Kurt Salomon Maier

Jüdischer Überlebender der Deportation nach Gurs

Der 22. Oktober 1940 war für das Leben von Kurt Salomon Maier entscheidend. An diesem Tag wurden er und seine ganze jüdische Familie von den Nazis aus ihrem Heimatort Kippenheim bei Offenburg abgeholt, auf Lastwagen verfrachtet und mit dem Zug ins südfranzösische Lager Gurs verschleppt. Dort mussten der Junge und seine Familie unter unmenschlichen Bedingungen auf ihr Schicksal warten. Kurt Salomon Maier hatte Glück und konnte mit seiner Familie der drohenden Vernichtung entkommen und nach New York emigrieren. Später kam er zurück nach Deutschland, studierte und promovierte in Berlin, um sich dann in New York niederzulassen. Heute ist Dr. Kurt Salomon Maier einer der letzten Überlebenden der Judendeportationen.

 

Das liegt schon mehr als 70 Jahre zurück aber wahrscheinlich ist es etwas, was immer präsent ist. Wie ist es bei Ihnen mit dieser Erinnerung an die Verschleppung?
Ich kann mich noch gut an diesen Tag erinnern. Mein Bruder und ich waren an diesem Tag nicht zuhause in Kippenheim, sondern in Freiburg in der jüdischen Schule. Meine Eltern wollten nicht von uns getrennt werden. Deshalb haben Sie ein Taxi nach Freiburg geschickt. Der Taxifahrer hat uns dort gefunden und nach Kippenheim zurückgebracht.

Nun gibt es, das ist etwas sehr Außergewöhnliches, von dieser Verschleppung, von dem Moment in dem Sie abgeholt wurden, ein Foto. Wir wollen uns das einmal anschauen und haben dieses Foto für Sie aufbereitet. Man sieht dort im Hintergrund wie der kleine Kurt Salomon Maier vor seinem Vater und hinter seiner Mutter zu dem Lastwagen geht. Wenn Sie dieses Bild anschauen, welches Gefühl haben Sie dann?
Das ist nicht meine Mutter. Zuerst kommt meine Großmutter, dann der Großvater. Hinter mir ist mein Vater mit zwei schweren Koffern zu sehen und dann komme ich mit einer Schulmappe. Ich denke meine Mutter und mein Bruder waren schon in dem Laster, sie sind nicht auf diesem Bild. Der Laster hielt an verschiedenen jüdischen Häusern und dort wurden die Leute dann heraufgeladen.

Wie alt waren Sie damals?
Ich war damals 10 Jahre alt.

Wussten Sie was damals passierte, hatten Sie damit gerechnet?
Ich wusste, dass etwas Schlimmes vorging, aber keiner wusste wohin wir kommen werden. Dieses Bild zeigt wie das Gedächtnis täuscht, denn in meiner Erinnerung dachte ich, es wäre schon Nacht als wir das Haus verlassen mussten. Erst als dieses Bild vor 18 Jahren plötzlich auftauchte, habe ich gesehen, dass es noch hell war.

Dieses Foto haben Sie also noch gar nicht so lange in den Händen gehabt?
Nein, da waren drei, vier Bilder von Kippenheim und diese sind erst vor 10 Jahren aufgetaucht. Ein Fotograf von einer Zeitung hatte die Bilder damals aufgenommen, aber man durfte sie nicht veröffentlichen. Nachdem er starb, wurden die Bilder von seiner Witwe in einer Schublade gefunden und somit kamen die Bilder dann zum Vorschein.

Das ist ja eigentlich toll. Was ist das für ein Gefühl, wenn Sie plötzlich dieses Bild sehen, diesen letzten Moment zuhause?
Ich konnte es nicht glauben, als ich diese Bilder in Washington mit der Post erhielt. Ich dachte eben, es wäre schon Nacht gewesen als wir das Haus verließen, doch es war noch Tag. Wie ich schon gesagt habe, das Gedächtnis täuscht oft.

Vielleicht fühlten Sie sich so dunkel mit diesem Nachtgefühl, also ich interpretiere das jetzt einmal psychologisch, weil Sie ja gar nicht wussten wo es hingeht. Das kann man schon mit Dunkelheit in Verbindung bringen.
Als wir mit dem Laster nach Offenburg kamen, da war es, glaube ich, schon dunkel. Wir standen auf dem Bahnsteig und warteten auf den Zug. Der Zug kam, es war ein Zug mit Holzbänken und niemand wusste wohin wir kommen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Zug ein SS-Offizier war und dieser zu meinem Vater gesagt hatte: „ Nehmen Sie diese Kriegsteilnehmer Abzeichen vom Ersten Weltkrieg ab, es nützt Ihnen doch nichts!" und er hat sie weggenommen.

Also eigentlich war Ihr Vater dekoriert worden, weil er sich beteiligt hat für Deutschland.
Ja, und er hat diese Auszeichnung getragen. Er dachte vielleicht das würde uns helfen, aber wie der SS-Offizier schon sagte: "Es wird Ihnen doch nichts helfen".

