Janina and the Deeds

fünfköpfige, deutsche Rockband

Janina Dietz, eine Frau, die als Frontfrau einer Band den Namen gestiftet hat und der Produzent und Bandkollegen Robert Papst - beide stehen für Janina and the Deeds. Der Punk der 1970er Jahre und guter alter echter Pop kombiniert, so charakterisiert die Band ihren Stil. Janina Dietz hat früh ihre Liebe zur Musik und speziell zur Gitarre entdeckt, aber auch in Berlin klassische Gesangsausbildung genossen. Der Münchner Robert Papst ist musikalisch mächtig vorbelastet, mit der Band Domineo hat den weltweit erfolgreichen Song "Here I am" gespielt und einiges an Filmmusik komponiert.

 

Herr Papst, „Here I am“ war auch international ein großer Hit, der mittlerweile ein bisschen in Vergessenheit geraten ist.
Robert Papst: Es ist Inzwischen 20 Jahre her, dass Dominoe damals in den Top Ten gelandet ist. Dennoch vergisst man solch ein Erlebnis natürlich sein Leben lang nicht. Wir spielen die Nummer noch miteinander und das macht immer noch sehr viel Spaß.

Janina, als Sie auf Robert Paps getroffen sind, haben Sie bereits lange vorher Musik gemacht, insbesondere deutsche Songs. Haben Sie sich schnell überzeugen lassen, dass der internationale Erfolg schneller mit englischsprachigen Songs zu erreichen ist?
Janina Dietz: Dafür gibt es im Grunde zwei Gründe. Zum einen ist Englisch meiner Ansicht nach eine sehr schöne Sprache. In der deutschen Sprache muss man sehr darauf achten, nicht zu hart zu klingen. Zum anderen kommt man mit englischen Texten international tatsächlich besser voran. Das konnten wir in Amerika realisieren.

Was bedeutet Musik für Sie ganz persönlich?
Janina Dietz: Es gibt dieses wunderbare Zitat: „Musik ist mein Leben, denn ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“. Das kann man meiner Ansicht nach so stehen lassen. Musik ist immer da. Ich habe mir überlegt, wie die Welt ohne Musik wäre und bin zu dem Schluss gekommen, dass es eine sehr ruhige, sehr triste Welt wäre. Das könnte man nicht aushalten. Ich denke auch, dass Musik von Anfang an in einem Menschen sein muss.

Möchten Sie mit Ihrer Musik und insbesondere Ihrer aktuellen Single eine Botschaft vermitteln?
Janina: Die Single heißt „Dastard Beasts“, was grob übersetzt „Feige Schweinehunde“ bedeutet. Dieser Song ist für Leute, die gerne anderen einmal richtig die Meinung sagen möchten. Mit diesem Stück möchten wir Mut machen, nicht alles in sich „reinzufressen“, wenn man das Gefühl hat, von Menschen unterdrückt zu werden, sondern herauszufinden, wo man steht, wer man ist und was man zu sagen hat. Eine Art Befreiung. Robert Papst: Dieser Eindruck wird auch musikalisch vermittelt. Der Schrei am Ende des Refrains ist im Grunde ein Befreiungsschrei. Dieses Gefühl, jemandem seine Meinung sagen zu wollen, kennen wir alle. Leider geht das oft nicht. Als wir den Song geschrieben haben war gerade die Bankenkrise aktuell. An Politiker und Bänker kommt man ja im Grunde nicht heran, daher wollten wir das in diesem Song vermitteln.

Ist eine starke Emotion, bzw. Wut ein gutes Moment, um einen starken Titel zu machen?
Robert Papst: Das ist sicherlich einer der Momente. Manchmal kann es auch Liebe, Hass oder einfach nur Freude sein. Manchmal kann es auch nur der Spaß an der Musik sein. Das kommt auf die eigene Verfassung im Moment des Schreibens an.

