Prinz Asfa-Wossen Asserate

Autor des Bestsellers „Manieren“

Prinz Asfa-Wossen Asserate
Prinz Asfa-Wossen Asserate im Gespräch mit Hanno Gerwin
Prinz Asfa-Wossen Asserate im Gespräch mit Hanno Gerwin

Wie kaum ein anderer hat er die Umgangsformen der Deutschen erforscht und auf höchstvergnügliche Weise in einem Bestseller beschrieben. Prinz Asfa-Wossen Asserate hat mit seinem Buch „Manieren“ wochenlang die Bestsellerliste im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mitbestimmt. Der aus Äthiopien stammende Prinz hat eine spannende Lebensgeschichte. 1947 - als Großneffe des damaligen Kaisers Haile Selassie in Addis Abeba geboren - ließ er sich nach der äthiopischen Revolution in Deutschland nieder. Er studierte in Tübingen und Cambridge, promovierte in Frankfurt, war als Journalist und Pressechef tätig. Heute berät er Unternehmen in Afrika und im mittleren Osten. Selbst aus vornehmsten Verhältnissen stammend, hat er die Umgangsformen und Manieren seiner Wahlheimat Deutschland exakt beobachtet und in seinem Buch das Wesen der Deutschen humorvoll auf den Punkt gebracht.

 

Das Problem mit den Manieren fängt schon mit der Anrede an. Wie spreche ich Sie richtig an?
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir hier in einer Republik leben. Ich selbst bin ein Bürger einer Republik und habe insofern absolut nichts dagegen, wenn man mich mit Herrn Asserate anspricht. In meinem Buch beschreibe ich das als die vollkommene Form für das Dasein eines Menschen. Wenn Sie wahrlich davon überzeugt sind, dass ich ein Herr bin, dann ist es das größte Kompliment, was Sie mir machen können.

Trotzdem ist der „Prinz“ etwas ganz Besonderes. Steht der Titel auch in Ihrem Pass?
Nein, in Deutschland gibt es seit 1918 keine Adelstitel mehr. Die deutschen Aristokraten dürfen ihre Titel als Bestandteil ihrer Namen im Pass führen. Da ich allerdings nach 1918 geboren bin, kann der Prinzentitel kein Bestandteil meines Namens sein. In meinem Pass steht Dr. Asserate.

Sie stammen aus Äthiopien und leben schon recht lange in Deutschland. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Buch über Manieren zu schreiben?
Niemals hatte ich vor, ein Buch über Manieren zu schreiben. All die Jahre in Deutschland habe ich mir Notizen gemacht über das, was mir in Deutschland gefallen und was mich gestört hat, was ich erlebt habe. Mit den Jahren hat sich sehr viel Material angesammelt, worüber ich schon vor einigen Jahren mit meinem Verleger Hans Magnus Enzensberger gesprochen habe. Er sagte: „Sie sollen kein Buch über Etikette oder ein neues Benimmbuch schreiben. Ich möchte, dass Sie das, was Sie in all diesen Jahren gesammelt haben, in einem Buch zusammentragen.“ Den Titel dieses Buches haben wir übrigens Hans Magnus Enzensberger zu verdanken.

Haben Sie sich schon mal über schlechte Manieren geärgert?
Geärgert habe ich mich darüber schon. Weil ich aber weiß, dass es nichts bringt, versuche ich das schnell zu vergessen und mich abzureagieren.

Sie schrieben, um Manieren zu haben, bräuchte man eine gewisse Grundhaltung. Auch wer gute Umgangsformen hat und vor allem nicht gleichgültig ist, kann natürlich nicht alles wissen und alles richtig machen. Was empfehlen Sie dann?
Ich empfehle jedem Menschen das zu sein, was er ist. Keiner sollte versuchen, etwas zu tun, was er nicht kennt, womit er sich nicht identifizieren kann. Das würde aufgesetzt wirken. Jemand, der auf gutmütige Weise etwas nicht richtig tut ist mir viel lieber als einer, der versucht etwas zu tun, was nicht zu ihm passt oder nicht seinem Charakter, seinem Dasein und - modern gesagt - seinem Image entspricht. Das empfinde ich unangenehmer als diese Hilflosigkeit, die von Herzen kommt.

