Andreas Fritzenkötter

Kommunikationsprofi und ehemals „rechte Hand“ Helmut Kohls

Im Hamburger Verlagshaus Heinrich Bauer werden 120 Zeitschriften weltweit mit einer Auflage allein in Deutschland von fast 20 Millionen Exemplaren verantwortet. Über 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an der Produktion beteiligt. Für die gesamte Unternehmenskommunikation ist ein Mann verantwortlich: Andreas Fritzenkötter, ein Kommunikationsprofi, der 10 Jahre lang die Pressearbeit von Altkanzler Helmut Kohl bestimmte.
Der gelernte Journalist kennt beide Seiten: Er weiß wie man als Politiker ungewünschte Nachrichten vermeidet, und er weiß, wie man als Journalist genau an diese Nachrichten herankommt.

 

Andreas Fritzenkötter, Sie sind Journalist in zweifacher Hinsicht. Zum Einen kennen Sie die Seite, in der Politik als verantwortlicher Journalist zu agieren, Nachrichten zu gestalten oder wenn nötig zu unterdrücken. Auf der anderen Seite ist Ihnen auch der Journalismus vertraut, der Nachrichten sucht. Was gefällt Ihnen besser?
Das ist schwer zu sagen. Beides ist ungeheuer reizvoll. Ich habe - ohne mich selber loben zu wollen - meine Arbeit in der Politik nicht zuletzt deswegen ganz gut gemacht, weil ich gelernter Journalist bin. Ich kenne die Bedürfnisse der Medien und Journalisten. Ein ganz wichtiger Punkt in meiner Arbeit war es, Journalisten nicht zu benutzen. Ich habe hingegen versucht, so offen wie möglich, aber auf jeden Fall immer wahrheitsgemäß mit ihnen zu arbeiten.

Trotzdem besteht hin und wieder die Notwendigkeit, den Zeitpunkt einer Nachricht zu bestimmen, damit diese nicht zu früh veröffentlicht wird, damit keine undichten Stellen oder Vermutungen entstehen. Welche Möglichkeiten gibt es, mit Journalisten den richtigen Umgang zu pflegen?
Das beste Mittel ist „Offenheit“. Natürlich können Sie nie verhindern, dass gute Journalisten recherchieren und möglicherweise eine Nachricht zu einem Zeitpunkt entdecken, der für eine Veröffentlichung ungeeignet ist. Wenn aber jemand auf einen bestimmten Punkt gestoßen ist, kann man offen mit ihm reden und ihm sagen, dass man aus den und den Gründen die Nachricht lieber erst in einer Woche veröffentlicht haben möchte. Man sagt dem Journalisten dann auch zu, dass er diese Nachricht exklusiv erhält, wenn er sie jetzt noch unter der Decke hält. Und das funktioniert.

Sie verhandeln?
Ja, ich verhandle. Völlig falsch wäre es, dem Journalisten, der auf einer richtigen Spur ist, zu belügen und zu sagen, du irrst dich oder hast etwas falsches recherchiert. Die Tatsache, die er entdeckt habe, gäbe es gar nicht. Das wäre stets ein Fehler. Das mag mal funktionieren, würde einen aber dauerhaft in Misskredit bringen. Denn irgendwann kommt dann der Punkt, an dem einem nichts mehr geglaubt wird.

Was halten Sie von Journalistenschelte?
Das bringt ganz sicher nichts. Natürlich gibt es immer wieder einzelne Journalisten, deren Verhalten eher Anlass zu Kritik gibt. Aber eine pauschale Journalistenschelte halte ich für völlig unangebracht, denn Journalisten haben in unserer Gesellschaft eine Aufgabe. Sie sollen Politik kritisch begleiten und auch Politiker überwachen. Wo es angebracht ist, sollten sie auch harte Kritik üben.

Sie sind nun für die Unternehmenskommunikation im riesigen Heinrich Bauer Verlag zuständig, der 130 Zeitschriften herausgibt. Von welcher Zeitschrift würden Sie sagen, die gefällt mir, die würde ich mir am Kiosk kaufen?
Das ist schwer zu sagen. Eigentlich müsste ich sagen, fast alle sind mir lieb. Aber nun ist es natürlich so, dass die Frauentitel nicht unbedingt zu meinem Repertoire gehören. Ganz sicher ist es die Programmzeitschrift „TV Movie“. Denn ich bin jemand, der Fernsehen gezielt kommuniziert. D.h., ich setze mich nicht davor schaue mal, was so läuft. Ich suche mir ganz gezielt das aus, was ich sehen möchte, und da ist eine Programmzeitschrift sehr hilfreich.

