Ephraim Kishon

den Erfolgsschriftsteller und Satiriker

Ephraim Kishon
Ephraim Kishon im Gespräch mit Hanno Gerwin

Über seinen trockenen und hintergründigen Humor haben schon sehr, sehr viele Menschen gelacht, denen Ephraim Kishon im Laufe der Jahre 40 Millionen Bücher in insgesamt 34 Sprachen verkauft hat. Im 3. Reich ist er knapp dem Holocaust entkommen, um bald danach Israel, seine Familie - allen voran "die beste Ehefrau der Welt" - und sich selbst mit viel Amüsement auf die Schippe zu nehmen.
Aber Kishon ist kein "lustiger Vogel", sondern auch ein sehr ernster Mensch mit einem persönlich sehr hintergründigem Humor, das zeigt sich auch in seiner Einstellung zur Religion. Und wer so denkt, der ist nicht nur ein Humorist, sondern gleichzeitig auch weise.

 

Herr Kishon, Sie haben schon unheimlich viele Menschen zum Lachen gebracht und es war immer auch ein gutes Lachen, ein hintergründiges Lachen. Und wenn man Ihre Bücher aufschlägt, egal wo, man muss sofort schmunzeln.
Ja.

Wie geht das? Sie müssen sich doch, wenn Sie durch die Welt gehen und alles irgendwie lustig finden, innerlich totlachen?
Ich lache mich nicht zu Tode. Humor ist meine Profession. Ich schreibe humorvolle Sachen, schließlich habe ich erstens eine Neigung dafür und zweitens habe ich keine Konkurrenten.

Aber Humor - kann das Profession sein?
Ja. Humor ist eine Profession und ich glaube eine außerordentlich schwere, denn es gibt so wenig Humoristen in der Welt.

Und man kann das lernen?
Ja. Es klingt komisch, aber ich glaube, ich schreibe heute viel besser als vor vierzig Jahren und schreibe auch in einer anderen Sprache. Vor fünfzig Jahren habe ich von links nach rechts geschrieben, jetzt schreibe ich von rechts nach links, hebräisch. Man lernt alle Professionen, wie man auch Schach spielen lernt. Es gibt Gesetze von Humor.

Geben Sie einem todernsten Menschen doch mal einen kleinen Tipp. Wie lernt er Humor?
Humor verstehen oder zu kreieren?

Verstehen mit dem Herzen.
Da kann ich nicht helfen, denn leider ist der Mensch mit dieser Eigenschaft geboren. Entweder er hat diese Neigung zum Humor oder er hat sie nicht. Ein humorvoller Mensch zeichnet sich nicht dadurch aus, Humoriges zu schreiben, sondern dadurch, Humor zu verstehen.

Kann man das auch lernen?
Man kann es entwickeln. Die Leute, die mit meinen Büchern aufgewachsen sind, verstehen mich heute viel besser als früher. Heute ist vieles anders. Auch die Humorgesetze kann man im Laufe der Jahre erlernen.

Ist es nicht phantastisch, dass Sie als Jude den Deutschen das Lachen beigebracht haben?
Ich bin kein Jude, der in Deutschland lebt und für die Deutschen schreibt. Ich lebe in Israel und schreibe für die Israeliten. Meine Bücher sind in 34 Sprachen erschienen. Dass sie gerade in Deutschland so stürmische Reaktionen auslösten liegt daran, dass die Deutschen die besten Leser mit der besten Lesetradition der Welt sind.

Tatsächlich ist es doch so, dass Sie die Deutschen zum Lachen bringen und das über viele Jahre und sehr herzhaft.
Ich bringe auch die Kroaten zum Lachen. Je näher bin mich Mitteleuropa nähere, desto erfolgreicher bin ich.

Und Humor ist international?
Humor ist total international, er ist nicht von Nationalität abhängig. Es gibt weder englischen, noch belgischen, noch luxemburgischen Humor. Leute vom gleichen intellektuellem Niveau lachen über die gleichen Sachen auf der ganzen Welt. In Gesellschaften mit höherem Bildungsniveau ist Literatur von hohem Niveau erfolgreicher, wobei die Sprache nicht entscheidend ist.

Was machen Sie denn, wenn sie unglücklich, deprimiert, vielleicht melancholisch sind?
Dann versuche ich mich davon zu überzeugen, dass ich keinen Grund dazu habe. Manchmal gelingt es mir. Schriftsteller, insbesondere die Leute, die sich mit Humor beschäftigen, haben eine gesunde Neigung zu Depressionen. Sie plündern ihre seelischen Fähigkeiten mit einer solchen Grausamkeit, dass sich der Körper irgendwann rächt.

Also müssen Sie dafür bezahlen, worüber die andern lachen dürfen
Ja. Vielleicht klingt es komisch, aber ich bezahle - allerdings in geringem Maß - mit Depressionen dafür.

Sie müssen unglaublich deprimiert sein!
Aber ich lache sehr viel.

Sie lieben ihr Land Israel von ganzem Herzen?
Ja, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin ein Überlebender des Holocaust und in Israel habe ich meine menschliche Ehre zurückbekommen. Ich bin sehr, sehr stolz und glücklich, ein Israeli zu sein und ich bin sehr froh, dass ich hier mit Ihnen sprechen kann, mit einem israelischen Pass in meiner Tasche. Ich bin keine Minderheit mehr. ich muss mich nicht anpassen, und Ich kann sagen, was ich will.

Es gab Jahre, da hat man Ihnen den politischen Vorwurf gemacht, Sie seien Zionist.
Es war ungefähr vor 35 Jahren, da hat man meinen Namen nicht erwähnt, weil ich pro israelitisch eingestellt war.

Das ist vorbei?
Nein, es ist nicht vorbei. Vom Spiegel werde ich noch immer boykottiert. Auch von anderen Zeitungen, die Zeit, Stern usw. Angeblich weil ich nicht ein fortschrittlicher Sozialist bin und weil ich ein israelischer Patriot bin.
Deshalb werde ich von ihnen boykottiert. Sie mögen Schriftsteller, die für den palästinensischen Staat kämpfen.

Worüber ärgern Sie sich, womit kann man Sie an die Decke bringen?
Im allgemeinen nicht mit großen Sachen. Aber solche kleine Sachen wissen Sie. Ich bin ein sehr gut organisierter pünktlicher Mensch. Wissen Sie, wenn jemand etwas verspricht und nicht hält, ärgert mich mehr als eine riesige Katastrophe.

Was machen Sie dann, rächen Sie sich oder schreiben Sie dann darüber?
Nein, dann ärgere ich mich. Ja, ich bin ein absolut enttäuschend normaler Mensch. Ich kann nicht sagen, dass ich spezielle Reaktionen habe.

Sie haben im Dritten Reich während des Holocausts Schlimmes erlebt.
Nur in Ungarn. Ich war auf dem Weg zum Vernichtungslager,.Ich bin geflohen. Ich bin einer der wenigen.

Wie wirkt das nach bis heute?
Dass ich das Vernichtungslager nicht erreicht habe, das Schrecklichste nicht erlebt habe, dass ich im jüdischen Staat lebe, all das macht mich so glücklich Und es ist eine außerordentliche Genugtuung für mich, dass die Enkelkinder der Nazis Schlange stehen, um mein Autogramm zu bekommen. Das ist die beste Rache, die ich habe.

Aber sie ist nicht böse gemeint.
Nein. Ich muss dazu sagen, ich verachte die Nazis. Nicht nur weil ich Opfer war, sondern weil das wirklich die letzten moralischen Wesen sind. Sie haben ihre besten Bürger, ihre besten Schriftsteller, besten Ärzte verbrannt. Und wenn ein Volk seine Elite verbrennt... ich kann nichts anderes hinzufügen.

Heute sind Sie viel in Deutschland. Sie arbeiten hier und verdienen auch Ihr Geld in Deutschland. Haben Sie den Deutschen, die um Sie herum sind, nichts mehr nachzutragen?.
Nein, gar nichts. Es ist für mich unverständlich und unerträglich, dass jemand Enkelkindern der Kinder mit Vorwürfen belastet, die ihren Eltern und Großeltern gelten. Würde ich das tun, so wäre ich auch ein Nazi.

Welche Rolle spielt für Sie das Judentum, die Religion?
Fast gar nichts. Ich bin nicht religiös, ich bin ein Humorist.

Und das schließt sich aus?
Meine Gefühle sind total pro Israel. Ich bin ein Israeli.
Nun sage ich Ihnen etwas Schreckliches: Wenn mich jemand fragt, ob ich religiös sei, so antworte ich: Ich bin ein Überlebender des Holocausts. Meiner Meinung nach kann niemand, der den Holocaust überlebt hat, religiös sein.

Aber es gibt auch Gegenbeispiele.
Ja, das gibt es. Ein bekannter Rabbiner in Israel behauptete, den Holocaust hätte stattgefunden, weil Gott sein Lieblingsvolk schneller bei sich haben wollte. Das glaube ich nicht. Ich bin überzeugt, dass viele darauf vertrauen und glauben, dass Gott uns schützt.

Das können Sie nicht mehr glauben?
Nein, weil es nicht wahr ist. Ich bin zusammen mit 220 Juden aus Budapest geflohen. Davon sind drei Leute am Leben geblieben. Ich war einer von diesen. Die religiösen waren immer die ersten, die vernichtet wurden. Sie haben nichts unternommen. Sie wollten nicht fliehen. Sie waren sich sicher, dass es genug sei, morgens um vier Uhr aufzustehen und zwei Stunden zu beten. Darüber bin ich enttäuscht.

Aber es sind doch viele Jahre vergangen. Ich denke auch im Hinblick darauf, was Religion leisten kann.
Es gibt so viele Religionen. Jeder glaubt, dass seine die richtige ist.
Jeden Tag bin ich voller Bewunderung über das Universum. Wir sind doch nur ein allerkleinster Teil davon. Und was bilden wir uns darauf ein!

Aber ist nicht gerade das Religion?
Ja, das ist Religion, auch meine eigene. Und auch der menschliche Körper, die Geburt, diese Genialität, dass wir sterben. Es wäre unerträglich, wenn wir nicht sterben würden. Hawkins hat einmal gesagt: „Ich kann keine Antwort geben, weil ich kein Gott bin. Ich weiß nur, dass es im Universum 40 physische Gesetze gibt, welche die Rotation der Galaxien ermöglichen. Wenn es eines dieser Gesetze nicht gäbe, würde das Universum zusammenbrechen.“
Es gibt für unseren Verstand unverständliche Genialität.

"Gott" mögen Sie nicht dazu sagen?
Das es ist. Wir wissen nichts und wir können nicht verstehen, wozu das Universum da ist. Ich verstehe auch nicht, wofür die Welt ist, wofür bin ich? Ich verstehe es nicht.

Haben Sie die Gräueltaten der Nazis nicht an der gesamten Menschheit zweifeln lassen?
Nein, an der Menschheit zweifle ich nicht wegen der Nazis, die nur eine Episode in der Weltgeschichte sind.

Familie spielt für Sie auch eine große Rolle. Sie haben die beste aller Ehefrauen und Kinder.
Die Familie ist eine der großen Antworten, die dem Leben einen Sinn geben. Ich habe drei Kinder, drei Enkelkinder, und die beste Ehefrau von allen ist schon 40 Jahre mit mir verheiratet. Ich glaube, das ist ein Geschenk des Lebens.

Und Krach gab es nie?
Nur manchmal, mit meiner Frau. Aber wir haben nie daran, uns zu trennen.

Warum geht es bei vielen Leuten schief?
Weil sich die Gesellschaft heuchlerisch benimmt. Nach der christlichen Religion erwartet sie, dass jeder im selben Masse seine Frau nach 60 Jahren nicht nur lieben sondern auch begehren soll. Das geht leider nicht. Dies wäre vielleicht möglich, wenn das Durchschnittsalter bei 35 Jahren läge. Also wenn man doppelt so lange lebt, dann sind diese Gesetze in solchem Masse leider undurchführbar.

Herr Kishon, wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich möchte nur gesund und reich bleiben in dieser Welt.

 

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