Amelie Fried

die Romanautorin und Talkshowmoderatorin

Amelie Fried ist Tochter eines Verlegers und einer Buchhändlerin. Sie hat Germanistik, Theaterwissenschaft und Publizistik studiert, die Hochschule für Fernsehen und Film abgeschlossen und schon parallel dazu beim Bayerischen Rundfunk moderiert. Dann kam "Live" vom ZDF aus der Frankfurter Oper und andere Talkshows und Amelie Fried bekam auf dem Höhepunkt ihrer Fernsehkarriere viele Fernsehpreise. Dann wurde es ruhiger um sie, denn ihre Kinder kamen auf die Welt und Amelie Fried setzte neue Prioritäten. Sie begann zu schreiben, zunächst Kinderbücher, dann unterhaltsame Romane über Frauen, Männer und Beziehungskisten. Inzwischen ist Amelie Fried eine absolute Erfolgsautorin und ihre Romane werden außerdem für Kino- und Fernsehen verfilmt.

 

Amelie Fried, Sie kennen beides: die Prominenz als TV-Moderatorin, also das Fernsehgesicht und auch die Prominenz als Buchautorin. Bestehen diesbezüglich Unterschiede?
Na ja, wäre ich nicht schon früher mit dem Fernsehen etwas bekannter geworden, dann hätte ich ein sehr gemütliches Leben in der Anonymität, da Autoren normalerweise überhaupt nicht in Erscheinung treten oder nur sehr peripher, bei Lesungen oder vielleicht mal bei einem Pressetermin. Aber dadurch, dass durch meine Fernsehtätigkeit mein Gesicht schon vorher ein bisschen bekannt war, hat es sich durch die Bücher nur noch ein bisschen verstärkt.

Wären Sie lieber anonym statt bekannt?
Ach, ich reiße mich weder um das Bekanntsein, noch leugne ich die Vorteile, die es gelegentlich hat, wenn man bekannt ist. Ich kenne es seit vielen Jahren nicht mehr anders und ich finde es in Ordnung. Es ist ja nicht so, dass ich nicht irgendwie unbehelligt über eine Straße gehen könnte. Ich habe durchaus noch meine persönlichen Momente, denn ich werde nicht ständig erkannt. Aber ich glaube, ich wäre auch nicht unglücklich geworden, wenn ich nicht berühmt oder bekannter geworden wäre.

Ist es so, dass die Reaktionen von Lesern andere sind als von Fernsehzuschauern, da sich diese vielleicht mehr inhaltlich mit Ihnen beschäftigen?
Ich glaube, das primäre Interesse der Leute ist in erster Linie die Fernsehnase. Sie wollen ganz gern erst mal wissen: Wie ist denn die? Ist die in echt genauso wie im Fernsehen? Das sind die Fragen, das ist das Interesse, das ich dabei spüre. Aber ich merke mehr und mehr, dass die Leute mich auch aufgrund der Bücher kennen und ansprechen. Es geht dann oft darum: "Wieso ist das jetzt so und so ausgegangen, welche Figur ist Ihnen näher?" Und da wollten die Leute vor allem Geschichten wissen.

In Ihrem Buch "Glücksspieler" geht es um ein rivalisierendes Schwesternpaar, um deren Beziehung zu den Männern und natürlich um die Suche nach dem Glück. In diesem Buch ist von Anfang an bis weit über die Mitte hinaus alles Wesentliche durch das Thema Sex bestimmt. Alle Handlungen, alle Bewertungen. Ist das tatsächlich so Ihrer Meinung nach im Leben oder verkauft sich das nur einfach gut?
Nein, ich glaube bei dieser Geschichte war es einfach richtig und wichtig, über dieses Medium zu erzählen. Denn Sex ist, das wissen wir alle, eine ungeheuer vitale Antriebskraft im Menschen, und es passieren unheimlich viele Dinge. Wie viele Dummheiten machen die Leute im Rausch der Hormone? Und was treibt die Leute an, wenn Sex und Leidenschaft ins Spiel kommen? In "Glücksspieler" spielt Sex eine besonders große Rolle, weil eine dieser Schwestern Sex und Liebe permanent verwechselt und das Gefühl hat, sie ist eine Frau, die wahrgenommen wird, wenn sie von Männern begehrt wird. Ihre Schwester hingegen hat die Leidenschaft verloren. Sie lebt eine leidenschaftslose Beziehung mit ihrem Mann und ist darüber unglücklich. Das spielt einfach für alle Figuren eine große Rolle. Auch für den Mann, um den es nachher geht. Er ist eher ein Sexbesessener, Vergnügungssüchtiger, der immer wieder diese Bestätigung, diesen Thrill sucht. Sie haben schon recht, es hat viel mit Sex zu tun, aber es erzählt auch über jede einzelne Figur etwas.

