Dr. Peter Frey

ZDF-Chefredakteur

Dr. Peter Frey 1
Dr. Peter Frey 2
Dr. Peter Frey 3 - hge

Er ist als Chefredakteur des ZDF für die Programminhalte eines der größten Fernsehsender Deutschlands zuständig. Peter Frey verantwortet die Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Soziales, Umwelt, Zeitgeschehen, Sport und vieles mehr. Auch die Nachrichten Flaggschiffe „heute“ und „heute-journal“ zählen dazu. Frey, 1957 geboren, studierte Politik und promovierte über ein Europathema. Er war Reporter und Redakteur leitete das ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin.

 

Herr Dr. Frey, Sie sind für so viele Inhalte verantwortlich. Können Sie die Anzahl der Sendeformate überhaupt nennen?
Es sind viele. Dazu zählen das ZDF-Hauptprogramm, das Online-Programm und der Digitalkanal „ZDF-Info“. Es sind viele einzelne Formate. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich überall nachschauen muss, wo was passiert. Ohne Vertrauen in diejenigen, die es machen, geht es nicht.

Wie ist das mit dieser Verantwortung für Sie persönlich? Presserechtlich sind Sie derjenige, der dafür gerade stehen muss, wenn etwas nicht stimmt oder in eine ganz falsche Richtung geht.
Ich sehe zwei Ebenen. Die erste ist die presserechtliche Ebene. Es muss stimmen, und es muss dem entsprechen, was die Gesellschaft braucht. Unsere Aufgabe ist es, die Informationsbilder, auch Meinungen zu liefern, an denen sich einen Gesellschaft weiterentwickeln kann. Für mich ist Verantwortung aber auch etwas Persönliches. Verantwortung - da steckt ja „Antwort geben“ mit drin. Das heißt, sowohl dem Zuschauer auf seine Fragen als auch – in meiner Rolle als Chefredakteur, als Verantwortlicher – meinen Kollegen zu antworten, denn die wollen ja auch wissen, was ich von ihnen möchte und welche Richtung ich ihnen vorgebe. Diesen Prozess zu organisieren, sich damit auseinanderzusetzten und die richtige Linie zu finden, das ist mir wichtig.

Wie wichtig ist Ihnen der Mensch, der Zuschauer? Ist er Ihnen vor Augen? Man kann ihn sich ja auch in Quoten denken.
Ich glaube, da muss man ganz ehrlich sein. Die Sendung „Berlin direkt“, die ich moderiert habe, hatte über viele Jahre 3,5 Millionen Zuschauer. Fußballübertragungen haben an die 30 Millionen Zuschauer. Das entspricht Massen, die man sich nicht mehr vorstellen kann. Umso wichtiger ist es daher, rückzukoppeln, um zu erfahren, wie das ankommt, was man macht. Das kann man systematisch, durch Zuschauerforschung betreiben, aber natürlich auch, indem man viele Gespräche führt.

Wenn Sie beim Bäcker angesprochen werden, und die Bäckereifachverkäuferin hat beim ZDF etwas gesehen, was sie erbost hat, wie ernst nehmen Sie das?
Das nehme ich sehr ernst. Ich bin für jede Rückmeldung dankbar. Das meiste, was kommt, ist positiv. Die Leute freuen sich, wenn sie mich erkennen. Ich bin oft erstaunt darüber, dass ich zum Programm sehr viele positive Äußerungen erhalte. Natürlich wird man aber auch mal gefragt: „Musste der Gottschalk wirklich gehen?“ – Dann muss man versuchen, die richtige Antwort zu finden.

Sie interessierten sich schon als Schüler für den Journalismus und waren als Student im Nebenjob beim damaligen SWR. Sie sind dem Journalismus treu geblieben. Journalismus kann man aber nicht ohne Werte machen oder ohne die eigene Meinung. Wie stark kommt Ihre Meinung zum Tragen?
Ich glaube, ich habe Journalismus nie gemacht, um meine Meinung zu vertreten. Ich habe ihn angestrebt, in erster Linie aus Neugier auf die Welt. Das war es, was mich wirklich von früh auf in diese Richtung bewegt hat. Ich gehöre zu denen, die schon mit 14, 15 Jahren wussten was sie wollten. Der Journalismus war mein Ziel. Ich habe durch viele glückliche Umstände immer eine Stufe nach der anderen nehmen können und lernte den Journalismus als einen unglaublich vielfältigen Beruf kennen, in dem man Reporter oder Programmgestalter sein kann, wo man Menschen entdeckt für das Medium, die richtigen Moderatoren, das richtige Personal, das ja so eine Sendung erst zu dem machen kann, was sie eigentlich ist. Jetzt trage ich für ein großes, publizistisches Schiff hier in Deutschland die Verantwortung. Aber ich finde, die eigene Meinung kommt relativ weit hinten. Zunächst müssen wir die Welt so zeigen, wie sie ist.

