Dieter Hildebrandt

den dienstältesten Fernsehkabarettisten

Dieter Hildebrandt
Dieter Hildebrandt im Gespräch mit Hanno Gerwin
Dieter Hildebrandt im Gespräch mit Hanno Gerwin

Seine spitze Zunge setzt er stets zielgerecht ein, um mit seiner Ironie vor allem die Großen der Welt auf die Schippe zu nehmen. Dieter Hildebrandt, Sohn schlesischer Vertriebener, war Mitbegründer der Münchner "Lach- und Schießgesellschaft" und wirkte über zwei Jahrzehnte im "Scheibenwischer" als kritisches, ironisches "Gewissen der Nation" mit. Der Kabarettist hat auch eine interessante Einstellung zur Religion. Auch wenn Pfarrer und Kirche ihr kabarettistisches Fett abbekommen, hält Dieter Hildebrandt an seiner christlichen Religion unbeirrt fest.

 

Herr Hildebrandt, was ist für Sie das Lächerlichste auf der Welt?
Vieles, vieles, vieles. Das Lächerlichste ist z.B. das Beharren darauf, dass alles auf dieser Welt so läuft, wie Gott es lenkt. Nach meinem Motto geht das nicht. Mein Motto lautet: Der Mensch denkt, dass Gott lenkt!

Wer lenkt?
Wir, weil wir gottähnliche Wesen sind. Es geht aus der Art hervor, wie wir Tiere behandelnDiesbezüglich halten wir uns für Gott und sind Gott. Unsere Religionen sind dadurch geprägt, dass wir die Götter sind.

Wenn Sie irgendeine Bewegung in der Welt momentan charakterisieren müssten. Was wäre das Lächerliche daran?
Da fällt mir so vieles ein, Unglaublich lächerlich ist zum Beispiel, was die Verteidigungsminister der NATO über die NATO-Erweiterung sagen. Es ist noch niemand darauf gekommen, dass die Erweiterung nichts anderes bedeutet, als dass Amerika mehr Partner hat, um Waffen zu liefern. Wir erweitern also die Geschäfte der NATO, aber nicht die NATO. Merkwürdig, dass die NATO erweitert werden muss, nachdem wir unseren Hauptfeind gar nicht mehr haben. Das ist ganz lächerlich. Lächerlich ist auch, dass Menschen sagen, das Ende der Utopie sei gekommen. Die Utopien haben sich erfüllt. Wir haben keinen Ost-West-Krieg mehr. Wir haben keine Atomkriegsgefahr mehr.

Ist das der Stoff, mit dem Sie die Leute zum Lachen bringen?<
Ich weiß nicht, manchmal kommen die Leute gar nicht mehr zum Lachen. Ich kann ihnen drei Sachen hintereinander erzählen und die Menschen fangen an atemlos zuzuhören, ohne zu lachen. Das finde ich natürlich das Tollste. Zum Schluss entsteht dann ein großes, schreckliches Gelächter.

Wann ist Ihnen das zum letzten Mal passiert, dass die Leute nicht gelacht haben?
Das passiert mir in der letzten Zeit sehr häufig und die Kritiker kommen dann auf die Idee, dass es vielleicht gar nicht komisch war.

Ein Mißverständnis?
Ein Missverständnis.

Worüber lachen Sie nicht? Was ist das Lachen nicht wert, oder was ist für Sie tabu?
Tabu ist es für mich immer dort, wo Menschen ihre nicht errungene, angeblich überlegene Position benutzen, um bereits Geschlagene noch einmal zu treten.

Können Sie das in einem Beispiel deutlich machen?
Mein lieber, guter Bekannter und Kollege Harald Juhnke hatte immer Freunde, wenn er aus der Entziehungskur kam und versuchte, sieben Shows gleichzeitig zu machen. Alle Sender schätzten sich glücklich, den wiedergeborenen Harald Juhnke, den Säufer, wieder vor die Kamera zu kriegen. Sie bedachten aber nicht, dass sie ihn beruflich so überlasteten, dass er wieder zu Flasche greifen musste. Die Zeitungen nutzten die Situation aus und schrieben wochenlang über diesen Harald Juhnke, um zu sagen was für ein widerlicher Kerl und ein Säufer dieser Mensch gewesen sei. Das fand ich ekelerregend.

