Petra Gerster und Christian Nürnberger

Journalisten Ehepaar

Petra Gerster, bekannt durch die ZDF Nachrichtensendung heute, und ihr Ehemann Christian Nürnberger, ebenfalls Journalist und Buchautor haben beide festgestellt, dass ein ganz entscheidendes Merkmal einer menschlichen Persönlichkeit heutzutage viel zu wenig Beachtung findet: Der Charakter eines Menschen. Was macht eigentlich den Charakter eines Menschen aus, wie entsteht er und warum ist Charakter heute so wichtig? So heißt auch das Buch, dass die Beiden gemeinsam geschrieben haben.

 

Landläufig spricht man ja von einem guten oder einem schlechten Charakter. Wenn Sie jetzt diese volkstümliche Betrachtungsweise einfach mal akzeptieren, was ist dann damit gemeint?
Petra Gerster:
Es geht sogar um etwas Drittes, es gibt nämlich ein „Charakter-Sein“. Man hat einen Charakter, jeder hat einen Charakter,- frägt sich nur eben welchen. Ob einen Guten oder einen Schlechten. Und dann gibt es doch Menschen von denen man sagt, „das ist ein Charakter“. Das ist eigentlich werteneutral, es ist sozusagen eine starke Persönlichkeit, da kann man, glaube ich, Charakter und Persönlichkeit als Synonyme verwenden. Der gute oder schlechte Charakter, das ist natürlich unser innerstes Wesen das in bestimmten Handlungen zum Ausdruck kommt und diese werden von der Umwelt als gut oder schlecht eingestuft. Es ist letztlich so viel wie gut, oder schlecht sein.

Her Nürnberger, kennen Sie konkret jemanden der einen schlechte Charakter hat? Haben Sie da jemanden vor Augen?
Christian Nürnberger:
Ich kenne welche, werde aber jetzt keine Namen nennen.
Das ist sehr fair, aber was sind das für Leute?
Christian Nürnberger:
Man kann ein Verräter sein, man kann ein Opportunist sein, man kann ein Geizhals sein. Es gibt eine ganze Palette von Persönlichkeitseigenschaften die sich dann in einem schlechten Charakter summieren können.
Petra Gerster:
Also wenn einer all dies wäre, geizig, nachtragend usw., dann wäre der Charakter schon schlecht.
Christian Nürnberger:
Ein Verräter oder ein Opportunist zu sein ist schon eine Charaktereigenschaft.

Man kann sich ja auch selbst charakterisieren. Das ist ja auch enthalten in diesem Wort. Wenn Sie sich selbst charakterisieren würden, was an Ihnen ist für Ihren Charakter herausstechend, wo ist Ihr Charakter besonders ausgeprägt?
Petra Gerster:
Man kann eigentlich selten über Menschen sagen, dass sie einen guten oder einen schlechten Charakter haben, das ist schon ein sehr apodiktisches Urteil. Wer kann sich das schon anmaßen. Zumal sich ja ein wirklich starker, wir sagen ja auch ein guter starker Charakter, erst in extremen Situationen zu beweisen hat, wenn es wirklich darum geht sozusagen gegen seine eigenen Interessen zu handeln.

Wenn wir jetzt die kleineren Probleme des Lebens sehen, wo könnte sich da der gute Charakter zeigen? Ich habe verstanden, dass Sie sagen der Charakter zeigt sich erst in der Krisensituation.
Christian Nürnberger:
Der Charakter zeigt sich auch schon in einer normalen Situation. Diese Menschen, wie jetzt z.B. Herta Müller. Ich habe jetzt zwei Bücher geschrieben über mutige Menschen, zwei Freiheitskämpfer, Widerstandskämpfer- Nelson Mandela, Dietrich Bonhoeffer, und auch Martin Luther.

Wo zeigt sich dann der Charakter bei uns?
Christian Nürnberger:
Er zeigt sich darin, dass man z.B. erst einmal diese sechzig Jahre Demokratie und Freiheit wertschätzt und sich dann aufgerufen fühlt das zu erhalten. Es erhält sich ja nicht von selbst, es muss gepflegt und erhalten werden und dazu braucht es einen mündigen Bürger. Das ist eine Charakterhaltung, die heutzutage leider fehlt. Nicht bei allen, aber es ist ein Mangel vorhanden.
Petra Gerster:
Es ist einmal das klar wiedererkennbare Profil, eine Treue zu sich selbst, zu seinen Werten und zu seinen Maßstäben, dass jemand nicht schwankt wie ein Rohr im Wind, sondern wirklich auch zu dem steht, was er sagt oder was er für richtig erkannt hat für sich. Das zum Einem und zum Anderen ist es sicher auch jemand der auch eine Idee hat die größer ist als er selbst, also dass man nicht nur immer an sein kleines eigenes Wohlbefinden denkt oder an das der eigenen Kinder, des eigenen Ehemannes, sondern auch ein bisschen im größerem Rahmen Verantwortung zeigt. Ich glaube ein guter Charakter ist auch jemand der wirklich erwachsen und mündig ist in dem Sinne, dass er Verantwortungsbewusstsein für das Ganze zeigt, für das Gemeinwohl im kleineren und größeren Rahmen.