Neulich erlebte ich folgendes in der Straßenbahn: Ein älterer Mann fand keinen Sitzplatz, da alle Plätze von Schülern im Alter zwischen acht und achtzehn Jahren besetzt waren. Eine ältere Dame stand auf und bot dem Herrn einen Platz an. Was hat das mit den richtigen Manieren zu tun? Warum machen das die Kinder nicht?
Es hat alles mit Manieren zu tun! Denn es hat etwas mit Herzensbildung gemein. Und das ist genau das, was wir in den letzten 30 Jahren verloren haben. Statt dessen stellt man sich selbst ins Zentrum, nicht den andern, und versucht sich mit allen Möglichkeiten durchzupuschen, den anderen dabei völlig vergessend. Diese ältere Dame hat in ihrem Leben bestimmt irgendwann mal gelernt, dass der andere der Wichtigere ist, den man ins Zentrum zu stellen hat. Das ist alles, was man unter Manieren verstehen braucht.

Ist das eine Art Kurzformel?
Durchaus! Für mich sind Manieren nichts anderes, als der ästhetische Ausdruck von Moral, obwohl Manieren und Moral längst als zwei voneinander getrennte Begriffe zu betrachten sind. Die Moral kommt von der Religion und auf den Punkt gebracht heißt das: Die Manieren sind die Enkelkinder der Religion und die Kinder der Moral.

So wäre mein Erlebnis in der Straßenbahn auch ein Ausdruck von mangelnder Religiosität?
Mangelnder Religiosität und mangelnden Interesses an den anderen Menschen. Man möchte sich und seinen Komfort in den Vordergrund stellen und nicht den anderen Menschen.

In Ihrem Buch haben Sie ein Kapitel dem Thema „Religion als Schule der Manieren“ gewidmet, dabei vor allem die Liturgie erwähnt, die Ordnung, mit der der Gottesdienst gefeiert wird. Was hat Religion im umfassenden Sinne mit Umgangsformen zu tun?
Die Religion zwingt uns dazu, uns selbst zu vergessen. Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat - nämlich Demut -, so weiß man, was ein Mensch mit guten Manieren als Basis für seine Philosophie haben muss.

Man kann dann nichts mehr falsch machen?
Nein. Jemand, der alle Benimmregeln kennt, der aber keine Herzensbildung hat, ist für mich noch lange kein Mensch mit guten Manieren. Die innere Haltung, die Herzensbildung ist das, was ich unter Manieren verstehe, nämlich den Komfort und den Vorteil des Anderen in den Vordergrund zu stellen. Das verstehe ich unter innerer Haltung.

In Ihrem Buch spielen Sie auch auf Ihre afrikanische Seele an. Sie wuchsen am kaiserlichen Hof in Äthiopien auf und lebten dort 20 Jahre. Wie sehen Sie Ihre eigenen Wurzeln, gerade im Hinblick auf Religiosität?
Ich komme aus einem sehr, sehr religiösen Haus. Mein Großvater war nicht nur gläubiger Christ. Er hat in seinem Leben 18 Kirchen in den verschiedensten äthiopischen Provinzen erbaut, schrieb über zwölf Bücher über theologische Themen, und insofern war die Religion natürlich von klein auf ein Bestandteil meines Lebens. Er führte mich in die äthiopische Religion ein. Ich brauchte ihn nur anzusehen, um zu wissen, was er von diesem Leben hielt. Er war ein Mensch, der alles im Leben erreicht hatte, was man nur erreichen konnte. Trotzdem hatte er in vollkommener Askese gelebt Er war für mich der Prototyp des Christenmenschen überhaupt.

Zurück in die heutige Wirklichkeit, hier in Deutschland: Wie können Sie die Religion, die Sie damals am kaiserlichen Hof erlebt haben, heute umsetzen?
Indem ich diese Religion einfach in mir weiterleben lasse. Ich betrachte mich als Christ und besuche sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche. Für mich gibt es keine konfessionellen Unterschiede. Die größte Trauer, die ich empfinde ist die, dass die universelle Kirche Christi geteilt ist, dass wir immer noch nicht zu unseren Wurzeln zurückgefunden haben, wobei wir doch früher alle gemeinsam unseren Schöpfer angebetet haben. Bevor mein Leben zu Ende geht hoffe ich, diesen Tag vielleicht noch erleben zu dürfen.