Es ist aber auch ein sehr moralisches Buch, habe ich empfunden. Denn am Ende ist es so, dass die leichtlebige Gelegenheitshure, zur treuen Familienfrau wird und ihre eher egoistische Schwester besinnt sich der inneren Qualitäten ihres Mannes und kehrt zu ihm zurück. Ist das Ihre Absicht gewesen?
Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich in der Tiefe meiner Seele ein so moralischer Mensch bin. Ganz so einfach möchte ich es mir und den Lesern nicht machen. Die Message ist die, dass sozusagen die Liebe das entscheidende ist und nicht das kurzfristige Vergnügen oder der kurzfristige Kick. In dieser Hinsicht stimmt es tatsächlich, dass Kim, eine der Schwestern, wirklich die Liebe entdeckt und tragischerweise nicht behalten kann, während Mona in der Tat erkennt, dass andere Werte ebenso eine Rolle spielen. Es ist ein Lernprozess, wie immer bei den Figuren meiner Bücher.

Wie ist Ihre Moral? Sie sagen, Sie sind ein ungeheuer moralischer Mensch. Was heißt das?
Na ich denke mal, so ganz tief innen versuche ich immer es gut und richtig zu machen. Ich bin immer von den besten Absichten beseelt und habe - bedingt durch mein Elternhaus und die Art wie ich aufgewachsen bin - bestimmte Werte mitbekommen: ein Gefühl für Anstand, für Fairness, für Gerechtigkeit. Werte, die man lernt und nicht immer hinterfragt, die einen prägen.
Moral ist ein Begriff, der heutzutage nicht besonders prickelnd rüberkommt. Dennoch denke ich, sind wir alle von diesen Werten mehr geprägt, als uns vielleicht lieb ist. Manchmal wäre man vielleicht auch gerne ein bisschen unabhängiger von diesen Prägungen. Vielleicht wäre mein Leben viel aufregender, wenn ich eine unmoralische Schlampe sein könnte. Ich kann es leider nicht. Es ist nicht in mir, deswegen muss ich vielleicht auch Bücher schreiben, wo ich mich diesbezüglich wenigstens in meiner Fantasie austoben kann.

Das ist ein gutes Motiv. Dieses Motiv dreht sich jedoch am Ende Ihres Buches. Ist eine gute Moral auch ein Weg, glücklich zu werden?
Ich hadere immer mit diesem Begriff Moral. Moral gefällt mir als Wort nicht. Vielleicht nehmen wir besser das Wort "Werte". Es gibt Werte, die mir im Leben tatsächlich wichtig sind. Man muss aufpassen, dass man in seinen Büchern nicht zu sehr drauf herumreitet, denn das ist dann oft langweilig. Das Interessante an guten Romanen ist, wenn Personen auch amoralisch handeln. Das ist ja das, was uns interessiert. Wie es ist, wenn man sich ordentlich verhält, das wissen wir von uns selber, die meisten zumindest. Es gibt ein anderes Buch von mir, da bringen vier Frauen einen Mann - zumindest fast - um und sind moralisch mitschuldig an dessen Tod. Das war dann ein schwieriges Problem, wie das am Ende ausgeht. Ob sie von der Polizei erwischt werden oder ob sie davonkommen. Ich habe das dann salomonisch gelöst. Die Amoralität interessiert mich mehr, die Moral aber ist so sehr in mir.

Was muss man Ihrer Meinung nach tun, um glücklich zu werden oder zu sein?
Wenn ich das wüsste, dann wäre ich reich und berühmt und hätte eine gutgehende Privatpraxis.

Braucht man das, um glücklich zu sein?
Ich weiß nicht, was man braucht, um glücklich zu sein. Das muss jeder Mensch für sich selbst rausfinden. Wenn ich für etwas in meinen Büchern plädiere, dann dafür, dass die Menschen versuchen sollen herauszufinden, was wirklich ihr Glück ist und sich nicht blenden lassen. Dass sie versuchen den Sachen auf den Grund zu gehen, um herauszufinden, was sie wirklich wollen, um dafür wirklich zu kämpfen.

Wann sind Sie glücklich?
Glück ist ja kein Dauerzustand. Das wäre auch gar nicht zu ertragen. Sondern das sind so kleine Momente, Augenblicke. Wenn ich mit meinen Kindern rumbalge, oder wenn die was Lustiges sagen. Wenn man morgens die Läden aufmacht und, obwohl der Wetterbericht schlecht war, scheint die Sonne. Das sind so diese kleinen Momente wo man sagt, das Leben ist irgendwie schön, es ist toll. Das andere, diesen Dauerzustand, das nennt man eher Zufriedenheit, dass man sein Leben in einer Weise führt, die einem entspricht. Da kann man dann so eine Form von Zufriedenheit erreichen. Aber immerzu glücklich sein, das kann man nicht.

