Volker Kauder

Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion

Ein Politikprofi der mit 17 Jahren in die junge Union eingetreten ist und heute als Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion vorsteht. Volker Kauder ist in Hoffenheim geboren, ging in Singen auf die Schule und hat in Freiburg das Studium der Rechtswissenschaft absolviert. Stets wurde er direkt in seinem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen gewählt und ist also ein echter Baden-Württemberger.

 

Herzlich Willkommen Herr Kauder, schön, dass Sie da sind. Sie sind ein richtiger Baden-Württemberger, wie oft sind Sie in Baden-Württemberg - im Vergleich zu Berlin?
Also ich bin fast jedes Wochenende in meinem Wahlkreis und besuche dort die Veranstaltungen, die Jubiläen, habe Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, habe einmal im Monat meine Bürgersprechstunde. Ich bin schon noch in Baden-Württemberg präsent. Ich habe nicht vergessen, wo ich herkomme.

Wie wichtig ist eine Landtagswahl für Sie als Bundestagsfraktion?
Natürlich ist Baden-Württemberg ein sehr, sehr wichtiges Land und wir wollen natürlich das in Baden-Württemberg die Regierung aus CDU und FDP weiter machen kann. Für mich persönlich, der ich fast 15 Jahre Generalsekretär der CDU in Baden-Württemberg war, ist natürlich diese Landtagswahl etwas ganz besonderes. Ich möchte auch meinem Freund Stefan Mappus helfen, dass er Ministerpräsident bleiben kann.

Das heißt, Sie sind dann auch besonders gefordert in solch einer Wahlkampfzeit?
Ich bin in Wahlkampfzeiten besonders gefordert. Ich lasse mich aber auch fordern. Ich halte Wahlkampf für eine ganz zentrale Möglichkeit mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wie gesagt, seit meinem 17. Lebensjahr bin ich an Wahlkämpfe gewöhnt.

Sie haben Ihre christlichen Wurzeln in der Öffentlichkeit nie verleugnet, sondern sind immer sehr offen dazu gestanden, passt eigentlich auch ganz gut zum Land Baden-Württemberg. Wo liegen diese Wurzeln, wo kommt ihr christlicher Glaube her, wie ist er entstanden?
Der Glaube ist in der Familie entstanden und ist dann über die evangelische Jugendarbeit im Kirchenchor, durch die Arbeit in der Gemeinde und eben auch in vielen Gesprächen mit Pfarrern einfach gefestigt worden. In der Zeit der Jugend hat sich dieser Glaube bei mir gefestigt, verfestigt und ich habe ihn bisher immer fröhlich gelebt.

Wie wichtig ist, wie wichtig war, Ihr Elternhaus dafür?
Das Elternhaus macht es natürlich einfacher. Ich kenne Menschen, die im Elternhaus keine Berührung mit dem christlichen Glauben hatten und dann auch zum Glauben gekommen sind. Es ist aber alles natürlich viel einfacher, wenn man in der Familie, im Elternhaus schon mit dem christlichen Glauben bekannt gemacht wird und auch in Zeiten der Jugend zum Kirchgang angehalten wird.

Sie sind auch konfirmiert in der badischen Landeskirche, wahrscheinlich dann von Hoffenheim aus?
Ich bin natürlich konfirmiert - in der badischen Landeskirche in Singen am Hohentwiel in der Lutherkirche.