Welche Rolle spielt Jesus im äthiopischen Christentum, das Ihre Wurzeln darstellt und Ihrem Leben heute?
Alles. Denn ohne ihn kommen wir nicht zum Vater. Wir brauchen Jesus. Er ist derjenige, der in dieser Welt gelebt hat, der ganz genau weiß, wie schwer es ist, in dieser Welt durchzukommen und wir brauchen ihn als Ideal und Gottmensch, der alles, was wir erleben müssen, schon erlebt hat und noch mehr. Die Auferstehung, die wir Ostern feiern, ist ein Zeichen dafür, dass er Ewigkeit geworden ist.

Religion ist die Schule der Manieren, und Herzensbildung ist der Schlüssel zu den guten Manieren. Ist Jesus ein Vorbild für einen Menschen mit guten Manieren?
Mit den absolut besten Manieren, die es überhaupt gibt. Jesus ist der Begründer der guten Manieren. Denn er ist doch derjenige, der gesagt hat, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Gibt es denn mehr, was man tun kann?

Können Sie an den von Jesus überlieferten Geschichten, den Dingen, die er getan hat, wie er mit Menschen umgegangen ist, ein gutes Beispiel festmachen?
Das beste Beispiel ist, wie er mit Maria Magdalena umgegangen ist. Das Größte für uns Menschen besteht darin, die Schuld nicht immer bei anderen zu suchen. Es heißt: „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ Wenn wir uns diesen Satz jeden Tag sagen und verinnerlichen würden, dann könnten wir mit Menschen ganz anders umgehen. Denn wir würden wissen, dass wir alle voller Sünde sind.

Jesus zeigte seine Gefühle in der Öffentlichkeit sehr offen - jedenfalls steht es so in der Bibel. Zeigen die Menschen Afrikas ihre Gefühle stärker?
Ja. Unsere Trauer und unsere Freude tragen wir mehr als die Europäer zu Markte. Jesus zeigte seine Gefühle, wenn es um fundamentale Dinge ging, wie z.B. als er die Geldwechsler zum Tempel herausgetrieben hat. Er wollte jedem Menschen zeigen, dass man in seines Vaters Haus solches nicht machen darf. Und es genügte ihm nicht, darüber zu sprechen, sondern setzte es in die Tat um.

Und die damit verbundene Aggression, ist dennoch mit guten Manieren vereinbar?
Wenn es darum geht, dass die fundamentalen Gesetze Christi von jemandem nicht beachtet werden, dann sollten wir die Rolle des aktiven Menschen, den aktiven Protest meiner Ansicht nach in uns aufnehmen, gegenüber der Unterdrückung der Menschheit jeglicher Art.

Die Menschen sind meines Erachtens in den letzten Jahren offener geworden, und die Tendenz, gute Manieren und gute Umgangsformen zu haben, setzt sich fort. Viele sind unzufrieden mit der Kälte, die durch Gleichgültigkeit und schlechten Umgangsformen zum Ausdruck gebracht werden. Wie sind ihre Erfahrungen, auch bezüglich der Reaktionen auf Ihr Buch?
Interessanterweise sind 30 bis 40 Prozent meiner Zuhörer junge Menschen unter 30 Jahren. Das gibt mir große Hoffnung. Eins weiß ich schon jetzt: Diese Generation hat bessere Manieren als meine Generation. Vielleicht hat sie das vermittelt bekommen, vielleicht ist es auch nur die Sehnsucht nach einer besseren Welt, nach einem besseren Umgang mit Menschen. All das spielt für die jüngere Generation eine größere Rolle als zu meiner Zeit. Ich hoffe, dass sie dieses großartige göttliche Erbe wieder in Anspruch nimmt.

Das ist ein großes Kompliment aus berufenem Munde an die Jugend.
Durchaus. Ich setze große Hoffnung in ein zartes Pflänzchen, das wir pflegen müssen, damit aus ihm ein starker Baum wird. Die Saat ist da und geht auf.

Wenn Sie einmal einen Wunsch frei hätten, Sie dürfen sich wünschen, was Sie wollen, was wäre es?
Ganz einfach: Dass mein gequältes Land Äthiopien wirklich zufrieden mit sich selbst ist und mit der Außenwelt zurecht kommt.

 

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