Dr. Timm Kern

Landtagsabgeordneter der FDP, Baden-Württemberg

Dr.Timm Kern
Dr. Timm Kern
Dr. Timm Kern

Timm Kern ist Mitglied des baden-württembergischen Landtags und bildungspolitischer Sprecher der FDP. Kern hat eine vielfältige berufliche Karriere hinter sich. Eigentlich ist er Lehrer. Zudem hat er katholische Theologie, Geschichte und Politik studiert und nach dem Staatsexamen seine Doktorarbeit über die „Abwahl“ von Oberbürgermeistern in Baden-Württemberg geschrieben. Politisch war Kern immer schon aktiv: er entschied sich bewusst für die FDP, wurde mit 22 Jahren in den Gemeinderat gewählt und ist jetzt Vollzeitpolitiker. Also: kein Lehrer und kein Theologe.

 

Was hat Sie bewogen, in die Politik zu gehen?
In meinem Elternhaus wurde schon immer viel über Politik viel diskutiert. allerdings sind meine Eltern beide nicht Mitglied einer Partei. Wir haben das Zeitgeschehen heftig diskutiert und durchgesprochen. Deshalb habe ich mich für Politik schon immer sehr interessiert.

Und was ist es für eine Hürde, in den Gemeinderat zu gehen mit 22? Andere gehen da Fußball spielen oder in die Disco.
Das habe ich auch gemacht. Aber es war so, dass ich einen Freund hatte, den Michael Teurer, der in Horb bei der FDP sehr aktiv war. Der ist ja später dann zum Oberbürgermeister in meiner Heimatstadt gewählt worden. Der hatte mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, für den Gemeinderat in Horb zu kandidieren. 1994 war das. Das habe ich gemacht und es hat geklappt.

Es ist ja interessant, dass ja Politik eigentlich immer noch über diese persönlich Beeinflussung oder über dieses Vorbildhafte funktioniert und man dann auch Spaß hat. wenn man jemanden trifft. Nun, als Lehrer sind si auch Vorbild oder könnten Vorbild sein. Bestenfalls versuchen die Schüler, sich an Ihnen zu orientieren. Spielte da das Politische auch mit rein, auch als Religionslehrer?
Ich glaube, Sie müssen sowohl als Politiker als auch Lehrer authentisch sein und wirklich hinter dem stehen, was Sie vertreten und die Menschen auch da abholen, wo sie sind. Insofern gibt es da schon Überschneidungen und  Ähnlichkeiten. Beides macht mir sehr großen Spaß.

Nun ist katholischer Religionslehrer nicht das, was die Schüler so unbedingt gleich cool finden. Und der hat auch manchmal Positionen zu vertreten, worüber die Schüler ganz anders drüber denken. Thema Sexualität zum Beispiel.
Ja, natürlich. Da gab’s eine lustige Geschichte: Ein Schüler, den ich in Gemeinschaftskunde hatte, also im Politikunterricht, kam eines Tages auf mich zu – ich war neu an dieser Schule – und sagte: „Herr Kern, Sie sind ja auch Religionslehrer. Bisher hab ich Sie für einen sehr aufgeklärten Menschen gehalten.“ – Insofern gibt es dieses Vorurteil natürlich schon. Aber Religionsunterricht hat mir mit am meisten Spaß gemacht. Ich finde das ein ganz tolles und wichtiges Fach, weil dort die Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt stehen. Diese müssen sich im Religionsunterricht wiederfinden. Es werden sehr, spannende Fragen diskutiert und was mir immer sehr großen Spaß gemacht hat.

Aber Sie werden mir zustimmen, dass die klassische katholische Lehre, die Sie als Religionslehrer vertreten müssen, nicht unbedingt das ist, wovon die Schülerinnen und Schüler sagen: „Das finde ich toll!“
Nicht immer, aber sie interessieren sich dafür, welche Angebote die Katholische Kirche zu den inhaltlichen Fragen, die sie zu den jeweiligen Themen haben, macht. Das kann man ja mit den Schülern diskutieren. Diese können sich ja auch nur für oder gegen etwas entscheiden, wenn sie wissen, was die Kirchen vertreten oder welche unterschiedlichen Strömungen es innerhalb der Kirche gibt. Das macht mit Schülern immer großen Spaß, und sie interessieren sich dafür.

Haben Sie in diesem Zusammenhang auch Kritik an der offiziellen Kirche, Kritik, die Sie weitervermittelt haben um diesen Diskurs mit der Kirche zu führen?
Ich halte es für sehr wichtig, dass Schülerinnen und Schüler kritisch sind gegenüber allem, was Ihnen vorgesetzt wird, ob das im Gemeinschaftskundeunterricht ist, ob das im Geschichts- oder eben Religionsunterricht ist, wir Lehren wollen Schüler zu konstruktiv kritisch denkenden Menschen erziehen oder heranführen und selbstverständlich haben wir ja dann die unterschiedlichen Positionen sehr kontrovers diskutiert.

Sie selbst auch? Wie ist es mit Ihrem kritischen Potential?
Nur wenn man authentisch ist kann man überzeugen und wird als Lehrer anerkannt. Das ist doch klar!

Und authentisch heißt, dass Sie Ihre Kritik haben laut werden lassen?
Selbstverständlich. Wenn ich der Meinung war, eine Position – sei es meiner Partei, sei es meiner Kirche – gegenüber zu vertreten, dann habe ich das auch deutlich gesagt.

Sie haben sich dann für die Politik entschieden. Warum?
Ich bin gefragt worden, ob ich mir vorstellen könne, im Landkreis Freudenstadt für die FDP im Landtag anzutreten. Ich mir das gut durch den Kopf gehen lassen, weil ich unheimlich gerne Lehrer war. Ich habe das wirklich sehr gerne gemacht. Es war also keine Flucht aus der Schule. Zusammen mit meiner Familie habe ich mir überlegt, dass es eine sehr interessante Aufgabe sei, eine Herausforderung. Im vergangenen Jahr habe ich mich dann den Wählerinnen und Wählern als FDP-Kandidat gestellt. Ich habe so viele Stimmen bekommen, dass ich jetzt im Landtag sitze und finde das auch sehr interessant.

Gibt es für Sie eine Parallele oder eine Verbindungslinie zwischen katholischer Theologie und Politik?
Ja, auf jeden Fall. Mein Glaube sagt mir ja, dass ich mich engagieren soll. Ich finde Christen und Christinnen dürfen nie die Hände in den Hosentaschen haben, sondern müssen anpacken, das Leben angreifen und sich – egal in welchem Bereich – engagieren. Da ich mich sehr für Politik interessiere, habe ich diese gewählt, um mich zu engagieren.

Was macht Ihren Glauben aus?
Der Kern meines Glaubens ist dass ich glaube, dass diese Welt nicht zufällig ist. Sie ist nach einem Plan entstanden. Natürlich glaube ich an die Evolutionstheorie. natürlich an den Urknall. Aber die Sinnhaftigkeit dieser Welt ist gottgegeben. Weder die Welt, noch die Menschen sind zufällig. Gott hat alle Menschen, dadurch dass sie existieren, bejaht. Wenn schon Gott zu uns ja gesagt hat, so müssen wir versuchen, ja zum Leben, ja zu unseren Herausforderungen, ja zu unseren Mitmenschen sagen.

Da können wir schön in eine theologische Fragestellung einsteigen: Als Mitglied und Abgeordneter der FDP sind Sie für die Freiheit. Das ist ein wichtiges Merkmal. Sie sagten, von Ihrem christlichen Glauben her hat alles seinen Plan, das heißt, es ist alles von Gott vorbestimmt. Wie verhält sich die Freiheit zur Bestimmung durch den Schöpfer?
Ich glaube nicht, dass wir wie Marionetten an göttlichen Fäden hängen. Ich habe nicht eine Schicksalsgläubigkeit, sondern interessiere mich eher für die Frage, hat es einen Sinn, dass ich hier bin, dass Sie hier sind? Ja, Gott hat uns das Leben geschenkt, damit wir was draus machen. Aber selbstverständlich existiert der freie Wille, und wir haben mit diesem freien Willen die Möglichkeit, dieser Aufforderung Gottes nachzufolgen oder nicht. Sie sprachen davon, dass Freiheit ein ganz entscheidender Wert der FDP ist, das stimmt. Aber mindestens genauso wichtig ist die Verantwortung. Verantwortung gegenüber mir selbst, gegenüber der Umwelt, gegenüber dem Nächsten.

Ist das eine Art theologische Interpretation des Parteiprogramms?
Ich bin Theologe, und darum gehe ich mit „theologischen Augen“ durch mein Parteiprogramm. Aber ich glaube nicht, dass das eine Überinterpretation ist. Die Geschichte Jesu im Neuen Testament ist eine Freiheitsgeschichte. auch im Alten Testament, zum Beispiel im Buch „Exodus“, gibt es Freiheitsgeschichten. Paulus schreibt: „Ihr seid zur Freiheit berufen.“ Ich glaube, dass das naheliegt.

