Dr. Michel Friedman

Fernsehmoderator und Rechtsanwalt

Michel Friedman ist promovierter Jurist, erfolgreicher Fernsehtalkmeister und einer der prominentesten Juden in Deutschland. Zudem war er Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Was Michel Friedman auch anpackt, es scheint ihn zum Erfolg zu führen. Dabei ist er keineswegs der einfache Typ, der sich überall anpasst. Im Gegenteil: Er streitet gerne und lässt sich so schnell nichts vormachen.

 

Herr Dr. Friedman, Sie waren in vielen Sparten erfolgreich. Was muss man tun, um stets Erfolg zu haben?
Ich habe nicht immer in meinem Leben Erfolg gehabt. Ich bin in vielen Dingen auch gescheitert. Ich begann, Medizin zu studieren und brach ab. In verschiedenen Bereichen habe ich einige Versuche gemacht, die nicht zum Erfolg geführt haben. Aber das wichtigste ist, dass man nicht plant, Karriere zu machen. Denn alles, was man plant, und alles, was man mit der Überschrift "Karriere" macht, engt ein, verändert einen, macht einen zum Opportunisten. Mein Lebensprinzip war einfach, zu experimentieren, zu versuchen, zu riskieren, dabei zu lernen und zu riskieren, zu scheitern. Wenn man dieses Risiko in Kauf nimmt, dann hat man die Option, hier und da einen Akzent zu setzen. Mir ist das geschenkt worden, dafür bin ich sehr dankbar, aber ich bin neugierig auf viele andere Dinge, die auf mich warten.

Das klingt so, als wären Sie überhaupt nicht ehrgeizig.
Ich bin bestimmt nicht ehrgeizig. Mich interessiert nicht der nach außen getragene Erfolg. Mich interessiert nicht, abhaken zu können: mit 20 geplant, mit 30 angekommen. Ich bin ehrgeizig dahingehend, dass ich das was in mir steckt, versuche gelebt zu haben. Mich würde es umbringen, kurz vor dem Tod zu merken, dass ich vielleicht ein guter Schreiner geworden wäre, aber ich habe es nie versucht. Und weil ich es nie versucht habe, habe ich es nie entdeckt. In meinem Leben bin ich auf Entdeckungsreise, und das ist mein Lebensprinzip.

Sie sagen, kurz vor Ihrem Tod. Begleitet Sie die Perspektive, dass Sie irgendwann mal hier abtreten?
Ich bin mir sehr bewusst über die Endlichkeit des Lebens. Das ist etwas, was ich seit meiner Kindheit mit mir trage. Dieses Bewusstsein hat was mit meiner Biographie zu tun. Ich bin auf einem Friedhof aufgewachsen: 48 Menschen meiner Familie sind im Holocaust von Deutschen umgebracht worden. Die Zufälligkeit meines Lebens ist mir im doppelten Sinne bewusst, weil meine Eltern überlebt haben, da ihre Namen auf der Liste Oskar Schindlers standen. Wäre dieser Zufall nicht gewesen, wären auch sie noch ermordet worden, und mich hätte es so jedenfalls nie gegeben. Wenn man als Kind so aufwächst, ist man sich bewusst darüber wie kurz, wie zufällig Leben entsteht, aber auch, wie Leben wieder verschwindet.

Das ist Ihnen in dieser Drastik so schon als Kind bewusst geworden. Wie haben Sie in der Familie darüber gesprochen?
Streitig, nachdenklich, leidenschaftlich, traurig, weinend, lachend, umarmend. Wir haben uns immer damit auseinander gesetzt, das geht nicht anders.

Sie stammen aus einer polnisch-jüdischen Familie. Welche Rolle hat das Judentum, die jüdische Kultur in Ihrer Jugend gespielt?
Eine sehr deutliche und starke. Wer als Kind von Holocaustüberlebenden aufwächst, ist sich aus der Realität der Gegenwart und der Geschichte über sein Judentum außerordentlich bewusst, besonders auch, wer in Deutschland aufwächst, erst recht, weil er mit der politischen Konfrontation, mit der historischen Konfrontation, lebt.
Meine Eltern kamen aus Osteuropa, aus einer Zeit, einer Landschaft, in der das Judentum sehr religiös, sehr kulturell, sehr traditionell gelebt wurde. Mein Vater war in einer sehr frommen jüdischen Familie erzogen worden, auch meine Mutter. Das Ganze wurde natürlich dem Kind weitergegeben. Ich habe damals all das gelernt und mitbekommen, was wichtig ist. Es ist die Tradition, die dahinter steckt. Ich bin sehr bewusst im Judentum aufgewachsen.