Sie haben zwei Kinder und Sie legen auch in ihrem Buch Wert darauf, dass die Kindererziehung, also die Charakterbildung bei den Kindern, bei den eigenen Kindern bestenfalls, eine große Rolle spielt. Was haben Sie getan um den Charakter Ihrer Kinder zu bilden?
Christian Nürnberger:
Wir haben keine pädagogischen Maßnahmen ergriffen, damit die Kinder einen guten Charakter kriegen, sondern wir denken eben, das überträgt sich auf die Kinder durch das Zusammenleben. Durch das Zusammenleben mit Kindern merken die Kinder, was den Eltern wichtig ist und alleine schon daran, dass die Wertung vorgenommen wird, wichtig und unwichtig, gut und böse, schön und hässlich, überträgt sich das im Laufe der Zeit auf die Kinder. Bei uns wird z.B. jeden Tag über Politik geredet, naturgemäß, da wir eben diese Berufe haben. Wir lesen jeden Morgen zwei Zeitungen beim Frühstück und sprechen dann darüber. Der Effekt ist, jetzt sind sie siebzehn und zwanzig, dass sie auch politische Menschen geworden sind.
Petra Gerster:
Wir reden nicht nur über Politik, sondern natürlich auch über die Schule, über ihre Freunde und über unsere Freunde. Tatsächlich ist sicher auch ein Fall, dass man Werte nicht nur vorlebt, sondern mit den Kindern lebt und sich auch gegenseitig interessiert für alles und an allem Teil hat und sich tatsächlich auch nicht scheut zu werten. Das ist glaube ich ein wichtiger Punkt, dass man sich nicht scheut zu sagen „das ist gut und das ist schlecht, das ist wichtig und das ist unwichtig, das ist schön und das ist hässlich“, den Kindern damit auch ein Geländer baut an dem sie sich entlang hangeln können.

Was kann der Erwachsene, der an seine Kindheit nicht mehr herankommt, für seine Charakterbildung tun? Ich denke, dass Charakterbildung doch nicht aufhört mit dem Erwachsen werden.
Petra Gerster:
Ich glaube wir müssen da ein Leben lang daran arbeiten, alle an uns und auch an diesen Zügen, wenn man denkt man muss etwas haben weil es gerade jeder andere hat. Charakterbildung ist auch ein Teil der Bildung, dass man als gebildeter Mensch auch weiß, was man nicht braucht. Man freut sich an bestimmten Dingen, die Freude gehört auch zur Bildung, aber man kann auch auf Vieles verzichten und Konsumdistanz ist auch eine wertvolle Charaktereigenschaft, dass man nicht jedem Verkäufer auf den Leim geht, sondern weiß was man braucht und was man nicht braucht.

Mich würde interessieren, wie das Verhältnis der Religion zum Charakter ist? Die Religionen, oder das Christentum, um das konkrete Beispiel zu nehmen, arbeitet ja in seinen Idealen auch sehr stark daran, z.B. „Nächstenliebe“ oder „Verantwortung“, einen guten Charakter auszubilden, wenn man diese Terminologie wählen will. Jesus hat, glaube ich, nicht vom Charakter gesprochen, aber das was er sozusagen vom Menschen gewollt hat, hat glaube ich viel mit Charakterbildung zu tun. Christian Nürnberger:
Ganz klar. Bevor überhaupt Philosophie und Aufklärung kamen, waren Religionen die Kräfte, die auch charakterbildend wirkten. Das Judentum, dass den Menschen beigebracht hat „die Menschen sind gleich vor Gott“, war eine revolutionäre Behauptung damals. Der Ziegenhirt in seinen Lumpen ist vor Gott genauso viel wert, wie der Vater in seiner Pracht. Das war eine unglaubliche Provokation und hat dann aber auch charakterbildend für ein ganzes Volk gewirkt. Das steht heute noch im Grundgesetz: „Alle Menschen sind gleich“, diese Idee ist damals erfunden worden. Insofern stehen am Anfang von Charakterbildung, Religionen. Diese haben sich gebildet, weil sie sich bestimmter Probleme bewusst geworden sind. Sie haben sich gefragt: „Warum gibt es seit Jahrtausenden Mord und Totschlag unter den Menschen, warum gibt es Krieg, warum können sie nicht friedlich miteinander leben?“. Auf diese Fragen haben die Religionen versucht eine erste Antwort zu geben und daraus Konsequenzen zu ziehen.