Auch in der momentanen Adventszeit spielt Musik eine größere Rolle als im restlichen Jahr. Diese Musik unterscheidet sich komplett von Ihrer Musik. Was denken Sie über Adventsmusik?
Janina Dietz: Es gibt die klassische Weihnachtsmusik, die jeder kennt und bei uns im Rahmen der großen Familienfeiern eingelegt wird – Klassiker wie „Oh du Fröhliche“ etc. Darüber hinaus gibt es auch die kommerzielle Weihnachtsmusik, die man jedes Jahr ab einer gewissen Zeit im Radio hören kann.

Stehen Sie der kommerziellen Weihnachtsmusik kritisch gegenüber?
Janina Dietz: Ja, das geht vermutlich Vielen so. Es gibt ein paar Songs, die mindestens seit den 80er Jahren immer wieder gespielt werden. Da möchte man vielleicht doch mal wieder etwas Frisches hören. Lustigerweise haben wir uns an dieser Stelle etwas ausgedacht und einen Weihnachtssong geschrieben. Dieser Song heißt „It’s Christmas time again“. Robert Papst: Dieser Song stammt aus einer Dokumentation, die wir gemacht hatten: „Weihnachtszeit – Stresszeit“. Die Produktionsfirma wollte einen Song an den Anfang setzten. Dieses Jahr hat unser Promoter, der den Song sehr schön findet, gesagt, dass wir neue Weihnachtslieder mit „Popappeal“ bräuchten. Deshalb kommt dieser Song in diesem Jahr auf den Markt.

Wovon handelt dieser Titel?
Robert Papst: Dieser Song beschreibt mit einem kleinen Augenzwinkern die weihnachtliche Atmosphäre. Die Gerüche und Emotionen, die zum Beispiel durch einen Geruch geweckt werden können. Das Lied vermittelt nichts Böses oder Verherrlichendes, es beschreibt einfach die Weihnachtszeit.

Einerseits belächelt man häufig die Weihnachtszeit oder spottet sogar darüber, andererseits kann man sich ihr dennoch nicht entziehen. Was bedeutet Weihnachten für Sie persönlich? 
Janina Dietz: Weihnachten hat für mich seit sehr vielen Jahren etwas mit Tradition zu tun. Man ertappt sich oft selbst dabei, wie man sich traditionell verhält. Zum Beispiel bin ich an Weihnachten bin ich an drei Tagen zu Hause. Jedes Jahr treffe ich mich an einem dieser Tage mit Freunden aus meiner Heimatstadt. Darauf freut man sich einfach schon. Sei es auch nur deshalb, dass man sich einfach wiedersehen oder Glühwein aus Kaffeetassen trinken kann.

Welche Rolle spielt die christliche Botschaft, die mit dem Fest verbunden ist, für Sie? Diese tritt aufgrund der starken Traditionen häufig in den Hintergrund.
Janina Dietz: Ich muss zugeben, dass die Tradition auch bei mir im Vordergrund steht. Bis vor ein paar Jahren habe ich mich spät abends noch mit Freunden in der Kirche getroffen, aber auch das war eher um des Treffens willen, dennoch hatte es etwas. Ich bin in Celle geboren, eine mittelalterliche, evangelische Stadt mit einer sehr pompösen Kirche. Da gehen alle um Mitternacht hin und das hat etwas Warmes und Wohliges. Das finde ich nett und habe es oft gemacht. Vielleicht kann ich das in diesem Jahr wiederholen.

Sind Sie evangelisch oder katholisch?
Janina Dietz: Ich bin ursprünglich evangelisch, auch getauft und konfirmiert. Aber ich muss zugeben, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin. Gestört hat mich an der Kirche im Grunde nicht viel. Es gibt das allgemeine Problem, dass man nicht sonntags früh aufstehen und in den Gottesdienst gehen möchte. Das ist etwas unpraktisch. Die Institution als solche hat sich für mein Leben nicht geeignet.

Haben Sie das Gefühl aus einer Institution oder aus dem Christentum ausgetreten zu sein?
Janina Dietz: Ich bin aus der Institution ausgetreten, wobei ich auch eine spezielle Sicht auf das Christentum habe. Ich habe Geschichtswissenschaften studiert und habe mich mit dem Thema Christentum beschäftigt. Ich sehe das Ganze aus einer sehr historischen Perspektive und separat vom Glauben. Glauben ist für mich etwas anderes. Dazu brauche ich keine Kirche, die mich in gewisse Bahnen lenken möchte.