Unter den Zeitschriften des Verlages sind auch Jugendzeitschriften aufgeführt. Die vielleicht bekannteste ist „Bravo“. Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, dass solche Zeitschriften mit sexuellen Themen zu freizügig umgehen. Manche sagen auch, Abartigkeiten würden als „normal“ dargestellt. Es gäbe mitunter auch massive Kritik an der Beeinflussung der Jugendlichen durch Jugendzeitschriften. Wie sehen Sie das?
Diese Kritik besteht, seit es „Bravo“ gibt. Also seit 40 Jahren etwa. Ich halte es auch für richtig und wichtig, dass man darüber diskutiert. Auf der anderen Seite haben Jugendzeitschriften heuteeine noch größere Bedeutung als vor 30, 40 Jahren, weil sie eine Aufgabe übernehmen, die viele Eltern gar nicht mehr wahrnehmen können oder wollen, z.B. beim Thema Aufklärung. Jugendzeitschriften begleiten die Jugendlichen durch die Pubertät, sie helfen ihnen, sich selbst zu finden und geben Ratschläge. Das halte ich schon für notwendig. Richtig ist natürlich, dass es sich hierbei um eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe handelt. Darum arbeiten wir bei „Bravo“ auch mit professionellen Psychologen zusammen. Die „Bravo“-Redaktion besteht nicht nur aus Journalisten, sondern auch aus ausgebildeten Jugendpsychologen.

Lassen Sie sich auch von Seite der Eltern beeinflussen, wenn vernünftige Kritik vorgebracht wird?
Ja, natürlich. Eine Zeitschrift wie „Bravo“ betreibt natürlich auch regelmäßig Marktforschung, um zu überprüfen, ob man a) die Zielgruppe erreicht und b) wie groß die Akzeptanz bei den Eltern ist. Denn oft sind es die Eltern, die das Taschengeld zur Verfügung stellen müssen, damit Jungen oder Mädchen „Bravo“ kaufen können. Diese Marktforschung wird sehr offen diskutiert. Und natürlich fließt das, was an Kritik oder Anregung kommt, in die Heftkonzeption mit ein.

In der Gesellschaft, gerade auch bei Jugendlichen sind Werte sehr wichtig. Auch die Medien spielen hierbei eine wichtige Rolle, da sie Werte verstärken oder positiv hervorheben können. Welche Werte sind für Sie wichtig in Alltag und Beruf?
Für mich ist Ehrlichkeit ganz wichtig. Ein zweiter, wichtiger Wert ist Verlässlichkeit.

Was bedeuten Ihnen die Zehn Gebote?
Sie sind richtig, weil sie den Menschen ein Wertegerüst geben. Ich glaube aber, jeder würde lügen, wenn er heute behauptet, dass er sie zu hundert Prozent lebt. Für mich persönlich stellen die Zehn Gebote ein Wertegerüst, ein Rahmen dar, in dem ich mich bewege. Aber auch ich kann nicht von mir behaupten, dass ich sie jeden Tag einhalte.

So sind die Zehn Gebote eine Art Richtschnur, an der man sich selber messen kann?
Jeder Mensch ist gut beraten, wenn er sich eine Richtschnur hat, sich einen Rahmen setzt, nach dem er lebt. Das müssen nicht zwingend die Zehn Gebote sein.

Welche Rolle spielt für Sie Religion, der christliche Glaube?
Eine wichtige. Ich glaube, dass jeder Mensch, auch ich persönlich, eine Art Schicksal hat, das ihm vorgegeben ist, nach dem er leben sollte. Für mich ist das ganz wichtig, insbesondere dann, wenn man vielleicht eine nicht so gute Zeit durchlebt: beruflichen Misserfolg, privaten Misserfolg. Gerade dann ist es wichtig zu wissen, dass da etwas ist, was einen leitet und was irgendwann auch wieder eine Kehrtwende dieser eher schlechten Zeit bringen wird.

