Dr. Heiner Geißler

CDU Bundesminister a.D. und engagierter Sozialpolitiker

Man darf ihn getrost als ein Stück politisches Urgestein Deutschlands bezeichnen. Der CDU-Politiker Heiner Geißler, promovierter Jurist, ist Politiker aus Überzeugung, wenn auch inzwischen ohne Bundestagsmandat und zählt zu den Menschen, die sich mit Vergnügen engagieren und die Herausforderung suchen - das spricht für ein spannendes Leben. Einst war Heiner Geißler einer der jüngsten Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport in Rheinland-Pfalz. 15 Jahre lang verantwortete er als Bundesminister das gleiche Ressort. Dann war er zwölf Jahre Generalsekretär der CDU und gehörte bis 2002 dem Deutschen Bundestag an. Aber Heiner Geißler kann nicht nur Politik. Er ist auch begeisterter Gleitschirmflieger, Bergsteiger und Autor. Sein Buch „Was würde Jesus heute sagen?“ wurde übrigens ein Bestseller.
Der inzwischen über 75-Jährige engagierte Sozialpolitiker mischt sich immer in gesellschaftliche Fragen ein, oft motiviert durch seine christliche Überzeugung.

 

Herr Dr. Geißler, wenn man so viel in der Politik gemacht hat wie Sie, schauen Sie heute eher abgeklärt zu oder kribbelt es Sie nach dem Motto, gerne wieder dabei zu sein? Im Moment geht es ja ein bisschen rund in der Politik. Sie selbst haben mehrere Wahlkämpfe erfolgreich geführt und 1982 das Misstrauensvotum erlebt. Wären Sie gerne wieder dabei?
In der aktiven Politik will ich nicht mehr dabei sein. Ich war ein gutes Vierteljahrhundert Mitglied des Deutschen Bundestages und habe mit Ausnahme des Amtes des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten alle Ämter gehabt, die man in einer Demokratie haben kann. Jetzt sollen das mal andere machen. Ich ziehe mich aber nicht aus der Politik zurück. Ich engagiere mich.

Steht und fällt man mit dem Wahlkampf? Geht man mit einer gewissen Distanz vor oder ist man selber Kämpfer?
Ich glaube sicher, dass die wenigen, die aktiven Wahlkampf betreiben, in der Sache engagiert sind. Man darf aber nicht das Weiße im Auge des Feindes sehen. Sonst richtet sich der Wahlkampf gegen einen. Das wollen die Leute gar nicht haben.

In der Politik, z.B. im Wahlkampf, kann man das dann gelten lassen. Würden es die Wähler gutheißen, wenn man zeigt, dass man Verständnis für die politischen Gegner aufbringt?
Sie können mit einer Kontroversargumentation, Hundertprozentige zu Hundertzwanzigprozentigen machen. Aber damit haben sie noch keine Stimme mehr. Sie müssen Stimmen aus dem Lager bekommen, das nicht unbedingt die eigene Partei wählen möchte, sondern möglicherweise auch bereit ist, die andere Partei zu wählen und dann eben auf gute Argumente angewiesen ist. Für diese Leute ist eine sachorientierte, argumentative Begründung der eigenen Position viel, viel wichtiger als wenn da einer mit dem Vorschlaghammer reinschlägt.

Welche Erfahrungen macht ein christlicher Politiker? Ist das Christliche eine Hilfe oder manchmal eher störend?
Man muss das Christliche etwas genauer betrachten. Ich würde allein schon den Begriff "christlicher Politiker" in Frage stellen. Ich bin christlicher Demokrat, also CDU-Mann. Was wir darunter verstehen, haben wir im Grundsatzprogramm genau definiert. Das Christentum oder das Evangelium kann in der Politik nicht unmittelbar umgesetzt werden. Da wären wir ja christliche Ayatollahs! Das ist nicht die Auffassung der CDU und auch nicht meine. Wir sagen, das Evangelium gibt uns ein Bild vom Menschen, und dieses unterscheidet sich vom marxistischen oder nationalsozialistischen oder rassistischen Menschenbild, auch vom fundamentalistischen, das die Menschen kategorisiert und aussortiert. Das christliche Menschenbild des Evangeliums kennt keine Grenzen und achtet die Würde eines jeden Menschen, unabhängig von Abstammung, Religion und Nationalität.