Welche Rolle spielt das Christliche in der Politik? Kann das eine Rolle spielen? Bestimmt Sie der Glaube bei Ihren politischen Entscheidungen oder müssen Sie das trennen?
Die Christlich Demokratische Union hat in ihrem Grundsatzprogramm stehen, dass sie Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes macht. Deswegen ist natürlich das, was christliches Menschenbild ausmacht, was christliches Menschenbild darstellt, für uns natürlich schon sehr wichtig. Hierbei ist die Würde des Einzelnen ein sehr zentrales Thema - nämlich der Mensch als Ebenbild Gottes mit seiner unverletzlichen Würde.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wo das in einer konkreten politischen Entscheidung nichtig wird?
Wir haben gerade die Diskussion über die PID, also das Überprüfen von befruchteten Eizellen in der Petrischale bevor sie bei der künstlichen Befruchtung implantiert werden. Da bin ich der Meinung, dass mit der Verschmelzung von einer Samenzelle der Mensch entstanden ist, weil es danach keinen vergleichbaren Qualitätssprung mehr gibt. Damit meine ich, dass der Mensch über den Menschen nicht verfügen darf und deswegen bin ich für ein Verbot der PID. Die Würde des Menschen ist aber auch sehr schön formuliert im Galaterbrief, Kapitel 5, wo es heißt das der Mensch zur Freiheit berufen ist aber nicht zur Freiheit das eigene fleischliche Wohl zu leben, sondern auch in der Solidarität mit anderen. Hier spricht sich alles aus, die Freiheit als ein zentrales Thema. Deswegen bin ich auch sehr engagiert im Thema Religionsfreiheit, weil sie ein entscheidender Teil der Freiheit des Einzelnen ist.

Da kommen wir gleich nochmal darauf zurück. Religionsfreiheit ist im Moment ja auch ein ganz wichtiges Thema. Ich würde gerne nochmals zum Thema PID zurück kommen. Nun gibt es in der CDU natürlich auch Positionen, die sagen, obwohl wir uns auf das gleiche christliche Grundverständnis verpflichtet haben, sind wir anderer Ansicht. Wie tragen Sie dann so etwas aus?
Nun es gibt ja auch unterschiedliche Auffassungen in den Kirchen. Die katholische Kirche hat eine ganz klare, eindeutige Position - Verbot der PID. In der evangelischen Kirche gibt es unterschiedliche Positionen. Das ist eine Frage des Gewissens - komme ich nach einer Gewissensüberprüfung zu der Erkenntnis - jawohl, ich bin für ein Verbot oder nicht. Deswegen ergibt es hierbei keine Fraktionsentscheidung, sondern es gibt mehrere Anträge im deutschen Bundestag und ich hoffe, dass ich für meine Position eine Mehrheit finden kann.

Ich finde das ganz toll, dass Sie mit der Bibel argumentiert haben. Könnten Sie sich vorstellen in politischen Diskussionen oder erleben Sie, dass dort auch mit der Bibel argumentiert wird?
Wenn es um sehr grundsätzliche Fragen geht, wissen wir ja das auch den Wertentscheidungen der Heiligen Schrift kein Parteiprogramm zu entwickeln ist. Aber sehr wohl in politischen Sachfragen, wo es um sehr existentielle Themen geht, wenn es um Grundüberzeugungen geht. Gerade bei der Würde des Menschen, da kann man schon mit der Bibel argumentieren und natürlich auch mit den Kernaussagen der Bergpredigt, natürlich auch mit den immer geltenden Geboten der Zehn Gebote.

Würden Sie sich als bibelfest bezeichnen? Sie wirken so.
Naja, als bibelfest würde ich mich bezeichnen, wenn ich auch in der letzten Zeit häufiger die Bibel lesen könnte, da habe ich auch nicht immer die entsprechende Zeit. Ich würde aber sagen, dass ich mich in den zentralen Teilen des Neuen Testaments doch ganz gut auskenne. Dort gibt es auch einen der wunderschönen Sätze, vielleicht einer der schönsten Sätze in der Lutherbibel mit dem wunderschönen Konjunktiv „Was helfe es dem Menschen mehr, wenn er die ganze Welt gewänne und nehme doch Schaden an seiner Seele?“. Auch eine zentrale Aufforderung an den einzelnen für mehr Gelassenheit, Ruhe und Konzentration auf das Wesentliche.

Auch ein gutes Wort für Politiker, die natürlich immer große Dinge und auch Macht im Blick haben müssen.
Ja, da haben Sie völlig recht.

Stichwort Christenverfolgung. Von Ihnen ist bekannt und Sie sind auch im Jahr 2010 mit einem Preis ausgezeichnet worden, dass Ihnen verfolgte Christen wichtig sind und versuchen, dem entgegen zu wirken. Sie waren vor kurzem, vor diesem furchtbaren Anschlag in Alexandria, in Ägypten und haben dort versucht, das Schicksal der koptischen Christen in diesem Falle, zu verbessern oder sich auch solidarisch zu zeigen. Welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?
Sinn des Besuches war zunächst einmal den koptischen Christen in Ägypten zu zeigen, dass es Glaubensbrüder und Glaubensschwestern gibt, die an sie denken, die sie ins Gebet mit einschließen und die nicht nur reden, sondern auch kommen und versuchen zu helfen. Wir treten dafür ein, dass Religionsfreiheit in der ganzen Welt gilt. Als Christ fühle ich mich natürlich besonders meinen christlichen Mitbrüdern und Mitschwestern verbunden. Ich habe auch Gespräche mit Vertretern der Regierung in Ägypten geführt, mit dem Religionsminister. Ich habe mit der obersten islamischen Instanz in Ägypten, dem Großscheich der islamischen Universität in Kairo gesprochen und ihn darauf hingewiesen, dass die Freiheit der Religionsausübung ein zentrales Menschenrecht ist. Ich bin mir bewusst, dass dies alles nicht von heute auf morgen passiert, aber da muss man eben an der Sache dran bleiben. Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass wir es in Ägypten nicht mit einer klassischen Christenverfolgung zu tun haben, sondern die Regierung versucht, auch den jüngsten Anschlag aufzuklären, die Täter auch einer Verurteilung zuzuführen. Es gibt jedoch Benachteiligungen der Christen in Ägypten. Junge Kurden haben mir erzählt, dass sie nicht die gleichen Chancen haben, dass sie in öffentlichen Einrichtungen nicht entsprechend repräsentiert sind. Dass diese Benachteiligung auch ein entsprechendes Klima schafft - daran muss eben gearbeitet werden, dass diese Benachteiligung abgeschafft wird, dass Christen die gleichen Rechte haben wie Muslime.

Aber Sie würden nach den Erkenntnissen, die Sie nach den Gesprächen haben nicht sagen das es sich um einen Akt der gezielten Verfolgung handelt, sondern eher um Terror?
Ich formuliere Christenverfolgung vor allem als Christenverfolgung, wenn sie auf staatlicher Seite geschieht oder auf staatlicher Seite geduldet wird. Das kann ich in Ägypten so nicht feststellen. Christenverfolgung kann ich auch dann feststellen, wenn andere Religionsgruppen ganz massiv Christen verfolgen. Beispielsweise Orissa in Indien, das ist ein zentrales Thema. Oder die Situation der Christen in Eritrea, dass sind schon Verfolgungssituationen. In Ägypten kann ich dies so nicht feststellen, aber trotzdem eine Benachteiligung von Christen, die nicht akzeptabel ist.

Kann denn ein deutscher Politiker dort etwas erreichen oder wird das wieder vergessen, wenn man abgereist ist?
Es kommt ganz darauf an, wie man heute so schön neudeutsch sagt, wie nachhaltig man ein solches Thema betreibt. Ich habe im Deutschen Bundestag, und das ist aufgefallen, in zwei Haushaltsreden über die Situation bedrängter und verfolgter Christen in der Welt gesprochen. Ich habe sowohl mit dem ägyptischen Botschafter gesprochen, ich habe aber auch mit dem türkischen Botschafter gesprochen, als ich im letztem Jahr die Türkei besucht habe an der syrischen Grenze, das Kloster Mar Gabriel, um dort auch die Frage zu klären - was sind die Probleme. Ich stelle dann fest, dass dies schon eine Wirkung hat. Kein Land will in der breiten Weltöffentlichkeit als ein Land dargestellt werden, dass eine Religionsgruppe verfolgt, aber leider ist es so, dass die Christen die am meisten verfolgte Religionsgruppe in der Welt ist.

