Ken Hensley

Rockstar (ehemals bei Uriah Heep)

Ken Hensley
Ken Hensley im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ken Hensley im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er war 10 Jahre bei „Uriah Heep“, von 1970-1980. Dort spielte er Keyboard, sang und war Gitarrist. In diese Zeit fiel natürlich auch der große Hit „Lady in Black“, der heute noch gerne mitgesungen wird, wenn Ken Hensley ihn auf der Bühne präsentiert. Über 50 Studioalben hat die Rocklegende bisher produziert und geht 2014 mit neuem Album „Trouble“ auf Tour.

 

Ken Hensley, wenn Sie sich zurückerinnern an fast 50 Jahre Rockmusik, wie war das damals am Anfang?
Als ich jung war hatte ich den Traum Rockstar zu werden, und ich tat was ich konnte, um jeden Tag einen Schritt näher an mein Ziel zu kommen. Als ich dann meine Chance bekam, war das wirklich aufregend. Das erste Mal, als mich jemand nach einem Autogramm fragte, war das ein großer Tag.

Äußerlich haben Sie sich nicht sehr verändert, trotzdem hat sich viel getan.
Ja, mein Leben hat sich verändert, genau wie das Musikgeschäft. Es ist heute ganz anders und nicht immer angenehm. Es geht einfach ums Geld und nicht um die Musik. Es ist nicht einfach in so einer Welt zu leben, ohne sich und seinen Glauben durch Kompromisse zu verlieren. Mir geben mein Glaube und meine Überzeugung Kraft, den richtigen Weg zu nehmen und nicht den Falschen. Aber das war damals schon eine sehr aufregende Zeit in meinem Leben. Was mir heute viel Spaß macht, ist die Freiheit, Musik entstehen zu lassen, wenn ich mich danach fühle und die Energie da ist.

Und die Energie ist immer da?
Ja, die Energie ist immer da. Wissen Sie, ich bin Christ. Ich wurde im April 1993 sozusagen neugeboren. Mein Leben hat sich seitdem sehr verändert. Daraus wurde für mich eine persönliche Beziehung zu Jesus, auf die ich mich immer stützen kann. Manchmal hält er mich davon ab, etwas verkehrt zu machen. Ich bin also niemals alleine, egal was passiert, ich weiß, er geht mit mir jeden Schritt auf meinem Weg. Das gibt mir die Zuversicht, die ich sonst nirgends gefunden habe.

Wie kam es 1993 dazu, dass sie plötzlich Christ wurden?
Ich war damals in einer tiefen Lebenskrise. Meine Ehe ging schief und ich war einfach unglücklich. Meine Frau und ich gingen damals zur Kirche, weil wir versuchen wollten, unsere Probleme zu lösen. Ich traf einen Pastor, der Presbyterianischen Kirche, mit dem ich viel diskutierte. Eines Tages sagte er zu mir: „Ich habe über Sie nachgedacht. Was Sie brauchen ist eine persönliche Beziehung zu Gott“. Und ich sagte, „natürlich, klar! Nach dem, was ich hinter mir habe, würde Gott wohl kaum mit mir zu tun haben wollen“. Doch der Pastor antwortete: „Doch Sie sind genau die Person, mit der Gott jetzt zu tun haben möchte“. Wir haben dann gebetet, und wenn ich ehrlich bin, sagte ich mir damals, „gut. Alles andere habe ich ausprobiert. Warum eigentlich nicht.“ Und seit der Minute, in der wir zu beten anfingen, hat sich alles geändert. Das war und ist nicht leicht, auch wenn man sich viel Zeit nimmt, ist es schwer. Aber es war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe.

Hat es eine Rolle gespielt, dass Ihr Bandkollege David Byron so plötzlich gestorben ist? Das hat sie sicher belastet.
In der verrückten Welt, in der wir damals lebten, hatte ich viele Probleme mit Alkohol und Drogen, ich habe mir aber niemals persönlich Sorgen gemacht. Ich gehörte zu denen, die sagten, das alles kann mir doch nicht passieren. Als dann das mit David passierte, war ich sehr traurig. Überrascht war ich nicht. Was mich überrascht hat ist, dass es mir nicht auch so ging wie ihm. Ich erinnere mich gut, wie ich nach 16 Jahren ganz plötzlich aufgehört habe Kokain zu nehmen. Man sagte mir damals: Du bist abhängig, du kannst nicht einfach so aufhören. Ich meinte: Dann akzeptiert bitte, dass hier eine höhere Macht mit im Spiel ist. Ich glaube wirklich, hätte Gott nicht eingegriffen, hätte ich mich irgendwann mit meiner Sucht getötet. Doch Gott ließ mich die Drogen in der Toilette herunter spülen. Seit dem hatte ich kein Verlangen mehr danach, das war ein Wunder.

Würden Sie direkt sagen, dass der Glaube Sie vom Kokain weggebracht hat?
Nein, denn das passierte ein Jahr bevor ich neu geboren und gerettet wurde. Heute weiß ich, schon damals war Gott in meinem Leben und hatte offenbar schon diesen Plan. Seit dem ich das verstehe ist es viel leichter, ihm die Kontrolle zu überlassen. Sonst kämen vielleicht Rückfälle und das will ich nicht.

In Ihren Liedern singen Sie eigentlich nicht von Gott oder Jesus, oder man hört es vielleicht nicht so heraus.
Doch, ich singe davon. Ich habe ein Album mit dem Titel „A Glimpse of Glory“ gemacht. 70 Prozent der Songs darauf handeln von Glauben und Zuversicht. Es sind Songs, die Gott preisen. Das Album habe ich privat auf meiner Webseite verkauft und tue es immer noch. Ich habe es auch einer christlichen Plattenfirma in Nashville, Tennesee angeboten. Doch sie wollten die Songs nicht und meinten, ich sollte die Botschaft nicht so offensichtlich vermitteln, sie lieber etwas verschleiern. Ich sagte, das mache ich nicht. In meinen Songs gibt es viele Hinweise auf meinen Glauben. Ein Bespiel ist „The Last Dance“ aus dem Album „Blood on the Highway.” Darin, heißt es: „Um mich und um dich geht es jetzt nicht,/ sondern um die Liebe zu etwas Größerem, außerhalb unserer Sicht./ Es geht darum was wir teilen und was uns vereint, /der, der in unserem Herzen lebt ist hier gemeint.“
In diesem Song heißt es nicht preisen, oder Gloria, doch die Botschaft ist klar, auch wenn Jesus und Gott nicht vorkommen. Der Text hat viel damit zu tun, dass der Glaube für mich das Wichtigste auf der Welt ist. Ich kann meinen Fans nicht mit der Holzhammermethode kommen. Ich stelle ihnen Jesus einfach vor und lasse ihn den Rest tun.

Das ist eine sehr gute Idee.
Ja, wir sollten den heiligen Geist, das für uns machen lassen. Das versuche ich.

Sie haben also großes Vertrauen in den heiligen Geist, der sein Werk alleine macht.
Ich habe gute Gründe. Wenn ich nur auf die letzten 10 Jahre schaue, war er so oft für mich da, wenn es nötig war. Mir ist auch klar, wie wichtig es ist, ihm die Kontrolle zu überlassen. Ich erwarte nicht, dass er alles erledigt, wann und wie ich will. Ich bete auch kaum für mich selbst, sondern dafür, dass sein Wille geschieht. Ich bete schon mal für Andere, auch ganz bestimmte Menschen, wie Freunde oder Familie. Für mich bete ich nicht, weil mir klar ist, dass er weiß, was ich brauche. Er weiß, was nötig ist, damit ich das erreiche, was er von mir will. Es geht darum, dass ich ihm vertraue und auslebe, was er in mich steckt. Ich versuche ihm einfach jeden Morgen, den Tag zurück zu geben, um nach seinem und nicht nach meinem Willen zu leben. Und das klappt wunderbar.

Auf Ihrer CD „Blood on the Highway“ gibt es eine schöne Stelle, die zeigt, wie sie vorsichtig auf Ihre Fans zugehen und ihnen von Ihrem Glauben erzählen, ohne die Zuhörer überdeutlich in eine bestimmte Richtung zu bringen. Es geht um den Glauben, den größeren Plan und das andere Leben, das es noch gibt.
Stimmt, aber auch hier ist die Botschaft etwas versteckt. Der Song ist wichtig. Er handelt von dem psychologischen Problem, eine Karriere zu verarbeiten, die zu Ende ist. Ich hab das 4 oder 5 Jahre lang durchgemacht. Ich schaffte es, dann da raus zu kommen. Ich fing an, ein Buch zu schreiben und fühlte mich besser. Ich habe das lange nicht verstanden. Ich war mal sehr wichtig, warum bin ich es jetzt nicht mehr. Ich kam damit nicht klar. Man muss verstehen, wie schwer das ist, für jeden Entertainer oder Sportler. Irgendwann ist es offensichtlich, das Ende der Karriere ist erreicht. Dann überlegst du: Was mache ich jetzt? Von dieser Herausforderung handelt der Song. Einer meiner Brüder durchlebte zur selben Zeit auch eine Krise. Obwohl dieser Song von mir erzählt, beziehe ich ihn auch auf meinen Bruder. Ich wollte ihm klar machen: Es gibt etwas Höheres und immer etwas, auf das man sich freuen kann. Man kann es mit dieser Zuversicht an einen besseren Ort schaffen und die Welt mit einem neuen Herzen erleben. Aber, man braucht dazu Vertrauen.

Lesen Sie in der Bibel und wenn ja, was ist Ihnen darin besonders wichtig?
Ich lese jeden Tag in der Bibel. Ich habe drei Bücher von Oswald Chambers, mit Losungen, die ich morgens lese. Ich bekomme auch kurze Losungen durch einen Bibelkurs im Radio aus Grand Rapids, Michigan. Ich erhalte sie über ein Büro in Madrid. Für mich sind das Einstiegstexte in den Tag, um mich zu sammeln. In den Losungsbüchern lese ich schon seit über 10 Jahren. Sie enthalten eine Losung für jeden Tag. Und wann immer ich sie lese, geht mir ein Licht auf. So ist das mit Gottes Wort. Es sind inspirierte Worte, die dir geben was du brauchst, das was Gott dich in diesem Moment wissen lassen will. Ich lese den gleichen Satz 15 Mal und dann plötzlich, wird er mir klar. Ich lese also viel in der Bibel und bete regelmäßig. Denn ich ertappe mich oft in Situationen, in denen ich Hilfe brauche. Also bete ich. Das heißt nicht, dass ich immer ein guter Mensch bin.

Aber sie bemühen sich.
Ich bin auch nur ein Mensch, aber ich versuch’s. Doch es klappt nur, wenn ich mich zuerst nach Gott umschaue. Mache ich das nicht, dann scheitere ich.

Aber das ist ein gutes Beispiel. Es zeigt, dass man nicht automatisch ein guter Mensch wird, wenn man an Gott glaubt. Man muss sich weiter darum bemühen und um Vergebung bitten.
Ja, das glaube ich. Und es ist ein Prozess, der nach Gottes Plan funktionieren muss. Er hat schon einen Plan, bevor wir überhaupt geboren werden. Es ist schwer, das zu akzeptieren. Da muss man einfach sagen, man ist unter Kontrolle. Besonders schwer anzunehmen, ist das vielleicht für Männer, denn sie haben selbst gerne die Kontrolle.

Rockstars ganz besonders?
Nicht nur die Rockstars kontrollieren gerne selbst. Man glaubt oft, man kann bestimmen, wo es lang geht, auf der Welt. Und man will die Kontrolle nicht aus der Hand geben. So ist der normale Macho-Mann wohl veranlagt. Er kommt damit nicht klar. Das ist ein schwieriges Thema.

Wenn Sie einmal einen einzigenWunsch frei hätten, was würden Sie sich dann wünschen?
Das ist wirklich schwer. Darauf bin ich nicht vorbereitet. Ich sag’s mal so. Wenn ich mich umschaue und die Grausamkeit und die Gewalt auf der Welt sehe, dann wäre mein Wunsch, dass alle Menschen durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden. Das wäre der einzige Wunsch, der für uns alle Sinn machen würde.

 

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