Welche Erfahrung oder welches Ereignis hat Sie bestimmt bei dem, wie Sie die Welt sehen?
Ich bin am Rhein groß geworden. Die Lebendigkeit des Flusses mit den Schiffen aus allen Herrenländern, die ihre Kulturen und ihre Flaggen, ihre Küche mitbringen, das hat mich wahrscheinlich schon als Kind neugierig gemacht und den Impuls geweckt, nach draußen gehen zu wollen. Chefredakteur Klaus Bresser, mein Vorvorgänger, hat mal einen Satz gesagt: „Wer die Welt beschreibt, so wie sie ist, der verändert sie auch“, und daran glaube ich. Allein durch die reine Beschreibung, natürlich auch die kritische, das Aufdecken von Missständen, aber auch die Entdeckung der Welt, kann man einen Beitrag dazu leisten, dass sie sich verändert.

Möchten Sie die Welt verändern?
Wer möchte das nicht! Ich möchte das schon. Die Welt muss ein besserer Platz werden, wie man so schön sagt. Vor allem für die Menschen.

Was möchten Sie vor allem ändern, wenn Sie es morgen könnten?
In unserer Gesellschaft ist die Schere zwischen arm und reich sehr weit auseinandergegangen. Außerdem finde ich die Verhältnisse zwischen Erster und Dritter Welt schreiend ungerecht. Wir haben allerdings eingesehen, dass in den sogenannten Drittweltländern die Eliten oft total verantwortungslos handeln. Des Weiteren glaube ich, dass ein weiterhin ungelöstes Problem der Klimawandel ist. Treiben wir nicht Raubbau an diesem Planeten? Und wie können wir überhaupt leben, damit wir nachhaltig hier auf dieser Erde bleiben können?

Sie äußern das sehr engagiert. Findet das auch Eingang in Ihre journalistische Arbeit, auch als Chefredakteur?
Das kann ich wahrscheinlich am allerwenigsten beurteilen. Ich finde, das muss man nach dem beurteilen, wie sich das ZDF darstellt: welchen Geist atmen die Sendungen, atmet die Redaktion. Ich versuche aus diesem Geist heraus – weil ich gar nicht anders kann, das bin ich – meine Aufgabe wahrzunehmen. Das soll natürlich auch durchscheinen bei dem, was ich selber mache. Mir ist übrigens ganz wichtig, dass wir Europa nicht vergessen, für mich eine wirklich offene Wunde, was sie für Deutschland durch die Finanzkrise geworden ist. Europa ist der große Rahmen, in dem wir uns bewegen. Im Wettbewerb der Systeme hat Europa mit diesem Modell nicht nur auf die ökonomische Entwicklung zu schauen, sondern den Menschen mit einzuschließen und für sozialen Ausgleich zu sorgen, Länder wie Polen oder Rumänien mitzunehmen und am Ende zu einem Erfolg zu führen. Das ist etwas sehr Faszinierendes und Attraktives. Die Faszination an China habe ich nie wirklich verstanden. Natürlich ist da ein großer ökonomischer Aufstieg, und viele Menschen profitieren davon. Das wird aber durch ein System erkauft, das unseren Wertvorstellungen nicht entspricht.

Sie haben über Europa promoviert und waren auch viel im Ausland. Sind es die anderen Kulturen, die Sie mitbestimmen? Was haben Sie von dort mitgebracht nach Deutschland, nach Mainz?
Ich habe in Spanien studiert und mich Mitte der 80er Jahre mit dem damals bevorstehenden Beitritts Spaniens in die Europäische Gemeinschaft, so hieß das damals noch, beschäftigt. Vielleicht sehe ich auch deshalb gerade dieses Krisenland Spanien ganz anders als andere. Ich kann mich daran erinnern, dass im Jahr 1981ein Putschversuch im Parlament versucht wurde. Da lag noch der Schatten Francos darüber. Die Art und Weise, wie sich diese Gesellschaft modernisiert hat, im Grunde dieses Zeitalter der Inquisition – das herrschte dort noch nach – überwunden hat und zu einem modern europäischen Land geworden ist, ist für mich immer noch – trotz der ökonomischen Fehler – ein Paradebeispiel dafür, was Europa leisten kann. Das dürfen wir nicht vergessen.

Sie sind Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Welche Rolle spielt Religion für Sie?
Die Religion ist für mich erst einmal etwas sehr Privates, über das ich ungerne spreche und ich habe auch ein bisschen ein Gräuel gegenüber den Kollegen, die als Propheten durchs Land ziehen. Religion ist für mich etwas sehr natürliches, weil ich in eine religiöse Familie hineingeboren wurde. Ich lebe es als eine Art von Geschenk, das mir mitgegeben wurde. Verstärkt hat sich das in meiner Schulzeit durch einen Benediktinerpater. Ich habe dadurch ein gutes Fundament fürs Leben. Mir war immer sehr wichtig, dass ich das als etwas Einschließendes und nicht als etwas Ausschließendes verstehe und handhabe. Meine besten Freunde sind nicht Katholiken und noch nicht einmal Gläubige. Ich finde es wunderbar, mich mit denen über Gott und die Welt zu streiten.

