Andauernd wird man mit irgend einem Zeug befönt: Da kann der letzte Schwachmat daherkommen und sich irgendwie chic anziehen. Ich bin nicht der Typ, der so etwas machen will. Denn ich fühle mich viel zu wach im Hirn, um nicht zu sehen, mit welch riesiger Medienwirkung den Leuten suggeriert wird: So und so isser!
Ich habe schon vor dem Grand Prix bereits über 1000 Konzerte gegeben womit ich eine große Zuhörerschaft von über einer Million Leute erreicht habe. Einfach so, auf Live Konzerten. Da lernt man sich natürlich viel besser kennen, als über das Fernsehen oder Zeitungen.

Sie sind Diplommusikpädagoge. Als solcher will man die Menschen auch gerne erreichen und etwas bewirken. Wenn Sie Menschen bewusst trösten müssten, Menschen, die Trost brauchen, weil sie wenig Hoffnung haben, z.B. ältere Leute oder Menschen, die krank sind, wie würden Sie das tun?
Musik ist immer ein unheimlich gutes Mittel, denn irgendwann hören die Argumente auf. Ich kann nur jemandem Trost spenden, der bereit dazu ist, Trost zu empfangen. Ich habe viel im sozialen Bereich gearbeitet und ich bin überhaupt nicht einer, der permanent auf jemanden einwirken möchte, wie: „Du musst auch! Und schau’ doch mal hier! Und die Welt ist schön“, und so weiter und so fort. Man kann bestenfalls Angebote senden.

Wie sähe ein solches Angebot aus? Wenn Sie sich vorstellen, Sie haben einen kranken Menschen, der Ihnen sehr wichtig ist, und Sie möchten ihn trösten, was würden Sie tun?
Wichtig ist zunächst, sich in die Situation des andern hineinzuversetzen und ihm nicht andauernd mit schlauen Sprüchen zu kommen.
Ich bin ohne Vater aufgewachsen. Mein Vater ist sehr früh gestorben. Meine Oma war immer für mich eine Art Vaterersatz und ich habe sie bis in den Tod begleitet. Als ihr Leben zuende ging, habe ich einfach versucht, mit ihr darüber zu reden. Ein Mensch in einer solchen Situation fühlt sich einsam. Dann geht es darum, dem andern die Möglichkeit zu geben, sich zu öffnen und von seinen Ängsten mitzuteilen. Wichtig ist es, mitzufühlen.
Im Bereich der sozialen Arbeit habe ich oft Fachleute und Betreuer erlebt, die sind so was von leidensfähig! Aber irgendwann setze ich eine Grenze. Ich kann wirklich nur bis zu einem gewissen Punkt gehen. Und an diesem Punkt muss mein Gegenüber selbst tätig werden. Jeder muss seinen Weg letztendlich alleine gehen.

Kann man als Pädagoge lernen, sich dabei zurückzunehmen?
Ich glaube, es gibt unterschiedliche Typenmuster oder gewissen Verhaltensweisen, die kann man nicht lernen. Mitgefühl kann man nicht lernen.

Kann man das Nein sagen lernen?
Nein, das glaube ich nicht. Wenn jemand lernt nein zu sagen, dann wird plötzlich die Grenze ganz rigide gesetzt. Wie man mit Menschen umgeht, lernt man sehr früh in der Familie, im sozialen Umfeld, also in der Primärgruppe. Nachher geht man raus in die Welt und wendet das Schema, was man mitbekommen hat, mehr oder weniger an.

Was macht Sie unsicher? Wovor haben Sie Angst? Kennen Sie das Gefühl?
Unsicher!? Pah!
Es kommt immer drauf an, denn auch ich bin nicht unfehlbar. Es gibt ab und zu Momente, wo ich vielleicht keine Lust habe, auf einer Bühne zu stehen, wo ich lieber ein bisschen alleine wäre.

Und Angst? Kennen Sie das?
Ich habe Angst im Hinblick auf Krankheit. Krankheits- und Existenzängste, das sind die größten Ängste, die man haben kann.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Früher habe ich sehr große Angst davor gehabt, da ich sehr früh damit konfrontiert worden bin. Zuerst habe ich meinen Opa verloren, mit sieben Jahren starb dann auch mein Vater. In meiner Familie sind innerhalb kürzester Zeit fünfzehn der engsten Mitglieder gestorben. Wir waren eine so riesige Familie und nach und nach sind sie alle weggestorben. Als ich fünfzehn war starb mein Stiefvater, dann die eine Oma, danach die andere.
Das Thema Tod ist bei uns in der Familie ein großes Thema und als Kind hat mich das enorm beschäftigt. Heute hingegen beschäftige ich mich damit ganz wenig.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Können Sie sich das vorstellen?
Nee, überhaupt nicht. Ich sehe den Menschen als zu unwichtig an, als dass es so etwas gäbe. Das ist eine Erfindung.
Wir sind Organismen auf einem Planeten, in einem Kosmos, in einem Universum. Das ist alles so riesengroß. Warum gerade wir überleben sollten, ist mir echt schleierhaft. Ich glaube an Unendlichkeit von Energie. Irgendwann stirbt man. Und diese Energie, die wirklich nur ganz minimal ist, verpufft in der Unendlichkeit.
Für mich ist wäre ein Leben nach dem Tod mit einem Bewusstsein verbunden. Man würde es bewusst empfinden. Und daran glaube ich überhaupt nicht!

Andererseits ist Ihr Bewusstsein und das meine in diesem riesigen Universum vorhanden. Immerhin wurde es interessanterweise für nötig gefunden, dass dieses Bewusstsein in diesem Universum existiert. Und wenn das für das irdische Leben gilt, warum sollte es nicht wieder so sein? Müsste es überhaupt noch etwas geben, wenn alles zu klein wäre?
Das mag ja alles sein. Ich halte nur einfach die Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, für verschwindend gering. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie so was vonstatten gehen kann. Es könnte auch sein, dass ich irgendwann auf der Wiese stehe, einen Rüssel habe und ein paar riesige Ohren. Persönlich glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod, obwohl ich katholisch erzogen worden bin. Ich war lange Jahre Messdiener.

Haben Sie noch gute Erinnerungen an Ihre Zeit als Messdiener?
Ich habe mich davon abgewendet. Als ich 18 Jahre alt war, musste ich als Zeuge bei einem Verkehrsunfall vor Gericht aussagen. Am Verhandlungstermin bin ich im Gerichtsgebäude herumgestiefelt. Ich sah eine Tür, über der stand „Kirchenaustritte“. Da bin ich reingegangen und aus der Kirche ausgetreten, letztlich, weil mir das einfach so wenig bedeutet hat.
Ich war sehr intensiv in der Kirche. Ich war schon eher zu einem Ritualist geworden. Das Ganze begann mit dem Tod meines Vaters. Ich war damals sieben und habe immer viel mit Gott geredet und gedacht, ich hätte irgendwas mit dem Tod von meinem Vater zu tun.

Hatten Sie Schuldgefühle?
Genau! Ich fühlte mich schuldig, weil ich nicht richtig gebetet hatte. Das verfolgte mich in meinem Leben eine lange Zeit und das bedrängte mich auch.
Als ich 13 war, hatte ich eine Nachhilfelehrerin, die von einem religiösen Wahn besessen war. Sie trieb mich in die Kirche rein und redete mir stets Schuldgefühle ein.

