Ala Heiler

Jazzsänger und Ex-Chef der Pop-Band WIND

Ala Heiler
Ala Heiler im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ala Heiler im Gespräch mit Hanno Gerwin

Ursprünglich kam er von der Jazzmusik. Ala Heiler ist seit rund 20 Jahren sehr erfolgreich im Schlagergeschäft und verbindet nun als swingender Sänger alle bisherigen Stile miteinander. Er war der Chef der Gruppe WIND, die zweimal für Deutschland beim Grand Prix d´Eurovision angetreten ist und beide Male international den 2. Platz erreichte. 15 Millionen Tonträger wurden damals verkauft. Ala Heiler ist außerdem als schwäbischer Unternehmer erfolgreich.

 

Ala Heiler, was macht mehr Spaß, der Erfolg mit der Musik auf der Bühne oder der Erfolg im Business?
Die Musik ist der Beruf, die Berufung. Musiker ist man und bleibt es vermutlich auch. Sehr viel Spaß macht mir natürlich auch der berufliche Erfolg im Unternehmertum. Ich leite ein kleines schwäbisches, mittelständisches Unternehmen, in einem sehr schönen Bereich, der auch ein bisschen mit dem musikalischen Umfeld zu tun hat, nämlich mit Sprachen. Unsere Firma ist in mehreren europäischen Ländern tätig, inzwischen auch als Franchise-Unternehmen. Wir bieten Sprachdienstleistungen im weitesten Sinne an, das heißt, Übersetzungen in und aus allen Sprachen für alle Fachrichtungen.

Welche Sprachen sprechen Sie selbst?
Da ich in den letzten Jahren sehr viel mit Musikern in Brasilien zusammengearbeitet habe, lernte ich brasilianisches Portugues. Sprachen sind immer ein schönes Thema. Wenn man ein fremdes Land bereist und sich ein paar Brocken der jeweiligen Sprache aneignet, dann freuen sich die Leute dort, weil sie das Gefühl haben, sie werden wahrgenommen und geschätzt. Das geben die einem mehrfach zurück.

Die Sprache spielt auch in der Musik eine Rolle.
Das ist richtig, Sprache ist Klang, und Klang ist Musik. Da gibt’s eine direkte Verbindung, und beides muss stimmen.

Was wollen Sie mit Musik ausdrücken?
Musik muss immer Lebensfreude ausdrücken, auch nachdenkliche Töne. Musik soll eine unterstützende Funktion erfüllen und anderen Leuten die Möglichkeiten aufzeigen, aus einem Tief herauszukommen oder sich assoziativ hineinzubegeben. Jeder kennt das. Bestimmte Songs aus der eigenen Geschichte verbindet man sein Leben lang mit ganz bestimmten Situationen und weiß noch ganz genau, mit wem, unter welchen Umständen und wo man was hörte.

„Lass die Sonne in dein Herz“, heißt einer Ihrer Songs – eine schöne Aufforderung! Entspricht das Ihrer Lebensphilosophie?
Wir leben ja bekanntlich nur einmal. daher ist die oberste Prämisse, aus den Situationen und aus dem, was uns an Möglichkeiten und Talenten mitgegeben ist zu versuchen, das Beste zu machen. Ein sonniges Gemüt hilft dabei.

Was ist das Beste, was Ihnen Ihre Eltern mitgegeben haben?
Meine Eltern haben mir eine sehr gute Ausbildung ermöglicht. Ich durfte bereits mit sechs Jahren auch eine musikalische Ausbildung machen und lernte Klavierspielen, womit ich es zwar nie zu einer vorzeigbaren Leistung brachte, aber durchaus eine Orientierung in der Musik vermittelt bekam. Außerdem bin ich in einem gemischtkonfessionellen Haushalt großgeworden. Mein Vater ist katholisch, und stammt aus einer Bauernfamilie aus dem Allgäu. Dort habe ich auf dem Hof sehr viel spannende Zeit verbracht, mit sechs Jahren Traktorfahren gelernt. Mein Großonkel war ein großer Raucher, und ich durfte dann mitrauchen. Er hatte außerdem zwei Pferde, mit denen wir die Milchkannen wegfuhren. Das hat Spaß gemacht.