Ich möchte Ihnen gerne ein paar zentrale Bibelworte nennen und bitte Sie, spontan drauf zu reagieren. Vielleicht spürt man dann zwischen den Zeilen, wie Sie Religion verorten.
„Wenn Dich einer auf die rechte Backe schlägt, halte ihm auch die Linke hin.“
Das ist ganz schön schwer.

„Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt.“
Auch nicht leichter, aber ein geniales Gleichnis.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
Eine schöne Vorstellung, um ein Geheimnis zu erklären

Glauben sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja.

Haben sie eine Vorstellung davon?
Nein, es belastet mich nicht, ist aber eine tröstliche Vorstellung. Ich sehe das wie eine Reise. Ich bin ein Mensch der gerne reist und nie Angst vor Fremden hatte. Irgendwann kommt diese Reise auch.

Es ist ein sehr schönes Bild, dass sich die Reise mit dem Tod fortsetzt oder eine andere Biegung nimmt.
Man weiß ja nie, in welches Land man gerät!

Wo würden Sie denn gerne hin?
Wo Milch und Honig fließen! Nein.
Wo möchte man gerne hin? Man möchte gerne dahin, wo man sich aufgehoben fühlt.

Es ist interessant, dass Sie mit dem Rhein, mit dieser Heimat, Bingen, Mainz, soviel verbinden. Was ist das Beste, was Ihnen Ihre Eltern mitgegeben haben?
Das ist eine gute Frage. Heimat. Vielleicht so ein altmodisches Wort wie Solidität, das heißt, man solle nicht über seine Verhältnisse leben. Aber manchmal ist es notwendig, dass man die Grenzen überwindet.

Können Sie das an einem Beispiel deutlich machen?
Naja, das fängt mit dem Geld an. Man soll nicht mehr ausgeben als man hat. Das trifft nicht nur für Staaten sondern auch für private Verhältnisse zu. Ich finde aber auch – und das hat etwas mit meinem religiösen Verständnis zu tun, dass wir die Freiheit haben, alles aus uns herauszuholen, was in uns steckt. Das ist nicht nur die Freiheit, sondern die Pflicht, vielleicht sogar die Berufung. Eigentlich steckt das alles in einem Menschen drin, gleich wo er herkommt. Das ist für mich, wenn man das so sagen will, auch eine religiöse Erkenntnis.

Das finde ich auch für einen Chefredakteur eine ganz wichtige Sache, denn Sie haben mit sehr, sehr vielen Menschen zu tun. Mit Mitarbeitenden, für die Sie verantwortlich sind, nicht nur im dienstrechtlichen Sinne, sondern auch als Vorbild. Wie füllen Sie diese Rolle aus?
Das ist wieder so eine Frage die die anderen beantworten müssten. Ich bemühe mich, ein Klima zu schaffen, wo alle ihre Stärken einbringen können und wo ich versuche, die Schwächen auszugleichen. Aber manchmal ist man auch ungeduldig, und manchmal ist man vielleicht auch ungerecht in der Beurteilung von Einzelnen. Jeder steckt auch in einer Chemie drin und man muss sich Mühe geben, zu erkennen, wo man bei einem Mitarbeiter auf Widerstand stößt und aus welchem Grund. Ich versuche diesen Widerstand auszugleichen. Ich will nicht sagen, dass „Friede, Freude, Eierkuchen“  das seligmachende Rezept ist. Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass uns Konflikte weiterbringen, dass es wichtig ist, einen ordentlichen Konflikt zu liefern und einen ordentlichen Streit auszuhalten.

Wie gehen Sie mit Enttäuschungen um?
Meine Frau sagt immer: „Du hast die Gnade des schlechten Gedächtnisses“. Ich vergesse ziemlich viel und ich vergesse auch Dinge, die mich enttäuscht haben oder wo etwas nicht so gelaufen ist, wie es eigentlich hätte laufen sollen. Manchmal ärgere ich mich darüber, kein Elefantengedächtnis zu haben, aber wenn ich einen Strich darunter mache, ist es vielleicht auch befreiend.

Worüber freuen Sie sich am meisten, so richtig herzlich?
Ich freue mich am meisten darüber, wenn aus einer Gelegenheit ein gutes Gespräch entsteht. Wenn man auch mit Ideen konfrontiert wird, die man so noch nicht hatte. Ich finde, es gibt bestimmte Atmosphären, in denen eine Freiheit herrscht, eine Freiheit des frischen Gedankens. Da fühle ich mich am wohlsten. Und sicher auch dann, wenn ich das Gefühl habe, dass man mit mir einfach umgeht, wie mit jedem anderen auch.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries