Gisela Mayer

deren Tochter beim Anschlag in Winnenden starb

Der 11. März 2009 war der schwärzeste Tag im Leben von Gisela Mayer. An diesem Tag wurde ihre Tochter Nina von einem jugendlichen Amokläufer in der Albertville-Realschule in Winnenden in den Tod gerissen. Nina war Referendarin, Lehrerin für Deutsch, Kunst und Religion und stand kurz vor ihrem 25. Geburtstag. Ihre Mutter sprach vielerorts über ihren für uns unvorstellbaren Schmerz. Gisela Mayer durchlebte eine schwere und doch aktive Zeit, schrieb ein Buch und engagiert sich seither im „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“. Die Mutter und Ethiklehrerin möchte alles tun, um Gewalt an Schulen und Gewalt unter Jugendlichen zu verhindern.

 

Frau Mayer, wie schwer fällt es Ihnen, nach fast zwei Jahren über den Amoklauf und den Tod Ihrer Tochter zu sprechen?
Schwer! Es ist nicht so, dass die Zeit Wunden heilt. Es ist – das Bild stimmt noch heute - wie eine Achterbahnfahrt. Man sitzt drin und kann nicht aussteigen. Es gibt Höhen, und man rauscht mit einem gewaltigen Tempo in tiefste Täler, aus denen man keinen Ausweg weiß, wo es wirklich nur noch weh tut. Die Achterbahnfahrt ist nach wie vor im Gange und einen Ausstieg haben wir noch nicht gefunden.

Kommt es ganz überraschend in ein solches Tal zu fahren, oder kündigt sich das an und Sie merken, jetzt müssten Sie aufpassen?
Nein, es kündigt sich nicht an. Es sind die schönen Tage, die die schmerzhaften sind. Es sind Tage, an denen die Sonne scheint und es wieder Frühjahr wird. Es ist die Sonne, das Schöne, das Lebendigwerden. Da sehe ich meine Tochter, die das so sehr geliebt hat, die das Erwachen des Jahres jedes Jahr gefeiert hat und so viel Freude an der Schönheit des Lebens hatte.

Sie sagten: Zeit heilt keine Wunden. Das ist ein starker Satz. Aber es verändert sich ja doch etwas. Was hat sich am stärksten verändert?
Es verändert sich sehr viel. Wahrscheinlich habe ich mich selbst am meisten verändert. Ich bin zum einen sicher weicher und nachgiebiger, zum anderen härter und konsequenter geworden. Ich sehe viele Dinge anders und sehe vieles für weniger wichtig an, was eine große Mehrheit der Menschen noch für sehr, sehr wichtig hält. Dafür bin ich, was den Umgang miteinander betrifft, vielleicht etwas intoleranter und konsequenter geworden. Ich kann es viel weniger dulden, dass Menschen gewaltsam miteinander umgehen, einander verletzen und beleidigen, ohne Grund und manchmal nur aus Lust, Spaß und Tollerei. Ich kann Leid viel weniger ertragen als früher.
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Können Sie uns ein Beispiel nennen, was Ihnen unwichtig geworden ist?
Beispielsweise Karriereplanung für junge Menschen. Die Bedeutung, die man einem Schulabschluss beimisst. Dass man jungen Menschen oft versucht klar zu machen, gescheitert zu sein, wenn man kein Abitur hat oder einen schlechten Zeugnisdurchschnitt und - quasi noch nicht achtzehnjährig -schon gescheitert wäre im Leben. Dass man Umwege nicht anerkennt, Fehler nicht verzeihen kann. Solches kann ich heute weniger dulden als früher und auch nicht mehr so ernst nehmen. Es gibt Dinge, die wesentlich wichtiger sind.

Am Tag, an dem Ihre Tochter getötet wurde, hat man Sie - das darf man im Nachhinein so sagen - schlecht behandelt. Man hat Ihnen den Zugang zu Ihrer Tochter verweigert. Das war eine schwere Kränkung und hat Ihnen bestimmt sehr weh getan. Wie sind Sie damit fertig geworden?
Gar nicht, bis zum heutigen Tag nicht. Das ist das Schlimme. Dieser Abschied, der nie vollzogen werden konnte, kränkt mich noch heute. Diese Wunde konnte man auch nicht durch die spätere Verabschiedung an ihrem Sarg heilen. Es ist dieser natürlichste Impuls, das Kind in den Arm nehmen zu wollen, wenn es ihm schlecht geht. Das tun sie mit einem kleinen Kind, wenn es stürzt und sich das Knie aufschlägt. Das ritualisierte „Abschied nehmen“ am Sarg kann diese spontane, unmittelbare Nähe niemals ersetzen. Diesen Moment kann man nicht nachholen. Das wird eine Wunde bleiben.

Zu Beginn sagte ich, dass man sich in so ein Schicksal eigentlich nicht hineindenken kann und frage nun etwas hilflos: Können Sie sich vorstellen, dass es vielleicht irgendetwas gibt, das diese Wunde doch heilen könnte, oder ist das nicht möglich?
Es ist richtig, man kann sich da nicht hineindenken, das weiß ich heute. Ich weiß, wie ich vor diesem Tag war, und ich weiß, wie ich heute bin. Was kann ich mir wünschen? Es gibt nur einen Weg: Ich muss mich selbst verändern. Ich muss mich aussöhnen mit der Tatsache, dass meine Tochter nicht mehr ist. Ich muss das Schöne suchen. In einzelnen Momenten gelingt es so ganz vorsichtig, dass sie wieder lebendig ist. In diesen Momenten kann ich mich wieder dem Menschen, den ich so sehr geliebt habe, annähern. Dieses Lebendigsein finde ich dann wieder in Dingen, die wir gemeinsam getan haben. Wir haben beispielsweise gemeinsam gemalt, mit sehr viel Freude und Spaß miteinander. Ich konnte bis heute weder Pinsel noch Farbe anrühren. Ganz vorsichtig versuche ich es wieder. In diesen Tätigkeiten kann meine Tochter wieder lebendig sein, auf eine mittelbare Art und Weise. Das kann ein Weg sein. Aussöhnung zu finden und Nina auf eine andere Art am Leben zu erhalten und wieder nah sein zu lassen.

Welche Rolle kann Vergebung spielen? Der Mörder selbst ist tot. Sein Vater steht vor Gericht, und Sie sind Nebenklägerin. Die Menschen, die Behörden, die Ihnen damals den Zugang zu Ihrer Tochter verweigert haben, können Sie denen vergeben?
Ja, ich bemühe mich darum. Teilweise ist es mir auch schon gelungen. Es gibt Momente, da existiert immer noch eine elementare Wut. Aber die Momente mehren sich, in denen Ruhe, in denen Vergebung einkehren kann. Das Leid, das anderen zugefügt wird, mindert ja nicht mein Leid. Es ist lediglich so, dass dann noch mehr Leid auf dieser Welt existiert. Warum sollte ich anderen Menschen Leid zufügen, an Bestrafung denken oder an Rache?

Ist Ihnen dieser Gedanke fern?
Ganz fern!

Von Anfang an?
Von Anfang an war Rache nie ein Impuls. Es war eher ein anderer, nämlich die Suche nach dem Verstehen. Das war eine menschliche Eigenschaft, zumindest eine von mir. Zu denken, wenn man es versteht, dann würde etwas einfacher werden. Ich muss es bloß begreifen und dann wäre der Schmerz weniger. Heute denke ich, das stimmt nicht. Ich versuche zu verstehen, wie andere Menschen reagieren, um eine Situation oder ihre jeweilige Position klar machen zu können. Und wenn ich bei den Menschen, denen ich zu vergeben hätte, einen menschlichen Augenblick finde, einen Augenblick des Bedauern, dann sehe ich genau dort den Anknüpfungspunkt, an dem Vergebung möglich wird. Denn dann sehe ich die Hilflosigkeit in dem Gegenüber und sehe vielleicht auch - gerade bei den Helfern - die gute Absicht, die ich nie in Frage gestellt habe. Dann entsteht eine neue Gemeinsamkeit, in der man sagen kann: Lasst uns gemeinsam arbeiten, damit in Zukunft solche Dinge nicht wieder passieren und anderen Menschen das erspart bleibt, was mir nicht erspart geblieben ist.

