Annika Strebel

Deutsche Weinkönigin 2011

Diese Frau ist für ein Jahr Königin in Deutschland, und zwar Weinkönigin: Annika Strebel, die Winzerstochter aus dem rheinhessischen Wintersheim, kommt aus den größten deutschen Weinanbaugebiet und wurde von einer 80-köpfigen Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft zur höchsten Repräsentantin des deutschen Weins gewählt. Annika Strebel wollte schon als kleines Kind Winzerin werden und studierte deshalb auch Weinbau an der Fachhochschule. Außerdem ist sie ein Genussmensch, sammelt gerne Wildkräuter für die Küche und baut eigene Kürbisse an.

 

Jetzt sind Sie Königin, so schnell kann das gehen. Aber so ganz schnell ging es wahrscheinlich nicht, sondern Sie mussten sich darauf vorbereiten. Wie bereitet man sich auf die Wahl zur Weinkönigin vor?
Ich glaube, die wichtigste Voraussetzung für die Wahl einer deutschen Weinkönigin ist einfach das eine Jahr, das man als Gebietsweinkönigin hat. Ich war ein Jahr rheinhessische Weinkönigin und bin dann zur deutschen Wahl angetreten. Erst mal zur Vorrunde, wo dann Fachwissen abgefragt wurde und dann bin ich weitergekommen und durfte dann zum Finale. Von den besten sechs bin ich an dem Tag irgendwie raus gestochen und wurde dann gewählt.

Aber Sie hatten keine Ahnung, dass Sie siegen würden? Das war nicht so, dass es im Vorfeld so ein bisschen abgesprochen wurde, nach dem Motto: „Jetzt muss mal Rheinhessen wieder siegen.“- Sowas gibt es nicht?
Also wir waren schon 12 Jahre nicht mehr dran - Rheinhessen als größtes Anbaugebiet - da war natürlich schon ein gewisser Druck da. Aber jeder hat gesagt, ich soll mein Bestes geben und es ist auch vorher nicht abgesprochen. Es kommt, und das haben alle gesagt, unglaublich auf die Tagesform an und man braucht eine ganze Menge Glück.

Sie hatten einen guten Tag und man sieht Ihnen auch an, wie überrascht und glücklich Sie in dem Moment waren. Wer setzte Ihnen die Krone auf?
Das ist meine Vorgängerin Mandy Großgarten, sie war von der Ahr. Sie hat ein Jahr lang Deutschland als deutsche Weinkönigin vertreten und in dem Moment war ich total überrascht und total überwältigt von meinen Gefühlen - total überrumpelt. Ich wusste gar nicht so richtig, was ich da oben machen sollte, weil ich mir das nie hätte träumen lassen.

Es ist ja auch schon eine gewichtige Aufgabe, weil Sie den deutschen Wein repräsentieren. Und der deutsche Wein ist schon etwas in der Welt, nicht nur in Deutschland. Kennen Sie ein paar Zahlen? Wie viel Wein wird denn in Deutschland getrunken?
Der Pro-Kopf-Verbrauch zum Beispiel liegt bei ungefähr 24 Liter. Das ist eigentlich ganz gut. Aber da muss ich ein Kompliment an Baden-Württemberg geben, weil die nämlich einen deutlich höheren Pro-Kopf-Verbrauch haben. Ich glaube, der liegt bei ungefähr 36 Litern. Also wenn alle so viel trinken würden wie die Baden-Württemberger, dann wären wir schon mal noch ein Stück weiter.

Dann wäre Ihre Krone noch ein bisschen größer. Da müsste man ja berücksichtigen, es trinkt ja nicht jeder Wein, die Kinder fallen dann schon mal weg.
Wissen Sie wer am meisten trinkt? Der Vatikan-Staat.

Wissen Sie wie viel pro Kopf?
Ich glaube 67 Liter. Da gibt es keine Kinder.

Genau, da gibt es keine Kinder und in der Kirche wird Wein getrunken. Warum vielleicht - darauf kommen wir nochmal zu sprechen. Ich möchte nochmal zurück zu dem Moment, wo Sie sich freuen, worauf freuen Sie sich?
Ich freue mich einfach auf diese große Aufgabe, den deutschen Wein überall auf der Welt vertreten zu dürfen, auf die Auslandsreisen, verschiedene Kulturen kennenzulernen, viele Menschen zu treffen und diese mit meiner Begeisterung und Leidenschaft für den Wein anzustecken. Das ist etwas ganz, ganz Besonders.

Sie sind ja ein ganz handfester Typ, ich glaube, das darf ich sagen. Sie sind Winzerin, Sie machen gerne Gartenarbeit. Das heißt, Sie sind nicht die Prinzessin auf der Erbse, die sich sozusagen weich bettet und durch die Gegend tragen lässt. Sie müssen schauen, dass Sie saubere Fingernägel haben, wenn Sie vom Weinberg kommen.
Genau, das stimmt schon. Ich glaube, als Frau macht man sich immer eigentlich ganz gern schick und zieht auch mal ganz gerne ein Kleid an. Aber es ist schon so, dass ich zu Hause in die Arbeitsklammotten reinschlüpfe und die Fingernägel kann man ja danach wieder herrichten. Das muss auch mal sein. Es macht schon Spaß, dieser Wechsel und immer in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Das ist nochmal eine Herausforderung.

Was sind Sie sonst für ein Mensch? Worüber ärgern Sie sich, womit kann man Sie ärgern?
Ich denke, Unehrlichkeit auf jeden Fall, das ist etwas, was mir ganz wichtig ist. Verschwendung ist für mich etwas ganz Schlimmes, diese Wohlstandsgesellschaft, die immer alles auf dem Teller liegenlässt. Ganz kleine Dinge eben.

Auch das Wegwerfen der Lebensmittel stört Sie?
Genau. Oder wenn man einfach nicht sieht, wo es fehlt. Wenn man sich einfach nicht ein bisschen umschaut, ein bisschen nach seinen Mitmenschen guckt, wie es ihnen geht. Wenn man nicht zuhören kann und nur von sich erzählt. Das stört mich auch.

Das Thema Ökologie könnte beim Weinbau auch eine Rolle spielen. Wein ist ja ein sehr natürliches Lebensmittel. Beim deutschen Wein ist ja auch diese Nahversorgung da, was ja auch immer mehr in den Blickpunkt rückt. Wie wichtig sind Ihnen solche Fragen?
Ich denke grade mit der Nahversorgung, dass man ein regionales Bewusstsein bekommt, ist ganz, ganz wichtig. Da muss ich auch wieder ein Kompliment an die Baden-Württemberger geben, die machen das schon wirklich gut und trinken auch ihren eigenen Wein. Ich denke auch, dass heutzutage weniger mehr ist. Also weniger am Produkt Wein verändern, die Trauben so nehmen, wie sie kommen und dann möglichst schonend verarbeiten, und auch viel Rücksicht auf die Natur zu nehmen- das ist ganz wichtig und das man da großen Wert drauf legen sollte, wird auch immer mehr Winzern bewusst.

Sie repräsentieren dann dieses Jahr, das heißt, man hört auch auf Sie. Ich glaube das hat schon eine Bedeutung, wenn Sie solche Akzente mit setzten, da wo Sie sprechen. Grade weil Sie jung sind. Sie sind die Königin und, wenn Sie jetzt auf so etwas hinweisen, das ist nochmal anders, als wenn es zum Beispiel ein Politiker macht.
Vielleicht ja, es ist auch eine andere Sache. Ich bin ja wirklich auch selbst mit drin, weiß genau wie es läuft. Ich würde auch nie etwas sagen, was überhaupt nicht möglich wäre. Ich denke schon, dass man grade auch als junger Mensch dann doch noch mal etwas erreichen kann.

Lassen Sie uns über ein paar Rebsorten sprechen. Für viele Leute ist das ganz interessant. Wie kann man die eigentlich unterscheiden, aber wir können hier jetzt leider keine Weinprobe machen. Zum Beispiel der Riesling, was fällt Ihnen dazu ein?
Der Riesling ist schon mal eine weiße Rebsorte. Sehr alt, mit ganz viel Tradition hier in Deutschland und die auch wichtigste Rebsorte hier in Deutschland. Das größte Anbaugebiet für Riesling ist im Moment die Pfalz, danach dicht gefolgt die Mosel. Wie kann man einen Riesling charakterisieren - wir haben in der Nase wunderschöne Pfirsicharomen und ein bisschen was von Apfel. Man vergleicht es mit diesen Aromen. Und wenn man einen Riesling probiert, ist da oft eine schöne Mineralität, etwas Salziges im Geschmack, und ganz wichtig: so ein bisschen eine knackige Säure, da kann man schon sagen: „Es könnte ein Riesling sein.“

Toll, sie haben das sehr gut und sehr knapp beschrieben. So hab ich das noch nie gehört. Grauburgunder zum Beispiel wird auch sehr viel bei uns getrunken. Wie würden Sie den davon abheben?
Grauburgunder ist hier bei uns sehr wichtig. Ich glaube Grauburgunder ist nochmal ein ganz anderer Typ. Da gibt es auch wieder zwei verschiedene. Einmal einen ganz voluminösen, kraftvollen und geschmeidigen Grauburgunder, der eine wunderschöne Cremigkeit hat und oft ein bisschen etwas von einer reifen Birne in der Nase hat, der auch gerne mal ins Barrique gelegt wird, also ins Holzfass, und oft eine sehr, sehr milde Säure hat und ein wunderbarer Essensbegleiter ist, auch oft so ein bisschen was von Nuss, Walnuss zum Beispiel, oder Haselnuss hat.

Schade, dass wir keinen Wein da haben.
Ich könnte Ihnen jetzt ganz viele Aromen zusammenstückeln. Es gibt immer zwei Seiten, Grauburgunder kann auch sehr, sehr frisch schmecken und wenn er ein bisschen gereifter ist, dann kriegt er nochmal ganz andere Aromen.

Und die Leute trinken ja lieber Pinot grigio als Grauburgunder. Das ist ja auch ein bisschen pervers, oder?
Ja, das stimmt schon. Es gibt da auch verschiedene Synonyme: Pinot grigio, Pinot gris, Ruländer, Grauburgunder. Es ist wirklich quasi das gleiche. Ich trinke am liebsten Grauburgunder.

Der Wein spielt auch in der Bibel eine Rolle. Er ist eigentlich ein religiöses Getränk, wenn man so will. Wein wird zum Abendmahl getrunken, von Jesus gibt es eine Menge Worte, die sich mit Wein beschäftigen, die Weinrebe wird als Bild genommen, zu der die einzelnen Trauben gehören, diese Gesellschaft der Körper, zu der verschiedene Glieder gehören, usw. Wie ist Ihre Einstellung dazu?
Ich denke früher hat der Wein schon ganz, ganz viel Gutes getan. Wasser, das man zum trinken hatte, ist ja oft schlecht geworden. Indem man Wein dazu gemischt hat, konnte man das alles immer viel länger lagern und das Wasser ist länger frisch geblieben. Dadurch hat der Wein den Menschen ganz früher schon fürs Überleben geholfen. Und ich glaube, davon erzählt auch die Bibel oft. Dass es ein Getränk ist, das den Menschen wirklich geholfen hat.

Eigentlich fast wie Medizin. Die Leute haben früher ja auch sogar Kindern Wein gegeben, wenn sie erkältet waren.
Ob das so gut ist, das bezweifele ich – aber laut Hildegard von Bingen hilft Wein sogar gegen Wutausbrüche und Ehestreit.

Wie ist Ihre eigene Einstellung zu Religion?
Das ist noch nicht ganz geklärt. Ich spreche öfter mit meiner Mutter darüber. Aber ich bin mir noch nicht ganz so sicher, in welche Richtung ich gehen will. Dass es vielleicht etwas gibt, das kann ich mir vorstellen, was genau es ist, das kann ich mir noch nicht vorstellen.

Gibt es eine Bibelstelle, die Ihnen besonders gut gefällt, wo Sie sagen: „Die finde ich gut, bei manchen anderen sagt es mir vielleicht nichts, oder finde ich nicht gut.“?
Vielleicht, dass Jesus wirklich Wasser zu Wein gemacht haben soll. Das ist etwas ganz Besonderes. Das hat mich schon sehr beeindruckt. Da würd ich gern mal hinter die Kulissen gucken, was er da gemacht hat.

Und es soll ein besonders guter Wein gewesen sein. Man hat sich darüber mokiert, dass er nicht als Erster gegeben wurde, dieser Wein, sondern erst später, wenn die Leute schon ein bisschen betrunken sind. Diese religiöse Komponente des Weins, spielt die in der Weinwirtschaft, in der ganzen Weinszene auch eine Rolle, oder ist das im Grunde genommen eine Welt für sich?
Ich denke, das ist sehr unterschiedlich. Es gibt immer Veranstaltungen - diese sind schwer zu vergleichen: Wenn man jetzt sagt „Wein und Käse“ und dann eine Veranstaltung, die würde jetzt heißen „Wein und Religion“, bei der es um das spezielle Thema „Wein und Religion“ gehen würde, weil man da eben ganz, ganz viel darüber erzählen kann. Ein Bekannter von mir, der beschäftigt sich sehr intensiv damit. Es gibt auch viele Bücher, aber mit dem was ich jetzt zum Beispiel persönlich mache als moderne deutsche Weinkönigin, habe ich damit eher weniger zu tun.

Wenn Sie zum Beispiel beim Abendmahl einen Schluck Wein trinken, wann immer das sein mag, nehmen Sie den bewusst wahr? Denken Sie: „Das ist jetzt ein Grauburgunder oder der kommt vielleicht sogar aus der und der Lage.“?
Es freut mich erst mal, wenn er gut schmeckt, darüber mache ich mir in dem Moment wahrscheinlich keine Gedanken. Der gehört dann einfach dazu.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – Sie dürfen sich wünschen, was Sie wollen, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass ich so viel essen kann, wie ich will, ohne dick zu werden.

Das ist ein schöner Wunsch. Dankeschön für das Gespräch. Annika Strebel, die 63. deutsche Weinkönigin, gewählt wurde sie Ende September in Neustadt an der Weinstraße und für ein Jahr repräsentiert sie den deutschen Wein, von dem wir im Durchschnitt immerhin 24 Liter pro Person trinken, manche auch ein bisschen mehr.

 

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