Herr Papst, es fällt auf, dass Sie Filmmusik für eine ganze Reihe Dokumentationen mit christlichen Inhalten geschrieben haben und um Filmmusik zu schreiben, muss man sehr stark in das Wesen dieses Filmes dringen. Ohne Filmmusik wirken Inhalte, die von Bildern und Texten erzählt werden, längst nicht so stark wie die, die durch Musik erzählt werden. Eine der Dokumentationen beschäftigt sich beispielsweise mit dem Thema leibliche Auferstehung.
Robert Papst: Das war mit Sicherheit ein sehr schwieriges Thema. In erster Linie ist es ein Job für mich. Es ist eine Arbeit, wie Sie eine haben, oder wie ein Bäcker, der sein Brot backt. Man muss aufpassen, dass man sich von dem Film nicht beeinflussen lässt. Man darf als Filmmusikkomponist keine Seite bevorzugen. Bei diesem Thema besteht dieses Problem nicht, man beschäftigt sich nicht jeden Tag damit –einfach weil es ein sehr schwieriges Thema ist. Als ich die Cutterin des Films einmal besuchte, hat sie gerade geweint, weil eine schlimme Szene sie mitgenommen hat. Wenn dann noch meine Musik hinzukommt, muss man ganz vorsichtig sein. Es ist nicht Sinn der Sache auf die Tränendrüse zu drücken. So etwas sollte gleiten und dem Ganzen teilweise auch quasi die Luft herausnehmen. Gerade in einigen Szenen, in denen es um Tod, Sterben oder die Momente der Vorbereitung auf den Tod geht, muss man versuchen die Luft herauszunehmen. Bei diesem Film wurde ich tatsächlich manchmal reingezogen, was jedoch gefährlich ist. Wenn man an so etwas arbeitet, sollte man nicht mit dem Fluss schwimmen, sondern das Ganze von außen sehen und versuchen es neutral zu begleiten – eine Balance zwischen Gefühl und Entspannung finden.

Dennoch sind Sie, spätestens wenn Sie das Endresultat sehen, in dem Thema drin.
Robert Papst: Trotzdem versucht man sich nicht allzu sehr vereinnahmen zu lassen. Man arbeitet manchmal an speziellen Themen, wie zum Beispiel einer Hitler-Dokumentation, dabei muss man neutral arbeiten, man darf sich an der Stelle nicht vereinnahmen lassen. Das gilt auch bei einem Thema wie die Anschläge auf die Twin Towers. Da muss etwas gemacht werden, das den Impact erwischt, bei dem man jedoch nicht vergisst, dass etwas Schlimmes dahintersteckt und aber aufpassen, dass man einen guten Job abliefert. Diese Balance ist sehr schwierig einzuhalten.

Haben Sie selbst Angst vor dem Tod?
Mit Sicherheit. Meine Mutter ist relativ früh gestorben und ich stand bereits sechs Mal an einem Sterbebett. Man weiß nicht, wie es bei einem selbst sein wird und daher hat man ein bisschen Angst davor.

Können Sie sich die Auferstehung der Toten, oder auch Ihre eigene Auferstehung vorstellen?
Robert Papst: Sehr schwierig. Ich denke mir, dass es irgendetwas gibt, aber ich glaube nicht an die Auferstehung. Ich denke uns alle erwartet ein Überraschungsmoment nach dem Tod.

Würden Sie sich über ein Leben nach dem Tod freuen?
Robert Papst: Ja, natürlich. Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich hatte zwar nicht nur Erfolge, sondern auch Misserfolge, jedoch gehört das zu einem Leben dazu. Daher würde ich mich sowohl über ein Leben nach dem Tod als auch über einen Neubeginn des Lebens freuen. Ich würde meine Kämpfe jederzeit wiederholen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welcher wäre das?
Janina Dietz: Ich halte es heutzutage für sinnvoll, sich Gesundheit zu wünschen, für sich und die Menschen, die man liebt. Robert Papst: Ich kann mich dem nur anschließen. Gesundheit ist essentiell.

 

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