Gibt es Tabuthemen, mit denen Sie kein Kabarett machen würden, oder kann man das nicht sagen?
Das entscheide ich immer im jeweiligen Moment. Es gibt Krankheiten, die ich nicht noch kränker machen würde. Damit würde ich Menschen in ihrer Würde beschädigen. Andererseits gibt es Krankheiten, die von sogenannten "Warnern" vor Panikmache - das sind ganz, ganz verdächtige Menschen - gar nicht erst genannt werden. Da bin ich dann wieder anderer Meinung und benutze diese Krankheit, zum Beispiel gegen diese ganzen Initiativen gegen das Nichtbeachten der AIDS-Kranken. Da muss man die Krankheit beim Namen nennen. Das gilt auch für Krebskranke, die von Menschen, die behaupten sie könnten heilen, ausgenutzt werden.

Dahinter steckt ein hoher Anteil moralischer Reflexion darüber, was ins Kabarett kommt und was nicht.
Ja, das entscheide ich in dem Moment, in dem ich den Text schreibe oder improvisiere. Manchmal, wenn ich improvisiere, rutscht mir vielleicht ein Satz heraus, den ich gerne wieder zurückgenommen hätte. Aber bei einer Live-Produktion geht das nicht.

Haben Sie auch Leute verletzt und sich darüber geärgert?
Ja.

Haben Sie sich danach entschuldigt?
Ja, natürlich.

Haben Sie damit kein Problem?
Doch, manchmal schon. Wenn ich denke, es hätte die Person wirklich getroffen, ich mich aber getäuscht habe.

Werden die Entschuldigungen angenommen, oder entstehen Feindschaften, die lange halten?
Ja, es gibt Feindschaften, die lange halten, aber da kann ich nichts machen. Ich bin ja schuld, ich hätte es nie sagen sollen, wenn der andere nachtragend ist. Ich bin ja auch nachtragend.

Wem tragen Sie was nach?
Tja, ich bin halt einfach beleidigt. Es gibt doch unter uns immer diesen lässig hingeworfenen coolen Satz: "Ich lese Kritiken schon lange nicht mehr!" - Ich glaube keinem, der das sagt. Ich glaube sie ärgern sich heimlich, wie ich mich ärgere , über schlechte Kritiken. Vor allem, wenn sie ungerecht sind, was wir ja natürlich sofort feststellen. Eine schlechte Kritik ist meistens eine ungerechte Kritik.

Sie haben sich Zeit ihres Lebens jede Menge Feinde gemacht, darunter auch namhafte Feinde, die bemüht waren, sie vom Bildschirm verschwinden zu lassen. Konnten Sie drüber stehen?
Man verdient ja meistens die Feinde, die man hat. Als ich das Protokoll der Besprechung über die Absetzung der Sendung "Notizen aus der Provinz" vom ZDF las - damals mit dem Intendanten Stolte - freute ich mich richtig. Dem Protokoll zur Folge sprachen sie lange über die Abnutzung meiner Person, meines Geistes, meiner Fähigkeiten und wurden dabei merklich älter. Das heißt, sie überholten mich in diesen Besprechungen um mindestens vier bis fünf Jahre. Ich wurde einfach immer jünger. Denn wenn jemand über den andern urteilt, so hat er den gleichen Abnutzungsprozess, auch wenn er glaubt, er würde immer kräftiger dadurch, dass er dem andern sagt, wie alt er geworden sei.

Hat Ihnen das mal was ausgemacht?
Natürlich macht mir das was aus.

Was machen Sie dann?
Gar nichts.

Wie bewältigt ein Kabarettist Stress?
Er leckt ein bisschen seine Wunden und hält sein Selbstbewahrungsprinzip aufrecht. Wenn er lange genug sehr großzügig war, fühlt er sich wieder wohl.

Was sind Ihre Schwächen?
Eine meiner Schwächen ist die Ungeduld. Ich werde ungeduldig, wenn jemand etwas nicht sofort begreifen möchte oder wenn jemand etwas nicht machen will, was ich von ihm möchte. Ich stampfe häufig - sagen wir mal symbolisch gesehen - so mit dem Fuß auf.

Sind Sie ein Tyrann?
Weiß ich nicht. Das hat man noch nie von mir behauptet. Sie haben von mir gesagt, ich wäre kompromissbereit, allerdings erst nach längerer Zeit. Meine Frau sagt, ich sei ein sturer Kopf, ein schlesischer Esel. Das hat sie erst vorgestern wieder gesagt.

Sagt sie das schon länger?
Ja, das sagt sie immer. Wenn ich beispielsweise Auto fahre, und sie sagt, ich fahre in der falschen Richtung, wenn ich da oder dort hinwolle, müsse ich da lang fahren. Ich behaupte, nein, da ginge es lang, ich wisse es ganz genau! Und dann kommen wir tatsächlich am falschen Ort an und ich glaube es immer noch nicht. Das ist der sture Esel.

Für einen Kabarettisten vielleicht nicht unwichtig.
Ganz und gar nicht, er wird dadurch etwas komisch, genau so komisch wie seine Opfer, und das ist ganz.

Wovor haben sie Angst?
Ich habe Angst davor noch zu leben aber mich nicht mehr mitteilen zu können. Mein Kopf funktioniert, doch mein Cerebralsystem nicht. Davor habe ich wirklich große Angst.

Haben Sie auch Angst vor dem Tod?
Nein, vor dem Tod nicht, das wäre ja dann davon die Erlösung.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja, insofern als ein Teil meines Wesens Energie ist. Diese Energie wird sich umwandeln in etwas anderes. Ich könnte beispielsweise Holz werden, oder eine Amphibie, ich könnte vielleicht auch mehrere Bakterien werden. Irgendwie werde ich nach meinem Tod dazu beitragen, dass es weitergeht.

Das ist keine metaphysische Heimkehr.
Ich bin ja doch auch ein wenig metaphysisch ist in meiner Vorstellung, dass ich zum Beispiel auf dem Münchner Oktoberfest ein Teil einer Bierbank bin wo irgendein Hintern drauf sitzt. Da ist doch Metaphysik drin, oder?

Würde Ihnen das gefallen?
Es käme drauf an welcher.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion?
Ich habe eine Moralvorstellung, eine Vorstellung von Gut und Böse. Wenn ich die nicht hätte, könnte ich kein Kabarett machen. Die Vorstellung, dass ein Mensch Gutes tun könnte, ist für mich von meiner Kindheit an eine traditionelle. Und die Tatsache, dass es Menschen gibt, die das auch tun, bestärkt mich darin, dass eine gewisse Ordnung funktioniert. Die Tatsache, dass das Böse nicht bestraft wird hält mich natürlich von der Religion ein wenig ab. Und zwar deswegen, weil alle Religionen mir versprechen, das würde so sein, das Böse würde bestraft werden. Ich weiß aber, dass das nicht so ist. Die Tatsache, dass Gott Konzentrationslager zugelassen hat, bestärkt mich nicht darin, zu irgendeiner Religion zu gehören. Auch die Tatsache, wie sich die Kirchen der Diktatur gegenüber verhalten haben, hat mich auch nicht in ihre Reihen gedrückt.

Man könnte vielleicht Vorstellungen von Gott haben, die auf so größere Zusammenhänge angelegt sind als die irdischen.
Ja, das ist ja natürlich schön, das liest man dann immer bei den großen Philosophen. Ich habe drei Jahre lang Vorlesungen bei dem katholischen Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini gehört, einem großen Jesuiten. Er sagte, Gott sei nicht zu fassen, Gott sei größer. Die Tatsache, dass es Auschwitz gab, habe Gott als die Zulassung des Teuflischen betrachtet. Das Gute gehe nicht ohne das Böse. Im Guten schlummere das Böse und umgekehrt auch. Man müsse es nur wecken. Das ist die Gottesvorstellung, der ich wirklich nahe stehe: Der große Geist über dem Wasser.

Daran können Sie glauben?
Daran kann ich glauben. Ich glaube nur den Kardinälen nichts und auch den katholischen und evangelischen Bischöfen glaube ich nicht richtig. Früher wurden die Bischofswürden verkauft. Leo Kirch wäre wahrscheinlich auch Bischof, hätte er die Kardinalswürde kaufen können. Ich traue diesen Apparatschik der Kirche nicht über den Weg.

Besuchen Sie Gottesdienste?
Ja, selbstverständlich. Wenn ein Freund von mir sein Kind tauft und meint, ich sollte dabei sein, dann gehe ich hin, um ihn zu stärken. Ich habe auch katholisch geheiratet, weil meine Frau sagte, sie wolle bitte schön katholisch getraut werden. Ich tat es aus Liebe zu meiner Frau. Damit liebte ich aber nicht die Kirche. Auch meine Kinder sind katholisch, während ich evangelisch bin. Aus der Kirche ausgetreten bin ich nicht.

Wenn es kein Bischof gibt, dem Sie glauben können, ist es dann nicht inkonsequent?
Natürlich ist es inkonsequent. Ich kenne einen Diakon und habe an ihm gemerkt, dass es so etwas gibt, wie ein diakonisches Lächeln. Das diakonische Lächeln bedeutet hilflos und ohne Mittel zu sein. Und es gibt Möglichkeiten, der evangelischen Kirche zu helfen, indem man seine Kirchensteuer bezahlt. Natürlich wird man mir sofort sagen, ich sei naiv, ich wisse nicht, wohin das Geld genau fließe. Das ist mir aber in dem Fall egal. Wenn alle aus der evangelischen Kirche austreten würden, gäbe es keine sozialen Leistungen mehr. Dann würden viele Krankenhäuser zumachen müssen. Ich zahle zähneknirschend mit, aber Kirchensteuern müssen sein.

Wie stellen Sie sich Gott vor?
Gott ist so groß, dass er den Verlust dieser Erde vielleicht gar nicht zur Kenntnis nimmt. Die Menschen ruinieren diese Erde und eines Tages wird sie in tausend Stücke fliegen, oder sie wird nicht mehr bewohnbar sein, und wir würden vielleicht versuchen, in irgendwelchen Raumschiffen irgendwo anders hinzukommen, was uns nicht gelingen wird, weil es vermutlich doch nicht so viele bewohnbare Planeten gibt. Aber wir sind drauf und dran, dieses uns von Gott Geschenkte zu verderben, zu zerstören. Vielleicht hat Gott die Erde irgendwann mal als im Endstadium befindlich abgehakt und gesagt: "Es ist ihnen nicht zu helfen!" Irgendwo anders gibt es natürlich Millionen von Erdkugeln im Milchstraßensystem, auf denen Menschen wohnen. Das ist eine Riesen-Riesenschöpfung und alles das ist Gott.

Vielleicht wird er dort neue Plätze schaffen.
Ja, diesen Gott könnte ich mir denken.

Ist es nicht wichtig, dass man sich einen positiven Gott denkt?
Ja, meiner ist auch positiv. Meiner ist ein bisschen fahrlässig und nachlässig mit uns.

Können Sie etwas mit der Vorstellung anfangen, dass Gott im Menschen ist, dass alles von Gott durchdrungen ist, ist?
Ja, natürlich.

Gott als Teil von Ihnen?
Selbstverständlich. Dann gibt es auch den bösen Gott. Gott ist ein Zwilling. Gott ist böse, Gott ist gut, Gott entscheidet und wir denken manchmal ‚Mein Gott! Was für eine falsche Entscheidung.'

Über Kirche und Pastoren wird viel Spott getrieben. Machen Sie das auch?
Ja selbstverständlich. Die Pathetik des Gottesvermittlers: Ich kenne so viele hervorragende evangelische Pastoren, zu denen ich gute Verbindungen pflege. ich stand auch schon auf einigen Kanzeln. Es war immer voll, es wurde immer gelacht. Ich fragte einen katholischen Pfarrer, ob bei ihm im Gottesdienst manchmal gelacht wird. Er antwortete mir: "Bei mir is no nia oiner aus der Dir naus komme, der net oimol glacht hot." Das finde ich wunderbar. Das ist eine gute Einstellung. Ich habe keine Schwierigkeiten mit der Kirche. Ihre Entscheidungen werde ich natürlich immer aufmerksam verfolgen, denn sie sind Politik. Wenn Bischof Dyba etwas sagt, ist es meistens Politik. Ich bin aber auch nicht gegen die Einmischung sondern für die Einmischung. Wenn eingemischt wird, dann sind wir, die Bürger, auch nahezu verpflichtet, diese Entscheidung zu überdenken und zu kommentieren. Und da kommt manchmal etwas bösartiges raus.

Haben Sie schon mal Kirchenkabarett gemacht?
Ja, ich habe Texte für zwei oder drei Kirchentage geschrieben. Wir Moralisten sind eigentlich gar nicht so weit von der Sonntagspredigt entfernt. Ich kenne auch ein paar evangelische Pastoren, von denen ich zu gerne wüsste, wen sie sonntags aufs Korn nehmen, welche Situationen geschildert werden. Ich mag die Pastoren nicht, die sich ihre Predigten schon ein Jahr vorher ausdenken. Ich bin für die aktuellen Pastoren, die das Geschehen im Ort wirklich bestreiten, auf Messers Schneide bringen und richtig Position beziehen. Ich bin auch dafür, dass sie Asyl gewähren und sich wehren. Ich weiß natürlich, dass dies manche Innenminister gar nicht gerne haben. Ich bin der Meinung, dass das genau die Position der Kirche ist. Wenn die Kirche bei einer zu Unrecht angeordneten Ausweisung nicht einschreitet, dann hat sie ihre Position verloren.

 

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