Florian Wahl

jüngster SPD-Abgeordneter

Florian Wahleiner ist einer der jüngsten Abgeordneten im baden-württembergischen Landtag , Jahrgang 1984, schon als Schülersprecher hat er sich engagiert. Dann war er bei den Jusos, einer Jugendorganisation der SPD und kam schließlich im Jahr 2011 für die SPD in den baden-württembergischen Landtag aus dem Wahlkreis Böblingen. Das Besondere bei Florian Wahl: Er ist im Grunde genommen über die kirchliche Jugendarbeit und sein Engagement dort zur Politik gekommen.

 

Dass die Kirche einen in die Politik bringt und man dann auch sogar Abgeordneter wird, das passiert selten. Wie würden Sie diesen Kreis, wenn man ihn so darstellt, beschreiben?
Ich glaube es ist eher so, dass nicht die Kirche mich direkt in die Politik gebracht hat. Ich glaube, es ist das Engagement sich für die Gemeinschaft einzusetzen, für seine Umwelt einzusetzen. Und letztendlich sollten ja auch sowohl das kirchliche wie auch das politische Engagement eine gewisse dienende Funktion haben.

Das ist wohl wahr, und Viele bemängeln das ja gerade auch bei der Politik. Dass das nicht so erkennbar ist. Wenn Sie sich zurück an die Anfänge erinnern, was hat Sie da besonders begeistert an der kirchlichen Jugendarbeit? Sie erwähnen das ja immer wieder und machen da kein Geheimnis daraus.
Nein, ganz und gar nicht, weil das ganz klar zu meinem Leben gehörte und auch noch heute dazugehört. Ich habe dort Glauben erfahren, ich habe dort Gemeinschaft erfahren, ich habe dort erfahren, sich für andere Menschen einzusetzen und seine Umwelt mitzugestalten. Mein Freundeskreis speist sich daraus. Das war immer ein ganz wichtiger Einfluss für mich, und ich wäre heute nicht da, wo ich jetzt bin ohne dieses Engagement. Auch ohne die Lehrer, die ich in der evangelischen Jugendarbeit hatte, die Menschen die mich unterstützt haben, wäre ich nicht da wo ich heute bin.

Wann kam dann dieser Moment, wo Sie gesagt haben: „Ich möchte das auch zu meinem Beruf machen und möchte die Politik wirklich als das Feld in dem ich leben will aussuchen"?
Es gab nie eine bewusste Entscheidung, dass ich das zu meinem Beruf machen möchte, und ich lehne es auch ab, wenn man sagt: „Ich möchte von Beruf aus Politiker werden." Diese Menschen machen mich immer ein bisschen skeptisch. Ich denke es gibt Aufgaben, die einem gestellt werden und man wird auch manchmal gefragt, ob man sie annimmt. Ich würde es eher als eine gewisse Berufung sehen sich einzubringen. Dass es mich jetzt an diese Stelle verschlagen hat, das will das Leben so.

Jetzt will ich einmal die andere Seite ansprechen, die es ja auch im schwäbischen Pietismus gibt, aus dem Sie ja zumindest von der Lokalität her, stammen. Der sagt ja mitunter: „Es kommt eigentlich vor allen Dingen auf die inneren Werte an. Auf den Glauben und die enge Glaubensbeziehung und nicht so sehr auf die Politik.
Ich denke es kommt darauf an das Leben zu gestalten und das „Miteinander-leben" zu gestalten. Dazu gehört der Glaube. Das ist auch ganz stark eine Privatsache. Ich bin auch immer skeptisch, wenn jemand offensiv mit seinem Glauben versucht, Politik zu machen. Da bin ich persönlich auch sehr zurückhaltend, weil das eine persönliche Angelegenheit ist. Nichtsdestotrotz beeinflusst es einen in der politischen Arbeit und ich sehe das schon als einen Auftrag, wobei ich meinen Glauben und mein politisches Engagement nicht voneinander trennen würde. Das Eine ist das Fundament für das Andere