Würden Sie denn sagen, dass zum Beispiel ein fester Glaube, um mal diese Kategorie zu nennen, identisch ist mit Charakterstärke?
Christian Nürnberger:
Das kommt auf den Glauben an.
Sie haben Martin Luther als Beispiel genannt. Luther der sagt: „Ich stehe hier, ich kann nicht, ich bin meinem Glauben verpflichtet, deshalb handel ich jetzt, egal unter welchen Umständen“.
Christian Nürnberger:
In diesem Falle schon. Auch Dietrich Bonhoeffer war so ein Beispiel, um mal eins aus der jüngeren Vergangenheit zu nehmen.
Petra Gerster:
Aber es ist sicherlich nicht notgedrungen der Glaube. Sondern jemand der nicht glaubt, kann trotzdem ein charakterstarker Mensch sein, der seine Werte hat, die im Humanismus verwurzelt sind. Es gibt ja universelle Menschenwerte und Menschenrechte, denen wir alle nachstreben. Das kann der Glaube sein, das Haltegerüst, aber es muss nicht der Glaube sein.
Christian Nürnberger:
Es kann auch ein Irrglaube sein der zu einem starkem Charakter führt.

Wir hatten auch über die Kindererziehung gesprochen, dass man im Grunde genommen noch übergeordnete Werte braucht. Welche Werte sind Ihnen wichtig?
Christian Nürnberger:
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Nächstenliebe.
Petra Gerster:
Das sind schon die großen Werte, aber im Kleinen kann man auch sagen, Aufrichtigkeit finde ich ganz wichtig, das kann man in der Familie gut einüben. Treue ist auch ein großer Wert. Treue sich selbst gegenüber, aber natürlich auch Treue zu seinen Freunden und Empathie ist für mich noch etwas ganz Wichtiges. Mitfühlen mit anderen, das man sich auch in Andere einfühlt, nicht nur in Menschen, sondern auch in Tiere z.B. und auch Verantwortung dafür zeigt. Zum Beispiel auch in seinem Konsumverhalten, ob man nun wirklich Fleisch von armen Tieren aus der Massentierhaltung essen muss oder ob man ein bisschen mehr Geld ausgibt.

Sie haben als Nachrichtenfrau einen sehr guten Überblick über das,
was sozusagen in der Welt passiert. Leitet sich daraus nochmal stärker die Überlegung ab, nach welchen Werten eigentlich Menschen handeln, da sie so viele Geschehnisse auch Revue passieren lassen müssen, für ihre Arbeit?

Petra Gerster:
Ich glaube damit ist man, wenn man sich mit Politik beschäftigt, immer auch konfrontiert im eigenen Land und auch in anderen Ländern, wo es natürlich nicht so rechtstaatlich zugeht wie bei uns. Wenn man nur die Nachrichten aus Russland hört, dann wird es einem ja schon schlecht. Das ist ein Volk, das mir irgendwie besonders nahe steht, weil ich Russisch studiert habe und da auch oft war. Ich bin immer wieder erschüttert, wie wenig dort z.B. der Wert eines Menschen gilt, nach wie vor und wie der Wert der Pressefreiheit, der Meinungsfreiheit mit Füßen getreten wird von einem Herrn Putin. Darüber könnte ich mich tagtäglich aufregen. Natürlich ist es in vielen anderen Ländern genauso. Wenn es im eigenen Land passiert, dann ist man natürlich noch kritischer.

Wenn Sie mal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich dann wünschen?
Petra Gerster:
In Zusammenhang mit diesem Buch würde ich mir vielleicht doch sehr viel Geld für den Ausbau unserer Kindertagesstätten und Schulen wünschen und für wunderbare Einrichtungen, in denen wir allen Kindern gute Chancen gewähren können, auch denen die jetzt durch den Rost fallen, weil sie in Hartz IV Familien oder in großen Immigrantenfamilie leben und keine Chancen haben, sich mit denen ausführlich zu beschäftigen, sie alle ein Instrument lernen zu lassen und ein Haustier zu schenken usw., das wäre mein innigster Wunsch.
Christian Nürnberger:
Ich blicke jetzt auf sechzig Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand zurück und ich wünsche mir, dass meine Kinder das auch einmal sagen können wenn sie sechzig sind.

Vielen Dank für das Gespräch. Petra Gerster und Christian Nürnberger. Ein prominentes Paar, das ein gemeinsames Buch geschrieben.

 

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