Spielt es eine Rolle, dass man wirtschaftlichen Druck ausüben kann? Deutschland ist ein wichtiges Land, wenn es um wirtschaftliche Beziehungen geht.
Mir haben die Vertreter von verfolgten und benachteiligten Christen in der ganzen Welt gesagt, hier wirtschaftlichen Drück auszuüben hier wenig Sinn macht, weil dann der Zorn auf sie zu Hause noch viel größer wird. Deswegen sind Diskussionen wie Entwicklungshilfe reduzieren etc. kein richtiges Mittel. Ich glaube allerdings, wenn ich mir gerade die besonders dramatische Situation der Christen im Irak anschaue, dass wir dort etwas tun sollten, um Christen im Irak Lebensperspektiven zu geben. Ob diese über die staatliche Entwicklungshilfe geschehen kann, ist die eine Frage, aber auf jeden Fall sollten wir als Christen da ein Zeichen der Solidarität setzen.

Ist das auch ein Appell an die Kirchen wann sie das so sagen?
Das ist auch ein Appell an die Kirchen, aber zunächst einmal an jeden einzelnen von uns. Wenn die Christen im Irak, die ja jetzt zu einem beachtlichen Teil in die von Kurden kontrollierte Gebiete verdrängt wurden, wo sie ordentlich leben können, wenn sie dort beispielsweise Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser betreiben könnten, die auch die nicht christliche einheimische Bevölkerung nutzen kann, dann wäre dies natürlich eine ganz wunderbare Sache. Deswegen will ich dafür im Irak auch entsprechend werben, damit Christen dort eine Perspektive haben. Christen aus dem Irak sagen mir, wir können nicht im Irak bleiben, weil wir keine Zukunftsperspektive für unsere Kinder, nicht für uns sondern für unsere Kinder, sehen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und deswegen kann ich verstehen, wenn Christen aus dem Irak weg wollen. Aber dürfen wir es zulassen, dass es auf der Welt christenfreie Zonen gibt? Natürlich nicht. Es darf auch nicht das Ergebnis sein, dass diejenigen, die Christen bedrängen und sagen, wenn wir sie nur möglichst stark bedrängen, dann sind wir sie los.

Also Ihre Strategie wäre im Grunde genommen, dort im Land etwas zu tun, was so erkennbar und unangefochten Gutes wäre, wie zum Beispiel ein Krankenhaus zu betreiben, dass man dadurch Sympathie aufbaut.
Das wäre ein Thema und dann ständige Öffentlichkeit. Dort, wo Christen massiv verfolgt werden, haben wir doch heute viele Möglichkeiten im Internet oder in Interviews darüber zu sprechen und immer wieder darauf hinzuweisen die Anklage zu erheben. Es darf nicht in die Anonymität verschwinden. Im Übrigen hat mir der oberste Repräsentant der koptischen Christen in Ägypten, der dortige Papst, auf meine Frage „Was sollen wir jetzt konkret tun?“. Dann hat er zu mir gesagt: „In erster Linie müssen Sie für uns beten. Wir vertrauen auf die Kraft des Gebets“.

Also ein geistlichen Argument.
Ein geistliches Argument. Auf der anderen Seite wissen wir als überzeugte Christen natürlich auch, dass nicht nur die Wortverkündigung, sondern auch die Tatverkündigung notwendig ist, das alleine der Hinweis - Gott wird es schon richten, nicht ausreicht, sondern Gott braucht auch in uns Menschen seine Werkzeuge.

Herr Kauder, schönen Dank für das Gespräch.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries