Thomas Anders

den 100 Millionen Platten Popstar und Sänger von „Modern Talking“

Thomas Anders
Thomas Anders im Gespräch mir Hanno Gerwin
Thomas Anders im Gespräch mir Hanno Gerwin

Er gehörte zum erfolgreichsten deutschen Pop-Duo aller Zeiten. Der Sänger von "Modern Talking", Thomas Anders, verkaufte zusammen mit dem Produzenten und Komponisten Dieter Bohlen weltweit über 100 Millionen Platten und CDs. Aneinandergereiht ergäbe dies eine Strecke von fast 15.000 Kilometern. Über 500 Goldene, Platin- oder Doppelplatinschallplatten hat "Modern Talking" dafür bekommen. Damit gehört Thomas Anders zu den zehn weltweit erfolgreichsten Interpreten. Seit 2000 ist der inzwischen 50-jährige wieder verheiratet und Vater eines Sohnes.

 

Thomas Anders, sie selbst haben sehr früh Musik gemacht und waren bereits als Kind ein Star. Was singen Sie denn mit ihrem Sohn?
Wenn sich meine Frau nicht mehr zu helfen weiß, dann sagt sie: „Bitte, nimm’ den Kleinen, der ist todmüde, will aber nicht schlafen.“ Ich weiß nicht woran es liegt, aber alle kleinen Kinder wehren sich gegen das Einschlafen, wie der Teufel gegen das Weihwasser. Dann singe ich immer „Bi-Ba-Butzelmann“ und innerhalb von drei Minuten ist er weg. Vielleicht liegt es an meiner Stimme, ich weiß es nicht. Aber es macht Spaß.

Mit seinen neun Monaten ist Alexander Mick, Ihr Sohn, noch sehr klein. Was wäre Ihnen wichtig, was er später können soll, was er glauben soll?
Er soll das können, was er liebt und wo er sein Talent drin sieht. Und nicht das, was seine Eltern sehen oder was das Umfeld in ihm sieht. Das ist bei meiner Persönlichkeit wahrhaftig schwierig, da viele denken, mein Sohn müsse musikalisch sein oder künstlerisch begabt. Das empfinde ich als eine Last, die er bitte nicht tragen soll. Er soll frei sein in seinen Entscheidungen, und wenn er sagt, ich mache etwas völlig anderes, und das mache ich gut, dann ist es richtig.

Er könnte auch Automechaniker werden wollen. Wäre das für Sie in Ordnung?
Wenn er sein Leben darin sieht, Schrauben aufzudrehen und Motoröl über die Finger laufen zu lassen und wenn er sagt: „Das ist mein Leben“, wenn er dafür eine Begeisterung hat, dann finde ich, muss das einfach sein.
Zu viele Kinder haben ein Problem damit, dass ihre Eltern zu viele Träume, Ideen und Phantasien in sie hineinstecken. Ich habe bei mir nicht das Gefühl, dass ich mich in meinen Kindern verwirklichen muss. Ich habe alles erreicht, sogar viel mehr erreicht, als ich jemals in meinem Leben erreichen wollte. Darum hege ich nicht den Anspruch, mein Sohn müsse meine Träume erfüllen.

Ist das nicht ein Plus für Kinder von prominenten Leuten?
Es spielt vielleicht als ein Faktor von vielen eine Rolle. Wenn ein Prominentenkind so aufwächst, dass es im Interesse der Öffentlichkeit steht, so ist das nicht unbedingt ein Plus.

Das ist wirklich ein Nachteil. Was wollten Sie werden, als Sie klein waren?
Sänger.

Das stand schon so früh fest? Sie haben ja auch damals schon als Kind Wettbewerbe gewonnen und viel geleistet.
Ich hatte immer diesen Wunsch, vor Publikum aufzutreten und stand dann mit sieben Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. Damals, mit sieben, wusste ich nicht zu definieren, dass ich Sänger werden möchte, dass ich irgendwann mal Schallplatten machen möchte, das war mir nicht bewusst.

Wann haben Sie zum ersten Mal gefühlt, dass Sie richtig groß werden wollen?
Das Gefühl, richtig groß werden zu wollen, das war nicht da. Der Wunsch, bekannt zu werden, verspürte ich mit 14, 15 Jahren. Aber richtig groß werden, das ist ein Gedanke, der mir völlig fremd ist.

Was haben Ihre Eltern richtig gut gemacht, wo Sie sich sagen, das merke ich mir bis heute?
Sie haben mich bodenständig erzogen.

Was heißt das für Sie, bodenständig?
Respektvoll. Respektvoll den Eltern gegenüber, respektvoll der Welt gegenüber. Das haben sie gut gemacht.

Haben sie Ihnen auch Traditionen nahegebracht, z.B. Kirchgang am Sonntag?
Ja, den Kirchgang am Sonntag gab es. Mit den Traditionen jedoch, wenn man in die Pubertät kommt, wenn man Sonntagmorgens bis um zwölf schlafen muss, weil man bis vier Uhr morgens um die Häuser gezogen ist. Das sind ganz normale Konflikte.
Meine Eltern haben mir jedoch Wertigkeiten beigebracht, wie man miteinander umgehen muss, was wichtig ist, was zählt und nicht, dass die materiellen Dinge das Wichtige sind. Sie haben mir beigebracht, dass die Herzenswärme etwas Gutes ist. Dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar.

Für die Öffentlichkeit war Ihre „Versöhnung“ mit Dieter Bohlen eine große Geschichte. Es war ein Wiederzusammenfinden, das im Fernsehen als eine Art Ritual dargestellt wurde. Es hat so manchen darüber nachdenken lassen, dass Versöhnung möglich ist. Wie sehen Sie das?
Versöhnung ist immer möglich!

Wie war das für Sie persönlich? War Dieter Bohlen zuvor Ihr Freund und Sie haben einen Freund wiedergefunden?
Nein, überhaupt nicht. Wir müssen einen anderen Begriff für Freundschaft finden. Freundschaft ist ein sehr kostbarer Begriff und ich habe in meinem Leben nur zwei, drei Freunde. Mehr gibt es nicht.

Und was zeichnet einen solchen Freund aus?
Ein Freund muss mit durch dick und dünn gehen. Ein Freund muss mit einem lachen, aber vielmehr mit einem weinen können. In unserem Freundeskreis heißt es: Wenn der andere einen Mord begeht, verstecke ich ihn unter meinem Bett. D.h. also für jemand da sein und nicht nur zu sagen: Ich habe heute Abend Lust ins Lokal zu gehen, um dummes Zeug zu quatschen und mit jemandem Blödsinn zu reden. Man muss für einen da sein, wenn er Probleme hat. Das ist wichtig. Menschen, die mit mir feiern wollen, die finde ich an jeder Straßenecke. Aber wenn ich sage: Ich habe ein riesiges Problem! Können Sie mir zuhören? Dann habe ich plötzlich nur Kondensstreifen um mich herum. Freunde aber bleiben da. Das ist das Wichtige.
Dieter und ich - das hängt auch z.T. mit dem Altersunterschied zusammen - wir haben nie sehr zusammengehhörig empfunden, bei uns ist es wirklich eine berufliche Freundschaft. Die gibt es ja auch.

Haben Sie Angst vor dem Älterwerden?
Überhaupt nicht. Ich möchte nie mehr jung sein.

Warum nicht?
Ich möchte nicht nochmal alles erleben müssen oder erfahren müssen. Ich habe keine Lust drauf, meine Lebenserfahrungen nochmals zu machen. Ich möchte nie mehr in der Schule sitzen, auch wenn ich keine Probleme in der Schule hatte. Wenn ich heute nun meine Vergangenheit Revue passieren lasse, und sehe, dass viele Lehrer schlimme Pädagogen sind, die unsere Kinder unterrichten, so finde ich das ganz grausam. Es gibt unglaublich viele Lehrer, die sich so wichtig nehmen, die plötzlich eine Macht haben, die irgendwie über Kinder und Jugendliche richten können und den Zeigefinger hochhalten können.
Ich möchte auch nicht mehr 22, 24 Jahre alt sein. Das sind in dem Alter die Sturm-und-Drang-Zeiten, wo man sich selbst finden muss. Heute weiß ich genau, wo ich stehe. Das tolle am Älterwerden - ich sage nicht am Altwerden - ist zu wissen, was man kann und was man nicht kann. Wenn Menschen Grenzen gesteckt bekommen, ist das was sehr Wichtiges.

Wo sind Ihre Grenzen?
Nicht mehr dieses verrückte Jugendliche zu haben. Das ist ein Attribut der Jugend, das sehr wichtig ist. Aber ich möchte nicht mehr so verrückt sein und sagen, ich könne mir alles erlauben. Nein, ich möchte Verantwortung tragen und diese sehr gerne tragen. Beim 100-Meterlauf kann ich sicherlich nicht mit einem 18-Jährigen Stand halten. Trotzdem fühle ich mich überhaupt nicht alt.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Ja.

Wie stellen Sie sich das vor?
Das weiß ich nicht. Ich komme nicht als Regenbogen wieder, das weiß ich. Ich glaube nicht, dass wir als Tiere wiedergeboren werden. Man muss ganz klar trennen: Wir haben eine Seele, also eine Energie und einen Körper, den wir jetzt haben. Diese seelische Energie wird weiterleben, in welcher Form auch immer, jedoch nicht als Regenwurm.

Wie sind Sie zu dieser Überzeugung gekommen? Entstand sie aus einer kindlichen Religiosität heraus und hat sich bis heute so entwickelt?
Nein. Ich habe mich sehr mit Esoterik beschäftigt. Esoterik stellt für viele Menschen eine Art Sektengetue dar. Das empfinde ich gar nicht so. Esoterik ist für mich eine Selbstfindung und bedeutet im Grunde, Kraft zu schöpfen aus einer Ruhe, aus einer Selbstzufriedenheit, um sich selbst zu finden, das ist meine Sicht von Esoterik. Ich glaube dran, dass es hinterher weitergeht. Ich führe sehr oft Diskussionen mit anderen Menschen darüber. Viele belächeln das und sagen:“Na ja, lass’ den mal träumen!“ Ich antworte dann: Wir wollen mal auf eine Basis kommen. Solange du mir nicht beweisen kannst, dass es kein Leben nach dem Tod gibt und ich nicht das Gegenteil beweisen kann, so haben wir auf jeden Fall eine Basis, auf der wir gleichgestellt sind. Ganz schnell verstummen dann diese Menschen. Dann ist plötzlich nichts mehr da. Man kann dagegen nicht argumentieren. Es ist einfach eine Einstellung, es ist ein Glauben. Und Glauben versetzt bekannter Weise Berge.

Und kommt irgendwo aus dem zutiefst Innersten.
Eben.

Wie ist Ihre Einstellung zum Christentum? Wie stellen Sie sich Gott vor?
In positiven Energien.

Die überall enthalten ist? Etwas Persönliches?
Wenn man sie sehen möchte, ist sie überall.

Können Sie zu Gott sprechen? Können Sie zu ihm beten?
Ja, aber nicht im kirchlichen Sinne. Einfach ein Gespräch halten. Einfach, dass ich sage, wirklich für mich, beispielsweise wenn ich am Vormittag das Morgenmagazin sehe und einfach sage: Lieber Gott, warum lässt du den Irak-Krieg zu? Warum nur? Und auf der anderen Seite: Danke lieber Gott, dass du mir ermöglicht hast, dass ich etwas erfahren durfte oder dass etwas gut ausgegangen ist. Einfach nicht überrespektvoll, sondern respektvoll, kumpelhaft.

Also wäre Gott jemand, der im Grunde immer dabei ist, auch wenn man ihn nicht sieht und den man auch jederzeit ansprechen kann?
Und den ich auch kritisieren darf, indem ich frage: Warum lässt du so etwas zu? Erkläre es mir bitte, ich verstehe es nicht! Dieses Unterwürfige - alles, was du tust ist richtig - das finde ich ein bisschen lapidar. Einer Aggression, einem Unverständnis muss ich auch mal Ausdruck verleihen können. Das finde ich ganz wichtig. Und wenn Gott das nicht ertragen kann, ist er selbst Schuld.

Haben Sie das Gefühl, Antworten zu bekommen?
Nicht direkt.

Aber vielleicht in Form von Erkenntnis?
Ja, in Erkenntnissen, die ich selber finden muss. Erkenntnisse, die ich irgendwo plötzlich habe. Man muss auch offen dafür sein. Wenn ich sehr gestresst bin, beruflich, privat, dann habe ich oft keine Wellenlänge und bin ich auch nicht offen für Erkenntnisse.

Wenn Sie einmal einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Alles soll so bleiben wie’s ist.

 

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