Sie konnte die Schuld nicht nehmen, sondern hat sie verstärkt?
Ja. Das Schlimme in der katholischen Kirche ist das permanente Arbeiten mit der Schuld. Wir Deutsche werden schon mit Schuld geboren, wegen dem Dritten Reich. Und dann haben wir noch Schuld wegen Adam und Eva und dem Sündenfall. Ich habe mich ganz ehrlich sehr intensiv damit gedanklich auseinandergesetzt.
Mit 16 Jahren war ich immer noch heftig am Beten, denn wenn ich nicht gebetet hätte, wäre die Welt untergegangen. Dann starb wieder jemand, wofür ich mich schuldig fühlte. Dann habe ich mich über Jahre hinweg plötzlich dazu entschlossen: Ich bete nie wieder! Denn wenn es einen solchen Gott gibt, der das von mir verlangt, so kann er mich zu gut deutsch kreuzweise!
So habe ich aufgehört zu beten. Zwei Jahre später bin ich dann aus der Kirche ausgetreten. Das war eine Art Ablösungsprozess.

Hat Ihnen nie jemand erklärt, dass das Unsinn ist? Dass man nicht der Schuld wegen beten kann und dass man niemanden dazu zwingen kann?
Ich bekam es so beigebracht.
Wenn ich die Entwicklung der katholischen Kirche, zurückverfolge, so war sie vom frühen Mittelalter an von Gemetzeln bestimmt, andere Leute plattzuhauen, andere Leute zu verbiegen, umzuerziehen und anderen Völker mit Kreuzzügen zu überziehen.

Hat Ihnen niemand die andere Seite nahe gebracht, nämlich die, dass man aus seinem Glauben heraus sehr viel Kraft zum Guten ziehen kann?
Dafür brauche ich nicht in einer Amtskirche zu sein. Ganz Ehrlich!
Ich habe keine Veranlassung dazu, da ich nah bei mir bin. Und ich bin nah bei den Menschen, mit denen ich zu tun habe. Ich glaube, dass ich prinzipiell nach den Zehn Geboten lebe.

Finden Sie die Werte also sinnvoll?
Absolut, ja!

Geht es Ihnen also mehr um die Rituale, um die Amtskirche und um das, was an Verbiegung stattgefunden hat?
Nicht nur bei mir, sondern bei uns allen. Ich unterhalte mich über dieses Thema sehr viel mit Freunden.

Mehrere Prominente haben mir in Gesprächen mitgeteilt, dass es irgendwann mal ein Zuviel gegeben hat. Aber es gibt auch die andere Seite. Es gibt schließlich auch den aufgeklärten Glauben. Es gibt meiner Meinung nach eine echte Frömmigkeit, die sozusagen etwas Gutes bewirkt und uns nicht unter Druck setzt. Wie sehen Sie das?
Ich habe bei der Caritas gearbeitet, wo ich in einem Jugendzentrum meinen Zivildienst absolviert habe. Das Jugendzentrum wurde von Jesuiten geleitet. Ich muss gestehen, dort hat mich das nackte Grauen gepackt!
Wenn sich Menschen einem Glauben zuwenden, so wird das Ganze institutionalisiert. Dann geht es um Macht. Und wir sind Menschen. Das tut sich nicht gut miteinander. Ich habe in meinem Freundeskreis Menschen mit unterschiedlichsten Religionen um mich herum. Das Phänomen der Institutionalisierung kann man in sämtlichen Religionen beobachten, z.B. das Vorgehen radikaler Islamiten! Ich verstehe solche Vorgehensweisen nicht. Mit so etwas will ich überhaupt nichts zu tun haben.

