Jürgen Fürwitt, alias Jott

von „Allee der Kosmonauten“

Er hat eine klare Botschaft und gibt diese in einer Band mit originellem, galaktischem Namen zum Besten, zusammen mit seinem Kollegen Mischa Marin. Jürgen Fürwitt, alias Jott, ist der Kopf und Gründer der „Allee der Kosmonauten“. Die Weite des Weltraums passt auf alle Fälle zur christlichen Botschaft der Musiker. Sie wollen von ihrem Glauben erzählen und das am liebsten europaweit. Deshalb beteiligen sie auch beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix d´Eurovision2005.

 

Jürgen Fürwitt - kurz genannt „Jott“ - von der „Allee der Kosmonauten“, du hast die Band mitgegründet und ganz entscheidend mitbestimmt. Was steckt hinter dem Namen „Allee der Kosmonauten“?
Ursprünglich ist das ein Berliner Straßenname. Es geht jetzt allerdings das von mir in die Welt gesetzte Gerücht um, dass die Straße nach uns benannt wurde, was natürlich nicht stimmt. Wenn wir unterwegs sind, schauen wir uns gerne die Städte an, auch im Osten, den ich sehr mag. In Berlin kamen wir mal nach einer längeren Odyssee in die „Allee der Kosmonauten“. Der Name sprach uns an, weil er irgendwie skurril klingt. Kosmonauten waren die Astronauten aus dem Osten. Zwei weitere Jahre nannte sich unsere Band allerdings noch „Moses“, bis uns Herbert Grönemeyer entdeckte und produzierte. Wir wollten ohnedies einen Schnitt machen. und brauchen einen neuen Bandnamen.

Hat der Name auch mit eurer Botschaft zu tun?
Nein, das hat gar nichts mit der Botschaft zu tun.

Ihr macht bewusst christliche Musik. Das betont Ihr bei jeder Gelegenheit, man hört es aber nicht unbedingt den Texten an.
Wir sind Christen, die Musik machen und das bewusst. Wir setzen uns sehr viel mit unseren Texten auseinander. Es sind auch teilweise Lobpreissongs enthalten. Die normale Rock-Pop-Schiene bedienen wir aber auch. Wenn man unser neues Album betrachtet, so kann man erkennen, dass sehr viel von unserer eigenen Geschichte darin enthalten ist. Unsere Songtexte beschreiben, wie wir unseren Glauben gefunden haben. Insofern sind wir bewusste Christen in einer christlichen Band.

Wollt ihr die Menschen von der christlichen Botschaft überzeugen?
Wenn man das Glück hat, dass einem irgendwann klar wird, dass es einen Gott gibt und dass Jesus Gottes Sohn ist, dann verändert sich das Leben, dass es einen völlig verstrahlt. Dann verspürt man auch die Aufgabe, Menschen davon zu erzählen. Es gibt natürlich verschiedene Wege, das zu tun. Es gibt solche, die den Zeigefinger erheben und sagen: „Ihr macht alles falsch!“ Und es gibt solche, die aus ihrem Leben erzählen. Das spricht mich persönlich mehr an. Wenn ich mich vor fünf Jahren so hätte reden hören, wäre ich wahrscheinlich umgefallen.

Was ist da passiert?
Vor fünf Jahren waren wir eine typische Rockband und waren viel unterwegs, darunter ein halbes Jahr mit Nena auf Tour. Wir waren die Vorband, und wurden damals auch gefeiert. Damals habe ich viel Alkohol getrunken. Mein Leben bestand darin, Erfolg zu haben und mein Ziel war ein Fetisch.

So wie man sich so einen Rocker vorstellt, mit allen Vor- und Nachteilen.
Ja. Wir hatten Glück, keine harten Drogen genommen haben. Es war ein typisches Leben: Tour, trinken, feiern, weiterfahren, ohne Hintergrund. Die Spannungen wurden immer größer. Zwar legten wir auch damals schon Wert auf unsere Texte. Wir lasen sehr viel während unseres Studiums der Germanistik und Literaturwissenschaften und setzten uns durchaus mit der Welt und dem Leben auseinander. 1999 war dann der Punkt erreicht, wo wir nicht mehr wussten, was das alles sollte. Auch für Micha war es ganz krass. Wir saßen abends in der Hotelbar am Klavier, wo sehr schöne Songs entstanden.
Dann passierte es, dass wir durch eine Fügung in die Wormser Gemeinde mitgenommen wurden. Wir hörten zu, was der Pastor von Jesus erzählte. Wir hatten immer schon Respekt vor Jesus, aber er war in meinem Leben weit weg. Dann kam Begriffe wie „Bekehrung“ und „Umkehr“. Mein Weg war irgendwo und ich wusste nicht, wohin. Ich begann, in der Bibel zu lesen und dachte, ‚wenn das stimmt, was hier steht, so wäre es das größte Geschenk aller Zeiten in meinem Leben.’ So stolperte ich hinein. Ich kam mir komisch vor: Am selben Tag wie Micha, zur selben Stunde, im selben Gebiet. Von dem Moment an war es zunächst nicht viel anders. Jesus und Gott sind kein Kaffeeautomat, in den man Geld reinschmeißt. Aber ich merkte plötzlich, dass sich etwas verändert. Es veränderte sich mein Blick, mein Umgang mit Menschen, mein Gefühl für Menschen. Und auf einmal kommt ein Segen. Ich verspürte ein ganz anderes Gefühl. Zum Teil war es auch anstrengend. Es waren fünf Jahre, in denen das wuchs. Gerade in den letzten zwei Jahre habe ich das sehr gemerkt.

Heute sprichst du mit Leuten, denen das ganz fremd ist. Kann man da ruhig sein?
Nein, auf keinen Fall. Das wäre unfair. Das wäre, als säße man zusammen, irgendwo im Wald, und hätte fürchterlichen Durst und würde den anderen nicht mitteilen, wo die Quelle sei, die man selbst schon gefunden hätte. Das Leben hat an Qualität gewonnen, nichts verloren, und man kriegt eine andere Sicht. Ich liebe mein Leben, es ist total spannend. Dieser Erfolg, der sich mit den Zeichen der Zeit ankündigte, ist heute voll da. Das war vorher nie in dem Ausmaß. Trotzdem ist es anders, weil ich im Gebet bin, weil ich mich mit Menschen austausche, die auch im Glauben stehen. Ich glaube, dass jeder Mensch sucht. Mein Leben war wild und spannend, aber leer. Und jetzt ist es wild und spannender und voll.

Äußerlich hat sich also nicht viel verändert?
Nein. Jesus ist einfach ein Freund, der mich hält und trägt. Das hätte ich früher nicht geglaubt.

Gibt es etwas, was du als Christ nie tun würdest?
Es gibt auf jeden Fall Dinge, die ich nicht tun würde, Betrug zum Beispiel oder Lüge. Alle Christen machen Fehler. Wer von sich behauptet, er sei rein, müsste erst noch geboren werden. Da gab es nur einen, und das war Jesus Christus.

Der Song für die Vorentscheidung des Grand Prix d’Eurovision 2005 heißt „Dein Lied“. Damit ist das Lied von Jesus gemeint, seine Botschaft an die Menschen. Man muss allerdings wissen, dass die Botschaft Jesu damit gemeint ist.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, mit unseren Texten aus unserem Leben zu erzählen. Bei der Stelle „dein Lied ist das allerschönste Lied“ wird allerdings deutlich, dass die Botschaft Jesu gemeint ist. Da machen wir kein Geheimnis draus. „Dein Lied ist das allerschönste Lied /überdauert alle Jahre /überdauert uns alle“ ist eine sehr deutliche Botschaft. Natürlich gibt es auch Schelte von Leuten, die sagen, wir sollten mehr über Jesus singen. Stell dir vor, wir gehen zum Grand Prix und sagen: „Ihr alle braucht Jesus!“

Manche Fußballspieler, reißen ihr Trikot hoch, um allen den Jesus-Slogan auf ihrem T-Shirt zu zeigen.
Ja, das steht allerdings in einem anderen Kontext. Sie sind inmitten ihrer Mannschaft, die sich daran freuen. Beim Grand Prix wäre das allerdings nicht im Sinne des Erfinders. Damit würden wir die Leute angreifen. Wir wollen sie nicht angreifen. Die erste Botschaft heißt immer, dass wir die Menschen lieben sollen. Wir entscheiden nicht, wer in Gott ist. Wir entscheiden nicht, wer in Jesus ist. Wir gehen unseren Weg.

Ihr wollt also nicht richten.
Nein. Wenn man die Geschichte der Christen zurückverfolgt, so wurde vieles „im Namen des Herrn“ durchführt, und das war unglaublich schlimm. Aber das heißt noch lange nicht, dass es sich hierbei um die Botschaft von Jesus Christus handelt, der keinen Menschen töten wird, der nicht lügen wird.

Wenn Jesus Musiker gewesen wäre, welches Instrument hätte ergespielt?
Was wohl? Schlagzeug!

Nicht die Posaune?
Ich weiß nicht, wahrscheinlich wäre er ein Multitalent gewesen, der alles kann.

Was ist für einen Christen die größte Anfechtung?
Da gibt es einen ganzen Koffer voll. Die größte Anfechtung ist, lau sein. Lau sein ist furchtbar. Das steht übrigens auch in der Bibel: „Werdet doch heiß oder kalt. Aber lau spucke ich aus.“ Daher ist lau sein die größte Anfechtung. Und dieses überhebliche „Sichsichersein“, alles besser zu machen. Auch das ist eine große Anfechtung.

Wovor hast du Angst?
Vor dem Fliegen. Ich habe auch Angst davor, dass ich vielleicht irgendwann durch irgendeine Situation vom Glauben abgebracht werden könnte. Das würde mir Angst machen. Aber die Angst ist etwas, was nicht sein sollte.

Hast du Angst vor dem Tod?
Vor dem Sterben ja, vor dem Tod nicht. Mir wird immer klarer, dass gerade die Zeichen der Zeit, die sich eher im Hintergrund abspielen, unglaublich sind.

Eines Eurer Lieder heißt „Zeichen der Zeit“. Was versteht ihr darunter?
Wir sind sehr davon überzeugt, dass uns dieser Durchbruch, den wir hatten, geschickt wurde. Plötzlich war da die Idee, ein Album zu produzieren. Man sagte uns: „Geht raus und erzählt vom Glauben.“ Das war sehr skurril, da die Idee innerhalb weniger Minuten entstand. Noch zwei Tage zuvor haben wir uns von Herbert Grönemeyer getrennt, der uns produziert hatte. Und von da an ging es nur noch aufwärts. Der Song war neun Monate in den Charts. Menschen bekehrten sich und sprachen über Jesus. Das ist kein süßliches Gesäusel, sondern es geht dabei um Menschen, die den Glauben suchen.

In den vergangenen Jahren hatten die christlichen Kirchen weniger Zulauf, und viele Menschen trauten sich auch nicht, offen über den Glauben zu reden. Das scheint sich zu wenden. Wenn sich Musiker wie ihr offen zum Christsein bekennen und damit sehr viele Menschen anstecken, zeichnet sich eine andere Entwicklung ab. Welche Perspektive siehst du?
Ich glaube, dass es sehr eng wird. Die Bibel spricht ganz klar davon, dass wir in der letzten Zeit leben, wie lange sie auch sein mag. Ich habe das Gefühl, dass gerade ein Wandel passiert. Die Menschen merken, dass sie mit ihrer Konsum- und Befriedigungssucht einfach nicht mehr weiterkommen. Geld, Macht, alles das sind Dinge, die die Menschen zerstört. Das soll niciht heißen, kein Geld verdienen zu dürfen. Aber man muss sehr aufpassen, dass man dieser Sache, auf Erden Befriedigung zu bekommen, nicht erliegt. Ich möchte zu Gott und nicht weg von Gott.

Ist dir das an jedem Tag bewusst?
Ja. Man muss nur die Tür öffnen und sieht es ganz klar. Man sieht es an den Menschen, wie sie agieren, an ihren Augen, wie sie suchen: Jeder sucht krampfhaft nach einem Ziel im Leben. Ich bin völlig von der Existenz Gottes und Jesu’ überzeugt. Es gibt Menschen, die sagen, es gäbe keinen Gott. Alles sei durch den Urknall entstanden. Sie spüren nicht, was Christen spüren. Es gibt Dinge, die habe ich vorher auch nicht gespürt. Ich möchte mich damit nicht über andere stellen. Ich hoffe nur, dass ich klar vermitteln kann, was mir der christliche Glaube wert ist.

Wenn du einen einzigen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?
Einen Tag so leben, wie es Gott gefällt. Das, glaube ich, schafft keiner.

 

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