Hatten Sie vorher schon mit Ihren Eltern über diese Möglichkeit gesprochen? Wussten Sie etwas von der Judenverfolgung die um Sie herum passierten?
Ja.

Auch als Kind?
Ja, wir hatten zwei Jahre vorher die Pogromnacht erlebt. Mein Vater war in Dachau und ich war mit meiner Mutter zuhause. Auf einmal war ein Pöbel vor dem Haus, ein Steinhagel brach durch das Fenster und das Innere der Synagoge wurde zerstört. Dann wussten wir, es werden noch schlimmere Zeiten kommen.

Und ist dieses Gefühl jetzt auch noch ganz dicht bei Ihnen?
Ja.

Können Sie sich daran zurückerinnern wie Sie als Kind, das nicht so rational, intellektuell begreift, sondern auch von dieser Angst gefühlsmäßig betroffen wird, gefühlt haben?
Wir trauten uns nach dieser Pogromnacht nicht mehr auf die Straße zu gehen, es war zu gefährlich. Man wusste nicht was geschehen wird.

Sie kamen dann nach Gurs in dieses südfranzösische Lager in den französischen Pyrenäen. Was war das Schrecklichste für Sie daran als Kind?
Ich war im Frauenlager, weil ich noch zu jung war. Mein älterer Bruder war im Männerlager. Als wir ankamen regnete es stark und die Leute haben sich in der Baracke gerade auf den Holzboden hingelegt. Es war schon kalt und es regnete dauernd, fast jeden Tag in der Zeit wo wir in Gurs waren. Man hatte viele Ratten gesehen und nachts hörte man vor allem die älteren Frauen weinen und stöhnen: „Ich will nach Hause, lasst mich doch wieder in mein Bett, lasst mich dort sterben!" Das Essen war sehr schlecht. Es gab dünne Suppe, ein Stück Brot und sonst nichts. Als Kind habe ich dort noch erlebt, dass die amerikanischen Quäker kamen und den Kindern Vitamintabletten brachten.

Und die durften in das Lager rein und Ihnen das geben?
Die Leute von außerhalb, die Quäker und andere Hilfsorganisationen durften da rein. Wir waren im unbesetzten Frankreich, fast an der spanischen Grenze.

Waren denn dort französische Leute, die auf Sie aufgepasst haben?
Ja.

Keine Deutschen?
Nein, keine Deutschen. Es waren französische Soldaten, es war eine französische Bewachung. Was uns geholfen hat war, dass man noch ins Ausland schreiben durfte, nach Amerika. Man durfte nicht nach Deutschland schreiben, aber in die USA und es ging natürlich sehr langsam, per Schiff, es gab keine Luftpost. Wir konnten noch an Verwandte in Texas schreiben, sie sollten uns helfen. Wir bekamen dann Visa und eine Schiffskarte, aber das ging sehr langsam. Wenn ich heute in Deutschland in Schulen spreche damit die jungen Leute das verstehen, dann sage ich: „Es wäre viel leichter gewesen, wenn wir damals ein Handy oder E-Mail gehabt hätten". Aber das lag erst 70 Jahre in der Zukunft. Hätten wir das gehabt, hätte es damals natürlich noch vielen Leuten geholfen. Dies war jedoch die einzige Verbindung mit dem Ausland.

So wurde dann im Grunde genommen auch Ihre Immigration eingeleitet, weil man in Amerika auf Sie aufmerksam wurde und dann dafür gesorgt hat, oder es ermöglicht hat, dass Sie dann auch tatsächlich eine Schiffspassage bekommen haben?
Ja, wir waren schon vorher, vor der Pogromnacht, auf dem amerikanischen Konsulat in Stuttgart, aber wir bekamen eine Quota-Nummer, wie alle anderen Juden. Wir mussten warten, aber nach der Deportation nach Gurs war die Verbindung mit Stuttgart gebrochen. Dann musste man das durch Amerika versuchen.

Sie sind ja relativ bald, ich will jetzt einfach ein Stück weiter springen, dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Sie waren bei der US-Army und kamen als amerikanischer Soldat in das besetzte Deutschland, was war das für ein Gefühl?
Also es gab nicht viel Zeit. Wir hatten immer Training und Waffenübung, aber ich habe doch Zeit gehabt zweimal nach Kippenheim zurückzukehren. Ich muss sagen da habe ich Nachbarn besucht die uns während dieser schlimmen Zeit geholfen haben und uns nachts Brot oder Kartoffeln gebracht haben. Nicht alle waren Nazis damals. Es waren viele Leute, die uns geholfen haben. Ich kam sogar einmal nach Karlsruhe. Wir hatten einen Verwandten hier der den Krieg hier überlebt hat, auch aus Gurs. Das war 1953, da war ich das erste Mal wieder in Karlsruhe.

Aber Sie hatten nie Angst nach Deutschland zurückzukehren?
Nein, eigentlich nicht. Jetzt komme ich regelmäßig, jedes Jahr und das die letzten 15 Jahre. Ich tue das gerne, denn ich spreche fast jeden Morgen in einer Schule und abends in einer Kirchengemeinde.

