Eva Herman

Buchautorin mit dem Eva-Prinzip

Eva Herman
Eva Herman im Gespräch mit Hanno Gerwin
Eva Herman im Gespräch mit Hanno Gerwin

Lange Zeit vermeldete sie Schlagzeilen – als Tagesschausprecherin. Inzwischen sorgt sie selbst für jede Menge Schlagzeilen: Eva Herman schrieb ein Buch über die neue Weiblichkeit, „Das Eva-Prinzip“. Darin spricht sich die 1958 geborene Journalistin und Talkmasterin gegen Irrwege des Feminismus und falsch verstandene weibliche Selbstverwirklichung aus. In der Emanzipationsbewegung löste Eva Hermans Buch einen Sturm der Entrüstung aus, viel Zustimmung gibt es dagegen bei Frauen, die schon länger für eine klarere Rollenverteilung zwischen Mann und Frau sind. Die Autorin spricht eine deutliche Sprache und scheut den Konflikt nicht.

 

Eva Herman, in Ihrem Buch kommen sehr viele Aspekte des Frauseins, der Frauen-, aber auch der Männerrolle zum Ausdruck. Wenn Sie als Nachrichtenfrau die Aussage Ihres Buches auf den Punkt bringen möchten, wie würden Sie Ihre Botschaft ausdrücken?
Die Aussage ist eine Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft: Wenig Zeit, viel Hetze, viel berufs- und karriereorientiertes Denken. Wir sind eingespannt ins Arbeitsleben und wurden eingespannt ohne es zu merken. Die Frau als billige Arbeitskraft ist vollkommen ins Hamsterrad geraten. Sie ist ausgelaugt und schafft den Spagat nicht mehr zwischen Haushalt, Heim, Familie, Karriere und Kind. Viele bleiben dabei auf der Strecke. Am ungeschütztesten sind hierbei die Kinder, aber auch die Frau, die mit ihren Kräften nicht mehr klarkommt und letztlich natürlich auch der Mann, der vernachlässigt wird. Der Mann selbst ist irritiert und findet seine Position nicht mehr. Familie, Gemeinschaft und die Liebe füreinander brechen auseinander. Wir stehen bereits vor einem Trümmerberg. Einige wollen noch gar nicht diskutieren, was längst überfällig ist.

Gab es einen Punkt, wo Sie nachts schweißgebadet aufwachten und sich sagten, so ginge es nicht mehr oder kam Ihnen der Gedanke zu dem Eva Prinzip langsam?
Vielleicht kam es - ein bisschen überspitz formuliert - mit dem nächtlichen Schweißausbruch. Aber ähnliches kam schon häufiger über mich. Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit diesem Thema, ungefähr seit der Zeit, in der ich Mutter wurde. Die Dinge drehen sich, Ansichten, Wertigkeiten verschieben sich, neue Werte und Gefühle eröffnen sich. Jede Mutter, jeder Vater weiß das. Kurz nach der Entbindung meines Kindes schrieb ich ein Buch über Fernsehfrauen in Deutschland. Dabei ging es um die Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Ich sprach mit Sabine Christiansen, Sandra Maischberger, Petra Gerske. Wenige Jahre später schrieb ich ein Buch über die Notwendigkeit des Stillens. Allarmiert war ich durch die Zahl, dass weltweit 1,5 Millionen Babys jedes Jahr sterben, weil sie nicht gestillt werden. Eine Zahl, die manche Leute unberührt lässt. In Deutschland wird am allerwenigsten gestillt. Danach schrieb ich ein Buch über das sanfte Einschlafen von Kindern. Heute fehlt die Zeit, dass Eltern abends in Ruhe am Bett des Kindes sitzen, mit dem Kind zusammen singen, Einschlafgeschichten.

Ich könnte abends keine Geschichten mehr erzählen. Ich würde sofort einschlafen.
Das kenne ich, das passiert mir auch. Ich weiß aber, dass in über 80% aller Haushalte die Eltern weniger als eine Minute am Bett ihres Kindes zubringen

Das ist aber vielleicht nicht das Problem zur parallelen Karriere.
Leider doch. Es geht immer darum, dass keine Zeit vorhanden ist. Für dieses Schlafbuch habe ich viele Mütter befragt, und die Antwort war fast immer gleich: "Ich arbeite den ganzen Tag, und wenn ich abends nach Hause komme, dann muss ich das Essen auf den Tisch bringen, die Schularbeiten der Kinder angucken, soll eine nette Gattin für meinen Mann sein und auch noch völlig entspannt am Bett meines Kindes sitzen." - Frauen sind völlig überfordert und sagen dann irgendwann "Nein, jetzt Schluss! Ich kann nicht mehr!" Das geht dann wieder zu Lasten der Kinder. Es ist eine Art Atemlosigkeit, die unsere Gesellschaft gepackt hat und die dafür sorgt, dass Werte, Harmonische Werte der Liebe, des Miteinanders auf der Strecke bleiben.