Die Familie, wie sie sagen, spielt eine große Rolle. Sie haben trotz Ihres starken beruflichen Engagements und Ihres Karrierehöhepunkts im Grunde genommen gesagt: Nein, ich will den Schwerpunkt bei der Familie setzen. Warum ist die Familie so wichtig?
Ich habe mir immer Kinder gewünscht. Ich wusste lange nicht, mit welchem Mann. Ich sah mich und Kinder, aber eigentlich keinen Mann dazu. Und dann tauchte plötzlich doch einer auf, von dem ich fand, der könnte es sein. Und das hat sich in der Tat als richtig erwiesen, denn es ist ja nicht einfach eine Familie zu haben, wenn beide berufstätig sind. Daran scheitern viele Menschen. Und davor hatte ich natürlich auch Angst. Bislang bin ich nicht gescheitert. Darüber bin ich sehr dankbar und in der Tat auch glücklich. Meine Kinder, meine Familie geben mir unheimlich viel Spaß, aber auch Stabilität, ein bisschen Sinn. Ich meine, wenn man so ganz allein auf der Welt ist, dann mag das recht spaßig sein, wenn man jung ist. Aber irgendwann fragt man sich, wofür ist man eigentlich hier? Klar, man kann Bücher schreiben, man kann Fernsehsendungen moderieren. Aber so richtig von all dem bleibt ja eigentlich nichts. Kinder hingegen bleiben, und die verändern wirklich die Welt. Ob ich Kinder habe oder nicht, das macht wirklich etwas aus in meinem Leben.

Sie haben auch Kinderbücher geschrieben. Eins davon hat sogar den deutschen Jugendbuchpreis bekommen und zwar, weil darin sehr kindgerecht über Sterben und Tod geredet wird. Wie redet man mit Kindern über ein so schweres Thema?
Ich habe bemerkt, dass Kinder völlig unbefangen mit diesem Thema umgehen, solange wir Erwachsene ihnen nicht diese Befangenheit einimpfen, die wir selber empfinden. Der Auslöser für dieses Buch war ein Todesfall in der Familie, wo mehrere Kinder, also mein Sohn und sein Cousin - sie waren damals fünf Jahre alt - angefangen haben, Fragen zu stellen. Wie kann das sein, dass der Opa jetzt gleichzeitig auf dem Friedhof liegt und im Himmel beim lieben Gott ist? Ja, dachte ich mir, das würde ich auch gerne mal wissen. Oder sie fragten, was hat der Opa an im Sarg? Hat der seinen Anzug an? Ich fand das so Klasse, wie diese Kinder völlig unsentimental und direkt gefragt haben, was sie interessiert. Ich denke, nur auf diese völlig direkte und klare Art und Weise kann und soll man mit Kindern darüber reden. Ich finde Bücher unerträglich, in denen so süßlich von irgendwelchen Wölkchen und Engelchen die Rede ist, die wegschweben und nicht wiederkommen. Das ist alles verlogener Mist. Man muss ehrlich sein. Kinder können eine Menge vertragen und aushalten, und ich glaube gerade bei diesem Thema. Keine Brutalität aber eine klare, ehrliche Haltung ist eigentlich das Richtige.

Wie ist Ihre eigene Einstellung zum Tod? Haben Sie Angst davor?
Ich habe nicht vor dem Tod Angst. Ich habe vor dem Sterben Angst. Ich habe Angst davor, dass mich eine Todesart treffen könnte, die mit Schmerzen, mit Leiden verbunden ist. Vor dem Zustand des Todseins habe ich keine Angst, denn wenn es vorbei ist, dann ist es eben vorbei. Ich bin da relativ pragmatisch und glaube auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich glaube auch nicht an Wiedergeburt, an all diese schönen Dinge. Wenn es vorbei ist, dann ist es vorbei und dann ist es auch gut so. Aber ich wünsche mir halt, dass es möglichst wenig schmerzhaft vonstatten geht.

Haben Sie das Ihren Kindern auch so gesagt, als sie gefragt haben?
Für die Kinder ist es ja nicht einfach, wenn man ihnen sagt: Wenn es vorbei ist, dann ist es vorbei.

