Hans-Olaf Henkel

Ehemaliger BDI-Präsident

Hans-Olaf Henkel im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er hat den Kaufmannsberuf von der Pike auf gelernt. Inzwischen kann Hans-Olaf Henkel auf eine unvergleichliche Laufbahn zurückblicken. Lange Zeit stand er an der Spitze von Industrie und Wirtschaft. Als er 1962 zum Branchenriesen IBM kam, spielten Computer in Deutschland noch keine Rolle. 25 Jahre später wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der IBM Deutschland bestellt, 1993 zum IBM-Chef Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Der Computer hatte längst die Herrschaft übernommen, als er 1995 die Funktion des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, BDI, wahrnahm. Dieses Amt begleitete er bis 2001. Hans-Olaf Henkel ist Mitglied der Aufsichtsräte von IBM, AUDI, Continental, der DASA und VIAG und der Deutschen Industriebank und macht sich heute als Märchenbotschafter für die Arbeit der abc-Stiftung gegen Analphabetismus stark.

 

Herr Henkel, wenn man bedenkt, was Sie alles für Wirtschaft und Industrie tun, dann fragt man sich, wie schaffen Sie das?
Ich bin ehrenamtlich tätig, opfere aber meine gesamte Zeit. Das ist nichts Neues. Ich war schon immer so. Egal, was ich tat, ich tat es immer 150-prozentig.

Wie geht man mit dieser hohen Arbeitsbelastung um?
Ich habe sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da hatte ich stets viel Glück. Wenn ich aber einmal keine Arbeit habe, dann fühle ich mich auch nicht wohl. Die Chinesen sagen: „Ein Leben ohne Arbeit ist nur ein halbes Leben“. Ich möchte voll leben!

Stresssymptome kennen Sie nicht?
Doch. Aber die sind heute anders als früher. Damals ärgerte ich mich noch über meine amerikanischen Bosse, heute ärgere ich mich nur über mich selbst.

Ist das besser oder schlechter?
Besser. Es ist ein positiver Stress. Ich sage nicht: „Mensch, dieser Idiot! Warum behandelt er mich so? Warum hört er mir nicht zu?“ - Wenn letztendlich etwas passiert, sind es Fehler, die ich selbst gemacht habe. Für die kann ich niemanden verantwortlich machen, nur mich selbst.

Sie haben das Wirtschaftsleben von der Pike auf kennen gelernt, angefangen von einer Kaufmannslehre über eine Hochschulausbildung bis hin zur obersten Spitzenstellung. Was hat sich in der Wirtschaft seither verändert? Manche Leute beklagen, dass der gute alte Kaufmannskodex nicht mehr gelte.
Das stimmt nicht. In Bezug auf den Kaufmannskodex habe ich beim BDI dafür gesorgt, dass wir einen Leitfaden für die Korruptionsbekämpfung einführen. An den hält man sich in Deutschland, er ist ein Bestseller geworden. Vor einigen Jahrzehnten war das allerdings noch nicht so. Ich glaube, die Wirtschaft ist heute wesentlich ethischer als früher.
Verändert hat sich auch, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser behandelt werden als früher. Wer heute erfolgreich auf dem Markt sein möchte, muss hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Wer sie nicht hat, schafft es nicht, erfolgreich zu sein. Insofern hat sich also eine Menge zum Positiven gewandelt.

Sie würden also nicht sagen, dass der Kaufmann früher redlicher, gar ehrlicher war als heute?
Nein. Die deutsche Wirtschaft steht bezüglich Korruption und Redlichkeit relativ sauber da. Es gibt einige Länder, die noch besser sind, aber wir sind gut. Die deutschen Vorstände großer Firmen, deutscher Mittelständler sind mindestens so gut wie Ihre Kollegen im Ausland, auch ethisch.

Welche Form von Ethik ist hier wichtig?
Man muss sich zunächst mit den Zielen seines Unternehmens bei den Wirtschaftsführern identifizieren können. Man muss aber auch dazu stehen, Gewinne zu machen. Denn ohne Gewinne geht das Unternehmen irgendwann pleite. Das gehört auch zur Ethik. Außerdem muss man stets die Balance zwischen Aktienmehrheitsinteressen, Interessen der Mitarbeiter und Kundeninteressen halten. So tut man gleichzeitig etwas für die Aktionäre und für die Mitarbeiter. Und wenn man die Interessen der Kunden dem Auge verliert, scheitert man meistens.

Als BDI-Präsident und Unternehmer waren Sie auch einem Feindbild ausgesetzt: Die Arbeitgeber dort oben, die alles für sich haben wollen, die Arbeitnehmer dort unten, die gar nichts abkriegen. Wie gingen Sie damit um?
Es war schwer. Dieses Feindbild ist typisch für unsere Gesellschaft. Gewerkschaften und Kirchen wissen, dass auch bei uns ein Unternehmer nur erfolgreich sein kann, wenn er die Interessen seiner Kunden und Mitarbeiter im Auge behält und etwas für seine Aktionäre tut. Ein Großteil der Elite glaubt immer noch, es müsse ein anderer Weg gefunden werden und die Wirtschaft müsse andere Ziele verfolgen. Das kann eine Planwirtschaft machen, theoretisch funktioniert das auch. Aber praktisch nicht.
Meine Arbeit als BDI-Präsident war von morgens bis abends darauf ausgerichtet, in der Gesellschaft etwas zu verändern und dafür zu sorgen, dass dieser Vorurteil vom bösen Kapitalisten oder dem profithungrigen Mittelständler aufgelöst wird.

Sie wurden auch schon ganz persönlich in Diskussionen und auch in der Presse mit diesem Feindbild angegriffen.
Das war eine interessante Erfahrung. Ich bemühe mich, die Wahrheit zu sagen, sie auch klar zu sagen. Wahrheit und Klarheit sind Dinge, die in dieser Gesellschaft im Augenblick nicht besonders hoch angesiedelt sind. Außerdem finde ich Unterstützung bei den Menschen, auf die ich Wert lege, deren Urteil ich schätze.

Die Diskussionen um die Arbeitslosigkeit beschäftigen die Gesellschaft insgesamt sehr stark. Was kann ein einzelner Unternehmer dagegen tun? Welche Möglichkeiten hat er?
Der Unternehmer muss so weiter machen wie bisher und seine Ziele verfolgen. Wenn er erfolgreich ist, dann schafft er automatisch Arbeitsplätze. Wenn es jungen Leuten Spaß bringt, sollen sie Unternehmer werden und nicht unbedingt bei Siemens oder beim Staat arbeiten wollen. Das sind meine Ratschläge. Bei uns ist in der Diskussion um die Arbeitslosigkeit ein Grundansatz falsch. Die Arbeitslosigkeit wird in Deutschland als ein Problem beschrieben.

Ist es das nicht?
Nun, es ist ein Symptom. Die Probleme liegen woanders. Weil wir das noch nicht begriffen haben, befassen wir uns mit den Symptomen und setzen nicht bei den Ursachen an. Das schafft keine Arbeitsplätze. Das belastet die Arbeitskosten sogar noch mehr und vernichtet Plätze. Auch die ausgeuferten Sozialversicherungssysteme, führen dazu, dass die Arbeitskosten steigen und damit auch die Arbeitsplätze zu teuer werden.

Wenn Sie die Macht hätten, umzusetzen - was würden Sie tun, um die Arbeitslosigkeit Ihrer Philosophie entsprechend zu verringern?
Grundsätzlich würde ich dafür sorgen, dass politische Vorbilder den Menschen die Wahrheit sagen. Der Staat kann keine Arbeitsplätze versprechen. Ich finde, ein politischer Führer soll nicht sagen, ich werde Arbeitsplätze schaffen, sondern er soll das Volk über die Bedingungen aufklären, die man dafür schaffen soll. Wenn das passiert, dann, findet man auch Bereitschaft, die Reformen, die wir hier im Lande brauchen, umzusetzen.
Des Weiteren würde ich dafür sorgen, dass das Thema Nachhaltigkeit nicht nur beim Umweltschutz gilt, sondern überall in der Gesellschaft. Ich verstehe nicht, wieso wir - zu Recht - unseren Kindern saubere Flüsse, klare Seen und mehr Wälder hinterlassen, aber auch steigende Schuldenberge. Man müsste also bei diesen ganzen Diskussionen nicht nur das Interesse der derzeitigen Wählerschaft im Auge haben, sondern auch das der nachfolgenden Generationen. Dann würde man sehr schnell begreifen, dass wir uns das Rentensystem nicht mehr leisten können, denn es bedient die heutigen Rentner, aber nicht mehr unsere Kinder. Aufgrund einer langfristigen Perspektive könnte man dann die richtigen Entscheidungen treffen. Das wäre allgemein gesehen.
Spezifisch müssen wir mit den Unternehmenssteuern herunter. Die Unternehmen werden in Deutschland und Italien höher als woanders in der Welt belastet. Das führt dazu, dass das Ausland bei uns nicht mehr investiert.
Grundsätzlich sollte nicht gesagt werden, was ankommt sondern eher das, worauf es ankommt.

Auch die Kirchen mischen sich in die Diskussionen ein. Es gibt eine ganze Reihe von Sozialaussagen zu verschiedenen Problemstellungen. Wie empfinden Sie diese „Mitwirkung“ der Kirchen?
Es klingt vielleicht arrogant, aber die Kirche hat eine Menge dazu gelernt. Sicherlich nicht durch uns, wohl eher durch die Realität. Denn auch den Vertretern der Kirchen ist klar, dass die Sozialversicherungssysteme so nicht weiterlaufen. Sie benutzen Worte wie „Einschnitte ins soziale Netz“, die ich so nicht benutzen würde, jedoch richtig sind.

Finden Sie es in Ordnung, dass die Kirchen sich dazu äußern?
Ja. Es ist Pflicht eines jeden Staatsbürgers, sich darum zu kümmern. Ich würde den Kirchen dann doch auch aus ganzem Herzen empfehlen, sich bei allem, was sie uns vorschlagen, Ihre Vorschläge auf den Prüfstand zu legen, und zu überlegen. hilft das nur der heutigen oder auch der zukünftigen Generation? Dann würden sie wahrscheinlich zu der Lösung kommen, die wir predigen.

Wie ist Ihre persönliche Einstellung zur Religion?
Ich glaube an Gott. Ich glaube, dass es einen Gott geben muss, der diese wunderbare Welt geschaffen hat - diese Komplexität, dieses Weltall, das Universum, aber auch den Mikrokosmos. Ich war jahrelang in einer Branche, die sich am vorderen Ende der Technologie befand. Je mehr man dort eindringt, desto mehr verzweifelt man. Sie finden keine Erklärung für das, was hier existiert, auch nicht im naturwissenschaftlichen Ansatz. Letzten Endes gibt es keine andere Möglichkeit, als an Gott zu glauben.

Leben Sie religiös oder beten Sie?
Ich gehe Sonntags nicht in die Kirche. Ich ertappe mich manchmal in schwierigen Situationen beim Beten, zum Beispiel wenn ein Kind krank ist oder vor einer Prüfung steht oder ich selbst in einer kniffligen Situation bin. Ich bin Segler und war selbst zwei oder dreimal in eine lebensbedrohliche Situation gekommen, wo ich mir sagte: „Wenn ich hier herauskomme, so habe ich es Gott zu verdanken.“

Wovor haben Sie Angst?
Vor Dingen, die man nicht beeinflussen kann, aber die einen beeinflussen. Das ist mir unheimlich. Ich würde es auch nicht Angst nennen, sondern eher Furcht.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja, trotzdem habe ich damit Schwierigkeiten. Ich glaube, man sollte sein ganzes Leben unter der Voraussetzung ausrichten, dass man alles tut, das man für dieses Leben tun kann. Wenn es dazu führt, im nächsten Leben besser behandelt zu werden, so ist das um so besser. Aber ich würde nicht akzeptieren, in diesem Leben zu entsagen, damit es mir im nächsten Leben besser ergehe.

Also nicht verschieben, sondern bis zum letzten Moment das Richtige tun.
Richtig. Als ich zwölf Jahre alt war, wollte meine sechs Jahre ältere Schwester, dass ich in ihr Poesiealbum schreibe. Mir fiel keiner ein. Und so diktierte sie mir den Spruch: „Das Schwerste immer zuerst“. Diesen Leitsatz habe ich nie vergessen und halte mich auch heute noch daran.

Auch das ist eine richtige Kaufmannsregel.
Ja. Damit hat man es auch in der Freizeit leichter. Ich schreibe zum Beispiel meine Vorträge alle selbst. Es ist eine mühselige Arbeit. Es ist schrecklich. Ich erledige diese Arbeit gleich am Anfang und habe dann wunderbare Tage, an denen ich frei habe, in dem Bewusstsein, das habe ich hinter mir. Das rate ich jedem.

Welche Rolle spielt Reichtum für Sie?
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was reich ist. Meine persönliche Erfahrung ist die, dass Zufriedenheit immer relativ ist, egal wie viel Geld man hat. Ich hätte drei oder vier Angebote aus der Industrie wahrnehmen können und mich finanziell toll verbessert - aber wozu? Dann hätte ich nicht mehr die Möglichkeit gehabt, auch etwas für die Bewegung in der Gesellschaft zu tun. Und das war mein Anliegen. Ich bin politisch tätig, ohne in einer Partei und ohne Politiker zu sein. Das ist eine wunderbare Geschichte. Ich bin so unabhängig wie ich noch nie in meinem Leben war. Dieser Reichtum an Unabhängigkeit ist das, was mich wirklich beflügelt.

Würden Sie gerne mehr mit Ihrer Familie machen?
Zweifellos. Aber ich sage mir ja immer: „Das Schwerste immer zuerst!“.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich wünsche mir, dass man sich mit den Ursachen der Arbeitslosigkeit und nicht nur in Diskussionen um die Symptome befasst.

 

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