Die kirchliche Jahreslosung heißt im Jahr 2011: „Überwinde das Böse mit dem Gutem.“ - In abgewandelter Form sagte Jesus ja auch, man solle, wenn man auf die eine Wange geschlagen wird, auch die andere Wange hinhalten. Was sagen Sie dazu?
Mit hinhalten ist es nicht getan. Man muss verstehen, was den anderen getrieben hat und vielleicht auch die Schwäche im Täter entdecken. Denn der Täter ist selten der, der stark ist. Wer stark ist, muss keine Gewalt ausüben, wer stark ist, muss nicht drohen, wer stark ist, muss sich nicht bewaffnen. Im Grunde sind die Täter schwach. Wenn wir deren Schwäche entdecken oder auch die Hilflosigkeit bei denen, die versuchen zu helfen und dabei manchmal sogar Schaden anrichten - wenn wir dann eine gemeinsame Basis finden können, von der aus wir gemeinsam auch mit denen, die sich im Augenblick noch dagegen verwehren, etwas zu ändern, um wirklich zu erfahren, woran es liegt, dass wir so grob und so gewalttätig miteinander umgehen, obwohl das gar nicht nötig wäre, dann haben wir das Richtige getan mit dieser „Wange hinhalten“. Wie gesagt, wir müssen schon aktiv werden. Hinhalten alleine reicht nicht.

Welche Rolle kann der Glaube in einer solchen Situation spielen?
Die wesentlichste Rolle überhaupt. Der Glaube war der Haltepunkt, der den Absturz in die Unendlichkeit, diesen ewigen freien Fall verhindert hat. Dieser freie Fall hört ja zum Glück irgendwann auf. Und der Boden ist der Glaube, der es uns erlaubt, das Leid und den Schmerz zu relativieren. Er erlaubt uns zu sagen, dieses Leben ist nicht alles, dieses Hier und Jetzt und das, was so unerträglich ist, von dem man manchmal denkt, man könne es nicht aushalten. Es ist nicht die göttliche Gerechtigkeit. Es ist nicht so, dass sich die Rache in eine Art Jenseits verlagere und meine Wut erledige sich in irgendeiner Jenseitsvorstellung. Nein, der Glaube relativiert den eigenen Anspruch, er relativiert das Leben, er relativiert die eigene Person und das eigene Leid. Er lässt uns zur Ruhe kommen und wieder ein wenig Freude empfinden. Der Glaube ist das Netz unter dem Hochseil. Wenn wir das nicht hätten, dann würden wir wirklich zu Tode stürzen.

In der Bibel klagt Hiob Gott an, nachdem er alle seine Kinder verlor. Kam es Ihnen auch schon in den Sinn, Gott Vorwürfe zu machen?
Vorwürfe vielleicht im Sinne der Frage, warum das eigentlich sein muss. Warum muss die Belastbarkeit im Leben so geprüft werden? Ich habe Gott jedoch nicht angeklagt, indem ich ihn verantwortlich gemacht hätte für das Böse. Wir legen so viel Wert darauf, frei zu sein. Der Mensch hat die Freiheit zum Guten und zum Bösen. Das sollten wir doch ernst nehmen. Wenn uns dann das Böse begegnet, sollten wir nicht widerrufen und sagen, er hätte das verhindern müssen. Wir wollten diese Freiheit, jetzt haben wir sie und müssen sehen, wie wir damit umgehen. Zur Freiheit gehört eben auch die Kehrseite der Medaille, das Böse. Es wäre zu einfach, zu sagen Gott wäre dafür verantwortlich, nach dem Motto, der Vater habe nicht aufgepasst. Nein, wir selbst sind aufgerufen zu sehen, was wir falsch gemacht haben, dass so etwas passieren konnte. Daran müssen wir arbeiten.

Dem zur Folge sind Sie ja auch aktiv geworden. Sie haben ein Buch geschrieben und sind sehr engagiert im Aktionsbündnis Winnenden. Man lässt Ihnen auch von Ihrer Schule aus den Freiraum, durch die Republik zu reisen. Man Sie unterstützt Sie in Ihrer Botschaft, die außer Ihnen niemand so erzählen kann.
Das ist sehr schön. Hätte ich nicht dieses Kollegium, und hätte ich nicht diese Schule, wäre das nicht möglich.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass die Menschen einsehen, wie wichtig sie füreinander sind und beginnen, Äußerlichkeiten für weniger wertvoll zu erachten. Dass sie lernen, wie kurz das Leben für jeden von uns ist und wie schön es ist, wenn man versucht miteinander zu leben.

 

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