Wie ist das heute, wenn die Schüler Sie hören? Das liegt ja ganz, ganz weit zurück und ist eine fremde Welt für die Schüler von heute. Wie reagieren diese auf Sie?
Meine erste Frage ist immer- ich sage zu den Schülern: "In meiner Jugend habe ich immer im Radio gehört- Deutschland ist „überjudet“, überall sind Juden". Und dann frage ich die Schüler: "Wie viele Juden hat es 1933 und 1935 gegeben?“. Einer sagt dann drei Millionen, ein anderer Junge sagt sieben Millionen oder diese magische Zahl sechs Millionen. Dann allmählich, vielleicht weiß es einer, können sie es kaum glauben, dass es fünfhunderttausend waren. Dies war die Höchstzahl der Juden in Deutschland. Sie können das kaum begreifen.

Dass von so einer kleinen Anzahl die Rede war?
Ja.

Aber die Schüler hören mit Interesse zu, sie interessieren sich dafür?
Ja, ich zeige immer eine CD mit Bildern aus meiner Jugend in Deutschland. Familienbilder, Bilder von meinem Vater als er Soldat war im ersten Weltkrieg und Bilder von der Hochzeit meiner Eltern. Und ich frage sie immer: „ Habt ihr nicht ähnliche Bilder zuhause von euren Großeltern im ersten oder zweiten Weltkrieg? Habt ihre keine Hochzeitsbilder von euren Großeltern?“. Dann antworten sie: ,,Ja, ja" - dann ist schon eine Verbindung da.

Sie sagen, Sie sprechen auch in Kirchengemeinden. Wie ist Ihr Verhältnis zu den Kirchen? Auch das Verhältnis zwischen Juden und Christen, wie empfinden Sie das?
Ich spreche gerne in Kirchen. Ich habe schon in so vielen Kirchengemeinden gesprochen. Nicht von der Kanzel, aber in der Kirche selbst. Ich sage den Zuhörern immer- kein Jude hat bisher in der Geschichte des deutschen Judentums in einer Kirche so viel gesprochen wie ich. Ich bin in Kippenheim in den evangelischen Kindergarten gegangen und zeigte immer ein Bild von meiner Mutter in der katholischen Nähschule in Kippenheim. Ich versuche immer zu zeigen, dass man damals schon integriert war.

Sprechen Sie auch über Glaubensunterschiede, Glaubensthemen?
Sehr selten, eher weniger, nur wenn mich jemand fragt. Manchmal wollen die Menschen wissen was "koscher" bedeutet. Warum gibt es diese „koscheren Gesetze“. Das erkläre ich, aber sonst spreche ich weniger darüber. Ich gebrauche die Zeit um die Geschichte meiner Jugend zu erzählen.

Was glauben Sie, müsste aus Ihrer Sicht passieren oder was würden Sie sich wünschen, damit Juden und Christen noch besser miteinander auskommen oder noch mehr zusammen machen können?
Also hier und auch in Amerika sollten sie mehr zusammenkommen, sozial zusammenkommen. Ich glaube das ist die Hauptsache, dass sie sich miteinander verständigen.

Und sich überhaupt kennenlernen.
Ja, das ist richtig. In Amerika gibt es das öfters, aber in Deutschland in meiner Jugend eher weniger. Juden haben sich samstags, am Sabbat gegenseitig besucht. Wir haben Hausbesuche gemacht mit Kaffee und Kuchen. Ich kann mich selten daran erinnern, dass christliche Nachbarn kamen. Da war schon immer ein Abstand vorhanden.

Und das sollte besser werden.
Ja, vor allem jetzt wenn ich immer nach Deutschland komme zu meinen alten Schulkameraden und Freunden in Kippenheim. Ich sage, ich habe mehr Freunde in Deutschland als in den USA in Washington. Ich kenne nur ein paar Leute in Washington, aber mehr in Deutschland.

Ich finde es schön, dass Sie das so sagen können. Ich finde das ist eine schöne Aussage.
Es ist die Wahrheit, dass ich hier mehr Freunde habe. Ich fühle mich hier auch wohler als in Amerika. Ich habe mich nie ganz an Amerika gewöhnt. Ich bin immer noch deutsch in der Gesinnung geblieben.

Wenn Sie einen einzigen Wunsch frei hätten, Sie dürften sich wünschen was Sie wollen, was würden Sie sich wünschen?
Das ist schwer zu sagen, das ist wie Aladdin mit der Wunderlampe oder so ähnlich. Was ich mir wünschen würde ist, dass das was ich im Gedächtnis habe nur ein Alptraum wäre und es nie geschehen wäre. Ich nach Kippenheim zurückkehren könnte wo noch diese Synagoge ist und die vierzig jüdischen Familien leben. Dass mein Vater jeden Tag in den Schwarzwald reist und mit Stoff von Haus zu Haus geht und mein Opa, der Viehhändler war. Ein schönes, friedliches Leben und, dass das was geschehen ist, nur ein Alptraum wäre.

Dankeschön für das Gespräch. Dr. Kurt Salomon Maier, einer der letzten Überlebenden des jüdischen Lagers im südfranzösischen Gurs.

 

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