In Ihrem Buch "Das Eva-Prinzip" geht es um das Rollenverständnis der Frau. Sie beziehen Sie dabei auch auf den Schöpfer, der den Menschen als Mann und Frau schuf, das heißt in dieser Unterschiedlichkeit, nicht nur bezüglich der Physiognomie, sondern auch in Bezug auf das Denken. Wollen Sie wirklich darauf hinaus, dass diese Rolle von der Schöpfung so angelegt ist?
Ja, natürlich. Das ist das wichtigste. Das ist heute leider nur sehr schwer öffentlich zu formulieren. In meinem Buch steht letztlich nichts anderes drin, als das, was Gott will, nämlich, dass wir unserer schöpfungsgerechten Aufgabe und Aufteilung gerecht werden. Der Mann ist der kraftvolle, der starke, der aktive, während die Frau die viel empfindsamere ist, die dementsprechend natürlich andere Aufgaben des Vermittelns, des Helfens, des Förderns, des Tragens, des Zuwendens hat. Wenn es wirklich segensreich läuft, dann ist es auch so, dass diese Frau hinter dem Mann steht und auch den Mann segensreich steuert. Sie hat auch eine andere Verbindung nach oben und ist die Brücke von oben.

Eine Brücke in religiösem Sinne?
Eher im Sinne von Empfindung und Empfangen von oben. Die Frau ist geöffneter für diese Dinge.

Es gibt eine ganze Reihe von Berufen, die machen Frauen besser als Männer. Vielleicht hängt das mit dieser Empfindsamkeit zusammen. Frauen sind beispielsweise sehr gute Krankenschwestern. Es ist ja kein Zufall, dass sehr viele Frauen Berufe im pflegerischen Bereich ausüben. Das braucht Berufstätigkeit.
Es wird nicht möglich sein, ein ganzes System umzudrehen. Es müsste, aber davon sind wir Lichtjahre entfernt. Was ich in dem Buch anspreche, ist, dass ab einem sehr wichtigen Zeitpunkt, nämlich dann, wenn Kinder ins Leben von Frauen und Männern kommen, innegehalten und überlegt werden muss, wie es weiter geht.? Die Priorität liegt bei der Familie und den Kindern. Heute ist es schwer zu sagen: Achtet auf eure Kinder, achtet auf eure Familien, haltet zusammen und stellt das Karrierestreben zunächst zurück.

Sie machen ja noch Karriere. Sie machen jetzt zwar nicht mehr die Tagesschau. Aber die Tatsache, dass Sie erfolgreich Bücher schreiben, ist auch eine Form von Karriere. Könnten Sie sich vorstellen, sich tatsächlich nur um Ihr Kind zu kümmern?
Ja, das ist ein großer Wunsch von mir. Ich arbeite daran. Viele, viele Angebote, die ich bekomme, lehne ich ab. Um ein Buch zu schreiben, muss man nicht aus dem Haus. Dass ich hier mit Ihnen sitze oder auf der Frankfurter Buchmesse einige Lesungen gegeben habe liegt natürlich auch daran, dass ich möchte, dass viele Menschen über das Buch diskutieren.

Sie haben Anerkennung bekommen. Viele Frauen, die nicht berufstätig sind, bekommen nicht ausreichend Anerkennung, weder zuhause, noch in der Gesellschaft.
Das ist das größte Problem. Es fehlt nicht nur an gesellschaftlicher oder familiärer, sondern auch an finanzieller Anerkennung. In der heutigen Zeit geht es um Geld, um Macht, um Anerkennung. Wenn man etwas gelten will, versucht man diese Dinge zu erfüllen. Sehr wenige Menschen haben die innere große Kraft zu sagen, es sei ihnen Wurst, was andere denken, wissen, wer sie sind und welchen Weg sie gehen. Dazu braucht man einen guten Glauben. Es müsste eine komplette Veränderung des Systems stattfinden. Man muss lernen Respekt und Achtung vor Müttern und "Nur-Hausfrauen" zu haben, die Großes leisten.

Wir müssten etliche Dinge verändern, die der Frau in ihrer Mutterrolle tatsächlich diese Anerkennung gäben, die jeder Mensch braucht. Es ist ja nicht unanständig, wenn eine Frau sagt, sie wolle dieses Gefühl, jemand besonderes zu sein, von außen zurückgespiegelt bekommen.
Dank und Anerkennung sind genau das, was wir alle für unser Leben brauchen.

Sie sind auch ganz schön dabei, wieder Karriere zu machen, die vielleicht auf der ehrenamtlichen Basis unentgeltlich ist, aber Sie doch sehr fordert.
Man muss immer darauf achten, dass es nicht zuviel wird und sich zu sehr an verschiedenen Stellen engagiert. Viel Leute fragen mich, ob ich jetzt in die Politik ginge. Ich möchte nicht in die Politik, sehe aber den Bedarf.

Sie haben als einen Makel in unserer Gesellschaft die mangelnde Schöpfungsbezogenheit angesprochen. Wie sehen Sie ihren Glauben?
Ich glaube nicht, ich weiß. Ich bin tief überzeugt von der Anwesenheit Gottes, von seinem Werk. Wir leben in seiner Schöpfung. Allein die Tatsache, dass jemand da sitzt, dass er atmet, dass sein Herz schlägt und das Blut zirkuliert, dass wir vier Jahreszeiten haben, die sich immer wieder wiederholen, dass also alles ein einziger Wechsel von großer Lebendigkeit ist - all das ist ein Gottesbeweis, und wir sind mittendrin. Wir schädigen Gottes Natur, die Tiere, uns - wir verstoßen also systematisch gegen alle Gesetze, die er uns gab. Allein dieses Verhalten ist ein großes Nichtwissen und ein nicht empfinden können, was ich sehr traurig finde.

Aber spricht das auch gegen diese Karriere als höchste Priorität?
Ja. Viele haben mich gefragt, wie ich damit umgegangen bin, die Tagesschau an den Nagel zu hängen. Es ist mir überhaupt nie schwergefallen, auch bei all den Anfeindungen. Ich wusste, warum ich's tat und wer hinter mir steht.

Also, hat Ihnen der Glaube die Kraft gegeben?
Ja, nur der Glaube. Sonst nichts.

Hätte eine christliche Gesellschaft das Eva-Prinzip stärker umgesetzt?
Auf jeden Fall. Es geht um Werte, Respekt, Empathie und Hilfe. Wir sind in all den Begriffen heute im Karrierestreben in einer Oberflächlichkeit verhaftet, die unvergleichlich ist zu dem, was mal je gewesen ist. Ich finde, dass wir uns in einem besorgniserregenden Zustand befinden. Es kann uns nur helfen, zurückzufinden zu den christlichen Werten.

Wie ist Geschlechtererziehung im Sinne des Adam- und Eva-Prinzips ihrer Meinung nach zu sehen?
Ich bezeichne das als Feminisierung in der Erziehungspädagogik. Die Schere geht zwischen der Leistung von Mädchen und von Jungen stark auseinander. Ein Junge, der den Kindergarten und Schulsystem durchläuft, wird fast ausschließlich mit Frauen konfrontiert, und Frauen haben in der Regel eine andere Herangehensweise. Den Jungs werden weibliche Verhaltensformen übergestülpt mit denen diese kaum klarkommen. Rangkämpfe, die sie normalerweise in der Schule vornehmen müssen sein, um gewisse Rangordnungen festzulegen, was typisch männlich ist. Frauen verstehen davon gar nichts. Es gibt zwei Geschlechter und die ticken völlig unterschiedlich. Wir müssen auf unsere Jungs achten. Es gibt eine deutlich sichtbare Leistungskrise bei Jungs.

Was würden Sie Müttern raten?
Das Leben überprüfen, nachdenken, diskutieren und die eigene Position versuchen zu finden. Es hilft immer sehr, wenn man ins Gebet geht und sich Gott öffnet. Viele Antworten kommen fast von alleine. Man bekommt gesagt, was richtig ist und was nicht richtig ist. Man muss dann nur den Mut haben, die Wahrheit umzusetzen.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ehrlich gesagt, ich würde mich ganz gerne aus dieser gesamten Öffentlichkeit entfernen.

 

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