Können Sie in solchen Situationen mit Gott sprechen? Können Sie ihn als Schöpfer dieses Schicksals erkennen oder akzeptieren?
Ja. Ob ich das nun Gott oder Schicksal nenne, lasse ich mal dahingestellt. Aber natürlich gehe ich in solchen Situationen in mich. Das muss aber nicht in der Kirche sein, das kann auch bei einem Spazierganz sein. Ich höre auf das, was in mir ist. Und wenn das dann Gott ist, dann spreche ich eindeutig zu Gott.

Wann haben Sie gemerkt, dass Ihr Leben Schicksal ist und dieses ein Stück weit in der Hand haben, wenn auch nicht in allen Punkten? Ist das eine Erwachsenenerfahrung oder haben Sie das als Kind auch schon gespürt?
Ich habe es als Kind gespürt. Ich kann es relativ präzise benennen. Meine Mutter starb, als ich 14 war. Und genau in dieser Phase, die gerade für einen pubertierenden Menschen sehr schwierig war, habe ich diese Erfahrung zum ersten Mal gemacht, ohne mir darüber bewusst zu sein. Das Bewusstsein dafür ist erst später gekommen.

Haben Sie die Religion im Elternhaus mitbekommen? Haben Ihre Eltern Religiosität vorgelebt?
Ja, allerdings nicht sehr streng. Das war so, wie bei vielen Menschen. Ostern, Weihnachten und Neujahr gingen wir in die Kirche, zwischendurch natürlich auch. Aber meine Eltern haben schon sehr darauf geachtet, dass wir Kinder Kontakt zur Kirche hatten. Sei es durch Konfirmation, sei es durch kirchliche Jugendgruppen, in denen wir engagiert waren.

Was war das Wichtigste, was Ihnen Ihre Mutter in diesen Jahren, die Sie mit ihr gehabt haben, mitgegeben hat?
Das wichtigste war die Botschaft, immer ehrlich zu sein und offen zu sein und nicht zu lügen.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ich habe natürlich den Wunsch wie alle Menschen, möglichst ohne Krankheit oder Unfall oder Schmerzen zu sterben. Aber vor dem Tod an sich habe ich keine Angst.

Glauben Sie an ein Leben danach?
Die Frage habe ich mir oft gestellt. Ich halte es für relativ müßig, sie zu beantworten. Denn wenn es ein Leben danach gibt, so ist es schön. Wenn es das nicht gibt, ist es egal. Ich kann jedoch nicht sagen, dass der Glaube an ein Leben danach für mich ein Trost wäre.

Manche Menschen trösten sich ganz stark mit dem Gedanken, sie könnten dann verstorbene Personen wiedersehen. Trifft das in Bezug auf Ihre Mutter auch auf Sie zu?
Ich kann das schwer nachvollziehen. Denn wenn es denn so ist, dann ist es ja sehr schön. Und dann kann ich mich darauf freuen. Aber ob es so sein wird, ist absolut im Bereich der Spekulation.

Wovor haben Sie Angst?
Vor Enttäuschung durch andere Menschen, vor Krankheit und Schmerzen.

Wie gehen Sie damit um, wenn Ihnen jemand Schmerzen zufügt, Sie ärgert, Sie kränkt?
Unterschiedlich. Im beruflichen Bereich merke ich mir das und ordne diesen Menschen anders ein als bisher. Das heißt also, ich reduziere mein Vertrauen oder auch sogar die Kontakte ihm gegenüber. Wenn es im privaten Bereich ist, wird es viel schwieriger. Man kann dann eher verzeihen. Beim ersten Mal ganz sicherlich, beim zweiten Mal wird es schwieriger. Und beim dritten Mal breche ich in der Regel die Kontakte ab.

Sind Sie eher der Typ, der auf den Tisch haut oder ziehen Sie sich vielmehr zurück?
Ich ziehe mich zurück und sage auch, warum ich mich zurückziehe. Aber bei gebrochenem Vertrauen ist die Reparaturmöglichkeit relativ schwierig.