Ist das für einen Politiker eine Hilfe oder ein manchmal störender Faktor? Sie reden Ihrer Partei durchaus auch ins Gewissen. Und ein Stückweit sind Sie so gesehen auch ein Störenfried.
Nun, es ist beides zugleich. Es ist eine Hilfe, aber es ist natürlich auch ein Stachel. Das ist gar keine Frage. Wenn man jedoch das C aus meiner Partei streichen würde, dann würde man auch den Anspruch des Menschenbildes fallen lassen und die Kerle würden sich überhaupt nicht mehr anstrengen. Infolgedessen muss dieser Anspruch bleiben.

Ihr Buch "Was würde Jesus heute sagen" ist ein Bestseller. Es erschien 2002 als Taschenbuch und verkauft sich immer noch sehr gut. Mir persönlich hat an dem Buch gefallen, dass Sie sehr anschaulich vorgehen, indem Sie aus einzelnen Aussagen von Jesus - natürlich über Grundsatzüberlegungen hinaus - konkrete Entscheidungen ableiten.
Ich bin zu diesem Buch gekommen, weil wir nicht verhindern können, dass sich die Politik des Christentums bemächtigt. Für mich als Christ bedeutet das C das Gegenteil. Ich nehme nicht Gott für meine Politik in Anspruch, sondern das C ist für mich der Maßstab, der Anspruch, an dem ich meine Taten, meine Worte messen lassen muss. Und insofern glaube ich, dass wir über eine solche Frage eben nicht nur nachdenken, sondern sehr genau und konkret interpretieren müssen, welche politische Botschaft das Evangelium hat.

Die Messlatte ist also das Evangelium. Das, glaube ich, ist für alle gültig.
Das Menschenbild des Evangeliums ist die Messlatte, und dazu gehört eben die Unantastbarkeit der menschlichen Würde. Jesus kannte keine Grenzen. Er hat die Tochter der Syrophönizierin genauso geheilt wie den Diener des römischen Hauptmanns und den Aussätzigen aus Galiläa. Die Würde des Menschen ist also unantastbar, weil sie verankert ist in Gott. Und gleichzeitig ist der Mensch ein Sozialwesen. Er ist auf andere Menschen angewiesen und dafür hat er ein ganz klares, politisches Postulat gefordert, nämlich die Pflicht, denen zu helfen, die in Not sind. Diese Pflicht und die Unantastbarkeit der menschlichen Würde sind die beiden wichtigen, politischen Grundsätze des Evangeliums.

Unter welchen Bedingungen ist Krieg Ihres Erachtens möglich, ohne den Satz "Liebet eure Feinde" zu verletzen?
Die Interpretation hierfür gab Jesus mit dem Satz "Wenn dich einer zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann gehe zwei mit ihm". Das heißt, man muss den Versuch unternehmen, dem Gegner ein paar Schritte entgegenzugehen und vernünftig mit ihm zu reden, bevor es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt. Heute würden wir sagen, die Gewaltanwendung muss die Ultima ratio, das letzte und äußerste Mittel sein. Zuvor muss alles an friedlichen Mitteln ausgeschöpft werden, um die Gewaltanwendung zu verhindern. Das ist eine ganz wichtige Bedingung. Wenn ein Tyrann Menschenrechte massiv verletzt, kann man ihm nicht einfach zusehen, sondern muss ihm möglicherweise - wenn es nicht anders geht - mit militärischen Mitteln begegnen.

Ich würde Ihnen gerne ein paar Stichworte geben, und Sie bitten aus Ihrer Sicht des Evangeliums so zu antworten, wie Jesus antworten würde. Was würde Jesus heute sagen zu Hartz IV?
Jesus würde sagen, man darf die Menschenwürde eines Opelarbeiters, der 30 Jahre gearbeitet, Steuern, Beiträge bezahlt und Kinder großgezogen hat nicht zerstören, indem man ihn nach einem Jahr zum Sozialhilfeempfänger macht, als ob er das ganze Leben hindurch keinen Hammer in die Hand genommen hätte. Man entwürdigt ihn, indem man ihn enteignet bevor er überhaupt die Sozialhilfe bekommt. Das würde Jesus sagen. Wir haben heute nicht nur Verletzung der Menschenwürde durch Rassisten, durch Rechtsradikale, durch Fundamentalisten, sondern die Menschenwürde wird auch verletzt, wenn jemand arm, arbeitslos oder alt geworden ist.

Was würde Jesus heute zum Kindermangel in Deutschland sagen?
Da würde er sagen: 26-Jährige, die heiraten und eine Familie gründen wollen, deren wirtschaftliche Perspektive jedoch in 1-Euro-Jobs, Mini-Jobs und befristeten Arbeitsverträgen besteht, die verlieren zwar nicht die Lust auf Sex, aber die Lust an Kindern.

Was würde Jesus heute sagen, zu Amerika?
Er würde ganz sicher sagen: Beruft euch nicht auf meinen Namen, wenn ihr intolerant, wenn ihr christliche Fundamentalisten werdet, wenn ihr glaubt, ihr hättet die Wahrheit gepachtet! Sondern achtet die Menschenwürde auch von Gefangenen, von Menschen, die sich nicht wehren können. Und fangt Krieg erst an, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Und was würde Jesus heute zu Russland sagen?
Er würde sagen: Beseitigt diesen brutalen Raubtier-Neokapitalismus und werdet endlich ein gerechtes Land, ein unermesslich reiches Land. Und sorgt dafür, dass die Güter dieses Landes allen Menschen zugute kommen, nicht nur einigen wenigen.

Was würde Jesus heute sagen zum Thema Altwerden in Deutschland?
Zu den alten Leuten würde er sagen: Legt euch nicht auf die faule Haut, sondern sorgt dafür, dass ihr noch was zu sagen habt. Und denkt auch an eure Kinder und Enkelkinder. Helft beispielsweise mit, dass die Umwelt nicht so versaut wird, dass eure Kinder gar nicht mehr glücklich werden können.

Was würde Jesus heute sagen: Evangelische und katholische Kirche getrennt?
Wahrscheinlich würde sich Jesus über diesen Punkt am meisten wundern, wie er sich überhaupt über manche theologische Konstrukte wundern würde, die aus seiner Lehre heraus entwickelt wurden. Er würde auf die Geschichte verweisen, in der er die Frau aus Samaria am Jakobsbrunnen traf. Die Leute aus Samaria waren in den Augen der Juden viel schlimmer als es ein Katholik in den Augen eines Protestanten ist oder umgekehrt. Die Samariter waren die Verräter, weil sie nur die Bücher von Moses gelten ließen. Jesus ging also mit der Samariterin für zwei oder drei Tage mit n ihr Dorf. Wahrscheinlich aßen und tranken sie nicht nur, sondern beteten vielleicht auch miteinander. Wenn Jesus als Jude drei Tage lang mit den Leuten aus Samaria zusammen sein konnte, dann können auch Katholiken und Protestanten miteinander das Abendmahl feiern. Er würde wohl überhaupt nicht kapieren, dass das verboten sein soll.

Sie haben sehr oft die politische Botschaft des Evangeliums herausgestellt. Wie ist das mit Ihrem persönlichen Glauben? Was können Sie darüber erzählen?
Er spielt eine sehr große Rolle, was das Evangelium betrifft, auch was Jesus betrifft. Denn die Botschaft von Jesus ist eine glänzende, eine großartige Botschaft. Dieser junge Mensch, der für seine Ideale umgebracht wurde, übt eine große Faszination aus. Er verkündete eine gewaltige Lehre und setzte die größte Volksbewegung in Gang, die es in der Menschheitsgeschichte je gegeben hat, mit zwei Milliarden Menschen, die sich zu ihm bekennen. Ob Gott existiert, ist eine ewige Frage. Mit der muss man sich ständig beschäftigen und ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Nach Auschwitz ist die Existenz Gottes etwas strittig und zweifelhaft. Aber man muss sich dazu durchringen, dass man den Gott nicht mit dem Himmlischen Vater verwechseln darf, der mit Rauschebart über den Wolken sitzt, sondern Gott ist eben der ganz andere. Er ist eine völlig andere Dimension. Was mich persönlich anbelangt, so bin ich hin- und hergerissen. Wenn ich aber die Gründe, die für Gott sprechen, in die eine Waagschale lege und in die andere die Gründe, die gegen ihn sprechen - es gibt triftige Gründe gegen Gott - dann komme ich zu dem Ergebnis, dass die positiven Gründe, die für die Existenz Gottes sprechen, überwiegen.

Welches wären der wichtigste Grund für und der wichtigste gegen Gott?
Der wichtigste Grund, der gegen Gott spricht - ein eher vordergründiges Argument - wäre Auschwitz. Wie kann Gott so etwas zulassen? Das muss man selber hinterfragen. Denn Gott hat ja nicht sechs Millionen Juden vergast, sondern es waren Menschen. Trotzdem ist damit keine Antwort gegeben, auch nicht auf das Leid und Elend, das von keinem Menschen verschuldet über die Menschen hereinbricht. Das ist ein schwerwiegendes Problem, was den Glauben an Gott behindert. Der wichtigste Grund, der für die Existenz Gottes spricht, ist für jemanden, der glaubt, ein entscheidender, rein vom Rationalen her begründeter Grund: Dostojewski sagte, wenn Gott nicht existiere, sei alles erlaubt. Das heißt, es muss eine Instanz vorhanden sein, die den Menschen vorgegeben ist. Sonst könnten die Menschen, die an der Macht sind, machen, was sie wollen. Darum brauchen wir eine Instanz, die die Menschen schützt und nicht manipuliert werden kann. Wenn man über eine solche Instanz redet - so auch mit jungen Menschen, die das sofort einsehen. Dann redet man im Grunde genommen über Gott.

Das sind sehr rationale Argumente, die man gegeneinander abwägen kann. Spielt das Gefühl für Sie keine Rolle, wenn es um den Glauben geht?
Keine große Rolle, weil man leicht Gefahr läuft, Halluzinationen als Glaubensrealität zu sehen. Ich bin ein absoluter Gegner von Gefühlsduselei in der Religion. Natürlich sehe ich auf der anderen Seite ein, dass die katholische und evangelische Kirche einfache Menschen gewinnen müssen. Dazu gehört auch, dass man die Religion mit den Mitteln darstellt, die auf die Sinne Einfluss nehmen. Aber das Entscheidende für mich ist: Die Existenz Gottes widerspricht nicht der Vernunft. Bewiesen ist Gottes Existenz damit noch lange nicht. Es gibt zweifelsfrei Dinge, die jenseits der Vernunft liegen, die wir mit dem Verstand nicht begreifen können. Ob wir geliebt werden, ist für uns eine sehr wichtige Frage. Das heißt, es gibt Werte im menschlichen Leben, die sich jenseits der Vernunft, jenseits des Verstandes befinden. Das ist der Raum für die Religion.

Sie waren Zeit Ihres Lebens ein Abenteurer, Bergsteiger, Kletterer, Gleitschirmflieger. Ein bisschen Gefahr musste immer sein. Wovor haben sie Angst?
Ich habe keine Angst. Vor allem habe ich mir die Angst vor Menschen abgewöhnt. Angst artet leicht in Panik aus und wenn man Angst hat, dann macht man Fehler. Darum muss man sich die Angst abgewöhnen.

Vor dem Tod haben Sie auch keine Angst?
Das ist wohl die am weitesten verbreitete Angst, aber insoweit wieder eine unbegründete Angst. Von 100 Menschen sterben 100. Und ich kann mich dem nicht entziehen. Vor allem ist der Tod total demokratisch. Er packt den Busfahrer genauso wie den amerikanischen Präsidenten und den Bischof genauso wie den Messdiener. Insofern halte ich es mit Epikur: Solange man lebt, ist man noch nicht tot. Und wenn man tot ist, dann ist es vorbei.

Angst ist nichts für Gleitschirmflieger. Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, ein sehr guter Pianist geworden zu sein.

 

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