Wenn Sie sich trotz aller Kritik vorstellen würden, es gäbe dieses höhere Wesen Gott als etwas Positives, was Ihnen und allen Menschen gut tun würde. Wie könnte Gott aussehen?
Ich glaube nicht an Gott. Das Einzige, was man finden kann, ist in einem selbst. Die Bibel stellt für mich eine Art Gleichnis dar und ist überhaupt nicht für bare Münze zu nehmen.
So z.B. das Zitat: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen.“ Wenn wir miteinander reden und wir haben einen Draht zueinander, dann ist das schon ein Geschenk, denn jeder Mensch ist einsam. Jeder wird alleine geboren. Man stirbt alleine. Das muss man alles für sich selbst durchmachen. Darum steckt in jedem Menschen eine Sehnsucht, diese Einsamkeit zu überwinden. Ob man’s in einem Gespräch macht, ob man’s mit Musik macht, es passen ganz viele Leute auf irgend eine Weise zusammen. Sie können ein Lied singen und damit ihre Einsamkeit vergessen und mit anderen Spaß haben.
Das ist für mich im Leben das absolute Zünglein an der Waage. Das ist für mich Gott.

Es gibt einen Theologen, der sagt, man solle den Begriff Gott ersetzen. Gott sei Liebe, und wo man Gott sagt, sollte man Liebe sagen. Wenn’s dann stimmt und funktioniert ist es auch in Ordnung. Das ist nicht so dumm, oder?
Nee, das ist eigentlich okay. Aber Konflikte finde ich auch ganz schön.

Nun, in der Liebe gibt es auch mitunter ordentlich Krach, nicht wahr?
Ja, eben. Man kann sich austauschen, man kann auch mal getrennter Meinung sein.
Die Aussage „Der liebe Gott“ und „der ist immer lieb“, das ist wie in einem Disneyfilm!

Guildo hat die Menschen alle lieb! Ist das so?
Klar! Das ist wie beim Spiel mit dem Feuer!

Sie treten unter anderem in Kirchen auf. Warum?
Nun, ich liebe Menschen und da ist es mir egal, wo ich auftrete.

Wie ergeht es Ihnen in der Kirche? Wie empfinden Sie das Publikum? Wie wohl fühlen Sie sich?
Ich fühle mich in einer Kirche genauso wohl wie bei Rock am Ring oder in einem Altersheim. Das ist mir Jacke wie Hose. Ich liebe Kirchen als Gebäude. Ich mag diese bunten Fenster. Es ist dort schön groß und man hat Platz. Akustisch zu spielen ist einfach ein tolles Ding. Das macht mir Spaß. Ansonsten mache ich mir überhaupt keine Gedanken darüber, denn für mich zählen und gelten in diesem Moment keine Standpunkte. So bin ich bin erzogen.
Ich bin kein Befürworter von Hierarchien. Solche ignoriere ich. Für mich ist die Existenz der Menschen wichtig. Und wenn wir miteinander Spaß haben, ist es mir egal, wer was glaubt!

Welche Werte erscheinen Ihnen erhaltenswert? Welche Werte sind für Sie zu einer Art Grundstein geworden?

Z.B. in einer Beziehung bedeutet mir Treue sehr viel. Ich bin ein treuer Mensch. Dafür gehe ich durch die Wand! Freundschaft ist ein sehr bedeutender Wert für mich, auch das Vertrauen.
Was ich überhaupt nicht mag ist Geiz. Der dämlichste Spruch, den ich seit Jahren gehört habe, ist „Geiz ist geil“. Geiz finde ich einfach fürchterlich! Ich mag es nicht, wenn sich Leute auf Positionen ausruhen oder sich gar hinter einer Position verstecken. Ich mag Ehrlichkeit, auch wenn sie ganz brutal ist.

Das können Sie dann auch vertragen?
Ja, klar! Wenn ich an einen Veranstaltungsort komme, so lerne ich die unterschiedlichsten Leute kennen, vom Konzertveranstalter, über Pressevertreter, bis hin zu der Frau, die sauber macht. Es kann sein, dass mir gerade diese Frau viel näher ist, als jeder andere, der mir vielleicht irgendwie zum Vorteil gereichen würde. Dann unterhalte ich mich mit dieser Person. Das ist mir persönlich viel wert.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Eine wichtige Sache ist die Gesundheit. Ohne Gesundheit geht überhaupt nichts. Das wünsche ich mir für uns alle: Eine Portion Gesundheit!

 

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