Ich habe Sie gefragt, was Sie an der Katholischen Kirche kritisch sehen. Dass Sie als Theologe vieles auch positiv sehen, ist klar. Was sehen Sie an Ihrer Partei, der FDP, kritisch?
Auch einiges. Wie ich eben sagte, für mich gehören beide Werte, Freiheit und Verantwortung, gleichberechtigt nebeneinander. Man hat schon manchmal den Eindruck, dass bei den einen oder anderen Parteifreunden in Berlin das Thema „Freiheit“ stärker in den Mittelpunkt gerückt wird. Ich würde für ein ausgewogenes Verhältnis von Freiheit und Verantwortung plädieren. Freiheit muss sich ja immer realisieren. Nur frei sein, davon hat der Mensch noch nichts. Davon wird er nicht satt, davon bekommt er keine Bildung. Die FDP sollte nach meinem Dafürhalten immer dafür streiten, dass sich Freiheit in den unterschiedlichen Lebensbereichen realisieren lässt.

Gibt es einen konkreten Punkt, den Sie der FDP ans Herz legen würden, um in der Wählergunst wieder zu steigen? Denn das hat die Partei ja durchaus nötig.
Ich würde nicht sagen, dass sie Positionen räumen soll, grade in der Finanz- und Wirtschaftspolitik finde ich es grade gut, was meine Partei fordert und wofür sie sich einsetzt. Aber in der Umweltpolitik und in der Sozialpolitik sollten wir noch mehr drauf achten, dass das, was wir im Programm stehen haben, auch nach draußen transportiert wird. Wir müssen noch mehr gegenüber den Medien drauf drängen, dass wir gute Punkte haben. Aber diese müssen tatsächlich wahrgenommen werden. Da gibt es sicher seitens meiner Partei noch Verbesserungsbedarf.

Der FDP wurde immer wieder vorgeworfen, dass sie sich zu liberalistisch verhält. Dass sie damit die Verantwortung nicht wahrnimmt, beispielsweise hinsichtlich der Schlecker-Mitarbeiter. Das wurde der FDP ein Stückweit angelastet, vielleicht sogar auch mit dem Argument der christlichen Nächstenliebe. Warum hat man sich um diese Leute nicht mehr gekümmert, sondern die Angelegenheit dem Spiel der Wirtschaftskräfte überlassen?
Dieser Vorwurf kommt häufig vom politischen Konkurrenten, vom Wettbewerber. Da muss man sich nicht wundern, dass diese uns kritisieren.

Ist es nur das?
Zum großen Teil würde ich sage ja. Ich kenne ja viele meiner Parteifreunde und weiß, wie engagiert sie in ihrem Leben sind, dass sie sich einsetzen im Caritativen. Vielleicht hängen das viele FDPler nicht an die große Glocke wie der politische Mitbewerber. Nächstenliebe ist nichts staatliches, sondern etwas, was auch zwischenmenschlich ist. Selbstverständlich setzt sich die FDP dafür ein, dass jemand, der unverschuldet in Not gerät, unterstützt werden muss. Freiheitsräume müssen realisiert werden. Eine Grundsicherung, das ist doch völlig klar! Aber wir haben momentan das Problem, dass die Verantwortung der Gesellschaft für soziale Missstände leicht an den Staat weggedrückt, wegdelegiert wird. „Ich zahle ja viele Steuern, also soll der Staat sich auch um die unterschiedlichsten Probleme kümmern!“ – Hier würde ich die Eigenverantwortung nicht wegfallen lassen wollen.

Das könnte man auch wieder christlich begründen.
Das Subsidiaritätsprinzip, die christliche Soziallehre, insbesondere die katholische Soziallehre, ist nicht weit weg von diesem liberalen Ansatz.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich war in der Vergangenheit zweimal in Syrien. Ich würde mir wünschen, dass das Kämpfen dort aufhört, denn die Menschen leiden dort ganz unerträglich und fürchterlich. Ich war in Damaskus und Aleppo. Wenn man sie Bilder von dort sieht, ist das schon schlimm. Wenn ich also wirklich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass der Krieg aufhört.
Für mich persönlich würde ich mir wünschen, dass ich mit meiner Familie weiterhin so glücklich bleibe, wie ich es bisher bin.

 

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