Was zählt beispielsweise dazu? Viele Menschen wissen gar nicht, was es heißt, jüdisch leben.
Zum Judentum zählt natürlich - und vor allen Dingen - jüdische Religion. Das heißt, das Wissen um die älteste monotheistische Religion, eine Religion, in der der Messias noch nicht gekommen ist. Wir haben keinen Papst, wir haben keine einzigartige Autorität, jeder Rabbiner ist gleichzeitig sein Oberrabbiner. Dadurch entsteht die Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten einer Religion. Dogmen stehen nicht so sehr im Vordergrund.
Die Religionsgesetze sind: koscher essen, also milchige und fleischige Nahrung trennen (was sehr viel mit der Geschichte des Judentums zu tun hat, insbesondere auch hygienische Gründe) und die Einhaltung des Sabbats als Ruhetag.
Eine Rolle spielt auch die Verknüpfung der jüdischen Religion, die die Ursprungsreligion für das Christentum ist, mit der christlichen Religion. Ohne Judentum kein Christentum. Die Auseinandersetzungen, die Konfrontationen, das alles sind Wissens- und Erfahrenssätze, die man als Kind und Jugendlicher gelernt und gelehrt bekommen hat.

Die positive, die interessante Seite des Judentums müsste besser vermittelt werden, besonders den Auslandreisenden.
Das Judentum ist in der Tat eine sehr nach dem Leben orientierte Religion, eine Dialog-Religion, eine Interpretationsreligion, eine streitige Religion. Das Judentum ist eine Religion, bei der sich z.B. zwei Juden, wenn sie sich mit einem biblischen Satz auseinandersetzen, dies mit großer Leidenschaft tun und sich nicht auf die eine Autorität beziehen können. Sie ist aber auch eine Religion, die sehr deutlich mit Gebot und Verboten versucht, die grundsätzlichen zehn Gebote und Humanismus, soweit eine Religion dies überhaupt den Menschen vermitteln kann, in den Alltag zu übersetzen. Es ist eine Religion, die leider in ihrer kulturellen Übersetzung durch Hitler einen furchtbaren Schlag erlitten hat. Sechs Millionen europäische Juden mit einer europäischen-jiddischen Tradition sind vernichtet worden. Man darf nicht vergessen, dass vor Hitler jiddisches Theater, jiddisches Kino, jiddische Musik existiert hat mit unglaublich vielen Zuschauern. Es gab, man kann das kaum glauben, in den 30er Jahren Hollywoodproduktionen in jiddischer Sprache, die in Osteuropa in den Kinos gezeigt wurden. Das ist weg. Und was jetzt nachkommt, wie weit auch die israelisch-jüdische Kultur hier neue Akzente setzt, das ist eine Frage der nächsten Jahrzehnte und Generationen.

Wo sehen Sie Ihre persönliche Aufgabe, wenn es darum geht, das Judentum in Deutschland anders zu erleben, als sozusagen über die Sünden der Väter, als über das, was an Antisemitismus heute vorhanden ist?
Das Judentum definiert sich nicht aus dem Antisemiten, das Judentum definiert sich auch nicht über Hitler. Das Judentum ist eine 5700 Jahre alte Religion, Tradition und Kultur. Was ich versuche, ist zu vermitteln, dass das Judentum etwas Lebendiges ist, dass die deutschen Nicht-Juden, wenn sie an Juden denken, nicht nur an Friedhöfe, nicht nur an Holocaust-Gedenkstätten denken sollen, sondern auch ein lebendiges religiöses, kulturelles Leben. In einer Stadt wie Berlin, in einer Stadt wie Frankfurt, in einer Stadt wie München wird dies auch im Alltag der Städte deutlich. In anderen Städten, wo es bisher überhaupt kein jüdisches Leben gibt, existiert eine zarte Pflanze. Hier wird es viel zu arbeiten geben, aber ich glaube, es lohnt sich, denn es ist eine Befruchtung und eine Bereicherung, die auf Gegenseitigkeit beruht.

Wie gehen Sie mit Feinden um?
Ich habe kaum Menschen, denen ich feindlich gegenüber stehe. Meine Mutter hat mir, als ich 15, 16 Jahre alt war, einen Satz mitgegeben, den ich zu einer Lebensphilosophie habe werden lassen. Sie sagte mir damals: "Denk' daran, der Hassende ist vergifteter als der Gehasste, denn der Hassende lebt 24 Stunden mit dem Gift seines Hasses." Feindschaft hat etwas mit Hass zu tun. Es gibt kaum Menschen, denen ich solche Gefühle gegenüber entwickelt habe.

Und die, die Ihnen gegenüber diese Gefühle entwickeln, mit denen Sie konfrontiert sind, wie gehen Sie mit denen um?
Ich gehe damit um, ich stelle mich. Sich zu stellen ist die einzige Möglichkeit. Weder lasse ich mich von dieser Art von Konfrontation in Angst versetzen, noch einschüchtern.

Wie kann man Sie ärgern?
Mit Lüge und Intrige, mit Heuchelei und Doppelmoral und wenn man mir - anstatt sich mit mir auseinander zu setzen - abspricht, dass ich es ernst meine.

Wie reagieren Sie dann? Sind Sie nachtragend? Hauen Sie auf den Tisch?
Nachtragend bin ich überhaupt nicht. Ich haue auf den Tisch, bin aufgeregt, angeregt und dann ist es wieder gut so.

Wenn Sie an Kindererziehung denken, was sind die Dinge, von denen Sie sagen, das müssen Kinder unbedingt lernen?
Ich habe alles, was ich heute leben kann, dank meinen Eltern erfahren. Das Wichtigste, was ich weitergeben kann, ist zu sagen: Eltern müssen ihre Kinder ernst nehmen! Das bedeutet, sie lieben und sie respektieren, sich mit ihnen auseinander setzen. Sich so mit ihnen auseinanderzusetzen, dass die Kinder keine Angst haben, zu widersprechen, sondern lernen, dass man eine andere Meinung entfalten kann, dass man widersprechen kann, dass man Druck und Gegendruck lernen muss, aber emotional nie dafür bestraft wird. Wir haben zuhause sehr gestritten und ich habe natürlich als Vier-, Fünf-, Sechsjähriger viel Nonsens erzählt. Aber egal wie die Auseinandersetzung, egal wie der Streit verlief, nachts bekam ich immer einen Gute-Nacht-Kuss.
Das hat mir mein Leben lang geholfen, den Streit zu suchen, mich nicht zu verbiegen, mich nicht anzupassen und damit letztendlich mich zu entdecken.

Sie sind jemand, der sehr engagiert gegen Gewalt vorgeht. Mir sind viele Stellen im Alten Testament in Erinnerung, wo Gewalt durchaus auch als Mittel zum Zweck, zum guten Zweck, akzeptiert wird. Wie sehen Sie das?
Ich bin Jurist, und sie wissen, dass das Institut der Notwehr und der Nothilfe in allen Zivilisationen anerkannt ist. Deswegen muss man immer Ursache und Wirkung differenzieren. Ich bin grundsätzlich gegen das Entstehen von Gewalt und das Legitimieren von Gewalt. Ich glaube, in einer freien Gesellschaft gibt es weder eine religiöse, noch eine politische, noch eine ideologische Begründung für Gewalt. Jede Begründung ist eine Pseudobegründung. Und wenn man Massen damit vernebelt, bleibt es dabei: Es gibt keine Begründung für Gewalt. Menschen müssen lernen, ihre Konflikte auszuhalten und zivilisatorisch zu lösen. Das mag sehr anstrengend sein, aber nichts ist anstrengender als ein Toter. Und nichts ist es wert, dass ein Mensch sein Leben verliert, weil irgendein anderer verblendet war, ideologisch in irgendeiner Form sich hat leiten lassen, diese Handlungen zu begehen.
Wir müssen jungen Menschen beibringen, dass Gewalt kein Instrument der Auseinandersetzungen ist. Ich diskutiere jetzt noch gar nicht die Frage der Minderheiten oder der Ausländer, sondern der Mehrheitsgesellschaft. Wie viel Abweichen lässt du zu, nach wie viel Abweichen hast du sogar Sehnsucht. Ich muss nicht so sein wie du, aber wenn ich nicht mal weiß, dass man anders leben kann, werde ich immer in meinem Echo ersticken.
Und worum es mir geht, dass wir eine Lust, eine Leidenschaft entwickeln, dass wir die Vielfalt der Gesellschaft, die Buntheit der Gesellschaft wollen. Ich hatte in meinem Leben noch nie Angst vor der Vielfalt des Menschen, sondern vor der Einfalt.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, ein einziges Mal, was würden Sie sich wünschen?
Leben lassen, leben lassen, lass' mich leben!

 

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