Nein, in meinem Buch wird auch angedeutet, dass es Menschen gibt, die an ein Leben nach dem Tod glauben, dass die Seele wandert, dass sie vielleicht zurückkommt. Ich habe alle Möglichkeiten des Glaubens in diesem Buch skizziert, weil ich jedem Menschen zugestehen möchte, das zu glauben, was für ihn richtig ist. Ich bin da nicht so apodiktisch in meinen Aussagen.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion?
Also ich glaube, wir alle sind - ob wir das wollen oder nicht - ganz stark geprägt von Werten, die natürlich im wesentlichen christliche Werte sind. Das muss man ganz klar sagen. Ich bin nicht sehr religiös erzogen worden. Meine Eltern waren beide evangelisch und waren die meiste Zeit auch in der Kirche. Zwischendurch ist mein Vater ausgetreten. Kurz bevor er starb, ist er schnell wieder eingetreten, so nach dem Motto, man weiß ja nie. Meine Mutter war sehr lange auch in kirchlicher Beratungsarbeit engagiert, aber wir waren jetzt kein unheimlich kirchlich geprägter Haushalt. Die christlichen Werte habe ich natürlich bis tief in die Knochen verinnerlicht und ich denke, dass es gerade das ist, was wir an unsere Kinder weitergeben.

Finden Sie das gut? Sie sagen, bis in die Knochen verinnerlicht. Das klingt so ein bisschen: Ich wäre es eigentlich gerne los.
Nein, ich glaube, es gehört einfach zu unserer Kultur dazu. Wir können das nicht ablegen. Wir können nicht in einem Land leben, das christlich geprägt ist und so tun, als gingen uns diese Werte nichts an. Sie prägen unser ganzes Leben. Deshalb habe ich damit auch kein Problem. Ich gehe auch sehr gern in Kirchen, um sie mir unter dem Aspekt Kultur anzuschauen. Übrigens auch Friedhöfe. Ich gehe immer gerne über Friedhöfe. Meine kleine siebenjährige Tochter hat diese merkwürdige Neigung offenbar geerbt. Mit ihr muss ich immer über unseren Dorffriedhof spazieren. Und dann erklärt sie mir immer, wie sie mal mein Grab gestalten wird, wenn ich sterbe, mit Lichterketten und mit Gartenzwergen. Das wird bestimmt sehr hübsch.

Wie ist es, wenn Sie mit Ihren Kindern über Gott reden? Beten Sie mit Ihren Kindern?
Offen gestanden, nicht. Wir üben Religion nicht wirklich aus. Es gibt einige Termine im Jahr, beispielsweise Weihnachten. Da geht einer von uns mit den Kindern in den Kindergottesdienst, weil der andere die Bescherung vorbereiten muss. Das ist wahrscheinlich in den meisten Familien so. Die Schule meiner Kinder - es ist eine Montessorischule - macht viel zum Auftakt eines Schuljahres oder zu bestimmten Anlässen, wie z.B. Erntedank. Da gibt es immer wieder auch Gottesdienste. Das leben wir sehr aktiv mit. Aber der liebe Gott spielt in unserem Familienleben nicht sozusagen eine Rolle.
Gemeinsam beten tun wir nicht.

Stichwort Weihnachten. Wie feiern Sie Weihnachten?
Wie gesagt, nachmittags der Kindergottesdienst, dann singen wir gemeinsam. Mein Mann spielt Gitarre. Er kann zum Glück ein paar Weihnachtslieder auf der Gitarre. Dann lese ich die Weihnachtsgeschichte vor, schließlich gibt es Bescherung und ein schönes Essen. Alles sehr gemütlich, sehr familiär, sehr konventionell, wie ich es auch mit meiner Familie gelebt habe und mein Mann es mit seiner Familie gelebt hat. Wie gesagt, wir sind alle geprägt von dem, was wir so kennen.

Diese Traditionen, dieses Geprägtsein, ist das Ihnen auch wichtig?
Das finde ich schön. Ich denke sehr gerne an meine Kindheit zurück. Meine Mutter hat diese ganze Weihnachtszeit immer ungeheuer liebevoll gestaltet. Ich möchte einfach gern, dass meine Kinder eine ähnlich schöne Erinnerung an ihre Kindheit haben. Deswegen mache ich all die Traditionen und Rituale mit. Vom 1. Advent bis zum Weihnachtsplätzchenbacken. Die Kinder wollen das auch. Sie lieben diese Tradition

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, ein einziges Mal im Leben. Was würden Sie sich wünschen?
Ich würde gerne mal für ein paar Tage ein Mann sein. Ich würde gerne mal rausfinden, wie ihr Kerle eigentlich so tickt, ja. Das fände ich wirklich spannend. Wird wohl schwierig werden.

 

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