Zehn Jahre lang haben Sie die Medienpolitik für den Altbundeskanzler Helmut Kohl gemacht. Damals waren Sie sehr in den Medien präsent und standen auch immer wieder für Helmut Kohl. Helmut Kohl war in den Medien umstritten und wurde oft verspottet. Sein Kopf wurde mit einer Birne verglichen, was recht verletzend ist. Wie haben Sie das empfunden?
Gerade dies mit der Birne war verletzend gemeint. Es hat ihn selber jedoch gar nicht erreicht. Später ist es dann so eine Art Markenzeichen geworden. Helmut Kohl war ohnehin ein gewisses Phänomen, weil er sehr lange regiert hat, im Grunde gegen die Medien, also gegen die veröffentlichte Meinung. Er ist das beste Beweis dafür, dass Medien nur eine begrenzte Macht haben. Und er ist ein Bundeskanzler gewesen, der sehr stark polarisiert hat. Die Leute haben ihn entweder gemocht oder total abgelehnt. Aber nur ganz wenig Menschen haben gesagt, er interessiere sie nicht oder sei ihnen egal. Ich fand sehr faszinierend, wie stark und souverän er damit umgegangen ist. Solche Dinge kamen im Grunde gar nicht an ihn heran.

Hat er Ihnen Vorwürfe gemacht, nach dem Motto, es sei Ihre Schuld, weil Sie ihn in den Medien nicht besser verkauft hätten.
Nein, nein. Die Dinge sind ja zum Glück zu einem Zeitpunkt entstanden, zu dem ich noch gar nicht dabei war. So konnte ich immer sagen, das ist eine Altlast. Wäre ich früher da gewesen, wäre es möglicherweise anders gelaufen. Kritik unter der Gürtellinie, auch Verunglimpfung und ähnliche Dinge, können Sie als Politiker gar nicht an sich ran lassen. Wenn Sie nicht stark genug sind und sagen, das erreicht mich gar nicht, dann würden Sie das nicht aushalten.

Wenn ein Bundeskanzler an der Spitze der öffentlichen Meinung steht und Hunderte oder Tausende von Reportern an jedem Detail interessiert sind, so ist das ja für jemanden, der für Medienarbeit zuständig ist, auch eine ungeheure Belastung. Sie mussten wahrscheinlich rund um die Uhr erreichbar oder im Einsatz gewesen sein. Wie war das für Sie?
Es war so. Ich habe in der Regel um 7.30 Uhr morgens die Morgenlage gemacht, d.h. die Presseübersicht. Das bedeutete, dass ich immer zwischen 6.00 und 6.30 h im Büro war, um die Pressevorschau zu lesen. Die Tage dauerten bis Mitternacht, bis 0.30 Uhr. Auch Samstag und Sonntag war man im Einsatz.. Das Private reduzierte sich natürlich total. Die enge Mitarbeitercrew um Kohl war im Grunde eine Art Familienersatz. Das war aber auch das, was so gut funktioniert hat. Weil wir hatten intern wenig Spannungen, auf gar keinen Fall irgendein Konkurrenzdenken oder dergleichen. Wir waren wie eine verschworene Gemeinschaft, die für Kohl gearbeitet hat. Wir haben ihn alle respektiert. Natürlich teilten wir seine Visionen, was nicht heißen soll, dass wir nicht auch kritisch mit ihm umgegangen sind. Da er als Kanzler so sehr unter Beobachtung stand, hatte er nur in diesem Zirkel die Möglichkeit, offen seine Meinung zu sagen oder eine Position zu revidieren, ohne dass es gleich Folgen hat. Das war eine belastende Zeit, gleichzeitig eine Zeit, die ich überhaupt nicht missen möchte, denn diese Chance, solches zu erleben, bekommt man normalerweise nicht.

Ist Helmut Kohl in dieser Zeit für Sie ein Vorbild geworden?
Ja, in dieser Zeit ganz sicher. Ich habe ihn immer auch als Politiker gut gefunden. In dieser Zeit ist er auch menschlich zum Vorbild geworden.

Wenn Sie einmal einen Wunsch frei hätten, einen einzigen. Was würden Sie sich wünschen?
Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten, denn es gibt nichts, was ich für so einzigartig halten würde, dass ich es jetzt in einen einmaligen Wunsch kleiden könnte.

Das ist ein gutes Zeichen, nicht wahr?
Habe ich auch gerade gedacht, ja. Das ist richtig.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries