Katrin Göring-Eckardt

Grünenpolitikerin und Theologin

Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt im Gespräch mit Hanno Gerwin
Katrin Göring-Eckardt im Gespräch mit Hanno Gerwin

Seit 1998 ist sie Mitglied im Deutschen Bundestag, bis vor Kurzem noch als Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. Katrin Göring-Eckardt hat bemerkenswerte biografische Eckpunkte: Sie stammt aus dem Osten, genauer aus Thüringen, hat Theologie studiert, ein gutes Verhältnis zur Kirche und einen starken persönlichen Glauben. Sie ist politisch bei den GRÜNEN, führt aber ein eher konservatives Familienleben. Mit zwei Kindern, einem kirchlich angetrauten Ehemann lebt sie in einem Einfamilienhaus mit Garten. Über das Bündnis `90 kam Katrin Göring-Eckardt zur Zeit der Wende zu den GRÜNEN und war dort für Gesundheits- und Rentenpolitik zuständig, bevor sie Fraktionsvorsitzende wurde. Persönlich scheint sie Familie und Beruf, Politik und Privates ziemlich gut miteinander verbinden zu können und wirkt sehr gelassen, auch in Wahlkampfzeiten.

 

Katrin Göring-Eckardt, was hat Ihnen in der Vergangenheit am meisten Spaß gemacht in der Politik?
Es hat mir am meisten Spaß gemacht, Entscheidungen mit beeinflussen zu können. Am liebsten mit beeinflusst habe ich Entscheidungen in der in der Behindertenpolitik in der letzten Legislaturperiode. Dort haben wir es geschafft, das System quasi umzukehren: Nicht zu sagen, wir wüssten schon, was gut für die Behinderten sei, sondern dass sie selbst entscheiden, was sie brauchen und was gut für sie selber ist. Wir haben Budgets, persönliche Assistenz und anderes eingeführt. Darauf bin ich am meisten stolz, auch wenn diese Entscheidung wahrscheinlich kaum bekannt ist.

Geht es beim Entscheidungen mitbestimmen auch um die Macht, die man als Politikerin hat?
Natürlich geht es um Macht, und das ist für meine Begriffe etwas Positives. Negativ wird das nur, wenn man Machtmissbrauch betreibt. Macht heißt aber, Einfluss haben, und Macht einzusetzen heißt, seinen Einfluss auszubauen. Den kriegt man nie ganz allein, das ist auch gut so. Sondern immer mit anderen zusammen.

Wer oder was schützt einen vor Machtmissbrauch?
Zunächst schützt einen davor, dass man in aller Regel in Partei eingebunden ist, vor allem aber ein demokratisches Entscheidungsverfahren. Ohne das geht es nicht. Darum ist in der Demokratie der Machtmissbrauch schon sehr, sehr selten. Man müsste sehr viele Tricks anwenden und das fliegt in aller Regel auch auf. Darum lohnt es sich gar nicht.

Sie haben nicht etwa Politikwissenschaft oder Jura studiert, wie es viele Leute tun, die in die Politik gehen. sondern Theologie. Inwiefern war das hilfreich?
Ob das hilfreich war, weiß ich gar nicht. Ich studierte in der DDR Theologie und hörte quasi mit der Wende auf damit. Vielleicht half mir die praktische Theologie ein bisschen, weil es ja darum ging, Leute zusammenzuhalten, zu begeistern und bestimmte Inhalte an den Mann und an die Frau zu bringen. Das half mir bei der Arbeit selber. Persönlich nützt mir das Theologiestudium vielleicht, vor allem aber hilft mir mein Glaube. Denn er erinnert mich immer daran, dass es noch etwas anderes gibt, was wichtiger ist. Das ist in der Politik nicht verkehrt.

Der Glaube schützt auch vor Machtmissbrauch.
Das würde ich nicht so unmittelbar sagen. Es gibt andere Instrumente, die einen davor schützen. Und wenn es um mich selber geht, gehört der Glaube natürlich dazu. Klar, man kann jeden Morgen die Heilige Schrift lesen, andere aber auch damit erschlagen. Insofern ist es nicht automatisch so, dass man diesen unmittelbaren Zusammenhang herstellen kann.

Lesen Sie jeden Morgen in der Heiligen Schrift?
Ich lese immer die Herrnhuter Losungen. Das ist ein ganz guter Tagesbegleiter und passt immer muss ich sagen. Die habe ich auf meinem Computerbildschirm und sobald ich da ran komme, lese ich die auch.

Zitieren Sie die Losungen manchmal in der Fraktionssitzung?
Das mache ich nicht, denn das wäre eine Mission an der falschen Stelle.

Warum an der falschen Stelle?
Die Losungen sind für mich wichtig begleiten mich in den Tag. Aber meine Fraktion muss schon manchmal damit rechnen, einen Bibelspruch um die Ohren zu bekommen. Nicht jeden Tag!

Und wirkt es?
Ich glaube schon, dass das bei manchen wirkt. Manchmal kann man ja auch ironischerweise ein Stückchen aus der Bibel anbringen, was dann zu einer plötzlichen Erkenntnis führt. Das ist schon gut.

Kann man mit der Bibel Politik machen?
Man kann nicht mit der Bibel Politik machen. Das wäre falsch. Man kann sich nicht die Bergpredigt vornehmen und sagen, jetzt schreibe ich das Gesetz so und so, weil ich die Bergpredigt vor mir liegen habe. Man kann aber als Mensch versuchen, sich danach zu richten, ohne zweigeteilt zu sein. Ich bin Mensch und Politikerin, und das ist alles eins. Darum spielt mein Glaube eine Rolle. Es gibt manche Entscheidungen - ganz wenige allerdings -, die mache ich davon dann auch abhängig. Ansonsten bestimmt mich der Glaube als Menschen, und der Mensch ist auch Politikerin im Beruf.

Können Sie ein Beispiel nennen, wo der Glaube Ihre politische Entscheidung bestimmte?
Ja, es gibt zwei Beispiele, wo mich das sehr umgetrieben hat. Das eine war eine Entscheidung bezüglich der Stammzellenforschung. Da hätte ich politisch vernünftigerweise für den Kompromiss stimmen müssen, den meine Freundin Andrea Fischer damals mit anderen zusammen ausgearbeitet hat, der für die Stammzellenforschung eine Teilöffnung vorsah. Ich tat mich sehr schwer damit und dachte noch in der Nacht davor: Du bist doch jetzt Politikerin, und du musst als Politikerin entscheiden. Ich konnte es aber nicht, sondern stimmte im Deutschen Bundestag für eine restriktive Position. Eine weitere Entscheidung betraf den Militäreinsatz im Kosovo. Ich tat mich sehr schwer damit, eine Abwägung zu treffen: Auf der einen Seite das Friedensgebot, auf der anderen die Menschenrechte. Wie kann man da eine Abwägung finden?! Damals las ich sehr, sehr viel in der Bibel und sprach mit vielen Leuten darüber, was mir sehr wichtig war. Ich sagte mir, wenn es um Krieg und Frieden geht oder um Leben und Tod, kann man nicht gegen den Glauben handeln. Ich stimmte allerdings für den Militäreinsatz, weil ich beim Abwägen fand, dass es wahrscheinlich richtig war. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es sich als richtig herausgestellt hat.

Dazu gehört Mut, weil die Politik sicher intern ihren eigenen Druck erzeugt, wenn auch keinen Zwang. Diesen Mut mussten Sie auch haben, als sie sich für das Theologiestudium in der ehemaligen DDR entschieden. Denn das war nicht selbstverständlich und vielleicht auch nicht immer einfach. Wie war das für Sie?
Ich wollte immer Lehrerin werden. Das war völlig systemkonform bis meine Deutschlehrerin zu mir sagte, das schaffst du nicht. Du kannst nicht den Kindern was anderes erzählen, als du selber glaubst und denkst. Diese staatliche Ideologie konnte ich im Unterricht nicht vermitteln. Mit meiner Mutter überlegte ich gemeinsam, was ich tun sollte. Dann kam ich auf das Theologiestudium. Das war eine ziemliche Veränderung, insbesondere das Verhalten mir gegenüber in der Schule. Es gab einige, die es verstanden, aber es gab natürlich viele, die das überhaupt nicht verstanden. Andererseits war es auch keine Heldentat. Das Studium konnte man an der Staatlichen Universität absolvieren. Ich studierte an der Karl-Marx-Universität in Leipzig Theologie, auch wenn das ein bisschen paradox klingt. Insofern war es kein Widerstand an sich, nur weil man Theologie studierte. Der Staat äußerte ganz bewusst, er wolle diese Ausbildung bei sich haben. Deswegen stand einmal pro Woche Marxismus und Leninismus auf dem Stundenplan. Was sicherlich Mut kostete, war das Engagement in kirchlichen Oppositionsgruppen.

Und Pfarrerin wollten Sie nie werden?
Doch, ich hätte mir gut vorstellen können, in der DDR als Pfarrerin zu arbeiten. Das hat auch mit der Lehrerin ein bisschen zu tun. wenn es z.B. um Kinderarbeit oder Erwachsenenbildung gegangen wäre. Im vereinigten Deutschland konnte ich mir das zu Beginn nicht gut vorstellen. Das hatte damit zu tun, dass ich in Opposition zum Staat Theologie studiert habe. In der Bundesrepublik hingegen gibt es eine große Nähe gibt zwischen Kirche und Staat. Es gibt eine relative große Nähe durch Religionsunterricht, Militärseelsorge usw. Das konnte ich mir unmittelbar nach der Wende nicht vorstellen, auch wenn ich nach 15 Jahren eine komplett andere Richtungsentscheidung sehe, und sage, die Kirche ist gar nicht so autonom. Ich finde das auch gut, wie es bei uns ist.

Blickt man auf die Wende zurück, so hatten die Kirchen in der damaligen DDR einen sehr großen Anteil an diesem Oppositionellen, an der Formulierung und der Sammlung des Widerstandes. Auch das trug zum Mauerfall mit bei. Aus heutiger Sicht haben die Kirchen von diesem tollen Impuls nicht profitiert. In den neuen Bundesländern haben sie sehr niedrige Mitgliedszahlen. Woran liegt das?
Es hat keine Mission im eigentlichen Sinne stattgefunden. Die Kirche tat nichts anderes, als Räume zur Verfügung zu stellen, um bestimmten Schutz anzubieten. Das war viel, und viele waren sehr dankbar dafür. Deswegen wurden die Menschen nicht gleich zu Christen, was auch nicht sonderlich glaubwürdig gewesen wäre. Es gab aber auch Menschen, die so zum Glauben kamen, aber das waren wenige. Persönlich bin ich sehr froh darüber, dass die Christinnen und Christen, gerade in Ostdeutschland, sehr ehrliche Christen sind. In der DDR mussten sie sich gefallen lassen, gefragt zu werden, was sie da eigentlich für einen Quatsch machten. Trotzdem sind sie dabei geblieben, auch nach der Wende. Wer nach der Wende in die Kirche eintrat, tat das aus freiem Entschluss. Aus meiner Sicht ist das sehr glaubwürdig.

Würden Sie sich darüber freuen, wenn mehr Menschen in den neuen Bundesländern zum Glauben kämen und in der Kirche wären?
Ich wäre froh, wenn das überall so wäre. Die Kirche hat diesbezüglich einen besonderen Auftrag. Wir denken manchmal, wir hätten ganz, ganz viele Aufträge. Der eigentliche Auftrag aber ist es, unseren Glauben weiter zu sagen, dafür zu werben oder eben auch zu missionieren. Darum würde es mich freuen, wenn wir uns ein bisschen mehr um das sogenannte Kerngeschäft kümmern würden als um Kirche.

Das heißt mehr Mission.
Und das heißt natürlich auch, dass Leute über ihren Glauben reden müssen. Als Politikerin habe ich das sehr lange als meine Privatsache betrachtet, nach dem Motto, es ginge niemanden etwas an. Man wusste, dass ich Theologie studiert hatte, das reichte meiner Meinung nach. Irgendwann entschied ich mich aber um und dachte, wenn man die Möglichkeit hat, auch als prominenter Mensch das zu tun, was unser Auftrag ist, nämlich hinauszugehen und es allen zu erzählen, dann muss man das auch tun und zwar mit den Mitteln, die man als Prominenter hat.

Gibt es einen Bibelspruch oder eine Geschichte in der Bibel, die für Sie besonders wichtig ist?
Ja es gibt eine. Ich bin schon sehr oft danach gefragt worden: „Alles hat seine Zeit und ein jegliches hat seine Stunde.“
Es ist eine Gegenüberstellung von Gutem und Bösem in unserem Leben. Das spielt für mich eine ganz große Rolle und ist über viele Jahre auch so geblieben. Natürlich gibt es auch Gleichnisse und viele Geschichten von Frauen in der Bibel, die mir wichtig sind. Letztlich ist es sehr beruhigend zu wissen, dass es nicht immer nur gut laufen kann. Das sagen diese Worte aus dem Prediger sehr deutlich.

Ich finde es bemerkenswert, wenn man als Politiker, der ja ununterbrochen unter Zeitstress steht, diese Zeit in solcher Weise bewusst wahrnimmt. Hilft Ihnen das?
Es geht nicht darum, dass man Zeit bekommt. Es soll klar werden, dass es gute und schlechte Tage gibt. Es gibt ganz schlimme Situationen und wiederum welche, wo es besser wird. Was mir sicher hilft, ist die Gewissheit, dass es noch etwas anderes gibt in meinem Leben und dass das nicht alles ist. Außerdem ist es gut, Gewissheit zu haben, dass auf Steine werfen auch wieder Steine einsammeln folgt, auf Krieg wieder Frieden und auf das Auseinanderreißen wieder das Zusammennähen. Das ist beruhigend. Auch wenn man sich müht, kann man nicht immer alles selbst beeinflussen.

Wovor haben Sie Angst?
Ich sage mal, wovor ich keine Angst habe: Beispielsweise vor meinem eigenen Sterben. Am allermeisten habe ich Angst davor, dass meinen Kindern was passieren könnte.

Wenn über sie geschrieben wird, steht immer im Vordergrund, dass Sie Beruf und Familie sehr gut zusammenbringen. Wie lautet Ihr Rezept?
Ich glaube, das beste Rezept ist es, immer am Alltag der Kinder dranzubleiben und sich gegenseitig dafür zu interessieren, was einen umtreibt und was man gerade tut. Als die Kinder kleiner waren, rief ich immer abends um sieben zur Bettgehzeit ganz brutal zu Hause an, egal, in welcher Sitzung ich gerade saß. Diese Freiheit habe ich mir genommen. Dann kam zurück, was zurückkommen musste: Ich wurde automatisch nach Alltagsdingen gefragt, wo man jetzt den Turnbeutel am besten zu suchen hätte oder dergleichen. Und das ist aus der Ferne gar nicht so leicht, aber ich hatte immer gute Tipps.

Womit kann man Sie kränken?
Kränken kann man mich fast überhaupt nicht. Ich bin relativ resistent. Am allermeisten kann man mich jedoch damit kränken, indem man mir etwas unterstellt, was ich nicht gemeint habe und man eigentlich weiß, dass ich das ganz sicher nicht gemeint haben kann. Wenn man mir sagt, ich hätte diesen oder jenen Satz gesagt und macht eine ganz große Ideologie daraus, die ganz furchtbar ist, dann rege ich mich erst mal auf.

Wenn Sie mal einen Wunsch frei hätten, ganz egal was, Sie dürfen sich wünschen, was Sie wollen, was wäre es?
Wenn Sie mich das jetzt so mitten in der Wahlzeit fragen, würde ich sagen, ich hätte keinen größeren Wunsch als zwei Wochen meine Ruhe zu haben. Es trifft bei mir relativ oft im Leben zu, dass ich mir wünsche, eine längere Zeit mal bei mir selbst zu sein. Das zu schaffen ist relativ schwer.

 

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