Das war der katholische Teil.
Das war der katholische Teil. Mein Vater ist fast jeden Sonntag in die Kirche gegangen und fragte: „Kinder, wer geht mit in die Kirche?“ - Meine jüngere Schwester und ich waren immer gerne dabei. Katholische Kirche ist spannend. Ich finde sie viel spannender als die evangelische Kirche. Damals wurde ja auch noch die lateinische Messe gelesen.

Spannend, weil mehr los ist?
Ja und - ich bitte das zu entschuldigen - die Show ist besser. Man sieht Kostüme, dann gibt es die Ministranten, und es gibt das ewige Licht, den Weihrauch, das Weihwasser usw. Auf uns Kinder machte das einen gewaltigen Eindruck, und als kleiner Knirps denkt man sich, dass es als erste Karrierestufe interessant wäre, Ministrant zu werden.

Waren Sie Ministrant?
Nein, das war ich nicht. Ich wurde evangelisch getauft, aber wir haben beide Konfessionen kennengelernt. Ich hatte daher auch nie irgendwelche Berührungsängste mit den Kirchen. Dafür bin ich meinen Eltern dankbar.

Was gefällt Ihnen an der Evangelischen Kirche?
Ich habe oft das Gefühl, dass die evangelischen Geistlichen sehr viel verständnisvoller sind. Ich glaube, sie stehen mehr im praktischen Leben, unter anderem, weil sie nicht ans Zölibat gebunden sind. Die evangelische Kirche ist zudem progressiver und geht deshalb Themen sehr viel früher an. Als Jugendliche bekamen wir beispielsweise Unterstützung seitens der Kirche, wenn wir Instrumente vom Posaunenchor für die Jungschar oder den Konfirmandenunterricht ausleihen wollten. Wir sangen und spielten Songs von Bob Dylan, wie „Blowin‘ in the Wind“. Das war durchaus gefragt und für die Gemeinden eine schöne Sache. Das waren meine ersten Auftritte, und darum habe ich der evangelischen Kirche vieles zu verdanken.

Würden Sie heute immer noch in der Kirche Musik machen, beispielsweise bei einem Jazzgottesdienst?
Das würde ich jederzeit problemlos machen. Ich schrieb auch schon Musik für solche Gottesdienste, machte Begleitmusik bei Taufen, Hochzeiten und spielte bei Begräbnissen Saxophon. Das gehört zu meinem Leben mit dazu.

Gerade bei Beerdigungen können über die Musik unglaublich viele Emotionen freisetzen werden.
Es ist erstaunlich, wie Menschen, die sich in Ihrem Leben nie sehr mit der Musik identifiziert haben, oft ganz genau festlegen, was bei ihrer Beerdigung gespielt werden soll.

Wie ist Ihr persönliches Verhältnis zum Glauben? Lesen Sie in der Bibel?
Ich nahm mir mit 16, 17 Jahren die Bibel vor und las sie von vorne bis hinten.

Respekt!
Mich interessierte es einfach, und ich wollte nicht vom Hörensagen abhängig sein. Das Alte Testament ist voller kruder und wilder Geschichten, die die Entwicklung der Menschheitsgeschichte wiedergeben, was sich auch in anderen Entstehungsmythen und Glaubensrichtungen ähnlich findet. Letzteres zeigt, dass eine gute Geschichte genau alle diese Themen beinhaltet, mit denen wir uns immer wieder beschäftigen sollten, also mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen, Wünschen, Projektionen und unserem Ende - im weitesten Sinne also mit den philosophischen Fragen des Lebens, woher und wohin.

So steckt das ganze Leben und alles, was im Laufe eines Lebens war, ist und sein wird, auch in den Geschichten der Bibel.
Das stimmt. Zu der Figur Jesus hatte ich nie ein sehr nahes Verhältnis entwickeln können. Jesus ist mir zu wenig fassbar, sein Lebenszweck oder sein Sterben. Ich sehe den Weg nicht, wie ich das mit meinem Leben in Vereinbarung bringe, aber vielleicht ergibt sich das noch.

Ich wurde mal gefragt, wie man sich Gott vorstellen solle, ob man sich wirklich gar nichts vorstellen dürfe. Ich antwortete, wenn man ein Bild brauche, wie Gott sein soll, dann habe man das Bild von Jesus, einem Menschen mit vielen Qualitäten, der vielen half. Wenn Gott das alles so tut, mit dieser Freundlichkeit, dann ist Jesus eine sehr wichtige Person.
Es heißt an anderer Stelle auch, er schuf ihn (Adam) nach seinem Ebenbild. So verkörpern wir in gewisser Weise auch das göttliche Prinzip. Was um uns herum vorgeht, ist so wundersam und unerklärlich, dass wir uns getrost auf unsere philosophische Betrachtung zurückziehen dürfen, egal aus welcher Richtung die kommt. Gott hat auch einen kleinen Richter in uns reingesteckt, das Gewissen.

Wenn sich dies alle klarmachen würden, dann wäre alles viel einfacher.
Das den Menschen bewusst zu machen ist nicht nur die Aufgabe der Kirchen, sondern auch des Ethik-Unterrichts in den Schulen. Das Grundprinzip der Toleranz wird beim Urchristentum, beim Ur-Islam und vielen anderen Glaubensrichtungen immer wieder ganz oben angestellt. Auch die Zehn Gebote beinhalten. das Grundprinzip der Toleranz. Man bräuchte all die Gesetzbücher nicht, wenn man sich an die zehn Gebote hielte.

Wovor haben Sie Angst?
Ich versuche so im Leben zu stehen und jeden Tag so abzuschließen, dass ich sagen kann, ich habe es nach bestem Wissen gehandelt, wenn auch nicht immer richtig. Vor dem Einschlafen sage ich mir, wenn mein Leben jetzt zu Ende wäre, dann hätte ich eine Menge Schönes erlebt, und dann ist es so wie es ist.

Dann haben Sie keine Angst vor dem Tod?
Nein, vor dem Tod habe ich keine Angst, aber vor einer unwürdigen Art des Sterbens, langem Siechtum, schwerer Krankheit, Schmerzen, davor habe ich Angst, auch davor, denen Schmerz zuzufügen, die man zurücklässt, denn sie müssen den Verlust verarbeiten: Kinder, , Eltern , Frau, Familie.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich glaube nicht, dass ich in irgendeiner Form wiedergeboren oder als irgendeine andere Figur der Zeitgeschichte auftauchen werde. Ich glaube eher an das Prinzip, dass nichts verschwindet, weder Materie, noch Geist. Das Gesamtvolumen bleibt auf unserem Planeten und in unserem Raum dasselbe. Vielleicht werden wir uns einfach nur verändern. Ich denke, dass sich die Gesamtzahl der Moleküle irgendwo niederschlägt und man eine Weile im Gedächtnis der Menschen weiterlebt, die zurückbleiben.

Dann können Sie sich keine Auferstehung von den Toten vorstellen?
Nein, das entspricht nicht meinem Credo.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Das wäre vermutlich eher ein künstlerischer Wunsch. Ich bin völlig unbegabt, was Malerei anbelangt, bin aber ein begeisterter Bildersammler und besuche gerne Ausstellungen. Ich wünschte mir, ein bisschen mehr zu können als nur schlechte Strichmännchen zu zeichnen.

Und wie würden Sie gerne malen, wenn Sie malen könnten?
Mir haben es Künstler wie Claude Monet, Edouard Manet und Auguste Renoir angetan. Ich habe auch eine nette kleine Sammlung mit modernen Künstlern, da würde ich mich nicht auf eine Stilrichtung begrenzen. Ich denke, dass es hier viel zu entdecken gibt. Wenn man sich einmal richtig damit beschäftigt, möchte man auch vom Aquarellmalen irgendwann zu Öl übergehen oder zu ganz anderen Materialien, sich weiterentwickeln. Das ist wie in der Musik, learning by doing.

 

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