Aber Sie würden sagen, man solle mit dem Glauben keine Politik machen. Wo wäre da für Sie die Grenze?
Ich denke es gibt ein klares Wertefundament, mit dem ich auf jeden Fall versuche zu agieren, das ich auch in der täglichen Abwägung, nicht versuche, sondern für mich einhalten möchte und einhalte. Es ist aber in einer Demokratie sehr schwer sich auf den Glauben als Ganzes zu beziehen, oder mit ihm versuchen Politik zu machen. Erstens überstrapaziert es den Glauben, auch die eigene Verhandlungsfähigkeit, und spricht anderen Menschen, die vielleicht etwas anders sind, etwas ab. Andererseits ist es ein Fundament, aber nichts womit man direkt Politik machen sollte. Man sieht das ja: Es sind schon Kriege mit dem Glauben begründet worden. Das ist eine Sache, die mich sehr, sehr skeptisch macht.

Ist die Bergpredigt also keine politische Handlungsanweisung?
Nein, es ist für die Persönlichkeit sehr wichtig. Und wir Politiker sind ja auch Menschen und agieren mit einem Hintergrund. Nichtsdestotrotz ist das eine persönliche Angelegenheit.

Erzählen Sie ein bisschen über Ihrem Glauben, auch wenn es persönlich ist. Warum ist Ihnen der Glaube wichtig?
Weil er mir auf der einen Seite Halt gibt. Weil es eine gewisse Verantwortung für das Leben und für meine Umwelt darstellt, und weil es mir, auch wenn es kritische Phasen in meinem Leben gegeben hat, doch immer wieder eine Stärke gegeben hat, die mir persönlich sehr wichtig ist.

Haben Sie das im Elternhaus schon so mitbekommen?
Ich habe das im Elternhaus teilweise mitbekommen. Dadurch, dass wir schon früh in die Kinderkirche gegangen sind, hatten wir immer einen Bezug zur Kirche. Es gab aber irgendwann einen Punkt, da war es für mich eine persönliche Entscheidung. Wir sind also nicht reingedrängt worden. Es wurde uns als Angebot eröffnet.

Gab es eine Phase, wo Sie sich dagegen gewendet haben, wie z.B. unser Ministerpräsident, der ganz offen davon erzählt, dass er zwar aus einem gutkatholischen Elternhaus kommt, es aber auch eine sehr rebellierende Phase gab. Er ist auch aus der katholischen Kirche ausgetreten, wieder eingetreten und inzwischen auch sehr engagiert dort. Hatten Sie auch so eine Phase?
Nein, in dieser Form hatte ich nie eine solche Phase. Aber natürlich hatte und habe ich immer wieder eine Phase des Zweifels. Aber ich denke das ist etwas, was zum täglich gelebten Glauben dazugehört. Dass es Phasen gibt, wo es einem leichter fällt und Phasen, wo es einem schwerer fällt. Und manchmal kommt man auch an Grenzen, die uns einfach auch gesetzt sind. Das passiert schon immer wieder.

Wie erleben Sie solche Zweifel und was sind das für Situationen, in denen Sie unsicher sind?
Im Fall von persönlich erlebten Schicksalsschlägen, wie einem Trauerfall, der mir persönlich sehr nahe gegangen ist. Der hat mich schon erschüttert. Und andererseits hat er mir dann auf dem Weg danach auch wieder Kraft gegeben. Es ist so eine wechselseitige Beziehung gewesen oder ist es immer wieder. Es hilft dann natürlich auch sich auszutauschen und da hilft mir die Gemeinschaft aus der evangelischen Jugendarbeit aber auch im Freundeskreis darüber sprechen zu können.

Sind Sie nach wie vor regelmäßig in der Kirche aktiv und nehmen Sie sich auch als Abgeordneter die Zeit dafür?
Ich nehme mir als Privatperson die Zeit. Als Person. Aber viele klagen und sagen: „Mein voller Terminkalender". Natürlich ist der Terminkalender voll. Man kann es nicht so wahrnehmen, wie man es möchte, aber ich versuche mir schon die Zeit zu nehmen. Ich bin auch regelmäßig im Austausch, auch wenn es manchmal nicht im Gottesdienst ist, suche ich mit einem mir sehr nahestehenden Pfarrer regelmäßig das Gespräch. Auch in Böblingen mit der Betriebsseelsorge oder in Sindelfingen mit der evangelischen Betriebsseelsorge. Dann auch mit dem Jugenddiakon aus dem evangelischen Jugendwerk, mit dem ich auch eine sehr enge Bekanntschaft habe und mich austausche. Ich habe da einen sehr regen Kontakt und versuche so oft wie es geht in die Kirche zu gehen.

Als die neue Landesregierung angetreten ist und die Wahl gewonnen hat - nach etlichen Jahrzehnten CDU-regiertem Land Baden-Württemberg – da gab es bei nicht wenigen die Befürchtung, dass es in der Landespolitik in Sachen christlicher Orientierung weniger werden wird. Wie sehen Sie das?
Seitens der SPD-Fraktion ist das gar nicht der Fall. Ich bin z.B. im Sozialausschuss und da sind von fünf SPD-Mitgliedern drei kirchlich engagiert. Einer war Geschäftsführer bei der Diakonie, der Andere war Pfarrer, ich komme aus der evangelischen Jugendarbeit und bin dort engagiert. Gerade auch, wenn ich mir die Frühstücke anschaue, die wir unter der Leitung von Rudolph Decker vor dem Plenum haben, da ist es ausgewogen aus den Fraktionen. Wir haben mit Ingo Rust jemanden, der auch kirchlich sehr engagiert ist. Ich glaube die Ängste waren nicht begründet. Ganz und gar nicht.

Sagen Sie das auch für Ihre Koalitionspartner? Die Grünen?
Absolut.

Das heißt die Befürchtung, die einige lauter oder leiser ausgesprochen hatten, kann man einfach zurückweisen?
Die könnte ich komplett zurückweisen. Das habe ich nicht so empfunden. Wir tragen es nicht im Namen, aber ich glaube es ist wichtig, dass man es im Herzen trägt.

Das ist ein gutes Argument. Was ist Ihnen an der Bibel besonders wichtig? Welche Texte oder Geschichten bewegen Sie persönlich am stärksten?
An der Bibel ist mir wichtig, dass sie ein Punkt ist, wo man sich auf sich selbst zurückbesinnen kann, wenn man sich der Lektüre hingibt. Das ist für mich bedeutend. Was mir natürlich dieses Jahr sehr gut gefällt ist die Jahreslosung aus dem zweiten Korinther „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig". Das ist ein Spruch, mit dem ich mich ganz persönlich identifizieren kann - vielleicht auch als meine Jahreslosung bezeichnen kann. Eine persönliche Geschichte, die mich vor allem auch als Sozialpolitiker schon immer begleitet hat, schon von Kindheit an, ist die des verlorenen Sohnes.

Aber der Sie ja nie waren - bezogen auf meine vorhin gestellte Frage, ob Sie schon einmal diese Ausbrechphase hatten.
Nein, das war ich objektiv gesehen nicht. Aber man fühlt sich ja manchmal so. Oder hat sich in der Entwicklungsphase so gefühlt. Ich bin nie ausgebrochen. Ich bin in einem behüteten Elternhaus mit sehr viel Liebe und sehr viel Wertebildung aufgewachsen. Aber nichtsdestotrotz gibt es Phasen, auch wenn es nicht im familiären Umfeld ist, in der Schulgemeinschaft etc., wo man sich sehr gut damit identifizieren kann, gedanklich auch mal Wege eingeschlagen hat, in denen man den Weg für sich vielleicht wieder zurückgefunden hat.

Wenn Sie einmal einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Meine Schwester hat in Jerusalem studiert, und ich habe Sie in den Pfingstferien besucht und würde gerne mal ein Jahr in Jerusalem verbringen.

Dort wo die Bibel spielt!
Dort wo die Bibel spielt und noch vieles Andere auch. Es ist eine Stadt, die so viele Facetten hat und in der man auch so viel erleben und sehen kann. Plötzlich spürt man manches, was man nur gelesen, gesehen oder gehört hat, ganz nah an sich. Das hat einen großen Eindruck bei mir hinterlassen.

 

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